Melampsoridium betulinum Kleb.
Synonyme: Melampsoridium betulae Arthur
Wirt: Betula pendula Roth
Fundorte:
Eignerbach, Wülfrath, NRW, Deutschland, 29.10.2022
Uredien auf der Blattunterseite an gelben Blattflecken, mitunter die ganze Blattfläche bedeckend, klein, bis 0,5 mm groß, von einer halbkugeligen Pseudoperidie, die sich mit einem Porus öffnet, bedeckt
Telien blattunterseits, von der Epidermis bedeckt, klein, bis 0,5 mm groß, anfangs orange, später braun, mitunter über die ganz Blattfläche verbreitet
Uredosporen länglich, selten keulenförmig, (22-40) µm x (8-12) µm, Wand farblos, sehr entfernt stachelig, am oberen Ende glatt, 4-6 Keimporen
Teliosporen prismatisch, meist einzellig, (30-50) µm x (7-15) µm, Wand kaum 1 µm dick, am oberen Ende auf 1,5 µm verdickt, nahezu farblos, ohne auffällige Keimporen
E. Gäumann, Die Rostpilze der Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz, Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12, 68ff. (1959).
F. Klenke, M. Scholler, Pflanzenparasitische Kleinpilze Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol p. 175 (Springer Berlin-Heidelberg, 2015).