2016

2016 - WIR LERNEN WEITER!

rev. 2022-10-10

2017 nach vorne oder nach hinten 2015

DIE ÖKOZELLE IM WINTER

​Man darf das ruhig laut sagen, die Ökozelle ist nicht nur Erholungsraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch für Menschen. Und manchmal ist ein Spaziergang durch das winzige Schutzgebiet Labsal für die Seele. So war es auch, als der erste scharfe Frost des Winters Anfang Dezember hier ein Kristallreich schuf

Winterzauber

Wichtiges 2016

OKTOBER UND NOVEMBER: PFLANZEN, LEHM UND SAND

Jetzt wo die Schafe weg sind, können wir die innere Hecke auch ohne Fraßschutz, auf deutsch Zaun, weiter nach oben verlängern. Unser Konzept sieht vor, dass ein Beerengarten den Eingangsbereich aufwerten soll. Also wurden im Oktober dort Faulbaum, Himbeere und Schneeball gepflanzt und wo wir gerade in Schwung waren, haben noch noch rund 50 Widstauden, Rainfarn und Wasserdost, von einer weiter oben gelegenen Wiese in die Ökozelle umgepflanzt. Die Wiese ist nämlich Bauland und wird früher oder später keine Blüten mehr tragen sondern Häusern weichen.

Und dann haben uns noch jeweils zehn Tonnen Sand und Lehm beschäftigt. Seht selbst...

AUGUST: MULCHEN, ENTDECKEN UND GENIESSEN

Wir wollen, dass mehr Blüten in der Ökozelle mehr Insekten anlocken und die Nahrungsgrundlage für zum Beispiel Wildbienen liefern. Aber wie soll man eine blütenarme Graswiese in eine blütenreiche Blumenwiese verwandeln?

Wir versuchen es unter anderem mit kleinflächigen Blühinseln, von denen aus, so hoffen wir, die blühenden Kräuter und Stauden die Wiese besiedeln können.

Zur Herstellung der Blühinseln nutzen wir den reichlichen vorhandenen Mulch, der vom Mähen der Wiese auf der Fläche verblieben ist. Die Hoffnung: Liegt der Mulch einige Zeit auf dem Gras, wird es darunter erstickt und wir haben Platz für Wildkräuter, die wir pflanzen oder säen.

Immer wieder gibt es was zu entdecken in der Ökozelle, Im Tümpel Molche, die zum Luftschnappen nach oben kommen. Aber auch Erstnachweise von Zwergmaus und Ringelnatter können gemacht werden und etliche interessante Insektenbeoabachtungen. Siehe dazu auch die Beobachtungsdaten und Fotos bei naturgucker.de

ÖKOZELLE HÖLTER KAMP: WARTEN AUF DEN GRASMÄHER

Nach einem völlig verregneten Frühsommer warten die Naturschützer vom NABU in Hattingen, die sich um die Pflege der Ökozelle kümmern dringend auf eine Trockenzeit: Das Gras muss dringend gemäht werden. In den Regenpausen pflanzen die Aktiven Wildstauden, um die Wiesenlandschaft mit Blüten anzureichern. Denn die werden in Zukunft gebraucht. Zum Beispiel für Wildbienen, für die bauen NABU-Kollegen aus dem Südkreis eine "Wildbienenstation".

​Und dann geht es langsam voran mit den Mäharbeiten. Endlich.

​DAS GRAS WÄCHST — WARTEN AUF DIE REGENPAUSE

Acht Wochen Regen mit selten erlebten Wassermengen dazu Wärme lassen das Gras in der Ökozelle wachen und Mähen funktioniert bei dem Wetter auch nicht. Seitdem die Schafe nicht mehr als tierische Rasenmäher zur Verfügung stehen, haben die Aktiven vom NABU Hattingen ein Problem. Wer hält das Gras kurz?