Allgemeinmedizin

Terminvereinbarung bitte bei Dr. Eva Foerster, Dr. Gerhard Spuller oder Dr. Tamara Fuchs

Begriffsdefinitionen

Neuraltherapie

Im Rahmen der Neuraltherapie wird ein Mittel zur örtlichen Betäubung an Regionen gespritzt, die entweder schmerzhaft oder verdächtig auf ein sogenanntes Störfeldgeschehen sind.

Störfelder können chronische Entzündungsherde sein (wie z.B.: beherdete Zähne, chronische Angina), Narben nach Operationen oder Verletzungen, aber auch psychische Belastungen. Diese führen zu Veränderungen im Bindegewebe und können über einen längeren Zeitraum das Regulationssystem im Körper stören und zu Fehlfunktionen führen – ähnlich einem Virus im Computersystem.

Als Folge dieser permanenten Störung können Beschwerden in anderen Körperregionen auftreten, die auf den ersten Blick nichts mit diesem Störfeld zu tun haben. Eine Behandlung des Störfeldes kann dann jedoch spontan zu einer Besserung dieser Beschwerden führen.

Auriculomedizin

Am Ohr spiegeln sich alle Körperregionen und damit auch die Akupunkturpunkte wider. Das Ohr ist damit nicht nur ein ideales Therapiefeld, es lässt sich auch in der Diagnosefindung verwenden.

Die Auriculomedizin nutzt eine Reaktion des Körpers, den sogenannten RAC – Reflex, bei dem das Gefäßsystem auf Stress mit einem kurzfristigen Zusammenziehen reagiert. Diese Reaktion ist spürbar und wurde auch wissenschaftlich belegt. Damit lassen sich Ursachen von Erkrankungen und Störfelder nachweisen. Auch eine Austestung von Allergien und Unverträglichkeiten ist damit möglich.

Mit Hilfe der Ohrakupunktur können daher auch von außen schwer zugängliche oder von der Lage unangenehme Störfelder behandelt werden ( z.B.: innere Narben, Dammschnitt-, Kaiserschnittnarben).

Auch die Verwendung von Dauernadeln oder Magnetpflastern, die bis zu einer Woche verbleiben können, ist möglich. Damit kann ein längerer Effekt erzielt werden, der bei vielen Beschwerden von Vorteil sein kann (z.B.: Behandlung von Allergien / bei Kindern).