Ziegelhaus

Affirmation

Ein leeres Blatt kann gefüllt werden. Dabei verhält es sich mit einem solchen so, dass alles daran aufgefunden werden kann, was uns ausmacht. Jeder noch so kleine und unscheinbare Zettel aus unserer Hand ist ein Zeichen unseres mentalen Zustands und damit ein Beleg unseres zu erwartenden Glückes.

Diskurs

Von Innen herrührend

Jedem Einzelnen von uns wird etwas auferlegt sein, das nicht schwierig zu vernehmen sein würde, aber doch vorkommt und uns ausmacht. Es wird von uns als eine Bedingung unseres Lebens anerkannt. Der Mensch besteht aufgrund seines Daseins von sich aus in der Welt. Dazu muss er keinen Handstand machen und auch keinen Purzelbaum schlagen. Ein Mensch ist ein Mensch.

Da bestimmen wir das eigene Gut. Etwas geschieht derweil und würde nicht unter Kontrolle zu bringen sein. Da nehmen wir uns zurück und lernen es, das zu beachten. Da beobachten wir das Bewegte an uns. Eine eigene Frequenz soll mit einer zuordenbaren Information als Resonanz des menschlichen Leibes bei uns aufkommen und erscheinen. Sie wird einzig sein. Ihr Gehalt ist ein abklingender. Da begreifen wir es mit einem Mal, dass das alles ist, was von uns zu vernehmen sein wird. Es wird uns darum in der Gegenwart zum jetzigen Zeitpunkt kein Handlungsspektrum eingeschrieben sein, sondern wir tragen lediglich einen einzelnen Impuls an uns. Ein solcher vermindert sich zudem mit jedem Moment ein Stückchen mehr. Wir entsprechen ihm, sobald er als Wert adäquat für uns ist. Da hat sich alles andersartige Bewegen verboten. Das haben wir eingehalten. Nun ist es gar nicht erst aufgekommen und wir sind achtsam.

Da erscheint uns also eine eigene Frequenz und gibt uns die Gelegenheit, ihren Gehalt als Information auszulesen. Wir empfinden ihn zuweilen als leer. Er ist eine Hülle, deren Verwendungszweck wir jetzt vielleicht schon erahnen können. Wir erfahren ihren energetischen Wert und können das aushalten. Dieser vermindert sich zusehends. Da wissen wir bald mit ihm etwas anzufangen. Es endigen mit einem Mal alle Unsicherheiten bei uns. Wir erkennen das an, was uns vorgegeben ist. Wenn wir es möchten, lassen wir daraus eine Handlung folgen.

Die Resonanz steht also für eine energetische Hülle. Es ist ein Medium zum Transport von etwas, das wir bei einer Handlung ausführen, was wir da an uns vernehmen. Da kann man eine Energie mit einer Information gleichsetzen. Ihre Varianten machen das möglich. Sie können von uns erkannt und unterschieden werden.

Einem solchen System würde nichts verlorengehen. Aber es wandelt sich das eine nach und nach in etwas anderes um. Dazu setzt es etwas frei. Das bezeichnen wir als eine Emanation. Sie bewirkt das Emanierte. Die entstehenden Werke können zur Bewegung von uns führen und uns einen Ausdruck verleihen. Da replizieren sie sich aber auch als Eindruck an uns. Da das Werk erhalten bleibt, besteht auch dessen Auswirkung fort. Ein Eindruck kann also ebenfalls erneut aufkommen. Da erscheinen die gegebenen Dinge, wie sie das können.

Eine solche Information, wie sie durch die auftretenden Energiearten angenommen werden kann, kommt einem Wert gleich und möchte auch so angesehen werden. Da ist ihr Gehalt ein Ausdruck. Wir leiten ihn nach Außen. Da bestehen wir als Einheit, wenn wir es vernehmen, was da erscheinen möchte. Das nehmen wir wahr und erfahren so für den jetzigen Moment auch eine Reflexion unseres Gewahrseins. Im Grunde wissen wir es schon, dass wir uns zum rechten Zeitpunkt von der ihr eingeschriebenen Energie lösen können. Alternativ besteht auch die Option, sie nicht anzubringen. Dann wird aber auch ein dementsprechender Moment vergehen.

So gewöhnen wir uns nach und nach an ein regelmäßiges Kontinuum. Dank der eigenen Frequenz können wir mit den wiederkehrenden Erscheinungen an uns zufrieden sein. Wir erkennen sie als heilsam für uns an. Da hat es auch nichts gemacht, dass sie repetiert werden.

Daraufhin kann sich das System einschwingen. Das wäre so wichtig, dass es das tut. Unsere Möglichkeiten verbessern sich, sobald wir weniger 'Hände' haben. Eine Reduktion der Varianten von Bewegungen ergibt sich durch eine Wiederholung von Haltungen und Formen von sich aus schon. Da gewöhnen wir uns nach und nach daran, dass wir nichts dazu zu tun bräuchten. Induktiv sorgt das für einen verbesserten Zustand von uns. Wir kommen häufiger mit solchen Momenten in Berührung, welche wir bereits gut kennen. Da wissen wir es auch, was eigentlich für uns richtig wäre. Das führen wir dann aus, sobald wir im Einklang damit sind.

Der Kehrwert einer konzentrierten Kraft, die mit der Aufmerksamkeit des Menschen einhergeht, wird von uns so aufgehoben. Da wird das Verkehrte endlich berichtigt und etwas kann eintreten, das gut für uns ist. Wir erhalten uns, spüren dabei aber kaum noch eine zusätzliche Verausgabung an uns. Da lassen wir es bereitwillig zu, wie es ist. Wir fahren ja auch gut damit, das zu tun.

Alle Perfektion der menschlichen Stärke ergibt sich oder sie würde nicht bestehen können. Da bräuchten wir sie nicht zu beüben. Stattdessen begnügen wir uns mit der reduzierten Struktur unserer Bewegungsformen und bauen sie eventuell in ihren Feinheiten gemäß den wirklichen Erfordernissen aus. Welche Gelegenheit sich dem Einzelnen dafür bietet, bleibt gerade noch ungeahnt. Aber wir möchten einen Weg für uns auftun, auf welchem wir befähigt werden. Das muss er von sich aus tun oder alles wäre ein einziger Humbug.

Impuls

Ein Grundzustand

Der Mensch fällt immer wieder einmal auf den Level zurück, welcher seine Basis im Leben ausmacht. Sich mit einer solchen zu befassen, das würde nichts Verkehrtes sein. Wir erkennen sie als eine beständige Emanation an. Sie wird wie eine eigentliche Schwelle uns daran hindern, von ihr herabzufallen. Wir können es erkennen, dass das etwas Gewöhnliches sein wird. Der damit verbundene Zustand von uns braucht keine Belastung für uns zu sein. Da möchten wir uns dementsprechend verhalten.

Da erhalten wir Menschen eine Gelegenheit, um uns einzufinden und zu stabilisieren. Wer jenen Moment bei sich schon kennt, der hat es gut. Da lösen wir uns von allem, was zuvor noch für uns anstrengend gewesen ist. Da kann der Tag dann bald erneut beginnen. Dann, wenn der Tag begonnen hat, möchten wir wiederum auch arbeiten. Damit wird der Weg für ein eigentliches Werkschaffen bei uns frei sein. Es wollen wir getrost angehen. Dadurch werden weitere Glücksumstände impliziert. Sie kommen von sich aus zum Tragen, weil die Situation dafür günstig gewesen ist. Et voilà, schon gelingt es.

Bienvenue, Welcome, Herzlich Willkommen

Brief

Werte Leserin und werter Leser,

lange schon trägt der Autor des Wikis mit Namen 'Ziegelhaus', Mathias Schneider, *1975, aus der Stadt Offenburg in der Ortenau den Wunsch an sich, manche jener Inhalte seines ehemaligen Schreibprogramms, des 'Beggarwikis' (vormals Ferywiki genannt) für die Nutzer des Internets zum Lesen bereitzustellen. Inzwischen ist das Vorhaben schon so weit gediehen, dass er etwas von der Essenz der Materialsammlung publiziert hat.

Sieben Jahre lang, etwa in der Zeit von 2004 bis 2011 hat er intensiv daran gearbeitet, sich offline eine gewisse Methodik zum Verfassen eigener Texte zu erschließen. Das hat er an eben jenem Schreibprogramm dort getan. Da ist er durch manche literarische Einöde gewandert und hat sich gesammelt. Dabei hat er nach und nach solche Dinge aufgefunden, wie er sie Ihnen hiermit nun aufzeigen und vermitteln möchte. Ihm bedeuten die Schriften zu seiner eigenen Gedanken- und Ideenwelt etwas.

Das Ganze ist bei ihm schon so weit gediehen, dass er es sich jetzt zutraut, die weitere Arbeit an seiner Kartei öffentlich am Internet zu verrichten. Man wird ihm also von nun an bei seinem Werkschaffen über die Schulter blicken können. Die hierbei entstandene Literatur nützt er auch für sich. Sie dient ihm zu einer Schau des Gegebenen.

Etwa zu der Zeit, als er seine Kartei 'Baukasten' erstmals veröffentlicht hat, hat er sein altes Schreibprogramm namens 'Beggarwiki' abgeschaltet und von seinem Rechner entfernt. Es lagert nun auf einer älteren Festplatte. Da schlummert es in einer der Schubladen seines Schreibtischs vor sich hin. Was damit einmal geschehen soll, das ist noch nicht bestimmt worden.

Damals hat Schneider einige seiner Texte in den 'Baukasten' transferiert, um einen Grundstock an Schriften weiterverwenden zu können. Ein paar davon hat er hier auf dem Wiki 'Ziegelhaus' als Basistexte eingepflegt. Die andere Hälfte jener Auswahl an Texten hat er auf das Wiki mit Namen 'Einsiedelei' übertragen. Mit jenem Material ist er hernach umgegangen und hat es weiter ausgebaut. Alles andere hat er zurückgelassen und aufgegeben. Es haben ihm seitdem jene Texte stets als Grundlage für das weitere Arbeiten als Sprachgestalter gedient.

Schneider hat die ersten Wikis seines 'Baukastens' etwa im Jahr 2011 angelegt und es fortwährend gepflegt, sie auszuarbeiten oder zu revidieren. Manches hat er erst einmal probeweise erzeugt, allein nur um es feststellen zu können, was sein wahrer Weg ist. Was sich für ihn als 'Passage' geeignet hat, das hat er erhalten. Manches andere hat er wiederum verworfen und aufgegeben. Dabei sieht er sich als einen Navigator an, der den gültigen Weg für sich nachzuvollziehen sucht. Die Tatsache, dass er ihn zu jenem Moment noch nicht gekannt hat, hat nicht bedeuten sollen, dass es keinen solchen gibt.

Seitdem erstellt Schneider also seine Schriften online. Dadurch hat er seinen Fundus auch für andere Leute geöffnet und kann sich bei Werke damit auseinandersetzen, was davon gut bei ihnen ankommt. Fortwährend achtet er darauf, dass seine Schriften ihm gemäß ausfallen. Da sichtet er das eigene Material und frischt es auf, wann immer das nötig zu sein scheint. Auf die Weise haben sie dann irgendwann ihre jetzige Form erhalten. So, wie das 'Ziegelhaus' erscheint, handelt es sich dabei um eine Aufbereitung eines Kunstschaffenden zu dessen eigener Gedanken- und Ideenwelt.

So etwas wird man leicht tun können, wenn man sich auf das eigene Gut besinnt. Eine Öffnung seiner Schriften und eine Bearbeitung derselben online hat viele Fragen aufgeworfen. Warum hat er das nicht offline ausgeführt? - Nun, das von ihm dazu verwendete System an technischer Ausrüstung zeigt ihm seit geraumer Zeit an, dass sein Zugang zum Internet eventuell überwacht wird. Er könnte es nicht ausschließen, dass dem so ist. Darum ist es auch anzunehmen, dass sein PC einen Trojaner oder eine vergleichbare Software an sich trägt. Vielleicht ist ja bereits das Betriebssystem mit einer solchen Komponente ausgestattet, die eine autarke Kommunikation ohne sein eigenes Zutun bewirkt. Da geht er in sich. Auch früher hat er das schon einmal getan. Damals hat er noch am Beggarwiki gearbeitet. Es ist ihm bewusst, dass offline zu arbeiten nicht bedeuten würde, dass man vor Zugriffen geschützt ist. Das System überträgt Daten. Dazu wäre es einfach da. Aus dem Grund ist es gleich, ob seine Sachen online stehen oder nicht. Wenn sie eh ausgelesen werden können, dann kann er sie auch veröffentlichen.

Bald schon möchte Schneider das gesamte Wiki hier erneut bearbeiten. Das würde jedoch nichts sein, was einfach so von ihm zu leisten sein wird. Es ist wahr, dass die Seite hier ein hohes Gewicht für seine eigene Sache hat. Darum möchte er sich darauf zuerst einmal vorbereiten.

Die Güte seiner Werke versucht er sicherzustellen. Zudem möchte er für sie ein einheitliches Niveau finden. Das alles braucht neben einem dafür erforderlichen Reifegrad auch noch etwas an Zeit, um ausgeführt zu werden. So etwas ereignet sich naturgemäß selten über eine Nacht allein. Manchen Moment der Einsicht muss der Autor abwarten, ehe er seine demgemäße Gedanken- und Ideenwelt belichten kann. Zum Glück besteht das Wiki mit seiner Grundstruktur bereits. Daran kann er anknüpfen.

Derweil liest er hieran auch weiterhin. Er muss den Tag abwarten, zu welchem es ihm klar wird, was noch dafür zu tun wäre. Was er aber jetzt schon bewirken kann, das wird eine Vorbereitung davon sein, was einmal kommen soll. Da macht er sich es klar, was seine Worte ihrem Gehalt nach bedeuten. Sie sind in der Regel gerade nicht fix gewesen. Da hat er es wahrnehmen können, in welcher Variante einer Formulierung sich das Wort gut vernehmen lässt. Eingängig möchte er seine Schriften nämlich machen.

Zuweilen hat er auch schon den Rotstift an seine Texte angesetzt und aus ihnen herausgestrichen, was herauszustreichen gewesen ist. Dadurch ist vieles verlorengegangen, was ohne einen weiteren Wert für seine Sache gewesen ist. Da hat er die Wikis zeitweise arg ausgedünnt. Ihre Masse ist dabei weniger geworden. Alles möchte er jedoch nicht verlieren. Darum sucht er nach einem gesunden Maß dafür, was zu verwerfen wäre und was erhalten werden kann. Den Teppich unter seinen Füßen möchte er sich nicht wegziehen.

Viel Freude möchte er Ihnen für die Lesung des Wikis 'Ziegelhaus' wünschen und verbleibt

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Aquarelle, teilweise koloriert (Buntstifte)

Info

Meine Sache mit den Wikis

Es gilt mir als etwas Gutes, das Eigentliche des Daseins mit eigens dazu verfassten Texten beschrieben zu haben. Ich habe das so gemacht, damit durch die Sache einmal etwas bei mir entstehen oder in mein Leben eintreten kann. Das, was wahr und gut für mich ist, stelle ich Ihnen hier vor.

Meine Motivation zur Erstellung einer solchen Schrift wird einfach zu erklären sein. Es sind in meinem Leben bisher schon einige Dinge vorgekommen, welche mir es wert erscheinen lassen, dass ich sie für andere Leute aufbereite. Die Schriften dazu erstelle ich gerne. Das mache ich während meiner freien Zeit und zu meiner eigenen Erholung nach dem Arbeitstag im Büro der Fabrik, wo ich beruflich tätig bin.

Ich befasse mich als Literat vornehmlich mit eigenen Inhalten, wie ich sie gut kenne. Mit den Medien aus der Werkstatt anderer Leute gehe ich hingegen eher selten um. Ich habe mich seit den Jahren des vorzeitigen Endes meines Maschinenbaustudiums kaum noch eingehend mit solchen befasst. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, das noch zu tun. Da habe ich einen Neuanfang für mich gewagt. Seitdem ist sicherlich viel Gutes entstanden, was mir jedoch keinen Deut ausgemacht hat. Ich sehe das als etwas Bedeutendes an, möchte mich aber nicht darum kümmern. Da gehe ich meinen Weg und finde mich ein. Mit meinen Dingen komme ich dabei zurecht.

Das soll mir guttun. Meine sieben Sachen habe ich schon beieinander. Mehr als diese werde ich kaum zur Verrichtung meiner Aufgabe benötigen. Sie lautet schlicht, dass ich meine Kunstsache aufbereiten möchte. Jenen dafür zu gebenden Rahmen spanne ich derzeit noch auf.

So ist es gekommen, dass mir manches, was aktuell bei anderen Menschen seine Gewichtung erfährt, kaum vertraut wird. Daran erkenne ich für mich keinen eigentlichen Nachteil. Ob ein solcher nicht doch gegeben sein würde, das muss das Leben von sich aus aufzeigen. Wir werden es sehen. Ich glaube jedoch kaum, dass es sich durchsetzen wird, was die Leute da mit ihrer freien Zeit tun. Schließlich erliegen sie doch der irrigen Annahme, dass sie als Genießer eines Programms anderer Leute in Funk und Fernsehen die Welt einmal richtig verstehen werden. Dafür kann man die viel gerühmte Glaskugel doch genauso gut heranziehen. Eine solche wäre wenigstens ein Sphäroid. Aber die Leute möchten es einfach flach. Dann aber sollen sie es auch so haben.

Mir ist es nicht recht gewesen, dass die Leute sich so viel Scheinbares vorgaukeln lassen. Davon grenze ich mich deutlich ab. Ich befasse mich lieber mit jenem mir bereits gut bekannten Material. Hauptsächlich kümmere ich mich dabei um eine Gestaltung von ordentlichen Aufgaben für mich. Solche habe ich vormals lange für mich gesucht, als ich noch unentschlossen gewesen bin. Heutzutage erledige ich das einfach selbst, indem ich mich dem Leben stelle.

Da habe ich inzwischen manches gesagt und aufgeschrieben. Das von mir Gestaltete gibt etwas davon wieder, was ich als eine Aufgabe des Menschen ansehe. Auf dem Weg hin zu einer Menschwerdung gehe ich weiter und komme damit gut klar, was mir dabei für Begebenheiten erscheinen. Es ist auch wahr, dass ich oftmals in Klausur mit mir gehe. Das würde ich nicht erst dann tun, wenn etwas nicht mehr gut bei mir gepasst hat. Sie stellt vielmehr den eigentlichen Antrieb meiner Bemühungen dar, weil mir bei ihr etwas über mich klarwerden kann.

So befasse ich mich mit mir. Dazu lese ich die bestehenden Texte erneut. Das mache ich gerne. Um das Material einmal zur Hand zu haben, welches ich dafür benötige, schreibe ich mir meine tatsächlichen Gedanken und Ideen auf, wie sie bei mir aufkommen.

Die Textwerke in der Kartei 'Baukasten', welche eine Sammlung eigener Wikis aus meiner Feder ist, verkörpern bereits manches von meiner Gedanken- und Ideenwelt, was vielleicht schon Gehör verdient hat. Ich glaube es, dass manches davon dazu genügt, um damit bei einem anderen Menschen für Verständnis zu werben. Da habe ich das alles so dargestellt, wie es mir dank einer eigentlichen Vernunft zuteil geworden ist. Da wird es auch seine Bewandtnis dafür haben, dass ich noch lerne. Damit erkenne ich meine Dinge an und kann sie so anbringen, wie sie mir wahr zu sein scheinen. Es wird das alles derweil von mir als ein Fundus für das eigene, in Teilbereichen jetzt schon abgeschlossene Werk angesehen. Mit ihm spanne ich einen eigenen Bereich auf, der mir zur Findung eines eigenständigen Stils verhelfen soll.

Ich habe die Schriften zur Vorbereitung auf eine gute Lebensphase von mir geschaffen. Das, was ich dabei leiste, hat für mich ein großes Gewicht. Zwar bin ich dabei manchmal schon an die Grenzen meiner Kapazität gestoßen, wenn ich solche Dinge aufschreibe. Ich habe aber immerzu das Arbeiten daran aufrechterhalten können. Manche Begrenzung meiner Kraft habe ich dadurch bereits kennengelernt und zu spüren bekommen. Manche, durchweg sehr ungewisse Ereignisse sind unterdessen in meinem Leben aufgetreten und vorgekommen. Das hat mich aufmerken lassen. Bei mir ist daraufhin bald etwas vor sich gegangen, was ich zu einer Gesundung von mir nutzen habe können. Da habe ich mich regeneriert. Das hat mir viel bedeutet, dass sie eingetreten ist.

Diese Begebenheiten möchte ich Ihnen gerne irgendwie vermitteln können. Manches Wahre über mein Leben ist mir so bekannt und vertraut geworden. Das ist so gekommen, obwohl ich viele Jahre lang hauptsächlich dagesessen, gelesen und geschrieben habe. Dabei habe ich manches Wichtige über mich bald schon besser als noch zuvor verstanden und auch ausdrücken können. Jener Prozess einer Darstellung des Gegebenen währt noch immer bei mir an.

Da gehe ich auf dem eigenen Weg weiter. Meine Schrittfolgen habe ich zusehends vereinfachen können. Es ist mir manches darum endlich leichtgefallen. Das alles geschieht bei mir und ich bekunde es mit meinem Wort, dass dem so ist. Da erscheint es in einer sehr einfachen und zuweilen auch klaren Weise.

Etwas werde ich bestimmt dadurch lernen können, wenn ich das tue. Da haben sich bereits vielerlei Lektionen für mich ergeben, welche mich staunen haben lassen, was denn im Leben eines Menschen möglich ist. Gutes wie auch Schlechtes ist da wahr geworden. Doch ich habe nicht klein beigegeben und mich viel eher als das dazu ausgebildet, dem standzuhalten. Ich mache das, auf dass ich ordentlich mit meinen eigenen Dingen umzugehen lerne. Dort wo das Licht ist, kommt oftmals auch ein Schatten vor. Man muss seine Aufgaben einfach erfüllen.

Ich kann manche Fertigkeit von mir dadurch sicherstellen, dass ich so geordnet an mein Leben herangehe. Sicherlich gewinne ich währenddessen auch etwas an Kondition und Kraft hinzu, weil diese Art der Betätigung dafür förderlich ist.

Aquarelle

Dokumentation

Drei Tage 'Glück'

Der Mensch hat etwas für sich, das ihn ausmacht. Damit muss er glücklich sein oder es wird ihm kein solches Befinden möglich. Darum gehen wir in uns und beschauen es, was wir für uns haben, aber auch wie es richtig zu verstehen gewesen ist, was da bei uns aufkommt. Da erkennen wir zuweilen eine mehrfache Gewichtung gleichwertiger Dinge als gegeben an. Für sie besteht eine Sicherheit bei uns. Sie deuten wir aus und erhalten somit ein paar Worte dafür, was uns in diesem Dasein aktuell bedingt. Das soll eine Konstellation des in Wahrheit Gegebenen sein. Es hat Bestand bei uns. Das ist ein Zustand, den wir an uns auffassen können, aber es wäre eine Wahrheit über unser Leben, was diesen Zustand bedingt. Da erkennen wir es an, wie es ist. Daraufhin bringen wir das solchermaßen Erkannte in eine Reihe und bestimmen dessen Abfolge, sodass sich uns ein Aufbau des Gegebenen erschließen kann. Trifft es zu, dass er wahr ist, dann stellt er das uns Gegebene auch richtig dar. Somit wird es verlässlich sein, was wir davon erkannt haben. Da verstehen wir, dass auch jeglicher Anteil davon zurecht so gewesen ist, wie er uns erscheint. Da gehen wir nun endlich von einer korrekten Annahme des Gegebenen aus. Wiederum haben wir die Worte für einen regulären Begriff davon erhalten, was uns zu eigen ist.

Das vernehmen wir. So beschauen wir das Gegebene und erhalten ein dabei aufkommendes Bild. Wir erkennen es an, weil es von sich aus so gegeben ist, wie es vorkommt. Da haben wir es auch absichtlich so beschrieben, dass es einer Wahrheit entspricht. Solcherart ist das, was wir vor Augen haben, wenn wir das Gegebene beschauen. Ein inneres Licht tritt dabei visionär an uns auf und verschafft uns einen Eindruck davon.

Wir Menschen gehen gerne mit solchen Gegenständen um. Zudem verwenden wir ihre Begriffe, um sie zu beschreiben. Da haben wir ein Bildnis herbeigeholt und es vor uns hingestellt. Wir möchten nun die folgende Fragestellung ergründen. Können wir jenen Vorgang bei uns reproduzieren?

Da machen wir es als einen Glücksumstand aus, dass wir gerade kein Bild dahaben. Nicht einmal irgendeines möchten wir hervorholen. Wir sind doch keine Zauberer. Um ein Bild zur eigenen Vorstellung heranzuziehen, muss man es schon hergestellt haben. Dafür würde es nicht ausreichen, dass man eines von irgendwem hinter dem Schrank hervorzieht. Es soll ein eigenes Bild sein. So handelt ein ehrbarer Mensch, dass er sich auf etwas Eigenes bezieht. Da wird es keinen Schaden für andere bewirken, dass er etwas dazu sagt. Was er spricht, kann sein Glück vernehmbar freisetzen oder eben auch kein solches hervorrufen. Das wäre gleich. Niemand hat einen Nachteil dadurch und so darf es geschehen.

Dokumentation

Eine mnemonische Lernumgebung

Wie gehe ich jenen so notwendigen Progress bei meiner Kunstsache an? - Es soll von mir eingehend dargestellt werden, was ich bereits geschafft habe. Das, was von mir bereits richtig zu meinem Dasein zugeordnet worden ist, zeige ich damit auf. Dazu verfasse ich eigens manche Texte. So kommt es mir später erneut zu Gesicht, was ich geschrieben habe. So, wie ich meine eigenen Werke, die Kunstsache, ja das Gesamte davon aufgefasst habe, möchte ich es auch erklären können. Da kann ich die Aufstellung der eigenen Güter betreiben. Das alles wäre zu sichten, zu gewichten sowie wieder und wieder entsprechend dem jetzt gültigen Blickwinkel erneut zu bewerten. Da soll etwas sprachlich aufbereitet werden, für was ich es gerade noch nicht zu sagen vermocht habe, wie das geschehen kann. Das stellt mich zwar kaum zufrieden, aber ich habe es immerhin bereits auszuformulieren gewusst, welches Problem dafür besteht. Es wird von Bedeutung für meine Sache sein, damit richtig umzugehen. Jetzt gestaltet es sich schwierig, als Luftikus einfach so davonzuschweben und der Aufgabenstellung zu entrinnen. Da höre ich es mir doch wenigstens an, wie sie lautet. Also gehe ich das an. Dabei treffe ich mitunter auf manchen Impuls an mir, welcher einfach so aufgekommen zu sein scheint und mich doch bestimmt hat.

Dann, wenn ich rege und aktiv an meiner Werkschau dasitze und mich daran betätige, schöpfe ich manches, was mein Dasein abzusichern helfen soll. Das Vorkommen von eigenen Gedanken und Ideen dazu, wie ich meine Sache meistern möchte, ist auf wunderbare Weise stets nichtssagend geblieben. Da hat es nichts zu eigen gehabt, was sich verwerten hat lassen. Mitunter bringe ich die bereits bestehenden Dinge einfach in Ordnung, indem ich die Zeilen sichte und die Buchstaben zu Wortgruppen reihe, die einer deutschen Grammatik und einem dementsprechenden Vokabular gerecht werden. Das reicht noch kaum zu etwas aus. Für einen Künstler soll es sich verstehen, dass er mehr als das zu tun vermag. Das wäre doch ein schöner Satz zur Beschreibung eines solchen Handwerksberufs. Ja, ein Künstler soll dann einer sein, wenn er mehr als das zu leisten weiß. Wir sollten aber besser nicht darauf eingehen. Sonst kann es sein, dass es uns nicht besser als dem Lügenbaron Münchhausen in der Geschichte ergehen würde, in welcher er sich aus dem Sumpf herausgezogen hat. Da sind wir froh um unseren Begriff der natürlichen Begebenheiten. Ein solcher soll als eigenständig Zustandegekommen gelten dürfen und so wird er auch aufzufassen sein.

Nun erscheint das alles in einer Weise, wie sie uns zu eigen ist. Wie es zu erwarten ist, soll das zu einer Bestimmung der Wertigkeit der bestehenden Dinge führen. Da führen wir die eigenen Gedanken und Ideen aus und haben doch immer noch nichts Brauchbares erhalten. Eine bereits durch meine Mitmenschen erfolgte Anerkennung für mein Arbeiten als Kunstschaffender lässt mich jetzt zwar deutlich besser dastehen als noch zuvor, aber was wird dadurch wahr? Oh, was ist mir gegeben? - Noch immer sitze ich zuhause, bin ins kleine Arbeitszimmer eingeschlossen und verbringe dort meine Zeit damit, mich zu finden.

So schreibe ich von mir. Dabei werden manche Dinge wahr, wie sie mir erschienen sind. Doch das hat für andere Leute keinen besonderen Wert. Es kümmert sie weder noch haben sie sich dafür interessiert. Leider würde das nicht ohne Grund so gegeben sein. Ich habe für lange Zeit meine Kunstsache vor anderen Menschen und deren Einflussnahme verborgen gehalten. Das habe ich getan, obwohl diese Dinge eigentlich etwas Schönes verkörpern.

Mein Kunstschaffen soll grundsätzlich eine Sache mit Gewicht sein. Ich sehe es so, dass mir, wie jedem anderen auch eine schöne und sinnvolle Beschäftigung im Dasein zusteht. Da habe ich darauf Bezug genommen, was ich gut finde, und bin diesen Weg gegangen. Heutzutage ist bereits vieles davon abgeleistet, was für mein Dasein eine Bewandtnis hat. Da ist es zu einer Erquickung für mich geworden, dass es besteht. Das hat mir dabei geholfen, nach den langen Jahren einer gesundheitlichen Schwächephase erneut zu genesen. Ja, ich glaube es, dass ich es meiner Beschäftigung allein zu verdanken habe, dass ich überhaupt genesen bin. Damit ist nun endlich der Moment gekommen, um von einem Neuanfang zu sprechen.

So male und zeichne ich heutzutage meine Werke auf eine möglichst einfache Art. Daran erkennt man meine Handschrift. Das macht mein Kunstschaffen aus, dass ich sie kenne.

Zudem sind meine Bilder Teil einer Sehschule, welche ich schon immer favorisiert habe. Mit ihnen mache ich darauf aufmerksam, dass wir Menschen eigenständige visuelle Wahrnehmungen besitzen, die sich teils erheblich voneinander unterscheiden können. So komme ich dazu, meine Kunstsache intellektuell mit naturwissenschaftlichen Anteilen zu hinterlegen. Da wird mein Wesen eines sein, das das Ganze als ein Gesamtes einzufangen versucht. So habe ich es verstanden. Da verrichte ich meine Arbeit als Künstler gewissenhaft. Eine solche zu leisten kostet im Grunde weniger an Geld als sie an gleichwertigen Gütern hervorbringt. Da findet eine Wertschöpfung statt. Sie wäre freilich als eine persönliche richtig aufzufassen.

Das kann man festmachen. Dann, wenn man ein dabei gewonnenes Lebensglück zur Bewertung von ihr mit heranzieht, wird das so wahr sein können. Da habe ich nicht allein nur etwas geschafft, was vielleicht einmal die heutigen Zeiten überdauern wird. Es ist auch das Gesamte davon von mir sprachlich aufbereitet worden und somit manches von Wert dazu gesagt worden, wie es auch Gültigkeit haben soll. Somit habe ich diese Werkschau auf dem Umweg einer Klärung der mich betreffenden Sachverhalte erstellt und davon das Wort zu ihr übergeleitet. Davon verspreche ich es mir, dass sich ihr folgerichtiger Aufbau ergibt. An etwas muss man seine Dinge ja festmachen.

Allein nur ein Wert lohnt eine solch hingebungsvolle Mühe, wie ich sie da leiste. Auch den Einsatz der Materialien, wie ich sie dazu beschaffen muss, rechtfertigt das. Da komme ich dazu, einen gewissen Grund für das Vorkommen meiner Dinge auszumachen, wie sie bereits bestehen. Da hat es eine besondere Bedeutung, dass ich im 'Baukasten' allein nur solche Dinge darstelle, wie sie auch wirklich mit meinem Dasein etwas zu tun haben.

Das fortdauernde Befassen mit solchen Inhalten hat bei mir zu einer gewissen Festigung einer mnemonischen Gedächtniskraft geführt. Da baue ich darauf auf, dass eine solche bei mir vorkommt. Sie schule ich an mir. Da strebe ich es an, dass es wahr bleibt, was ich dazu bereits einmal aufgeschrieben habe. Ich kann das Ganze jetzt schon so annehmen, wie es hier vorkommt. Ich glaube, dass es etwas Gutes ist, was einmal davon ausgehen wird.

Inzwischen habe ich mir sogar eine eigene Präferenz erworben, welche es mit sich bringt, dass ich meinen Weg weitergehe. Das soll dafür gut sein, um meine eigenen Dinge selbst anerkennen zu können. Zu ihnen stehe ich. Das mache ich bereitwillig und gerne. Im Gespräch mit anderen Leuten habe ich mich wiederkehrend auf mein Wirken als Sprachgestalter und Künstler bezogen, wenn es das Gespräch zugelassen hat.

So haben die Menschen ein Bild von mir erhalten. Es wird doch wahr und richtig sein, wie es ihnen erschienen ist. Schließlich erlebe ich das auch so und weiß, dass es gut sein wird.

Dokumentation

Motivation zu einem Kunstschaffen

Innerhalb der Kartei namens 'Baukasten' ist nahezu der gesamte Fundus an selbsterstellten Texten von mir seit dem Jahr 2011 sowie das Gros meines künstlerischen Schaffens aus der bisherigen Zeit dieses Wirkens wiederzufinden. So einiges habe ich auf den jeweiligen Unterseiten meiner Wikis verlinkt oder einfach dort benannt und aufgezeigt, wo es zeitweilig für meinen Zweck gebraucht worden ist.

Da bedenke ich das Meinige gut. Ich habe inzwischen zu einer Formulierung für jenen Grundsatz gefunden, welcher mich auf meinen Wegen im Alltag begleitet hat und bei mir oftmals zur Ausführung gekommen ist. - Das Leben soll von uns Menschen in einfacher Weise ausgestaltet und durchlebt werden, auf dass wir etwas davon auffassen und verstehen können. - So lautet er im Grunde. Da bedenke ich das Meinige bei mir und bringe es zu Wege, indem ich entsprechend dieser Aussage etwas an Texten schöpfe, was dazu gut gepasst hat. Derweil entstehen meine Dinge.

Es sollen uns Menschen gerade auch im Alltag dank der eigenen Güter gutartige Wandlungen im Leben möglich sein. Solche Dinge erkenne ich bereitwillig an, weil sie zu etwas führen. Dazu belasse ich das Gegebene so, wie es bei mir aufkommt, und erkenne es als etwas Geeignetes an. Einer solchen Wahrheit richte ich mich bei Werke nach. So kann ich mich durchweg gut orientieren. Das bringt manches Gute für mich mit sich und macht mir ein wahres Glück möglich.

Dokumentation

Zur Sprache kommen

Welche Wertigkeit haben meine malerischen Werke für andere Leute? - Dazu habe ich wenig Lust, das jetzt für mich schon abschließend zu klären, weil wir uns gerade in einer düsteren Epoche der Menschheitsgeschichte befinden, innerhalb welcher es um Wichtigeres geht, als um das Vollkleistern von Papier mit Farbe.

Ich bin aber schon das eine oder andere Mal von manchem mit mir befreundeten Menschen darauf hingewiesen worden, dass ich es nicht vernachlässigen sollte, mich zur Güte meines Wirkens zu bekennen. Eine solche soll einmal genau so herausgestellt werden, wie sie auch wirklich dafür gegeben ist.

Ich werde mich in der Zwischenzeit darum bemühen, Ihnen die wahre Intention meines Werkschaffens richtig zu vermitteln. Vielleicht werden Sie dann auch einmal jene, meinen Dingen zugrundeliegende Ordnung vernehmen. Ich habe es mit meinen Schriften im 'Baukasten' bezweckt, Sie darüber aufzuklären, was ich da gestalte und wie das mit meinem Erleben einhergeht. Das eigentliche Gut eines Menschen kann durchaus mit Worten von ihm benannt werden und auch so zutreffen, wie es da von ihm aufgeschrieben wird.

Dokumentarisches

Ein paar Worte zum Wiki 'Ziegelhaus'

Die Materialsammlung hier ist während meiner Betätigung als Kunstschaffender bei mir zuhause entstanden. Dort habe ich parallel zum Gestalten neuer Bilder etwas davon aufgeschrieben, was mich im Alltag an Gedanken und Ideen regelmäßig beschäftigt hat. Sie ist für mich ein Ort zum Reflektieren meiner eigenen Dinge. Mit ihnen gehe ich um. Dabei erkenne ich deren Bezüge zur Umgebung, jener sie betreffenden Umwelt, wie sie vorhanden sind. Solche zeige ich mit meinen Schriften hernach in einer leicht vertiefenden Weise auf.

Ich schreibe das mir Eingegebene gerne so auf, dass es auch wirklich bei mir Bestand behält. Zuvor habe ich manches 'Gedankenprotokoll' in der Kartei 'Baukasten' durchgeführt. Dabei sind meine Grundtexte entstanden, welche ich hernach ausgewertet habe. Sie haben mir als Basis für die eigentliche Durchführung einer Sprachgestaltung gedient, wie ich sie auch zukünftig noch betreiben möchte.

Gar manches Gute ist unterdessen schon von mir im 'Baukasten' vorbereitet, erstellt und abgeschlossen worden. Ich kann das hier und andernorts Bewahrte nun ordnen sowie es eingehend sichten. Da gewichte ich manches davon und bestimme es genauer, was es mir bedeutet hat. Dadurch soll mir etwas zu meinem Dasein und Werkschaffen klarwerden, weil es mir somit endlich visuell vor Augen getreten ist.

Etwas möchte ich als Person von mir erwarten. Da bin ich, ausgestattet mit einem Wesen und einer dementsprechenden Auffassungsgabe als Mensch. Jene Sachverhalte meines eigenen Erlebens spiegle ich in meiner Werkschau wider, könnte es aber auch gar nicht unterbinden, dass das geschieht. Da sehe ich mich vor. Ich schaffe einen Rahmen dafür, was gesagt gehört. Es ergibt sich folgerichtig. Eine Kunstsache bringt das von sich aus mit sich.

Es hat sich das mir zuvor noch allein nur als unbewusste Regung Eingegebene mehr und mehr zu Worten, Sätzen und bald auch zu einem ganzen Netzwerk bestehend aus eigenen Gedanken und Ideen verdichtet. Da habe ich etwas zusammen gesponnen. Das solchermaßen aufgefundene Gute habe ich mir bewahrt. Da hat es revidiert und vom Überkommenen befreit werden können. Jetzt steht manches davon bereits fest und eignet sich zu einer Sichtung.

Ein solches Gefüge an Schriften besteht bereits im 'Baukasten' und kann wahrgenommen werden. Es soll als Gesamtes eines sein, welches in etwa mit einem aus ineinander geflochtenen Fäden und Schnüren oder aus Staken und Holmen bestehenden Korb oder Gewebe vergleichbar wäre. Das Gebilde ist gegenüber Groberem dicht und von einer eigentlich festen, stabilen Machart. Damit habe ich etwas erhalten, das ich gut zu gebrauchen weiß. Ein Ziel der Erstellung meiner Werkschau soll es sein, dass ich einmal einen solchen 'Weidenkorb' zu schöpfen vermag, welcher auch gut im Alltag zu verwenden sein wird. Ein solcher möchte mein Vermögen aufzeigen, es aber auch in sich als ein Ganzes für das Gesamte vereinigen. Zu einer Weitergabe davon steht er im aktuellen Zustand bereit. Erforderlich würde das jetzt jedoch praktisch noch nicht sein, dass man ihn auf jemanden anderen überträgt.

Jene Sammlung eigener Schriften soll eine Referenz, also ein Ausgangspunkt für mich sein, um einmal die darauf aufbauenden Betrachtungen zu meinem Dasein durchführen zu können. Damit gehört sie zu den Dingen, welche mir dabei helfen sollen, dass ich meine eigentliche Sache gut auf die Reihe bekomme.

Technisches

Das Gedankenprotokoll

Wie gehe ich bei der Erstellung meiner Schriften vor? - Ich schreibe mir die neueren Gedanken- und Gedächtnisprotokolle auch weiterhin an dafür vorgesehenen Plätzen im 'Baukasten' auf. Sie werte ich hernach sprachgestalterisch aus, wie ich das vormals gelernt habe. Ein damit einhergehendes Brainstorming lässt mich vieles miteinander in Verbindung bringen. Danach bin ich dazu bereit, etwas davon bei mir endlich in Reihe und Glied anzuordnen, auf dass eine Harmonie davon gesehen und verstanden werden kann. So werden meine Dinge schlüssig und sollen auch von anderen Leuten richtig aufzufassen sein.

Das Arbeiten am Werke versetzt mich zeitweilig in einen anderen, manchmal auch verbesserten Zustand. Da habe ich etwas davon, dass ich einen solchen erfahre. Ich verknüpfe unterdessen meine eigenen Gedanken zu einem dichten Gewebe. Eine Struktur davon versuche ich regelmäßig und einfach einzurichten, so dass die daraus resultierende Matrix eine haltbare sein wird. Jene Bildung der Schriften hat in meinem Leben schon zu mancher Verbesserung geführt. Es entsteht nach und nach ein solcher Strang an eigentlichen Dingen, welcher von mir gut für weitere Zwecke eingesetzt werden kann. Da emaniert sich das neu Aufgekommene in einer dazu passenden Weise.

Die eigenen Texte lese ich, spreche über sie im Freundeskreis und höre mir auch etwas davon an, was mir dort widergespiegelt wird. Das führt zu einer regelrechten Bestimmung meiner Gedanken- und Ideenwelt. Deren besondere Wertigkeit möchte ich mir erhalten.

Wie erstelle ich nun ein solches 'Gedankenprotokoll'? - Das wäre einfach aufzuzeigen. Da habe ich vornehmlich allein nur jenen jüngsten Gedanken von mir eingehend ausgearbeitet, auf den ich mich zuvor festgelegt habe. Jene dazu bei mir aufkommenden Regungen protokolliere ich dann, wie sie mir als wahr erscheinen. Dabei sind mit der Dauer dieser Betätigung manche der Umrisslinien oder Silhouetten einer eigentlich unbewussten Natur von mir zum Vorschein gekommen und haben zeitweilig sogar von mir sprachlich bestimmt werden können. Das daraus resultierende Textgut habe ich mir erhalten, weil es die Sachverhalte meines Daseins definiert.

Alles Andersartige lasse ich auf meinem Weg zurück, weil es nicht dazu gepasst hat. Dann, wenn ich die 'Gedankenprotokolle' verfasse, bin ich zuweilen sehr auf das Dasein fokussiert. Es soll mein eigenes Gut sein, was ich da aufbereite. Dazu konzentriere ich mich ganz auf den gegenwärtigen Moment, weil er wesentlich dafür ist, um es zu bestimmen, was naheliegt. So habe ich mich mit der Sache befasst und etwas aufgefunden. Es ist etwas gewesen, das mir bereits manchen Zugang zur Natur meines eigenen Wesens vermittelt hat. Nicht alles davon habe ich zu jeder Zeit gutheißen können. So, wie es da vorgekommen und wahr geworden ist, ist es jedoch von mir aufgeschrieben worden. Darum habe ich die Dinge wieder und wieder gesichtet, um keinen unnötigen Fehler zu lange aufrechtzuerhalten.

Da ist inzwischen manches bei mir zum Vorschein gekommen, was mich ausmacht. Jene, mitunter zeitgleich auftretende Regung des Gemüts verstehe ich als eine innere Hitze am Menschen. An ihr erfreue ich mich. Auch für eine Erhaltung der Gesundheit eines Menschen soll sie Bedeutung haben. Mein Befinden dabei ist dementsprechend gut, wenn sie aufkommt, weil das mir manche Lebendigkeit verspricht. So verhilft sie mir zu einer Bewertung des mir Eingegebenen. Manches Zusätzliche wird mir so gewahr.

Das hat seinen Rang bei mir. Dank der Anwendung dieser Methode habe ich mittlerweile schon so manches von meinem Leben bündig gefügt. Manche der grundsätzlichen Zusammenhänge werden mir da klar. Auch wird es mir dabei bewusst, von was ich besser unabhängig bleibe, weil es nichts mit mir zu tun haben würde. Da sind mir mancherlei Vorkommnisse meines Daseins eingekommen und haben vernehmbar von mir mit Worten aufgezeigt werden können. Anderes habe ich brachliegen lassen. Mit der Zeit sind so einige brauchbare Rohlinge und auch ein paar wenige Halbzeuge als Beispiele meiner Schaffenskraft von mir zu Tage gefördert worden. Mit der Ausbeute bin ich jetzt zufrieden, weil bereits manches Gute dadurch für mich wahr geworden ist. Als einen Schmied meiner eigenen Dinge sehe ich mich gerne an.

Dokumentation

Eine innere Schau

Wie gehe ich mit meinen Aphorismen um, wenn sie einmal erstellt sind? - Was ich im 'Baukasten' aufschreibe, das soll eine wirkliche Bedeutung für mich besitzen. Im Mindesten gestalte ich damit meinen Feierabend nutzbringend aus, wenn ich hieran sitze, lese und eigens etwas von meinen Gedanken und Ideen mit Worten ausgestalte.

Ich pflege es schon seit einer geraumen Zeit, die Texte in meinem Karteikasten auszufeilen. Dabei kann ich meine Gedanken auf mein Leben und Dasein als Mensch fokussieren. Es wird mir zuweilen auch etwas von meinem Wesen gewahr, wenn ich so daran arbeite und es auch verarbeite, was da einmal von mir erlebt worden ist. Manches habe ich deswegen für mich erhalten, was mir nun bekannt ist.

Das wahre Wesen meine Gedanken- und Ideenwelt soll ein kleines, aber wohlbehütetes Geheimnis von mir sein. Ich gestalte so vieles dazu aus und doch wird kaum jemand das Gesamte davon überblicken können. Es soll meine Kunstsache ebenfalls ein eigentliches Abbild meines Wesens verkörpern. Deren Verwirklichung möchte ich gerne unter einem solchen Gesichtspunkt betreiben, wie er dadurch zustande kommt.

Solch ein Werkschaffen wird als das eines Einzelnen zu verstehen sein. Ich bin ein Solitär und trete auch durchweg so auf. Das Ganze soll wie eine Miniatur sein, welche etwas davon wiedergibt, was mit meinem Leben oder meiner Sicht der Dinge zu tun hat. Der Sachverhalt, dass so etwas gut möglich ist, besteht fort, auch wenn andere dem keine besondere Beachtung geschenkt haben.

Gedanke

Schicksal eines Menschen

Aufgrund jener Eigenschaften meiner Sprache habe ich es bei Werke bald ersehen können, was das ist, was mich im Dasein für Widrigkeiten bedingen. Jedoch gehe ich auf dem Weg etwas voran und möchte meine Erkenntnis dazu nicht eingehender, als das zu deren Kenntnisnahme erforderlich sein wird, beschauen. So bilden sich meine Dinge jetzt weiter aus. Auf dem Bestand des Guten baue ich dabei auf.

Der letztliche Moment meiner Werktätigkeit würde jetzt wahrscheinlich noch nicht gegeben sein. Ein Abschluss der Werkschau soll mein Ziel sein. Er könnte aber so bald noch nicht in Aussicht gestellt werden, weil das alles hier noch immer gut gedeiht. Da setze ich die Arbeit daran gerne fort.

Ich gebe es zu, dass ich das jetzt noch nicht sagen können würde, welchen Umfang ich für diese eigene Sache anvisiere. Ich habe mir zuvor keinen Plan dafür gemacht. Ich würde es auch nicht sagen können, was ich mit ihr bezwecke. Mein Leben hat das mit sich gebracht. Darum gibt es bisher keine eindeutigen Festlegungen dafür. So stelle ich das Meinige vielleicht in einer ungenügenden Weise dar, aber ich bin aufrichtig dabei.

Bewertung

Dann, wenn es mir hinreichend gut gelungen ist, meinen eigenen Weg zu gehen, möchte ich mich mit jenen dabei von mir erzielten Ergebnissen auch zufrieden zeigen dürfen.

Aquarelle, teilweise getuscht

Einsicht

Mich habe ich schon manches Mal verkannt, wenn ich etwas in einer überhasteten Manier aufgeschrieben habe. Das würde auf Dauer nichts Gutes sein, was dadurch entstanden ist. Darum sollte ein solches, vielleicht voreilig gebildetes Wort nicht in Stein gemeißelt werden.

Aquarelle, teilweise getuscht

Info

Meine Ausrichtung

Meine Ausrichtung ist die eines Künstlers, welcher es für sich proklamiert hat, eine Kunstform mit der Bezeichnung 'Art-Trash' zu praktizieren. Dabei nimmt mein Dasein immer stärker die Züge eines solchen Internetaktivisten an, wie ich das heutzutage eigentlich schon bin. Da gestalte ich so manches aus und teile es auch mit Ihnen. Derweil habe ich ein journalistisches Impressum für meine Seiten erstellt. Beinahe wie ein Gaukler trete ich mit dem Werk im Netzwerk des Internets auf und stelle allein nur meine eigenen Dinge dar.

Manches Gute, aber zum Glück wenig Verkehrtes oder Falsches habe ich dafür von meinem Publikum bereits an Aufmerksamkeit erhalten.

Aquarelle

Dokumentarisches

Zur Intention des Autors

Schneider würde es natürlich nicht in der Hand haben, das festlegen zu können, wie gut Ihnen seine Werke gefallen. Aber er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen diese vorzustellen und nahezubringen. Er muss es aber auch Ihnen überlassen, was Sie damit anfangen möchten, und sich damit begnügen, was er dafür von jemandem zurückbekommt.

Unter uns Menschen hat es immer wieder einmal ein gewisses Maß an gegenseitiger Achtung gegeben. Ein solcher Moment wird es sein, was überhaupt erst eine eigentliche Chance für das Dasein ermöglicht. Darauf soll man aufbauen, was man wirklich von jemandem erfahren hat. Auf dieser Ansage gründet Schneider sein Wirken hier und gewinnt bei der Darstellung seiner Werkschau etwas für sich hinzu. Wenige, aber gewisse Feedbacks sind da inzwischen aufgekommen, welche ihm Anhaltspunkte dafür gegeben haben, wie sein Werk von einem Publikum aufgenommen wird. Da ist nicht alles davon so gut angekommen. Schneider sucht unterdessen nach einer gültigen Ordnung für sich und seine Dinge. Davon verspricht er sich manche Verbesserung einer Güte dieser Dinge.