Der Paradeplatz - das Zentrum der Schweizer Banken. Er ist das Herzstück der Bahnhofstrasse und ein wichtiger Tramknotenpunkt nahe dem Zürichsee. Im 17. Jahrhundert hiess er «Säumärt» (Schweinemarkt), da hier regelmässig der Viehmarkt stattfand. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Name infolge wirtschaftlichen Aufschwungs in «Neumarkt» und 50 Jahre später in «Paradeplatz» umbenannt.
Seit die Schweizer Grossbanken ihren Sitz hier eingerichtet haben, hat sich der Paradeplatz als grösster Geldumschlagplatz der Schweiz einen Namen gemacht. Vom Paradeplatz aus gelangt man in die Zürcher Altstadt, an den Zürichsee oder in die Bahnhofstrasse.
Der Platz ist auch für seine architektonische Vielfalt bekannt, da sich dort historische Gebäude mit moderner Architektur vermischen, wie zum Beispiel das UBS-Hauptgebäude.
Nina's Empfehlung:
Caféhaus Sprüngli
Wer auf der Suche nach typisch Zürcherischen Spezialitäten ist, kommt an der Confiserie Sprüngli nicht vorbei. 1836 von David Sprüngli gegründet, gehörte das Unternehmen bald zu den Pionieren -der Schweizer Schokoladeproduzenten. Davids Enkel teilten das Unternehmen später untereinander auf. Daraus ging einerseits die Schokoladenfabrik hervor, die heute als Lindt & Sprüngli bekannt ist. Andererseits die deren Hauptsitz seit 1859 am Paradeplatz an bester Lage steht. Sie ist ein beliebter Treffpunkt. Nicht nur bei Zürcherinnen und Zürchern, sondern auch von Gästen aus aller Welt. Während Besucher sich im ersten Stock entspannen und Sprüngli-Leckereien geniessen, steht im Erdgeschoss das Verkaufslokal mit dem gesamten Sprüngli-Sortiment: Luxemburgerli, Pralinés, Truffes und feinster Tafelschokolade.