Wie liest man eine Sonnenuhr? Vielleicht wissen Sie es nicht? Sonnenuhren gehören zu den ältesten Instrumenten zur Zeitmessung. Ihre Funktionsweise hängt von der Bewegung der Sonne am Himmel ab – der Gnomon (Schattenstab) wirft einen Schatten auf das Zifferblatt und zeigt so die aktuelle Zeit an.
Für die richtige Nutzung ist es wichtig, dass die Uhr korrekt ausgerichtet ist (auf der Nordhalbkugel nach Norden) und dass der Gnomon den richtigen Neigungswinkel entsprechend dem Breitengrad des jeweiligen Ortes hat.
Es gibt verschiedene Arten von Sonnenuhren. Am häufigsten sind horizontale Uhren mit flachem Zifferblatt und vertikale Uhren, die an Hauswänden angebracht sind.
Sonnenuhren waren bereits im alten Ägypten und Mesopotamien bekannt, wo sie zur Messung der Tageszeit dienten. Im Laufe der Geschichte waren sie auch im Mittelalter beliebt, wo sie nicht nur zur Bestimmung der Gebetszeiten, sondern auch als Symbol der Weisheit verwendet wurden. Auch heute findet man Sonnenuhren in Parks, Gärten und auf öffentlichen Plätzen, oft als dekoratives Element.
Sonnenuhren sind nicht nur ein Instrument zur Zeitmessung, sondern auch ein kreatives Kunstobjekt, das Funktionalität mit Ästhetik verbindet. Obwohl sie nicht so genau wie moderne Uhren sind, erinnern uns Sonnenuhren daran, wie die Menschen früher im Einklang mit der Natur lebten.