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Hier gibt es eine Übersicht zu den Ereignissen, die mir während meiner Tätigkeit als Hochschullehrerin an der Universität und späteren Stiftung Hildesheim begegnet sind und die dazu geführt haben, dass ich dort zuerst zwangspensioniert und fünf Wochen später mit einer Disziplinarklage überzogen wurde (Entlassung aus dem Beamtendienst der Stiftung und Aberkennung meiner Pension). Das VG Hannover und das OVG Lüneburg haben die Klage für rechtens erklärt, allerdings ohne die vorgeschriebene Sachverhaltsaufklärung durchzuführen und ohne wenigstens eine/n der von mir benannten Zeug/innen anzuhören.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Dokumente, die die Vorgänge näher erläutern bzw. aus der Sicht von Gutachtern in die aktuellen Diskurse einordnen, bspw. zum Mobbing an Hochschulen, aber auch zum Umgang mit der Wissenschaftsfreiheit (s. Anhang Nr. 8).

Zunächst eine Kurzübersicht zum Geschehen:

  • 1999 erhielt ich den Ruf auf die einzige Professur im Lehramtsstudiengang Englisch an der Universität Hildesheim, wo es allerdings kaum noch Studierende gab, was sowohl mir als auch dem Wissenschaftsminister verschwiegen worden war (s. Kap. 3.1). Wie ich später erfuhr, fürchtete man bei Aufdeckung der Faktenlage den Abzug der Anglistik nach Hannover oder Braunschweig (wie seinerzeit mit dem Fach Informatik geschehen).
  • Um die Situation zu camouflieren, war mein Fach aus dem Verbund der Lehramtsfächer an ein technisches Fachübersetzer-Institut verschoben worden. Hier hatte man sich einen Linguisten auf der Stelle gewünscht, aber keine Lehramtsprofessorin mit didaktischen Qualifikationen, da man das Lehramtsfach nur noch als Auslaufmodell betrieb und seine Professur bereits im eigenen Studiengang Verwendung fand. So wurde dann von meinem ersten Arbeitstag an alles unternommen, um mich schnellstmöglich wieder aus Hildesheim zu vertreiben. Hauptwidersacher war der Dekan, der bspw. Studierenden mitteilte, meine Seminare seien „nicht scheinrelevant“, ihnen Scheine für Hausarbeiten ausstellte, die ich zur Überarbeitung zurückgegeben hatte und öffentlich erklärte, er werde mich „arbeitsunfähig machen“ (s. Kap. 3.2, Abschnitt 5).
  • In meinem zweiten Dienstjahr machte er diese Drohung wahr, indem er den Fachübersetzer zurückholte, der meine Professur zuvor fast sieben Jahre vertreten hatte (ebd.). Er erhielt Lehraufträge zwecks Parallelisierung meiner Lehrangebote, und da er bei den Studierenden wegen der Erteilung 'leichter Scheine' bekannt war, blieben von nun an meine Seminare leer. Diese Situation wurde 2003 mit Umwandlung der Universität Hildesheim in eine Stiftung auf Dauer gestellt: Kraft eigenen Berufungsrechts schrieb man meine Stelle ein zweites Mal aus und konnte nun endlich den gewünschten Linguisten ohne Didaktik berufen, obwohl dieser von beiden auswärtigen Gutachtern als völlig ungeeignet bezeichnet worden war (Kap. 3.3). Er wurde auf einer W2-Stelle verbeamtet, in mein Arbeitszimmer einquartiert und ich in eine „Besenkammer“ in einem entfernten Gebäudeteil abgeschoben; meine Seminare wurden zudem im Vorlesungsverzeichnis ohne jeden Zusammenhang mit dem Lehramtsstudium angekündigt und regelmäßig vom Seminarbrett entfernt, so dass sie weiterhin leer blieben.
  • Jetzt galt es noch meine Entfernung aus der Stiftung zu organisieren, um die Doppelbesetzung meiner Stelle zu beenden. Drei Strategien erprobte der Stiftungspräsident: a) die Gesundheitsüberprüfung zur Feststellung meiner Dienstunfähigkeit, b) die Disziplinarverfügung zwecks Kürzung meiner Dienstbezüge, weil ich kaum Lehre erteilte (was mir ja verunmöglicht wurde) und c) das Angebot von fünf Jahresgehältern (ca. 1/2 Mio. €) bei freiwilligem Ausscheiden aus der Stiftung. Im ersten Durchgang 2007 scheiterte er auf ganzer Linie: Die Gesundheitsbehörde erklärte mich für voll dienstfähig, das OVG wies die Gehaltskürzung ab und ich das Angebot zur Abfindung (Kap. 3.4).
  • Der zweite Versuch 2011 war abgefeimter: Zuerst wurde ich zum Gesundheitsamt am Dienstort geschickt, das – wie zuvor schon das Amt in meiner Heimatstadt – wiederum massiv bedrängt wurde, mich für dienstunfähig zu erklären; dieses Mal mit 'Erfolg': "Dienstunfähig" aufgrund einer "psychosomatischen Störung“ lautete die Diagnose des Amtsarztes (zu deutsch: hin und wieder "Migräne“), allerdings nur an der Stiftung Universität Hildesheim (sic!). Daraufhin versetzte mich der Präsident sofort in den Ruhestand. Die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung zur Verwendung auf einer anderen Stelle unterblieb; stattdessen kam keine fünf Wochen später die Wiederholung der 2007 gescheiteren Disziplinarvorwürfe (Kap. 4), jetzt mit dem Ziel meiner Entlassung aus der Stiftung, wie der Präsident meinem Rechtsanwalt offen mitteilte (vgl. Anhang Nr. 6, S. 7). Dazu nutzte er einen Passus im niedersächsischen Stiftungsrecht, nach welchem mein Anhörungsrecht vor dem Stiftungsrat unwirksam geworden war, weil es nur aktiven Beamt/innen zusteht, nicht aber pensionierten - und ich war ja gerade von ihm frisch pensioniert worden.
  • Ohne Anhörung im Stiftungsrat und noch nicht einmal zur gerichtlichen Verhandlung in den beiden nachfolgenden Disziplinarinstanzen geladen, folgten Richter Wilcke am VG Hannover und Richter Bremer am OVG Lüneburg den Disziplinarvorwürfen des Stiftungspräsidenten (Kap. 5). Die vom Gesetz vorgeschriebene Sachverhaltsaufklärung unterblieb, und die Anhörung der von meinem Anwalt benannten Zeug/innen (u.a. ehemalige Studierende, der Vorsitzende des Hildesheimer Prüfungsamtes, der Präsident des nieders. Landesprüfungsamtes, der Oldenburger Professor Hilbert Meyer etc.) ließ das Gericht erst gar nicht zu, mit dem Ergebnis: Entlassung aus der Stiftung und Aberkennung meiner Pension.
  • Beide Urteile sind nicht veröffentlicht worden. Auf meine entsprechende Bitte antwortete der Präsident des OVG Lüneburg, das Urteil sei für die Allgemeinheit nicht von Interesse. (Ob er den tiefen Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit durch Richter Bremer bemerkt hat?)
  • Richter Bremer, der bis dato nie mit Disziplinarverfahren zu tun hatte, sondern immer nur mit Baurecht & EDV, hat in seinem Urteil zwar keine Notwendigkeit gesehen, dass ein Hochschullehrer bei Ausbleiben von Studierenden in den ersten drei Seminarveranstaltungen noch bis Ende des Semesters im leeren Seminarraum ausharren muss, womit der Hauptvorwurf des Stiftungspräsidenten vom Tisch war. Dafür erfindet er quasi aus dem Nichts ein neues „Dienstvergehen“: Mein Versagen in der Lehre, obwohl hierfür keine einzige Evaluation vorliegt, um die ich Jahr für Jahr gebeten hatte, ebenso wie um die Zuweisung anderer Aufgaben. Dass zu meinen Lehrveranstaltungen keine Studierenden erschienen seien, ist für Richter Bremer Beweis genug für ein nicht adressatengerechtes Lehrangebot, insbesondere was mein Lehrkonzept des ‚Forschenden Lernens‘ anbetreffe, das aus seiner Sicht nicht lehrerbildungsgemäß sei (Kap. 5). Wie Richter Bremer zu diesem Urteil gelangt, bleibt sein Geheimnis.
  • Zu meinem zweiten „Dienstvergehen“ schreibt Richter Bremer in seinem Urteil: Ich sei zur Teilnahme am Allgemeinen Schulpraktikum, wie vom Präsidenten behauptet, zwar nicht verpflichtet gewesen; meine freiwillige Betreuung von vier Studierenden im Frühjahr 2007 hätte ich jedoch "schlecht" erfüllt.
  • Insgesamt hätte ich mich „einer angemessenen Lehrtätigkeit nachhaltig verweigert“ (Urteil OVG 2016, S. 72) und „auf die Vermeidung der Abhaltung von Lehrveranstaltungen als Dauerlösung eingerichtet“, was „grundsätzlich keine andere Wahl mehr als die Verhängung der Höchstmaßnahme“ zulasse (a.a.O., S. 82; Kap. 5).
  • Diese „Höchstmaßnahme“ bedeutet in meinem Fall: Entlassung als Stiftungsbeamtin und Aberkennung der Pension. Nach §24 des Beamtenstatusgesetzes ist für eine derartige Bestrafung die schuldhafte Begehung eines schweren Dienstvergehens Voraussetzung (das bspw. in einem Strafverfahren mit einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren geahndet wurde). Details zu meinen angeblichen „schweren Dienstvergehen“ und zu meiner „Schuld“ finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Fazit: Richter Bremer hat im Revisionsprozess am OVG Lüneburg das Urteil zu meiner Entlassung aus der Stiftung Universität Hildesheim mit der Begründung meines angeblichen Versagens in der Lehre bestätigt, obwohl dieses „Versagen“ weder vor dem VG Hannover (Richter Wilcke) noch in der Disziplinarklage des Stiftungspräsidenten Thema war.

Dass es mir unter diesen Umständen nicht mehr gelingt, in ein ordentliches Arbeitsverhältnis zu kommen (abgesehen von hin und wieder einem Lehrauftrag oder der befristeten Mitarbeit in einem Projekt, zumeist als Minijobberin, manchmal auch in Teilzeit), verwundert nicht, denn wer stellt schon eine Lehrerin ein, die aufgrund ihres vermeintlichen Versagens in der Lehre von ihrem Arbeitgeber entlassen wurde.

Mir bleibt so nur noch die Hoffnung, dass endlich die gesetzlich vorgeschriebene Sachverhaltsaufklärung erfolgt, meine Zeug/innen angehört werden und der Bericht der Sonderermittlerin Dr. Dominke Berücksichtigung findet (sie hatte festgestellt, dass in Hildesheim ganz andere Personen disziplinarisch belangt werden müssten, aber nicht ich).

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir helfen, dass das OVG Lüneburg eine Wiederaufnahme zulässt und endlich ein faires Disziplinarverfahren durchgeführt wird, so dass ich vielleicht doch wieder in meinem so geliebten Beruf als Lehrerin arbeiten darf, und bitte um Zusendung des folgenden Satzes mit Ihrer Adresse an dirksu@arcor.de:

  • „Ich fordere eine Sachverhaltsaufklärung und Zeugenanhörung im Mobbingfall Una Dirks“.

Wer sich über meine Lehrtätigkeit informieren möchte, die im Referendariat und bei Evaluationen andernorts immer mit Bestnoten bewertet wurde, findet im Anhang unter der Nr. 9 ein entsprechendes Dokument. Es stammt aus der Zeit vor Hildesheim, wo meine zahlreichen Bitten um eine Evaluation leider vollständig ignoriert wurden. Für meine Zeit nach Hildesheim hier der Link zu einem Video der Universität Paris-Est Créteil, an der ich ein interkulturelles Seminar mit angehenden Fremdsprachenlehrerinnen aus verschiedenen Fachrichtungen durchgeführt habe (auf Wunsch der Universität war die Seminarsprache Englisch): https://pod.u-pec.fr/espe_sd77/video/0109-02-02-conference-espe-torcy-20-09-2018/.

Inhalt:

      1. Zum Umgang mit Mobbing in Gerichtsverfahren
      2. Mobbing in Hildesheim
      3. Die Sachverständigengutachten
      4. Dokumente und Quellenlage

      1. Der ungelöste Konflikt
      2. Die Beteiligten denken sich Handlungen aus, um der neuen Kollegin zu schaden
      3. Der Beginn arbeitsrechtlicher Maßnahmen
      4. Das Arbeitsverhältnis wird zwangsweise beendet

      1. Gutachten
      2. Quellen
      3. Impressum & Datenschutz