Coprinopsis candidolanata (Doveri & Uljé) Keirle, Hemmes & Desjardin
Synonyme: Coprinus candidolanatus Doveri & Uljé
Substrat: Schafdung
Fundorte:
Buchsbaumpfad, Treis-Karden, Rheinland-Pfalz, Deutschland, 13.7.2024
Hut jung geschlossen, eiförmig bis ellipsoid, (3-6) mm x (2-4) mm, dann flach konvex aufschirmend und bis 15 mm im Durchmesser, jung weißlich, dann gräulich mit blaß ockerfarbener bis bräunlicher Scheibe, in der Mitte schwach gerieft, komplett mit einem schneeweißen, wolligen Velum bedeckt
Lamellen aufsteigend, frei, schmal, relativ gedrängt stehend
Stiel zylindrisch-fadenförmig, (2-6) cm x (0,8-1,2) mm, schneeweiß, anfangs mit vielen Velumfasern, dann verkahlend
Velum aus einerseits aus hyphoiden Elementen, die in kaum trennbaren Ketten aus zylindrischen, ellipsoiden oder subglobosen Elementen von (25-150) µm x (15-45) µm bestehen, überwiegend dünnwandig und hyalin, andererseits aus deutlich schmaleren Elementen, (2-10) µm breit, nicht in Ketten, leicht voneinander trennbar, dünnwandig, dicht divertikulat, mit bis zu 10 µm langen, fingerförmigen Auswüchsen. Velum auf dem Stiel nur aus letzteren Elementen
Basidien viersporig, (18-34) µm x (7-10) µm, ohne Basalschnalle, jeweils von 4-5 Pseudozystiden umgeben
Cheilozystiden zahlreich, rundlich, eiförmig, eiförmig oder bauchig, (22-70) µm x (17-30) µm, mit kurzem basalen Fuß
Pleurozystiden ellipsoid, eiförmig, bauchig oder subzylindrisch, (40-90) µm x (18-30) µm, mit kurzem basalen Fuß
Sporen ellipsoid oder eiförmig, (7,3-10,7) µm x (4,8-7,2) µm, dunkel rotbraun, an der Basis und an der Spitze abgerundet, mit zentralem Keimporus, (1,3-1,5) µm breit
F. Doveri, Fungi fimicoli italici, p. 149ff. (A.M.B. Trento, 2004).