2019

Mit dem 3. Großen Solidaritätskonzert weiten wir unsere Solidarität auf weitere Länder Lateinamerikas aus. Dabei bleibt unser Fokus auf den Kindern und der Notwendigkeit, sie in den Bereichen Ernährung und Bildung zu stärken. Nach den Comedores Infantiles/Speiseeinrichtungen für Kinder (Peru), dem Heim WAWA ETXEA (Peru) und dem Projekt Jugendlich aus Canoa für den Berg Malinche (Mexiko) werden 2019 zwei großartige Projekte in Bolivien und Kolumbien von den 2019 generierten Einnahmen profitieren.

1. El Amanecer (Bolivien): El Amanecer ist ein Sozial- und Bildungszentrum im Viertel Morros Blancos in der im bolivianischen Süden gelegenen Stadt Tarija. Es wurde 2005 mit der Hilfe der spanischen NGO Manos Unidas gegründet und arbeitet mit marginalisierten Kindern und mit Familien, die sehr niedrige Einkommen haben. Die Mehrzahl der Familien im Viertel Morros Blancos – in dem sich auch die zentrale Müllhalde der Stadt sowie das Gefängnis befinden – leben unter der Armutsgrenze und sind nicht in die Gesellschaft integriert. Die Kinder wachsen häufig mit nur einem Elternteil auf und müssen selbst zur Lebenshaltung ihrer Familien arbeiten gehen – bei Misshandlung und unter Arbeitsbedingungen, die nicht im Einklang mit dem Gesetz sind.

Das Zentrum El Amanecer (Sonnenaufgang) möchte die Lebensqualität dieser Kinder und Jugendlichen verbessern und ihnen Werkzeuge an die Hand geben, damit sie sich und ihren Familien eine würdevolle Zukunft gestalten können. Täglich kommen ca. 80 Kinder zwischen 6 Monaten und 17 Jahren über den Tag verteilt in das Zentrum. Das Zentrum bietet einen Kindergarten, Hausaufgaben-Betreuung und schulische Unterstützung, Sport und Spiel, ein warmes Mittagessen, Kurse zur Computer-Benutzung sowie Kurse für die Eltern, über Themen wie z.B. Gewaltprävention.

Die Bildungsstätte El Amanecer (Tarija, Bolivien)

Carousel imageCarousel imageCarousel imageCarousel imageBeim Unterricht für den Umgang mit ComputernCarousel imageDie eigene Bäckerei bietet Frauen aus dem Dorf eine Arbeit und stellt für El Amanecer eine weitere Einnahmequelle darCarousel imageCarousel imageCarousel imageCarousel imageCarousel imageCa. 70 Kinder bekommen in El Amanecer täglich eine warme MahlzeitCarousel imageCarousel imageCarousel imageCarousel image

2. Hogar Monserrate in Sisga / Cundinamarca (Kolumbien)

1957 von dem Kaplan in der Basilika von Monserrate - dem Hausberg von Bogotá - als Heim für Straßenkinder gegründet ist der Hogar Monserrate heute das Zuhause von 50 Jungen und Mädchen zwischen 5 und 12 Jahren, die aus ärmsten Verhältnissen stammen. Häufig sind Drogen und Gewalt in der Familie an der Tagesordnung. Nach dem Tod des Gründers Pater Bernardo Acosta Padilla 2001 führt die Schwesterngemeinschaft "Hermanitas comunidad Siervas del Sagrado Corazón y de los pobres" die Existenz und Leitung des Heims fort.

Die Kinder werden von Pädagogen, Sozialarbeitern und Psychologen betreut, sie werden von einem pensionierten, ehrenamtlich tätigen Lehrer sowie von den Schwestern in einem einfachen Schulgebäude auf dem Gelände des Hogars unterrichtet. Die Mahlzeiten werden nach Rücksprache mit einer Ernährungsberaterin zubereitet, in einem Gemüsegarten lernen die Kinder, wie u.a. Kartoffeln und Bohnen angelegt werden - mittlerweile deckt der Ernteertrag aus verschiedenen einheimischen Gemüsesorten sogar den Eigenbedarf des Heimes. Auch Sport, Gymnastik, einfache Akrobatik und Musikunterricht sind ein wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Aktivitäten. Für die Kinder ist der Hogar ein richtiges Zuhause, in dem sie Liebe und Geborgenheit erfahren.


Die Kinder des Hogar Monserrate (Sisga, Kolumbien)

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