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Kork Rollen

Kork Rollen

Die Herstellung von Korkrollen in mediterranen Fabriken ist ein komplexer Prozess, der mehrere Schritte umfasst, die die hohe Qualität des Endprodukts gewährleisten. Mittelmeerländer wie Portugal, Spanien und Italien sind die weltweit größten Korkproduzenten, da dort ideale Bedingungen für das Wachstum der Korkeiche (Quercus suber) herrschen.

Herstellungsprozess von Korkrollen:

1. Ernte der Korkrinde

Die Rinde der Korkeiche wird alle 9 bis 12 Jahre von Hand geerntet, um den Baum nicht zu beschädigen. Dabei handelt es sich um einen ökologischen Vorgang, da der Baum nicht gefällt wird, sondern seine Rinde regeneriert.

2. Trocknung und Stabilisierung

Nach der Ernte wird die Rinde etwa 6–12 Monate an der Luft getrocknet, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen und ihre mechanischen Eigenschaften zu verbessern.

3. Kochen und Sterilisieren

Die getrocknete Rinde wird in heißem Wasser gekocht, wodurch sie von Verunreinigungen und Mikroorganismen gereinigt wird und gleichzeitig ihre Elastizität erhöht wird.

4. Verarbeitung und Granulierung

Nach der Sterilisation wird die Rinde zu Korkgranulat unterschiedlicher Größe gemahlen, je nach Verwendungszweck. Bei Rollenkork wird feineres Granulat verwendet.

5. Korkplatten formen

Das Granulat wird mit natürlichen oder synthetischen Bindemitteln vermischt und unter hohem Druck zu großen Korkblöcken gepresst.

6. In Rollen schneiden

Nach dem Aushärten werden die Korkblöcke präzise in dünne Schichten geschnitten und je nach Anwendung zu Rollen unterschiedlicher Dicke (normalerweise 0,5 mm bis 10 mm) gerollt.

7. Fertigstellung

Korkrollen können zusätzlich bearbeitet, z.B. lackiert, mit anderen Materialien (z.B. PVC-Folie) kaschiert oder antistatisch bzw. wasserfest ausgerüstet werden.

Anwendungsgebiete von Korkrollen

In mediterranen Fabriken hergestellte Korkrollen werden in vielen Branchen eingesetzt:

Konstruktion – als Wärme- und Schalldämmung.

Innendekoration – zB Korktapeten, Unterlagen für Bodenpaneele.

Automobilindustrie – Korkdichtungen in Motoren.

Sport – Turnhallenböden und Yogamatten.

Druckindustrie – Drucksubstrate.

Bei der Herstellung von Korkrollen in den Mittelmeerländern werden handwerkliche Traditionen mit modernen Technologien kombiniert, wobei auf Ökologie und nachhaltige Entwicklung geachtet wird. Portugal und Spanien sind auf diesem Gebiet weltweit führend und exportieren Korkprodukte in die ganze Welt.

Bei der Gegenüberstellung von Rollenkork und Blähkork handelt es sich um zwei unterschiedliche Formen der Korkverarbeitung mit jeweils spezifischen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten. Obwohl beide Produkte aus der Rinde der Korkeiche (Quercus suber) gewonnen werden, unterscheiden sich ihr Herstellungsprozess, ihre Struktur und ihre Eigenschaften erheblich. Hier ist ein detaillierter Vergleich:

1. Produktionsprozess

Korkrollen

Korkrollen werden durch Pressen und Schneiden dickerer Schichten Naturkork hergestellt, der zu dünnen Platten geformt und dann zu Rollen gerollt wird. Bei diesem Verfahren werden keine zusätzlichen chemischen Substanzen eingesetzt, sondern es kommen überwiegend mechanische Bearbeitungsmethoden zum Einsatz.

Expandierter Kork

Expandierter Kork, auch Schaumkork genannt, ist ein Produkt, das durch die Einwirkung hoher Temperaturen auf Naturkorkstücke entsteht, wodurch sich die Korkgranulate ausdehnen. Dadurch wird das Material leichter und flexibler und erhält eine poröse, schwammartige Struktur. Typischerweise kommt bei diesem Verfahren auch Dampf und spezielle Hochtemperaturöfen zum Einsatz.

2. Aufbau und Eigenschaften

Korkrollen

Korkrollen haben eine kompakte, durchgehende Struktur, die sie flexibler und widerstandsfähiger gegen Verformungen macht. Dank ihrer natürlichen Optik und gleichmäßigen Oberfläche eignen sie sich für Anwendungen, bei denen es auf Ästhetik und Glätte ankommt. Sie zeichnen sich durch eine hohe Feuchtigkeitsresistenz aus und sind daher ideal für den Einsatz in Räumen geeignet, die wechselnden Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.

Expandierter Kork

Expandierter Kork hat eine offenporigere Struktur und ist dadurch leichter und isolierender als Korkrollen. Aus diesem Grund ist es ein ausgezeichnetes Material für Anwendungen, bei denen Wärmedämmung und schallabsorbierende Eigenschaften wichtig sind. Expandierter Kork ist flexibler, kann aber im Vergleich zu Korkrollen weniger widerstandsfähig gegen mechanische Beschädigungen sein.

3. Bewerbungen

Korkrollen

Aufgrund ihrer Flexibilität, glatten Oberfläche und Haltbarkeit werden Korkrollen häufig in folgenden Bereichen eingesetzt:

Schall- und Wärmedämmung im Bauwesen.

Innenausbau (z.B. Korktapeten, Bodenbeläge).

Herstellung von Unterlagen für Fußbodenpaneele.

Herstellung von Industrieartikeln wie Dichtungen und Unterlegscheiben.

Expandierter Kork

Blähkork wird am häufigsten verwendet in:

Schall- und Wärmedämmung im Bauwesen (z. B. in Wänden, Decken, Dächern).

Hersteller von Verpackungsmaterialien (aufgrund der Leichtigkeit und stoßdämpfenden Eigenschaften).

Automobil- und Elektronikindustrie zur Herstellung schwingungsdämpfender Komponenten.

Landwirtschaftliche Anwendungen (z. B. als Wachstumsmedium für Pflanzen).

4. Technische Eigenschaften

Korkrollen

Druckfestigkeit: Rollenkork ist druck- und quetschfester als expandierter Kork.

Wasserdicht: Bessere Beständigkeit gegen Wasser und Feuchtigkeit, daher werden sie häufig in Räumen verwendet, die Wasser ausgesetzt sind.

Ästhetik: Sie haben eine gleichmäßigere und ästhetischere Oberfläche.

Expandierter Kork

Wärme- und Schalldämmung: Expandierter Kork verfügt über bessere Dämmeigenschaften, insbesondere in Bezug auf Schallabsorption und Wärmedämmung.

Leichtgewicht: Es ist deutlich leichter als Korkrollen und eignet sich daher besser für Anwendungen, bei denen ein leichtes Material erforderlich ist.

Elastizität: Expandierter Kork ist elastischer, hält aber einer langfristigen Kompression weniger stand.

5. Kosten

Korkrollen

Sie sind in der Regel teurer als Blähkork, da der Herstellungsprozess zeitaufwändiger ist und das Material eine höhere Dichte aufweist und eine präzise Verarbeitung erfordert.

Expandierter Kork

Es ist günstiger, da die Herstellung weniger aufwändig ist und weniger Materialaufwand nötig ist. Seine leichte Struktur macht es kostengünstiger für Anwendungen, bei denen keine so hohe Qualität erforderlich ist.

Zusammenfassung

Korkrollen sind ein langlebigeres Material, das feuchtigkeits- und verformungsbeständig ist und hauptsächlich für ästhetische und technische Anwendungen wie Bodenbeläge, Versiegelungen und Dekorationen verwendet wird.

Expandierter Kork ist leichter, flexibler und verfügt über eine bessere Wärme- und Schalldämmung. Es wird häufig in Isolier-, Verpackungs- und Baumaterialien verwendet.

Die Wahl zwischen diesen beiden Materialien hängt von den spezifischen technischen und ästhetischen Anforderungen sowie dem für das Projekt vorgesehenen Budget ab.

Rollenkork als Korkunterlage für Holz- und Terrakottaböden ist aufgrund seiner hervorragenden Isoliereigenschaften, Flexibilität und Haltbarkeit eine beliebte Lösung im Bau- und Innenausbau. Kork ist ein Naturmaterial, das seit Jahren in verschiedenen Branchen, unter anderem bei Bodenbelagssystemen, verwendet wird. Hier die Details zum Einsatz von Rollenkork in diesem Zusammenhang:


1. Eigenschaften von Kork als Trägermaterial

Schalldämmung: Kork ist eines der besten Materialien zur Schalldämmung. Dank ihrer porösen Struktur absorbiert die Korkunterlage wirksam Trittschall und Vibrationen und ist somit die ideale Lösung für Räume, in denen Lärm ein Problem darstellt. Durch die Korkunterlage wird der Trittschall deutlich gemindert, was insbesondere in Mehrfamilienwohnungen von großer Bedeutung ist.


Wärmedämmung: Kork ist ein hervorragender Wärmeisolator, der dabei hilft, die Wärme in Räumen zu halten. Dadurch verbessert die Korkunterlage die Energieeffizienz des Gebäudes, insbesondere im Winter, da sie den Wärmeverlust über den Boden verringert.


Elastizität und Flexibilität: Kork ist ein elastisches Material, welches eine sanfte Dämpfung von Unebenheiten ermöglicht und gleichzeitig für Stabilität und eine gleichmäßige Lastverteilung sorgt. Dies erhöht den Nutzungskomfort der Böden und beugt zudem einer Abnutzung der Bodenfläche im Außenbereich vor.


Feuchtigkeitsbeständigkeit: Naturkork ist feuchtigkeitsbeständig, was besonders für Böden in feuchten Räumen wie Küchen, Bädern oder Fluren wichtig ist. Obwohl Kork selbst nicht vollständig wasserdicht ist, ist er feuchtigkeitsbeständiger als viele andere Isoliermaterialien.


Umweltfreundlichkeit: Kork ist ein natürliches und nachwachsendes Material und daher umweltfreundlich. Für die Korkproduktion müssen keine Bäume gefällt werden, da sich die Rinde der Korkeiche alle 9 bis 12 Jahre erneuert, was sie zu einem nachhaltigen Material macht.


2. Korkrollen als Unterlage für Holzböden verwenden

Holzböden reagieren empfindlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen, was zu Verformungen führen kann. Die Korkrolle ist ein hervorragender Puffer, der das Holz vor Schäden durch Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen schützt. Dies sorgt für eine längere Haltbarkeit des Bodens.


Quietschen reduzieren: Holz, insbesondere in älteren Gebäuden, kann unter Druck quietschen, was störend sein kann. Kork als Unterlage dämpft diese Geräusche und reduziert das Knarren von Holzböden.


Unterstützt den Nutzungskomfort: Kork wirkt als Stoßdämpfer und verbessert den Gehkomfort auf Holzböden. Es verringert die Ermüdung der Beine bei längerem Stehen oder Gehen und ist somit eine sehr praktische Lösung, insbesondere in Küchen und anderen Nutzräumen.


3. Verwendung einer Korkrolle als Unterlage für Terrakottafliesen

Gleichmäßige Lastverteilung: Bei Terrakottaböden, die empfindlich auf Unebenheiten im Unterboden reagieren können, fungiert Kork als hervorragender Ausgleichsstoff und verringert das Risiko, dass Fliesen aufgrund von Unebenheiten im Unterboden reißen oder absplittern.


Akustische und thermische Isolierung: Kork verbessert den akustischen Komfort in Räumen mit Terrakottafliesen, die Trittschall übertragen können. Außerdem wird der Wärmeverlust über den Fußboden verringert, so dass der Raum wärmer wird und weniger Energie verbraucht wird.


Feuchtigkeitsschutz: Die Korkrückseite trägt dazu bei, Feuchtigkeit aus der Umgebung aufzunehmen, was insbesondere in Räumen, in denen Terrakotta verwendet wird (z. B. Küche, Bad), von Vorteil ist. Kork bietet eine zusätzliche Schutzbarriere gegen übermäßige Feuchtigkeitsaufnahme durch die Fugen zwischen den Fliesen.


4. Dicke des Korkrückens

Die Stärke des Rollenkorks für Holz- und Terrakottaböden beträgt in der Regel zwischen 2 und 5 mm, abhängig von der Art des Bodenbelags und der gewünschten Isolierung. Dickere Unterlagen dämpfen den Schall besser und sorgen für eine bessere Wärmedämmung. Bei Terrakottaböden ist dies jedoch möglicherweise nicht erforderlich, da diese allein schon eine bessere Stabilität bieten.

5. Montage

Die Korkrolle lässt sich leicht montieren. Die Unterlage kann auf einer sauberen, trockenen und ebenen Bodenfläche aufgebracht werden. Typischerweise werden Korkrollen selbstklebend geliefert oder in Plattenform, die sich leicht an die Raummaße anpassen lassen. Nach dem Verlegen der Unterlage können Sie direkt Holzböden verlegen oder Terrakottafliesen auf Spezialkleber verlegen.

Zusammenfassung

Als Unterlage für Holz- und Terrakottaböden eignet sich Rollenkork hervorragend. Bietet:


Effektive Schall- und Wärmedämmung,

Schutz vor Feuchtigkeit,

Ausgleich von Unebenheiten,

Gehkomfort,

Erhöhte Bodenhaltbarkeit.

Es ist ein ökologisches, flexibles Material und seine natürlichen Eigenschaften machen es zu einer immer beliebteren Lösung in modernen und traditionellen Innenräumen.

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