Meine Zeit im österreichischen Gymnasium PRAG
Wie ist das Leben in der Stadt? Laut und gefährlich? Wenn man es nicht selbst erlebt hat, könnte man dies vermuten. Es macht Spaß, die Leute sind superfreundlich, lustig und hilfsbereit. So war es zumindest in Prag im Österreichischen Gymnasium, wo ich drei Wochen im September und Anfang Oktober zur Schule ging. Ein bisschen was von meinen Erlebnissen dort möchte ich erzählen.
Ich bin vom Land, das heißt, es war eine völlig neue Erfahrung für mich. An meinem ersten Schultag war ich also etwas nervös. Doch die Mitschüler in meiner Klasse, der 3A, nahmen mich sofort auf und zeigten mir alles in der Schule. Das war wirklich sehr toll von ihnen und ich war sehr dankbar dafür! Auch die anderen Mitschüler der Parallelklassen 3B und 3C waren sehr nett und freundlich zu mir, außerdem waren sie immer sehr lustig. Die Verständigung war Gott sei Dank überhaupt kein Problem, da ich Tschechisch spreche. Die Schüler sprechen aber auch Deutsch, da es ja ein österreichisches Gymnasium ist. Ich finde, sie sprechen wirklich sehr gut Deutsch und haben schon vieles gelernt in den 2 Jahren, wo sie jetzt ins OEGP gehen.
Der Unterricht ist ab der 3. Klasse meistens auf Deutsch. Er läuft dabei sehr ähnlich wie in Österreich ab. Das heißt, es werden dem Jahrgang entsprechend die Themen gelehrt und die meisten Schulbücher sind dieselben wie in Österreich. Um neue deutsche Vokabel zu lernen, gibt es Tests und Wiederholungen. Neben Deutsch werden als Fremdsprachen auch Englisch, Spanisch und Französisch unterrichtet. Doch einige Fächer gibt auch auf Tschechisch. Ich fand wirklich alle sehr super, am meisten freute ich mich jedoch immer auf Bewegung und Sport, Musik und Englisch. In Musik habe ich sogar bei einem Konzert mit der Geige mitgespielt. Das Konzert war gemeinsam mit einem anderen Gymnasium aus Österreich.
In den Pausen gingen wir immer auf den Sportplatz zum Fußballspielen. Das war immer sehr lustig! Davor waren wir in der Schulkantine essen. Die Speisen waren wirklich ausgezeichnet. Auch das Schulhaus war sehr sauber und das Gebäude war sehr schön. Die Schule generell ist kleiner als meine Schule in Österreich, es gehen etwa 300 SchülerInnen ins OEGP, in meine österreichische Schule gehen etwa 1000. Was neu in Prag war, das man für einiges einen Chip brauchte. Zum Beispiel, um ins Gebäude zu kommen.
Ich habe bei Freunden im Nordosten von Prag gewohnt, die Schule lag im Süden der Stadt. So musste ich einmal mit U- Bahn und Bus durch die Stadt fahren. Das war aber gar nicht schlimm, es hat mir sogar Spaß gemacht. Vor allem, weil ich meine Mitschüler dabei getroffen habe. Die Zeit nach der Schule habe ich großteils in der Stadt verbracht. Das war so toll, da es immer was zu tun gab. Prag hat viele Parks und Sportanlagen neben den historischen Sehenswürdigkeiten, wo man immer hingehen konnte.
Alles in allem war es ein sehr toller Aufenthalt in Prag und es hat mir extrem gefallen. Die Schule und die SchülerInnen, aber auch die LehrerInnen fehlen mir sehr. Ich hoffe, dass ich bald wieder für einige Zeit nach Prag in das österreichische Gymnasium kommen kann.