Teilnahmebedingungen


Teilnahmebedingungen

zum

5. Spectaculum gebhardi hagensis

auf

Burg Gebhardshagen

für mitwirkende Lagergruppen, Standbetreiber, Handwerker und Darsteller

§ 1 Grundsätzliches

Diese Teilnahmebedingungen sind die Vertragsgrundlage zur Teilnahme am „Spectaculum gebhardi hagensis“ am 07 und 08.07.2018 die vom

Förderverein Wasserburg Gebhardshagen e.V. (nachfolgend FWG genannt) veranstaltet werden.


§ 2 Teilnahmevertrag und Zulassung zum Mittelaltermarkt und Lagerbereich

  1. Es werden nur Stände mit Warensortiment zugelassen, die zu unserem Mittelaltermarkt passen.
  2. Der Teilnahmevertrag zwischen dem FWG und dem Standbetreiber / der Lagergruppe gilt als rechtskräftig, wenn der vom Standbetreiber / der Lagergruppe eingereichte vollständig ausgefüllte Vertrag schriftlich vom Orga-Team bestätigt wurde.


§ 3 Produktangebot

  1. Es dürfen nur im Teilnahmevertrag genannte und durch das Orga-Team bestätigte Verkaufswaren und Produkte angeboten werden.
  2. Das Orga-Team bemüht sich die Auswahl der Anbieter so vorzunehmen, dass ein möglichst breit gefächertes Angebot entsteht und die Zahl direkter Mitbewerber begrenzt ist. Ein Konkurrenzausschluss kann jedoch nicht zugesagt werden.
  3. Auf dem Marktgelände werden ähnliche Angebote verteilt um direkte Konkurrenz zu reduzieren.
  4. Das Orga-Team behält sich vor, dem Standbetreiber den Verkauf nicht angemeldeter Verkaufswaren und Gastronomieprodukte zu untersagen.


§ 4 Organisation und Marktleitung

  1. Während der Aufbau- und Öffnungszeiten stellt die Marktleitung weisungsbefugte Mitarbeiter, deren Anweisungen Folge zu leisten sind.
  2. Die Nichtbeachtung der Anweisungen kann zum Ausschluss vom Markt und Lagerbereich führen.
  3. Bei einem Ausschluss von der Veranstaltung aus wichtigem Grund, oder vorzeitigem Abbau, ist vom Marktteilnehmer / der Lagergruppe eine Vertragsstrafe in Höhe von 500 € an den FWG zu entrichten.
  4. Das Platz- und Hausrecht obliegt dem FWG und dem Orga-Team.


§ 5 Auf- und Abbau der Stände und Lager

  1. Die Auf- und Abbauzeiten werden ca. 4 Wochen vor der Veranstaltung schriftlich vom Orga-Team mitgeteilt und sind ab ca. 1.5.2018 auf der Internetseite www.spectaculum-gebhardi-hagensis.de zu finden.
  2. Die Stand- / Lagerplatzvergabe erfolgt durch das Orga-Team, die Platzzuweisung ist einzuhalten.
  3. Die Mitwirkenden verpflichtet sich, den Marktstand / das Lager 60 Minuten vor offizieller Öffnung verkaufsfertig darzustellen (insbesondere für behördliche Kontrollen) und bei Marktöffnung mittelalterlich gewandet aufzutreten.
  4. Das Orga-Team behält sich vor, Marktstände oder Aufbauten aus wichtigem Grund (z.B. mangelnde technische Sicherheit) nicht zuzulassen.
  5. Das offizielle Marktende ist einzuhalten, ein vorzeitiges Marktende wird ggf. vom Orga-Team bekannt gegeben und ist bindend.


§ 6 Anlieferungen

  1. Zum Zwecke der Anlieferung ist das Veranstaltungsgelände nur außerhalb der Veranstaltungszeit und nur auf den vorgesehenen Wegen befahrbar.
  2. Mit Beendigung des Aufbaus hat der Standbetreiber / die Lagergruppe unverzüglich seine / ihre Fahrzeug vom Veranstaltungsgelände zu entfernen.
  3. Spätestens 60 Minuten vor Markteröffnung dürfen keine Kraftfahrzeuge in das Veranstaltungsgelände einfahren, bzw. sind alle Fahrzeuge zu entfernen.
  4. Nach Veranstaltungsende dürfen die Fahrzeuge erst nach Freigabe des Orga-Teams auf das Veranstaltungsgelände und nur auf den vorgesehenen Wegen fahren.
  5. Bei einem Verstoß zu den Ausführungen des § 6 ist ein Strafgeld in Höhe von 100 € an den FWG zu leisten.


§ 7 Parken

Fahrzeugstellplätze, (sind nur in begrenzter Anzahl auf dem Gelände vorhanden) die vom FWG und dem Orga-Team vergeben wurden, sind spätestens eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn einzunehmen, Standbetreiber und Lagergruppen Teilnehmer müssen Parkplätze außerhalb des Geländes nutzen.


§ 8 Behördliche Genehmigungen und Konzessionen

  1. Die Gewerberechtlichen, Brand Polizeilichen, Steuerrechtlichen und Lebensmittel- rechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Lebensmittelhygiene Verordnung, sind ohne Ausnahmen zu beachten. Gesundheitszeugnisse und Unterweisungsnachweise bei Gastronomieständen sind bei Kontrollen vorzuzeigen.
  2. Der Marktteilnehmer beantragt die für die Veranstaltung und sein Angebot notwendigen Konzessionen und behördlichen Genehmigungen und hält diese ab Aufbaubeginn zur Vorlage bei Kontrollen bereit.


§ 9 Ausstellung / Vorführung von Tieren

  1. Für die Ausstellung oder Vorführung von lebenden Tieren gelten die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere §11 Tierschutzgesetz.
  2. Die Sicherheit der Veranstaltungsbesucher ist durch entsprechende Absperrungen durch den Halter zu organisieren.
  3. Hunde und Frettchen müssen stets angeleint sein, Hinterlassenschaften sind vom Halter unmittelbar zu entfernen.


§ 10 Standgebühren, Ver.- und Entsorgungskosten

  1. Jeder Verkaufsstand, Handwerkerstand und Lagergruppe muss bei Anreise eine Platz Kaution in Höhe von 20 € hinterlegen, welche bei Veranstaltungsende nach Abnahme des sauber hinterlassenen Lager- / Standplatzes erstattet wird.
  2. Die Standgebühr für Verkaufsstände wird für jeden Vertrag einzeln festgelegt. Grundsätzlich sind 10 % vom Umsatz von jedem Verkaufsstand zu zahlen.
  3. Die Abrechnung erfolgt bei Veranstaltungsende.
  4. Darstellende Anbieter mit Hobbycharakter und Lagergruppen sind von der Standgebühr befreit.
  5. Trink- und Brauchwasser steht im Verpflegungsbereich zur Verfügung, Abwasserentsorgung muss an den entsprechenden Stellen erfolgen. Die Kosten für Strom, Wasser und Abwasser werden vom FWG übernommen.
  6. Die Kosten für die Abfallentsorgung werden ebenfalls vom FWG getragen.
  7. Strom wird zur Verfügung gestellt, auf den Lagerwiesen ist keine Stromversorgung möglich. Eventuell mitgebrachte Generatoren werden nicht geduldet!


§ 11 Elektro-, Wasser- und Gasinstallationen

  1. Der FWG haftet nicht für Unterbrechungen oder Leistungsschwankungen der Strom- und Wasserversorgung.
  2. Bei Installation und Betrieb von elektrischen Geräten sind die VDE-Bestimmungen einzuhalten. Zuwiderhandlungen und Überschreitung der gemeldeten Anschlusswerte haben die Abtrennung vom Stromnetz zur Folge.
  3. Standbetreiber haften für alle Schäden und Folgeschäden, insbesondere wenn diese durch die Benutzung von nicht sachgemäßen, nicht gemeldeten und nicht genehmigten Geräten entstehen.
  4. Beim Entnehmen von Trinkwasser dürfen ausschließlich Schläuche und Anschlussteile verwendet werden, die den Bestimmungen KTW und DVWG-W270 entsprechen. Der Marktteilnehmer haftet bei Nichteinhaltung für Folgeschäden.
  5. Markt- und Gastronomiestände in denen Gas verwendet wird, müssen zu jeder Zeit mit den vorgeschriebenen Kennzeichnungen versehen sein.
  6. Bei der Verwendung von Gasgeräten, Gasflaschen oder Kartuschen sind alle gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Gewerblich betriebenen Gasgeräte müssen die vorgeschriebenen Prüfungen haben und mit Prüfplaketten versehen sein, das Prüfbuch ist ab Aufbau für Kontrollen bereit zu halten


§ 12 Abfallbeseitigung / Abfallvermeidung

  1. Gemäß den Bestimmungen der Verpackungsverordnung und der Landesabfallgesetze ist jedermann verpflichtet, die Entstehung von Abfällen zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten und unvermeidbare Abfälle einer ordnungsgemäßen Verwertung bzw. Entsorgung (Abfalltrennung, Abfallbeseitigung) zuzuführen.
  2. An jedem Stand bei dem im Geschäftsfall Müll entsteht ist ein Abfallbehälter in mittelalterlichem Stil aufzustellen. Umverpackungen sind von der kostenfreien Entsorgung über den FWG ausgeschlossen.
  3. Der FWG stellt Müllcontainer bereit in die angefallene Abfälle von den Markt- und Lager Teilnehmer entsorgt werden müssen.
  4. Der Stand- / Lagerplatz ist in einem Umkreis von 4 m sauber zu halten.
  5. Bei einem Verstoß ist vom Standbetreiber / der Lagergruppe eine Reinigungspauschale von 100 € an den FWG zu zahlen.


§ 13 Unfallverhütung und Brandschutz

  1. Jeder Stand muss über einen geprüften Feuerlöscher (mind 6kg ABC-Pulver oder AB-Schaum, keine CO2 Löscher) betriebs- und griffbereit und frei zugänglich verfügen.
  2. In Ständen, in denen mit Ölen und Fetten gearbeitet wird, sind zusätzlich ein Feuerlöscher für die Brandklasse F und eine Löschdecke betriebs- und griffbereit und frei zugänglich bereitzuhalten.
  3. Die Feuerlöscher-Standorte sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen durch entsprechende Schilder zu kennzeichnen.


§ 14 Standgestaltung und Sicherheitsauflagen

  1. Die Standgestaltung und Dekoration soll mittelalterlich sein.
  2. Stände, Zelte und Installationen sind vom Standbetreiber / der Lagergruppe so abzusichern, dass eine Gefährdung Dritter, auch bei Unwetter und Sturm, auszuschließen ist.
  3. Das Orga-Team behält sich vor, Stände oder Aufbauten, z.B. bei mangelnder Sicherheit, nicht zuzulassen.
  4. Kabel, Wasser- und Abwasser Schläuche sind mit geeigneten Abdeckungen zu sichern, damit eine Behinderung oder Gefährdung der Besucher und Mitarbeiter vermieden wird.
  5. Kommen Standbetreiber / Lager Gruppenteilnehmer ihren Verpflichtungen nicht nach, haften diese selbstschuldnerisch für alle Schäden gegenüber Dritten und dem FWG.


§ 15 Feuerstellen im Lagerbereich

  1. Offene Feuerstellen dürfen nur bei Angabe im Teilnahmevertrag und in Absprache mit dem Orga-Team und in Einzelfällen in Absprache mit der am Platz befindlichen Feuerwehr erstellt werden.
  2. Pro Feuerstelle ist ein geprüfter 6 kg-Pulverlöscher (oder größer) für Brandklassen A, B und C betriebs- und griffbereit bereitzuhalten.
  3. Feuer dürfen nur in geeigneten Bodenmulden oder in Feuerschalen angezündet werden, Bodenabstand bei Feuerschalen, mindestens 25 cm, 2 m zum Stand- / Zelt und unter keiner Abdeckung / Sonnensegel.
  4. Die Flächen der Feuerstellen müssen bei Markt- / Lagerende in Ursprungszustand zurückversetzt werden.


§ 16 Waffen und Schaukampfwaffen

  1. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ist das Tragen jeglicher Waffen, ohne ausdrückliche Genehmigung, untersagt.
  2. Teilnehmer und Gäste, die dies nicht beachten, werden des Platzes verwiesen.
  3. Ausgenommen sind stumpfe Schaukampfwaffen die von den Teilnehmern auf dem Gelände im Rahmen der Darstellung des historischen Brauchtums getragen werden können.
  4. Der Einsatz der Schaukampfwaffen ist nur auf dem „Kampfplatz“ gestattet. Dabei ist jederzeit auf absolute Sicherheit zu achten, so dass weder Teilnehmer noch Zuschauer in die Gefahr kommen, Schaden zu erleiden.
  5. Jegliche Nutzung und Zurschaustellung der Schaukampfwaffen unterliegt der vollständigen Haftung des Besitzers. Das Führen von Schaukampfwaffen, nach dem Genuss von Alkohol, ist strikt untersagt. Der Veranstalter haftet nicht für etwaige Schäden.


§ 17 Fremd- und Eigenwerbung

  1. Eine Werbung für Dritte bzw. andere Veranstaltungen ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Orga-Team gestattet, Zuwiderhandlungen werden mit einer Gebühr von 100 € geahndet.
  2. Anbringen von Werbung und Verteilen von Katalogen, Flyer oder anderen Werbeträgern ist nur im direkten Standbereich zur Eigenwerbung erlaubt. Angebrachte Werbung soll dem mittelalterlichen Charakter entsprechen.
  3. Verteilen von Werbematerialien auf dem weiteren Marktgelände oder Anbringen von Werbung an Fahrzeugen ist nicht erlaubt, Kosten für deren Beseitigung werden in Rechnung gestellt.


§ 18 Bewachung und Schäden

  1. Der FWG und das Orga-Team übernehmen keine Bewachung des Markt-, Lagerbereichs sowie der öffentlich zugänglichen Parkflächen. FWG und Orga-Team übernehmen keine Obhutspflicht, keine Haftung für eventuelle Verluste, Sach- oder Personenschäden.
  2. Jeder Standbetreiber / Lagergruppen Teilnehmer haftet für alle von ihm verursachten Schäden in voller Höhe und stellt den FWG von Ansprüchen Dritter frei. Eine bestehende Haftpflichtversicherung wird vorausgesetzt.
  3. Ansprüche des Standbetreibers / der Lagergruppe / Lagergruppen Teilnehmer gegenüber dem FWG und dem Orga-Team sind ausgeschlossen, auch für alle Ansprüche, die aus höherer Gewalt oder anderen, nicht vom Orga-Team zu vertretenden Ausfällen entstehen.


§ 19 Vertragserfüllung, Absage, Rücktritt und Nichterscheinen

  1. Der Teilnahmevertrag kann bis zum 31.03.2018 ohne Angabe von Gründen, schriftlich gekündigt werden.
  2. Das Orga-Team kann die Veranstaltung durch Veröffentlichung auf der Internetseite www.spectaculum-gebhardi-hagensis.de abgesagen.
  3. Bei einer späteren Absage der Teilnahme des Standbetreiber / der Lagergruppe ist eine Vertragsstrafe an den FWG zu entrichten:

a) in der Zeit vom 01.05.2018 bis 20.05.2018 in Höhe von 100 €

b) in der Zeit vom 21.05.2018 bis 29.05.2018 in Höhe von 200 €

c) in der Zeit vom 30.05.2018 bis 03.06.2018 in Höhe von 400 €

d) bei Nichterscheinen in Höhe von 600 €

4. Vom FWG und dem Orga-Team wird auf Vertragsstrafen verzichtet, wenn:

a) der Standbetreiber ein ärztliches Attest vorlegt, welches ihm die Teilnahme untersagt und der Nachweis erbracht wird, dass die Marktteilnahme nicht durch Personal durchgeführt werden kann

b) durch polizeilichen Unfallbericht / Bestätigung eines Abschleppunternehmens, falls auf der Anreise durch Unfall / technischen Defekt des Transportfahrzeuges die Marktteilnahme unmöglich wird.

  1. Bei einem Ausschluss von der Veranstaltung aus wichtigem Grund oder vorzeitigem Abbau ist vom Standbetreiber / der Lagergruppe eine Vertragsstrafe in Höhe von 500 € an den FWG zu entrichten.
  2. Die Vertragsstrafen sind innerhalb von 10 Tagen durch Überweisung zu zahlen.


§ 20 Datenschutz

  1. Standbetreiber und Lagergruppen stimmen zu, dass im Rahmen des Geschäftsverhältnisses die Kontaktdaten gespeichert werden.
  2. Teilnehmer der Veranstaltung, stimmen der Veröffentlichung von Fotos, Videoaufnahmen, Interviews in Rundfunk, Fernsehen, Printmedien oder Internet, die bei der Veranstaltung von ihm, seinem Stand, den Lagern und Gruppenteilnehmern gemachten Aufnahmen ohne Anspruch auf Vergütung, auch zur gewerblichen Nutzung, zu.
  3. Angaben zu Teilnehmern dürfen in Markt- / Lagerverzeichnis, sowie online veröffentlicht werden.


§ 21 Änderungen

Änderungen der Angaben des Teilnahme Vertrages bedürfen der Schriftform und Bestätigung durch das Orga-Team.


§ 22 Gerichtsstand

Gerichtsstand Salzgitter


§ 23 Salvatorische Klausel

Ist oder wird eine oder mehrere Vereinbarungen dieser Allgemeinen Geschäftsbestimmungen unwirksam, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der Vereinbarung. Vielmehr ist die unwirksame Bestimmung durch eine, dem kooperativen Zwecke der Vereinbarung entsprechende zu ersetzen.


Stand: 09.07.2017