ES WAR EINMAL...


Die Mutter aller Fische: The Good Ol' Boys, irgendwann Anfang der 80er: Ralf Burczik (Voc, Git, r.i.p.), Paul Santosi (Bass), Norbert Klein (Drums), Wah Wah Wynands (Git.). Ein Sagen umwobener Auftritt, vielleicht lag's an der Frühschoppenzeit, im "Schneckenhäuschen". Paul und Norbert gingen danach, Christoph Schmitz (Drums) und Erwin Görres (Bass) kamen.

Ralf sang auch bei Grenzgänger, zwei Bands wurden zuviel. Es kamen Andrea Porten und Majid Salama (Git.). Madame wollte zurecht nicht unter diesem Bandnamen singen und so benannten sich die Boys um: "Saturday Night Fish Fry", nach einem alten Titel von Louis Jordan. Das ging eine Zeit lang wirklich gut. Dann ging Andrea. Wieder kein Gesang. Majid musste wegen Studium nach Köln. Die Band wurde auf Eis gelegt, wobei die Herren Görres, Salama und Wynands eine Reunion in ruhigeren Zeiten vereinbarten...

Die kamen, Anfang der 90er. Die Saturday Night Fish Fry Reunion startete mit Norbert Klein (Drums), Dieter Nitsche (Bass) Majid Salama (Git.), Erwin Görres (von Bass zu Voc.und Harp gewechselt) und Wah Wah Wynands (Git., Voc.).


Seitdem sind wir also wieder unterwegs. Umbesetzungen gab es bis zum tragischen Tod von Erwin nur bei den Schlagzeugern. Nach Norbert Klein trommelte Stephan Laurs und danach für die letzten zehn Jahren Winni Rüland und jetzt, tataaa: Michael "Stone" Steinbusch, weil Winni sich bei "Puddelrüh" jetzt "nackig" macht (hoho) und die Ukulele schrammelt. Zwischendurch gab's auch immer wieder mal Gigs mit Andrea als Gastsängerin. Zuletzt zum 25-Jährigen, wo auch H.P. Schüller (Piano, war mal Gast bei den Good Ol' Boys), Uwe Malischewski (Sax, half aus, als Erwin mal die Mundharmonika verschluckt hatte) und Max Krieger (Posaune, nur so, weil er ein netter Kerl ist) mitgespielt haben.


Und wenn das Meer einmal in Bewegung ist, kommt der Wellengang und spült auch noch den Bassisten von Bord. Diet ist ja jetzt auch Rentner. Nun gut - dankenswerter Weise haute erstmal Paul Santosi in die vier Saiten. Die Sache war von Beginn an als Gastrolle ausgelegt bis wir mit Hans Schmitz jetzt wieder einen regulären Basser gefunden haben

Nachdem wir nach Erwins Tod erstmal als Quartett weitergemacht haben und auch nicht wirklich nach einem Gebläse Ausschau gehalten haben, lief uns zwischendurch, wie das Leben nun einmal ist, bei der Blues Session in Vaals (Abt sei Dank!) Boris Ciszewski über den Weg. Es passte vom ersten Ton an...