Wohnen

Lageplan: Carre unterhalb der Kleingarten-Anlage


Modell der zu bebauenden Fläche. Die freie Fläche in der Mitte steht dem Wohnprojekt zur Verfügung. Ein denkbares Modell befindet sich rechts oben in der Ansicht.


Wie stellen wir uns das Haus vor?

  • 18 Wohneinheiten in unterschiedlicher Größe mit Balkon bzw. Terrasse
  • Gemeinschaftsräume für uns und fürs Quartier
  • Mietwohnprojekt mit Einzelmietverträgen für jeden Mieter
  • mit voneinander abgeschlossenen, individuellen Wohneinheiten
  • mit einem großen Gemeinschaftsbereich für gemeinsame Aktivitäten
  • nach neustem ökologischem Standard
  • Barrierefreiheit im Haus und auf dem Gelände
  • Carsharing in Kooperation mit der Gemeinde


Erzhausen bietet eine hervorragende Infrastruktur:

Lage in einer gewachsenen Struktur:

S-Bahn (Linie S3): Innerhalb 3 Minuten fußläufig erreichbar. Nach Darmstadt Hbf. 8 Min. Nach Ffm. Hauptbahnhof: 30 Min.

Gesundheitsversorgung: Fußläufig erreichbar: 3 Zahnärzte, 5 Praktizierende Ärzte, 1 Apotheke, 1 Optiker und Hörgeräteakustiker, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Servicebüro der Johanniter.

Vereine: Rege Vereinstätigkeit. URL: http://www.erzhausen.eu/index_main.php?unid=2733&websiteid=gesellschaft&PHPSESSID=8e6dfabbd92a6427e9492d5dee652203

Versorgungseinrichtungen: Verbrauchermärkte, Discounter, Lieferservice, 2 Bankfilialen, Reisebüro, Blumengeschäfte, Bäckereien, Fleischerei, Friseure, Eisdiele, Kfz-Werkstätten, Postfilialen

Öffentliche und private Soziale Einrichtungen: Kindertagesstätten, Grundschule, Grundschulnest, Weiterführende Schule (gemeinschaftliche Einrichtung von Wixhausen, Gräfenhausen und Erzhausen)

Kirchen: Evangelische Kirchengemeinde, Katholische Kirchengemeinde, Neuapostolische Kirche Gemeinde Egelsbach, Humanistische Gemeinschaft Egelsbach/Erzhausen/Langen, Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR

Weiteres: Kulturelle Einrichtungen, Gastronomie


Eigenständiges Leben für Jung und Alt in Erzhausen

Von Marc Schüler

Erschienen am 25.05.2019 um 00:00 Uhr

Verein „Gemeinschaftliches Wohnen“ plant Projekt für das Neubaugebiet „Die vier Morgen“. Gesucht wird ein Investor.

Ein Modell zeigt, wie sich die Vorsitzende des Vereins „Gemeinschaftliches Wohnen“, Brigitte Arndt-Rausch, ihr Bauprojekt vorstellen kann. Foto: Marc Schüler

ERZHAUSEN - Ein eigenständiges Leben in einer Gemeinschaft. Das ist das Ziel des Vereins „Gemeinschaftliches Wohnen“ in Erzhausen. Im geplanten Neubaugebiet „Die vier Morgen“ im Osten der Gemeinde will der Verein zusammen mit der Gemeinde und einem Investor dafür in einem Gebäude 18 bis 20 Wohneinheiten schaffen.

Das Projekt sei nicht der älteren Generation vorbehalten, stellt die Vereinsvorsitzende Brigitte Arndt-Rausch klar. „Es geht ja bei unserem Verein darum, einen Wohnkomplex zu errichten, der alle Vorteile des gemeinschaftlichen Wohnens und die Vorteile privater Rückzugsmöglichkeiten verbindet“, sagt Arndt-Rausch. Dazu gehöre es, dass sowohl Senioren als auch Berufstätige oder junge Familien in den Wohnungen Platz finden könnten. Mit einem Balkon oder einer Terrasse sollen die Mietwohnungen ausgestattet sein, die mit 55 bis 110 Quadratmetern eher klein ausfallen. „Das ist so gewollt, denn es gibt im Wohnkomplex auch zahlreiche Gemeinschaftsräume, die jeder Bewohner nutzen kann. Beispielsweise eine große Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsräume“, erläutert die Vorsitzende das Konzept.

Derzeit tauscht sich der Verein noch mit Organisationen aus, die ein solches Projekt bereits betreiben oder sich in den konkreten Planungsphasen befinden. Ziel ist es dabei, voneinander zu lernen und Ideen auszutauschen, die dann beim Neubau verwirklicht werden können. Noch in diesem Jahr soll die Erschließung des Neubaugebiets beginnen, ist Brigitte Arndt-Rausch optimistisch, sodass Ende des Jahres der Investor ausgewählt werden könne.

Bürgermeisterin Claudia Lange (GfE) sagte dem Verein für das Projekt ihre Unterstützung zu. „Solch eine Initiative muss von Privat kommen“, betont sie und lobt den regen Austausch mit dem Verein. „Die Voraussetzungen für das Altwerden in Erzhausen sind optimal. Wir haben eine gute Infrastruktur und auch eine gute Anbindung. Ärzte, Supermärkte und vieles mehr ist oft fußläufig erreichbar“, wirbt sie. Für das Neubaugebiet bestünde zudem die Überlegung, die Straßen und Bürgersteige barrierefrei zu gestalten, Gespräche gebe es zudem mit Heag-mobilo über eine Anbindung der Wohnquartiere an den öffentlichen Personennahverkehr. Dazu müssten aber noch ein paar bauliche Voraussetzungen erfüllt werden, wobei auch die Idee eines Ringverkehrs im Ort schon diskutiert wurde.