Männer – Hormone und Prostata: Zusammenhänge verstehen
Hier findest du meine Mitschrift zum Vortrag „Männer – Hormone und Prostata: Zusammenhänge verstehen“.
In diesem Vortrag geht es darum, hormonelle Veränderungen beim Mann besser einzuordnen und zu verstehen, welche Rolle sie für die Prostata, das allgemeine Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und das Älterwerden spielen – statt Beschwerden isoliert zu betrachten.
Beleuchtet werden zentrale hormonelle und stoffwechselbezogene Zusammenhänge, unter anderem rund um Testosteron, Östrogen, DHT, Insulin, Entzündungsprozesse sowie die Bedeutung von Leber, Darm und Stressachse. Auch Ernährung, Lebensstil, Bewegungsmangel und chronischer Stress werden als Einflussfaktoren thematisiert. Ziel ist ein ganzheitlicher Blick auf die Männergesundheit, jenseits von reinen Laborwerten oder schnellen medikamentösen Lösungen.
Der Vortrag wurde von Alessandro Rochira gehalten und basiert auf langjähriger Praxiserfahrung. Der Text ist als Mitschrift entstanden und folgt bewusst dem gesprochenen Wort.
Bitte sieh mir kleine Ungenauigkeiten nach – es handelt sich um eine Mitschrift, nicht um ein ausgearbeitetes Lehrskript.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und Mitnehmen 🌱
Vortrag Hormone des Mannes & Prostata vom 09.05.2023
Einführung: Warum dieses Thema wichtig ist
In diesem Vortrag geht es um ein Thema, das viele Männer betrifft, aber selten wirklich verstanden wird: die männlichen Hormone, ihre Funktionen und die Rolle der Prostata.
Was sind Hormone – und warum braucht der Mann sie?
Die Frage „Warum braucht der Mann Hormone?“ ist falsch gestellt. Die richtige Frage lautet:
Was sind Hormone überhaupt?
Hormone sind Steuerelemente des Körpers. Sie regulieren:
Gehirnfunktionen
Stoffwechsel
Immunsystem
Bindegewebe
Knochen
Muskeln
Herz-Kreislauf-System
Fortpflanzung
Nervensystem
Es gibt keine einzige Körperfunktion, die ohne Hormone auskommt.
Die männlichen Hormone: Androgene
Die männlichen Hormone heißen Androgene. Das wichtigste davon ist Testosteron.
Ursprung aller männlichen Hormone: Cholesterin
Alle Androgene stammen ausnahmslos vom Cholesterin ab.
Das bedeutet:
Cholesterin ist nicht der Feind.
Es ist die Grundsubstanz aller Steroidhormone – beim Mann und bei der Frau.
Entscheidend ist nicht die Menge, sondern das Verhältnis von
Omega‑3
Omega‑6
Cholesterin
Dieses Verhältnis hat beim Mann ein enormes Gewicht für die Gesundheit.
Der Hormonhaushalt des Mannes – ein fein abgestimmtes System
Wie bei der Frau gilt auch beim Mann:
Die Gesundheit hängt eng mit dem Hormonhaushalt zusammen.
Wenn dieser Haushalt gestört ist, entstehen Krankheiten – oft an Stellen, an die man nicht denkt.
Steuerung im Gehirn
Der Ablauf:
Hirnstamm sendet ein Signal an
die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)
Diese schüttet LH (Luteinisierendes Hormon) aus
LH wirkt auf Hoden und Nebenhoden
Dort wird aus Cholesterin Testosteron gebildet
Testosteron wird ins Blut abgegeben
Transport im Blut
Testosteron ist ein Fett – es schwimmt nicht frei im Blut. Es braucht ein Transportprotein:
SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin) → Es trägt Testosteron wie ein Huckepack‑Transporter durch den Körper.
Testosteron wirkt nicht nur auf Sexualität
Viele glauben, Testosteron sei nur für:
Libido
Erektion
Fruchtbarkeit
zuständig.
Das ist falsch.
Ein Mangel betrifft:
Leber
Herz
Bindegewebe
Knochen
Muskelaufbau
Nervensystem
Immunsystem
Testosteron ist ein Ganzkörperhormon.
Die Nebenniere – der stille Mitspieler
Die Nebenniere übernimmt eine Art Backup‑Funktion:
Sie produziert:
DHEA (Vorstufe der Sexualhormone)
Cortisol
Cortisol beim Mann
Cortisol wirkt:
entzündungshemmend
regulierend gegenüber Testosteron
Bei Frauen übernehmen die weiblichen Hormone selbst entzündungshemmende Aufgaben. Beim Mann ist es anders:
Das Immunsystem des Mannes arbeitet erst effizient, wenn genügend Testosteron vorhanden ist.
Das wissen die wenigsten.
Cortisol dient als Gegenspieler:
Wenn Testosteron zu hoch wäre → Cortisol dämpft
Es verhindert überschießende Entzündungen
Die Prostata – ein unterschätztes Organ
Viele Männer sehen die Prostata nur als Problem, wenn sie sich vergrößert. Doch ihre Aufgaben sind weit größer.
Die Prostata ist Teil eines Systems
Sie arbeitet zusammen mit:
Samensträngen
Cowper‑Drüsen
Hoden
Nebenhoden
Ziel: Gesunde Fortpflanzung und Zeugungsfähigkeit.
Was produziert die Prostata?
Der Samen besteht nicht nur aus Spermien. Die Prostata liefert:
Glukose (Nährlösung)
Zink
Enzyme
Hormone
Ketonsäuren
Testosteronanteile
Warum ist das wichtig?
Eine Frau kann nicht empfangen, wenn der Mann nicht die nötigen Enzyme liefert, die es der befruchteten Eizelle ermöglichen, sich in der Gebärmutterschleimhaut einzunisten.
Der Mann liefert also die biochemische Brücke zur Einnistung.
Wenn diese Stoffe fehlen → unerklärliche Zeugungsunfähigkeit.
Spermien können gesund sein – und trotzdem kommt es zu keiner Schwangerschaft.
Demografische Realität: Männer sind häufiger beteiligt als gedacht
In den letzten 30–40 Jahren beobachtet die EU einen deutlichen Rückgang der Fruchtbarkeit. Nicht, weil Paare keine Kinder wollen – sondern weil immer mehr Männer Probleme haben:
Prostata arbeitet nicht richtig
Enzyme fehlen
Hormone sind im Ungleichgewicht
Die Frau ist nicht automatisch „schuld“. Der Mann trägt denselben Anteil.
Die eigentliche Frage zur Prostata
Nicht die Größe ist das Hauptproblem.
Die entscheidende Frage lautet:
Arbeitet die Prostata hormonell korrekt? → Produziert sie die nötigen Stoffe? → Liefert sie die Enzyme? → Unterstützt sie die Fruchtbarkeit?
Wenn nicht, beginnen die Probleme.
Das Spermiogramm – warum es heute oft unzureichend ist
Viele Männer würden sich schwertun, beim Urologen zu fragen:
„Hast du im Spermiogramm eigentlich überprüft, ob alle nötigen Bestandteile im Ejakulat vorhanden sind?“
Denn die Realität ist:
Im Standard‑Spermiogramm wird fast nichts gemessen.
Man schaut meist nur auf:
Mobilität (Beweglichkeit der Spermien)
Anzahl
Form
Was aber nicht gemessen wird:
Zink
Enzyme
Ketonsäuren
Hormonelle Bestandteile
Prostata‑Sekrete
Entzündungsmarker
pH‑Wert
Nährstoffzusammensetzung
Citrate (außer manchmal Zitronensäure)
Das ist ein massives Manko, das inzwischen auch in der Urologie diskutiert wird. Denn man beginnt erst jetzt zu verstehen, wie viele Prostata‑Erkrankungen – die jeden zweiten Mann in Europa betreffen – mit genau diesen fehlenden Parametern zusammenhängen.
Internationale Unterschiede – warum manche Länder kaum Prostataprobleme kennen
Statistische Vergleiche zeigen:
Andere Länder – andere Prostata‑Gesundheit.
In manchen Regionen sind Prostataprobleme extrem selten.
In Europa dagegen sind sie Massenphänomene.
Das zwingt zur Frage:
Warum ist die Prostata bei uns ein Problem – und anderswo nicht?
Diese Frage wird später im Vortrag noch detailliert beantwortet.
Immunsystem & Hormone – ein untrennbares Paar beim Mann
Um die Zusammenhänge zu verstehen, muss man wissen:
Das Immunsystem des Mannes funktioniert nur mit Androgenen
Wenn man beim Mann ein gutes Immunscreening machen will, muss man Androgene messen.
Das fehlt in der klassischen ärztlichen Diagnostik fast immer.
Folge:
Leukozytenzahl kann normal sein
aber die Funktion ist schlecht
der Mann hat:
häufige Infekte
chronische Entzündungen
schlechte Wundheilung
Müdigkeit
diffuse Beschwerden
Das Immunsystem ist überall beteiligt – und beim Mann ist Androgenmangel ein ernstzunehmendes Problem.
Manneskraft – und warum Herz & Lunge mitreden
Männer sind beim Thema Sexualfunktion besonders sensibel. Doch kaum jemand weiß:
Die Lunge und das Herz haben ein entscheidendes Wörtchen mitzureden.
Warum?
Der Lungendruck – also der Druck zwischen Einatmen (Vakuum) und Ausatmen – wird mit dem Herzen gemeinsam reguliert.
Und die Hormone, die:
Herzfunktion
Lungenfunktion
Gefäßspannung
Sauerstoffversorgung
steuern, sind dieselben Hormone, die auch die Erektionsfähigkeit steuern.
Darum passiert es oft, dass Männer in der Praxis sagen:
„Sie geben mir etwas für Herz und Lunge – und plötzlich funktioniert es auch sexuell wieder.“
Ja – weil es ein System ist.
Testosteron wirkt auf den ganzen Körper
Ein Mangel betrifft:
Haare (Bart, Kopf, Körperbehaarung)
Muskulatur
Knochenstruktur (Kalziumbindung, Knochendichte)
Knorpelaufbau in Gelenken
Schilddrüse
Hirnanhangsdrüse
Nervensystem
Libido & Erektion
Stoffwechsel
Die Zusammenhänge sind enorm – und die Natur hat das bewusst so eingerichtet.
Was passiert, wenn ein Mann keine Hoden mehr hat?
Wenn ein Mann seine Hoden verliert:
sinkt seine Lebenserwartung deutlich
das gesamte Hormonsystem bricht ein
Immunsystem, Herz, Knochen, Muskeln – alles leidet
Beim Mann hängt die Lebenserwartung direkt vom funktionierenden Hormonhaushalt ab.
Haben Männer Wechseljahre?
Viele sagen: „Männer kommen auch ins Klimakterium.“
Das ist falsch.
Frauen vs. Männer
Frauen haben ein Schutzprogramm: → Ab einem gewissen Alter wird die Fruchtbarkeit heruntergefahren, um den Körper zu schützen.
Männer haben kein Schutzprogramm. → Sie sollen biologisch möglichst lange funktionsfähig bleiben.
Der Wendepunkt: Das 40. Lebensjahr
Ab etwa 40 beobachtet man zwei mögliche Entwicklungen:
Typ A – Der stabile Mann
Hormonhaushalt bleibt stabil
Energie bleibt hoch
kaum Krankheiten
hohe Lebenserwartung
oft bis ins hohe Alter zeugungsfähig
Typ B – Der abbauende Mann
Hormonspiegel sinkt früh
Energieverlust
Krankheiten häufen sich
geringere Lebenserwartung
Die Natur setzt hier einen Scheideweg.
Warum entscheidet sich das Schicksal schon früher?
Zwischen dem 14. und 20. Lebensjahr:
arbeitet der Mann körperlich viel
treibt Sport
überlastet sich oft
verbraucht enorme Mengen an Hormonen
Wenn er übertreibt, zieht der Körper die Handbremse:
Testosteron sinkt
Regeneration sinkt
Immunsystem schwächelt
Einfluss von Anabolika & künstlichen Hormonen
Wenn ein Mann Testosteron oder Anabolika zuführt:
Der Körper misst: „Es ist genug da.“
Er reduziert die eigene Produktion.
Schritt für Schritt fährt er herunter.
Ab 40 kommt der Punkt, an dem der Körper entscheidet:
„Du hast gut gewirtschaftet – ich halte dich stabil.“
oder
„Du hast übertrieben – ich fahre dich runter.“
Das ist ein biologischer Selektionsmechanismus.
Zeugungsfähigkeit im Alter – biologisch möglich
Es gibt immer wieder Fälle, in denen Männer mit 70 noch Väter werden. Das ist biologisch normal, wenn:
der Hormonhaushalt stabil ist
Herz, Lunge, Immunsystem funktionieren
die Prostata gesund ist
Wenn das nicht der Fall ist, entstehen gesundheitliche Probleme.
Testosteron & Nervensystem – ein unterschätzter Zusammenhang
Viele glauben:
Testosteron macht aggressiv
Männer werden unruhig
Libido schießt über
Konzentration sinkt
Das ist falsch.
Testosteron wirkt nie allein – mentale Prägung & Psyche
Testosteron ist nicht der einzige Faktor, der Libido, Verhalten und neurologische Aktivität beeinflusst. Es gibt zwei Ebenen:
Mentale Prozesse
Wie wurde ein Mann geprägt?
Wie denkt er?
Wie geht er mit seinen Kräften um?
Wie reguliert er Stress?
Wie steht er zu seiner eigenen Sexualität?
Diese mentalen Muster prägen:
Libido
Selbstbewusstsein
Stressverarbeitung
emotionale Stabilität
neurologische Aktivität
Hormone und Psyche sind wechselseitig gekoppelt.
Burnout beim Mann – hormonell sichtbar
In der heutigen Gesellschaft leiden viele Männer unter Burnout. Wenn man dann misst, sieht man:
Cortisol schwankt
Androgene schwanken
DHEA (Vorstufe) schwankt
Energie bricht ein
Der Mann sagt dann:
„Ich habe keine Kraft mehr für gar nichts.“
Dabei hätte er nur darauf achten müssen, dass sein Hormonhaushalt stabil bleibt.
Hormone & Gehirn – klare Gedanken brauchen stabile Werte
Wer:
klare Gedanken hat
sich gut konzentrieren kann
ein gutes Gedächtnis hat
emotional stabil bleibt
→ hat einen ausgeglichenen Hormonhaushalt.
Wer das nicht hat → sollte seine Hormone prüfen lassen.
Ein Schwerpunkt des Vortrags wird später sein:
Wie bekommt man als Mann einen stabilen Hormonhaushalt? (Und ja – Männer sind in dieser Hinsicht tatsächlich pflegeleicht.)
Blutbildung – ein oft übersehener Zusammenhang
Ein Punkt, der in der Medizin häufig übersehen wird:
Bildung roter Blutkörperchen (Erythropoese)
Im Knochenmark braucht der Körper:
hohe Mengen DHEA
hohe Mengen Testosteron
niedrige Mengen Cortisol
Dieses Verhältnis muss stimmen.
Wenn Cortisol zu hoch ist → hemmt es die Blutbildung.
Folge:
Blutarmut (Anämie)
Müdigkeit
Schwäche
Leistungsabfall
Und das ohne Blutverlust, ohne Eisenmangel, ohne Eiweißmangel.
Der Hormonhaushalt kann hier der entscheidende Faktor sein.
Serotonin & Testosteron – warum Männer „unberechenbar“ werden können
Ein weiterer wichtiger Zusammenhang:
Serotonin – der Neurotransmitter für Stabilität
Wenn der Testosteronspiegel schwankt, passiert Folgendes:
Serotonin gerät aus dem Gleichgewicht
Männer werden unberechenbar
Aggression steigt
Impulskontrolle sinkt
Reizbarkeit nimmt zu
Kriminalität steigt statistisch messbar
Man hat Untersuchungen bei Gefängnisinsassen gemacht:
Blut abgenommen
Neurotransmitter gemessen
Ergebnis: Es gab keine Ausnahme. Alle hatten gestörte Neurotransmitter-Haushalte.
Viele Männer kennen diese Zusammenhänge nicht. Genau deshalb ist dieser Vortrag wichtig:
damit Männer verstehen, wo sie ansetzen müssen
damit sie Symptome richtig einordnen
damit sie nicht jahrelang im Dunkeln tappen
damit sie wissen, welche Werte sie prüfen lassen müssen
Aggressivität – das gefährliche Verhältnis: Testosteron hoch, Cholesterin niedrig
Jetzt ein besonders wichtiger Punkt:
Das gefährlichste Verhältnis für männliche Aggression:
Testosteron hoch
Cholesterin niedrig
Warum?
Weil der Körper Cholesterin braucht, um Testosteron zu bauen. Wenn Cholesterin zu niedrig ist:
Der Körper „zieht“ alles verfügbare Cholesterin ab
Die Leber wird in der Produktion unterdrückt
Das Verhältnis gerät aus dem Gleichgewicht
Der Mann wird unausstehlich, reizbar, aggressiv
Und das passiert besonders häufig, wenn:
Ärzte Cholesterinsenker verschreiben
Männer ihre Blutfette „zu stark drücken“
Cholesterin verteufelt wird
Lösung
Nicht: „Iss eine Schlachtplatte, damit du ruhiger wirst.“
Sondern:
Leber stärken → damit sie genug Cholesterin produziert
Cholesterinsenker absetzen (ärztlich begleitet)
Omega‑3 erhöhen → damit das Verhältnis Omega‑3 : Cholesterin stimmt
Wenn dieses Verhältnis stimmt:
gibt es keine Ablagerungen
Cholesterin kann hoch sein, ohne gefährlich zu werden
der Hormonhaushalt stabilisiert sich
Sport – gesund, aber nur in Maßen
Viele Männer glauben:
„Viel Sport ist sehr gesund.“
Das stimmt nur teilweise.
Die alten Römer sagten:
Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.
Das ist richtig – aber:
Übertriebener Sport zerstört den Hormonhaushalt
Wer sportlich übertreibt:
hat anfangs einen steilen Anstieg von Testosteron
erreicht ein Hoch
danach fällt der Spiegel stark ab
der Körper fährt die Produktion herunter
die Lebenserwartung sinkt
Darum werden viele Leistungssportler nicht alt.
Sie sehen mit 60 topfit aus – aber mit 65 „knallt die Sicherung raus“.
Warum?
Der männliche Körper ist nicht gebaut für:
extreme Dauerbelastung
Hochleistungssport über Jahrzehnte
ständige Überforderung
Er ist gebaut für:
Ausdauer in vernünftiger Menge
kraftvolle, aber natürliche Bewegung
Muskulatur ohne Anabolika
Sport ist für den Mann:
ein Werkzeug
kein Selbstzweck
kein Ersatz für hormonelle Balance
Gesundheit oder früher Tod – beim Mann gibt es keinen Mittelweg
Beim Mann ist die Sache drastisch einfach:
Wenn wir unseren Körper richtig führen → bleiben wir gesund.
Wenn wir ihn falsch behandeln → steht der Tod hinter der Ecke.
Der männliche Körper verzeiht wenig. Man kann nicht „ein bisschen“ übertreiben. Man muss wissen:
Wie viel Belastung verträgt mein Körper?
Wo ist die Grenze?
Welche Signale zeigen Überforderung?
Die Sportmedizin hat das inzwischen verstanden.
Sportmedizin: Warum man heute bei jungen Männern Hormone misst
Bei jungen Sportlern wird heute sofort der Hormonhaushalt gemessen.
Wenn die Werte auffällig werden, sagt der Trainer:
„Du musst dich entscheiden: Karriere oder langes Leben.“
Denn:
Eine steile Karriere bedeutet oft ein kurzes Leben.
Ein moderater Sportstil bedeutet Gesundheit und Langlebigkeit.
Das Bild ist klar:
Eine Kerze, die an zwei Enden brennt, brennt heller – aber kürzer.
Das Herz – keine Pumpe, sondern ein chemischer Reaktor
Viele glauben, das Herz sei nur eine Pumpe. Das ist falsch.
Das Herz produziert eigene Hormone und Enzyme
Bei jedem Pumpvorgang mischt das Herz dem Blut:
eigene Enzyme
eigene Hormone
eigene Regulatorstoffe
Es ist ein chemischer Reaktor, kein mechanisches Gerät.
Herz-Kreislauf-Probleme beim Mann – immer Hormone prüfen
Wenn Männer älter werden, treten Herz-Kreislauf-Probleme häufig auf. 30 % der Männer über 50 sind betroffen.
Ursachen können sein:
schlechte Ernährung
schlechte Gewohnheiten
Bewegungsmangel
Stress
Aber sehr oft ist es hormonell.
Wenn man die Hormone reguliert:
kann man viele Betablocker absetzen
stabilisiert sich der Blutdruck
normalisiert sich die Herzleistung
Viele Herzmedikamente wären gar nicht nötig, wenn man den Hormonhaushalt zuerst prüfen würde.
Umweltgifte, die den männlichen Hormonhaushalt zerstören
Wie bei den Frauen gibt es auch beim Mann hormonaktive Umweltstoffe.
Stoffe, die den männlichen Hormonhaushalt nach unten ziehen
Weichmacher (Phthalate)
Steroide aus der Umwelt
Aufputschmittel
Energy Drinks
Amphetamine
Taurin in hohen Mengen
Diese Stoffe:
bremsen den männlichen Hormonhaushalt
bringen ihn aus dem Gleichgewicht
senken Testosteron
erhöhen Cortisol
zerstören langfristig die Gesundheit
Darum sehen manche Männer mit 24 aus wie 70.
Energy Drinks – ein massiver Eingriff in den Hormonhaushalt
Energy Drinks (Red Bull & Co.) sind kein harmloses Getränk.
Sie enthalten:
Taurin
Amphetamin-ähnliche Substanzen
Stimulanzien, die den Hormonhaushalt übersteuern
Der Körper reagiert sofort:
„Du lieferst künstlich Energie → ich produziere weniger.“
Das ist das Prinzip von Messen und Regeln.
Die Hoden reduzieren ihre Aktivität.
Der Effekt ist sofort, nicht erst am nächsten Tag.
Persönliche Anekdote aus dem Labor
In den 90ern war Red Bull in der Schweiz verboten. Als Chemiestudent an der ETH Zürich:
fuhr man nach Österreich
schmuggelte das Zeug über die grüne Grenze
untersuchte es im Labor
Das Ergebnis war so erschreckend, dass klar wurde:
Der Staat hatte gute Gründe, es zu verbieten.
Heute ist es erlaubt – und Jugendliche trinken es literweise.
Folgen für junge Männer
hormonelle Entgleisung
Leberbelastung
Herzprobleme
Müdigkeit trotz „Energie“
langfristige Erschöpfung
Testosteronabfall
Die Leber – das zentrale Organ im männlichen Hormonsystem
Die Leber ist nicht nur Fettlieferant. Sie ist das Chemielabor des Körpers.
Was macht die Leber?
Sie baut Hormone ab
Sie entsorgt verbrauchte Stoffe
Sie wandelt Hormone in ausscheidbare Formen um
Sie hält die Blutzusammensetzung stabil
Wenn der Hormonhaushalt durcheinandergerät:
muss die Leber Überstunden machen
sie schafft es irgendwann nicht mehr
Blut wird „dicker“
Arterienverkalkung beginnt
Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen
Warum Leberwerte oft falsch interpretiert werden
Viele Männer hören vom Arzt:
„Ihre Leberwerte sind schlecht – Sie trinken wohl zu viel.“
Dabei:
trinken sie nicht
rauchen nicht
leben vernünftig
Die Ursache kann sein:
ein hormonelles Problem, nicht Alkohol.
Fallbeispiel: Der Kraftfahrer mit Lebervergrößerung
Ein Kraftfahrer kam in die Praxis:
Leber vergrößert
Arterienverkalkung
schlechte Blutfettwerte
hoher Amphetaminspiegel
niedriger Testosteronspiegel
Er trank täglich 2–3 Energy Drinks, um wach zu bleiben.
Der Kraftfahrer setzte den Rat um:
Energy Drinks weggelassen
pflanzlichen Ersatz bekommen
Lebertee dazu
Kontrolle beim Arzt, nicht in der Praxis
Nach kurzer Zeit rief der Arzt an – irritiert: „Was haben Sie gemacht?“
Die Antwort: „Ich habe nur gesagt, er soll die Energy Drinks weglassen – und ich habe ihm einen Lebertee gegeben.“
Das reichte bereits aus, um die Werte zu verbessern.
Der Arzt war verwirrt, weil er Alkohol als Ursache vermutet hatte. Doch die Erklärung war klar:
Es war kein Alkoholproblem – es war ein Hormonproblem.
Und Ärzte müssen lernen zu unterscheiden:
Was ist die Ursache?
Wo setzt man an?
Was ist wirklich pathologisch?
Das Gespräch endete abrupt – aber die Erkenntnis bleibt:
Viele Diagnosen werden vorschnell gestellt, ohne den Hormonhaushalt einzubeziehen.
Alkohol – ein Gift für den männlichen Hormonhaushalt
Alkohol ist nicht entschuldigt und nicht tolerierbar, wenn es um Hormone geht.
Alkohol senkt Testosteron
Wenn die Leber überlastet wird:
sinkt der Testosteronspiegel
steigt Cortisol
der Hormonhaushalt kippt
Alkohol ist ein tödliches Gift für den männlichen Hormonhaushalt.
Unterschied: vergorener Alkohol vs. destillierter Alkohol
Es gibt zwei Arten:
A) Vergoren (z. B. Rotwein)
enthält viele Begleitstoffe
Anthocyane
OPC
Tannine
sekundäre Pflanzenstoffe
Diese wirken ausgleichend auf die Leber.
Darum ist ein Achtel Rotwein zum Essen meist unproblematisch.
B) Destilliert (z. B. Whisky, Cognac, Schnaps)
enthält reines Ethanol
keine Begleitstoffe
schlägt direkt und hart auf die Leber
toxische Wirkung ist deutlich stärker
Methanol – der gefährliche Vorlauf
Beim Destillieren entsteht:
Vorlauf = Methanol → hochgiftig
Hauptlauf = Ethanol
Beim Rotwein ist Methanol ebenfalls vorhanden, aber:
die Begleitstoffe puffern
die Leber kann es besser verarbeiten
Wie die Leber Alkohol abbaut
Die Leber wandelt Ethanol um in:
Ethanal (Acetaldehyd)
dann weiter zu Essigsäure
dann wird es ausgeschieden
Währenddessen:
wird man betrunken
die Leber ist massiv belastet
toxische Stoffe zirkulieren im Blut
Ernährung & Testosteron – was wirklich wirkt
Wenn wir bei Frauen hormonell über Ernährung steuern können, dann natürlich auch beim Mann.
Die Frage lautet:
Welche Nahrungsmittel fördern die Testosteronbildung?
Viele denken an:
Spargel
Austern
→ Das ist nicht gemeint.
Vanille – ein Testosteron-Booster
Vanillin ähnelt strukturell dem Testosteronmolekül.
Es:
stimuliert die Testosteronbildung
wirkt direkt auf die Hoden
Darum:
Vorsicht, liebe Frauen – zu viel Vanille in der Küche kann den Mann „aufschalten“.
Ein Dessert ist okay – aber bitte schwäbisch dosiert.
Weitere testosteronbildende Nahrungsmittel
Es gibt viele Lebensmittel, die Testosteron fördern.
Nüsse & Samen z.B. Walnüsse, Senfkörner
Sie liefern:
Omega‑3
Zink
Vorstufen für Steroidhormone
Kreuzblütler z.B. Rauke (Rucola)
Sie unterstützen:
die Hodenfunktion
die Enzymbildung
die Entgiftung der Leber
Omega‑3‑reiche Lebensmittel z.B. Fisch (besonders Kaltwasserfisch), Öle mit Omega 3
Omega‑3 ist entscheidend für:
Zellmembranen
Hormonproduktion
Entzündungshemmung
4.4 Regelmäßigkeit statt Menge
Wichtig:
nicht große Mengen
sondern regelmäßig kleine Portionen
täglich
Damit gleicht man aus:
Stress
Verbrauch
Umweltgifte
hormonelle Schwankungen
Süßholz – gesund, aber nicht für jeden Mann
Süßholz ist grundsätzlich gesund. Aber:
bei Männern mit Herz-Kreislauf-Problemen
kann es gefährliche Blutdruckschwankungen auslösen
Darum:
Nicht jedes Kraut ist unbedenklich.
Ernährung als natürliche Hormonregulation
Ernährung kann:
die Eigenproduktion stimulieren
Vorstufen liefern
die Leber entlasten
Stressfolgen abfedern
Und das ohne Substitution.
Der Körper bleibt selbstregulierend – und das ist das Ziel.
Omega‑3 in der Jugend entscheidet über das genetische Wachstumspotenzial
In der Pubertät – also zwischen ca. 12 und 25 Jahren – kann der Körper nur wachsen, wenn:
genügend Omega‑3 vorhanden ist
genügend Cholesterin vorhanden ist
der Hormonhaushalt stabil ist
die Zellwände sich korrekt bilden können
Ein junger Mann kann bis zum 25. Lebensjahr wachsen. Aber nur, wenn alle Bedingungen erfüllt sind.
Wenn Omega‑3 fehlt → stoppt das Wachstum sofort.
Darum:
Küsten- und Seevölker essen viel Fisch → viel Omega‑3 → optimale Zellbildung → große Körpergröße
Binnenvölker essen weniger Fisch → weniger Omega‑3 → geringere Körpergröße
Das ist ein Alles-oder-nichts-Prinzip der Biologie.
Omega‑3 in Ölen – die Küche entscheidet über die Gesundheit des Mannes
Omega‑3 steckt nicht nur im Fisch, sondern auch in:
hochwertigen Ölen
Nüssen
Samen
Welche Öle du in der Küche verwendest, beeinflusst:
Testosteron
Zellaufbau
Wachstum
Regeneration
Herz-Kreislauf-System
Leberfunktion
Gesättigte Fettsäuren schaden langfristig
Butter ist erlaubt – aber:
schwäbisch dosiert, also „gekratzt“, minimal.
Zu viele gesättigte Fette:
verkürzen die Lebensdauer
fördern Entzündungen
belasten die Leber
verschlechtern den Hormonhaushalt
Wenn Männer sich falsch ernähren, „verschießen“ sie ihr Potenzial.
Pflanzen, die hormonbildend wirken – was stimmt wirklich?
Viele fragen:
Gibt es Pflanzen, die Testosteron bilden?
Die Antwort ist: Ja – aber nicht alle, die im Internet kursieren.
Edelkakao (ab 70 %)
Echte dunkle Schokolade:
enthält ungesättigte Fettsäuren
enthält Polyphenole
wirkt antioxidativ
unterstützt die Hormonbildung
Aber:
nur ab 70 %
mit sehr wenig Zucker
idealerweise Rohkakao oder Edelkakao
Weiße Schokolade und Milchschokolade → keine Wirkung.
Yohimbe – gefährlich trotz „natürlichem Viagra“
Yohimbe ist ein afrikanischer Baum. Die Rinde enthält Stoffe, die:
den Lungendruck senken
das Nervensystem stark stimulieren
die Libido massiv steigern
Es wirkt wie ein natürliches Viagra, aber:
Yohimbe ist in Deutschland verboten
es kann Herzstillstand auslösen
es verhindert das Erschlaffen
es übersteuert das Herz-Kreislauf-System
Wer Herzprobleme hat, riskiert:
Herzinfarkt
Rhythmusstörungen
plötzlichen Tod
Darum:
Yohimbe ist kein harmloses Kraut.
Omega‑6 zu Omega‑3 – das entscheidende Verhältnis
Die Frage kam im Vortrag:
Wie soll das Verhältnis Omega‑6 zu Omega‑3 sein?
Grundprinzip
Omega‑6 ist nicht „schlecht“. Es gibt wertvolle Omega‑6‑Fettsäuren, z. B. in:
Olivenöl
Distelöl
Walnussöl
Aber:
Omega‑3 muss mengenmäßig darüber liegen.
Warum?
Der Puffermechanismus in der Leber
Wenn Omega‑3 im Überschuss vorhanden ist:
puffert es überschüssiges Omega‑6
verhindert Entzündungen
sorgt für stabile Zellwände
ermöglicht Regeneration
schützt vor Alterung
Wenn Omega‑6 überwiegt:
ersetzt es Omega‑3 in den Zellwänden
die Zellen werden instabil
sie leben kürzer
der Körper altert schneller
Regeneration & Alterung – wie Fettsäuren das biologische Alter bestimmen
Der Körper erneuert sich ständig:
Haut: regelmäßig
Muskulatur: regelmäßig
Knochen: alle 7 Jahre (bei jungen Menschen)
Knochen: bis zu 14 Jahre (bei älteren Menschen)
Wenn Omega‑3 fehlt:
Regeneration verlangsamt sich
Alterung beschleunigt sich
Entzündungen steigen
Testosteron sinkt
Und Testosteron steuert wiederum:
Immunsystem
Zellneubildung
Regeneration
Alterungsprozesse
Solange das Immunsystem funktioniert, altert der Körper langsam. Wenn es schwächelt, altert er schnell.
Pflanzen, die Libido steigern – aber keine Hormone bilden
Viele Pflanzen wirken nicht hormonbildend, sondern:
senken den Lungendruck
stimulieren das Nervensystem
erhöhen die sexuelle Energie
Beispiele:
Tribulus terrestris
Yohimbe
Austern
weißer Spargel
Diese Pflanzen wirken auf das Nervensystem, nicht auf die Hoden.
Sie erzeugen:
sexuelle Energie
Erregung
Durchblutung
Aber:
Sie bilden keine Hormone.
Warum Viagra oft nicht funktioniert – zwei völlig verschiedene Systeme
Viele Männer kommen mit folgendem Problem:
„Ich habe Schwierigkeiten mit der Manneskraft – also nehme ich Viagra.“
Viagra löst aber nur einen einzigen Teil des Problems:
Es sorgt für eine Erektion, indem es die Gefäße erweitert.
Was Viagra nicht löst:
die hormonelle Grundlage der Sexualität
die Produktion von Samen
die Fähigkeit zum Samenerguss
die Libido
die emotionale und neurologische Beteiligung
Darum passiert Folgendes:
Der Mann bekommt eine Erektion
Aber: kein Samenerguss
Keine vollständige sexuelle Reaktion
Keine Befriedigung
Keine Lösung des eigentlichen Problems
Zwei Systeme müssen funktionieren
Das hormonelle System
Testosteron
DHEA
Prostatahormone
Enzyme
Zink
Ketonsäuren
Das neurologische System
Erregungsleitung
Dopamin
Serotonin
Parasympathikus
Viagra stimuliert nur das Glied – nicht den Mann.
Rotwein, Herzinfarkte & die Wahrheit über „gesunde“ Weine
Eine Frage aus dem Publikum:
„Wie wirkt Rotwein auf Herzinfarkte?“
Rotwein ist ein zwiespältiges Getränk:
Wenig hilft
Viel schadet
Warum wenig Rotwein gesund sein kann
Wenn man eine ausgewogene Mahlzeit isst (mediterran, asiatisch, etc.) und dazu ein Glas Rotwein trinkt, passiert Folgendes:
Rotwein hemmt die Aufnahme gesättigter Fettsäuren
Er wirkt wie ein Katalysator im Verdauungstrakt
Er reduziert die Cholesterinaufnahme
Er liefert Polyphenole, OPC, Anthocyane
Das schützt:
Herz
Gefäße
Leber
Aber nur in kleinen Mengen.
Warum Portwein NICHT gleich Rotwein ist
Viele verwechseln:
Portwein
schwere Rotweine
Portwein:
wird anders gekeltert
enthält viele Weißweintrauben
hat weniger Polyphenole
hat weniger OPC
ist süßer
ist alkoholstärker
Er hat nicht dieselbe gesundheitsfördernde Wirkung.
Regionen mit hoher Lebenserwartung – immer Rotweinregionen
Beobachtung:
Regionen mit viel Rotwein → hohe Lebenserwartung
Regionen mit Bier → niedrigere Lebenserwartung
Regionen ohne Wein (z. B. islamische Länder) → andere Ernährung, andere Muster
Tannat – der polyphenolreichste Wein der Welt
Die Rebsorte Tannat:
extrem hoher Polyphenolgehalt
extrem hoher OPC-Gehalt
sehr dunkle Farbe
sehr schwer
sehr selten
In Europa kaum erhältlich – teuer. In Uruguay ein normaler Hauswein.
Auch Primitivo und Rioja liegen knapp dahinter.
Vasektomie – unterschätzte Folgen für Hormone & Prostata
Eine Frage aus dem Chat:
„Welche Auswirkungen hat eine Vasektomie auf Hormone und Prostata?“
Die Urologie behauptet oft:
„Vasektomie hat keinen Einfluss auf die männliche Gesundheit.“
Das stimmt nicht.
Was passiert bei der Vasektomie?
Die Samenleiter werden durchtrennt
Der Hoden produziert weiter Spermien
Aber: sie gelangen nicht mehr in die Samenblasen
Der Kommunikationsfluss bricht ab
Warum das problematisch ist
Der männliche Körper funktioniert nach dem Prinzip:
Messen und Regeln
Die Prostata erwartet Spermien
Wenn keine kommen → fährt sie ihre Aktivität herunter
Die Hoden erwarten Rückmeldung
Wenn keine kommt → sinkt die Testosteronproduktion
Typische Folgen nach 6 Monaten
Prostatavergrößerung
sinkender Testosteronspiegel
Libidoverlust
Erektionsprobleme
hormonelle Dysbalance
Entzündungen
Warum?
Weil das System auf Kommunikation basiert:
Hoden senden Stoffe
Samenstränge mischen Stoffe
Prostata reagiert darauf
Hormone werden gebildet
Enzyme werden produziert
Wenn man die Samenleiter kappt, zerstört man:
die Rückkopplung
die Stimulation
die hormonelle Balance
Es ist ein zweischneidiges Schwert:
Unfruchtbarkeit ja
aber hormonelle Schäden als Preis
Warum ist die Prostata so problematisch? Warum kann sie nicht einfach still arbeiten? Warum macht sie jedem zweiten Mann in Europa Ärger?
Die Prostata ist kein Immunorgan. Sie ist eine Drüse, deren Aufgabe es ist, ein hochkomplexes Sekret herzustellen:
Glukose
Zink
Enzyme
Ketonsäuren
Hormone
pH-regulierende Stoffe
Dieses Sekret ist überlebenswichtig für:
die Beweglichkeit der Spermien
die Energieversorgung
die Fähigkeit zur Einnistung in der Gebärmutter
Die Prostata ist ein Steuerelement der männlichen Fruchtbarkeit.
Hauptbestandteil des Prostatasekrets: Glukose
Der wichtigste Trägerstoff im Ejakulat ist nicht Wasser, sondern Zucker.
Die Prostata braucht viel Glukose – aber:
sie muss nicht über Süßigkeiten zugeführt werden
sie holt sich Glukose aus dem Blut
Kohlenhydrate aus Brot, Reis, Nudeln reichen völlig
Wenn der Samenfluss aus den Hoden normal ist, hat die Prostata:
einen stabilen Pegel
eine klare Rückmeldung
eine regulierte Produktion
Wenn dieser Fluss unterbrochen oder überstimuliert wird, beginnt das Problem.
Warum die Prostata so leicht wächst
Die Prostata hat kein Stützgewebe.
Sie ist eine „derbe Drüse“, die:
in alle Richtungen wachsen kann
keinerlei Schmerzsignal gibt
erst auffällt, wenn sie andere Organe verdrängt
Was passiert bei Überstimulation?
Wenn die Prostata zu viele Signale bekommt:
„Arbeite!“
„Produziere mehr!“
„Mehr Sekret!“
…dann klotzt sie – sie wächst.
Von:
18 ml (Walnussgröße) zu
150 ml und mehr (Apfelsine)
Das ist gefährlich.
Warum eine vergrößerte Prostata Tumoren begünstigt
Wenn die Prostata zu schnell wächst:
reißt ihre Oberfläche ein
es entstehen Mikrotraumen
diese vernarben
sie verkalken
es entstehen strukturelle Schäden
Diese Mikroverletzungen sind der ideale Nährboden für:
Tumoren
Entzündungen
Zysten
Verkalkungen
Mechanischer Druck beim Samenerguss
Beim Samenerguss entstehen extreme Drücke in der Prostata.
Vergleich:
Ein Kompressor, der Luft in einem Tank speichert
Wenn der Druck nicht dosiert entweicht → Tank explodiert
In der Prostata:
hoher Druck
schnelle Entleerung
Risse
Mikrotraumen
Verkalkungen
Das ist ein mechanischer Risikofaktor für Prostatatumoren.
Zucker – der größte Feind der Prostata
Die Prostata reagiert auf Zucker wie ein schwäbischer Hausmeister:
„Was ich bekomme, verarbeite ich. Ich lasse nichts verkommen.“
Wenn der Mann:
viel Süßes isst
viel versteckten Zucker konsumiert
viel Bier trinkt
…dann produziert die Prostata zu viel.
Historischer Vergleich
Vor dem Zweiten Weltkrieg:
Zucker war teuer
Zucker war Luxus
Männer aßen wenig Zucker
Prostataprobleme waren selten
Nach dem Zweiten Weltkrieg:
Zucker wurde billig
Industriezucker explodierte
Bierkonsum stieg
Fertigprodukte kamen
Prostataprobleme explodierten
Die Kurve steigt rasant.
Versteckter Zucker – die Hauptquelle für Prostataprobleme
Beispiele:
Bier (flüssiges Brot, massive Zuckerlösung)
Fertigprodukte
Glukosesirup
Maissirup
Softdrinks
Energydrinks
Bier ist besonders gefährlich, weil:
Männer es als Durstlöscher trinken
es große Mengen Zucker enthält
es die Prostata massiv stimuliert
Nur wer körperlich hart arbeitet (Maurer, Zimmermann) verbrennt es.
Alle anderen → Finger weg.
Prostata & Tumoren: Die Frage nach dem metastasierten Karzinom
Eine Frage aus dem Chat:
„Gibt es Alternativen zum Hormonentzug bei metastasiertem Prostatakarzinom?“
Prostatakarzinom ist nicht gleich Prostatakarzinom
Es gibt:
hormonaktive Tumoren
hormonunabhängige Tumoren
Wenn ein Tumor hormonabhängig ist:
er wächst nur, wenn Hormone vorhanden sind
dann versucht man, Hormone zu senken (Hormonentzug)
oder man gibt weibliche Hormone, um männliche zu verdrängen
Aber: Das ist nicht immer sinnvoll
Bevor man Hormone manipuliert, muss man verstehen:
Wie ist der Tumor entstanden?
Warum konnte er metastasieren?
Warum hat das Immunsystem versagt?
Denn:
Die Prostata ist eng mit dem Lymphsystem verbunden
Sie hat viele Lymphgefäße
Tumorzellen können schnell streuen
Der wichtigste Ansatz
Nicht:
„Hormone runterdrücken“
Sondern:
Warum hat das Abwehrsystem nicht funktioniert?
Warum konnte der Tumor überhaupt entstehen?
Welche Stoffwechselwege sind entgleist?
Welche hormonellen Fehlregulationen liegen zugrunde?
Das ist der entscheidende Punkt.
Tumoren: Erst denken – dann therapieren
Wenn ein Prostatakarzinom metastasiert, ist bereits sehr viel schiefgelaufen. Bevor man irgendeine Therapie beginnt, müssen zwei Fragen beantwortet werden:
A) Unterstützt der Hormonhaushalt das Immunsystem?
Wenn der Hormonhaushalt das Immunsystem nicht unterstützt:
muss das sofort korrigiert werden
denn ohne funktionierende Abwehr gibt es keine erfolgreiche Tumorkontrolle
B) Was läuft im Hormonhaushalt schief?
Erst wenn klar ist:
welche Hormone fehlen
welche zu hoch sind
welche Rückkopplungen gestört sind
…kann eine Therapie aufgebaut werden, die wirklich greift.
Alles andere ist Wunschdenken.
Warum Chemotherapien bei Prostatatumoren oft nicht wirken
Viele Prostatatumoren sprechen nicht auf Chemotherapie an.
Warum?
Prostatatumoren sind oft hormonabhängig, nicht zellteilungsabhängig
Chemotherapie greift Zellen an, die sich schnell teilen
Prostatakarzinome teilen sich oft langsam
oder sie sind hormonunabhängig, dann greift Chemo ebenfalls nicht
Darum:
Vorsicht, bevor man sich in eine Therapie stürzt.
Prostatatumor ist nicht gleich Prostatatumor
Es gibt:
1 Gutartige Tumoren
reine Gewebswucherungen
hormonunabhängig
oft durch Überstimulation, Zucker, Entzündung
2 Bösartige Tumoren
hormonabhängig → wachsen nur mit Testosteron
hormonunabhängig → wachsen unabhängig von Hormonen
3 Metastasierende Tumoren
streuen über das Lymphsystem
Prostata ist stark lymphversorgt
darum breiten sie sich schnell aus
Hier braucht es differenzierte Diagnostik – nicht pauschale Standardtherapie.
Operative Eingriffe: Warum sie oft mehr schaden als nützen
Die Frage kam:
„Was ist mit Abhobeln, Verdampfen, Veröden?“
Es gibt viele Methoden:
TURP (Abhobeln)
Laser
HIFU (Ultraschall-Verdampfung)
Verödung
Ausschälung
Das Problem: Jede Operation verletzt das Gewebe
Sobald man die Prostata mechanisch verletzt:
steigt das Risiko für Tumorstreuung
weil die Prostata extrem stark durchblutet ist
und eng mit dem Lymphsystem verbunden
Die Prostata wächst nach
Viele glauben:
„Ich lasse etwas wegschneiden, dann ist Ruhe.“
Falsch.
Die Prostata:
wächst nach
reagiert auf die Verletzung
verändert ihre Hormonempfindlichkeit
löst eine Kettenreaktion im ganzen Hormonsystem aus
Die Kettenreaktion betrifft:
Hoden
Leber
Lymphsystem
Immunsystem
hormonelle Rückkopplungen
Darum:
Nur operieren, wenn es absolut nicht anders geht.
Die Prostata kann sich zurückbilden – entgegen der Lehrmeinung
Die klassische Urologie behauptet:
„Eine vergrößerte Prostata schrumpft nicht.“
Das ist falsch.
Warum die Prostata schrumpfen kann
Die Prostata erneuert sich ständig:
Zellen werden abgebaut
Zellen werden ersetzt
das Immunsystem steuert diesen Prozess
Wenn man:
den Hormonhaushalt reguliert
die Abwehr aktiviert
die Ernährung korrigiert
die richtigen Pflanzen einsetzt
…dann baut das Immunsystem überschüssige Zellen ab.
Die Prostata kehrt langsam zur Normalgröße zurück.
Urologen reagieren oft ungläubig
Viele Urologen sehen im Ultraschall:
„Die Prostata ist kleiner geworden – das kann nicht sein.“
Doch, es kann.
Und es passiert regelmäßig, wenn:
Hormone stimmen
Zucker reduziert wird
Entzündungen sinken
Pflanzen eingesetzt werden
Pflanzen, die die Prostata schrumpfen lassen
Granatapfel (hormonaktiv, entzündungshemmend)
Sägepalme
Weidenröschen
Reinfarn
Diese Pflanzen:
wirken hormonmodulierend
reduzieren Entzündungen
fördern den Zellabbau
unterstützen die Rückbildung
Es gibt noch viele weitere – die kommen im praktischen Teil.
Warum Pflanzen wirken: Der Mechanismus
Die Rückbildung funktioniert so:
Das Immunsystem baut Zellen ab
Es erneuert nicht alle Zellen
Die Prostata schrumpft langsam
Das Gewebe wird wieder kompakt
Der Druck auf Harnleiter und Darm sinkt
Das ist ein natürlicher Prozess, den man nur anstoßen muss.
Die Prostata ist kein Drama – wenn man früh genug handelt
Viele Männer kommen panisch vom Arzt:
„Ich habe eine vergrößerte Prostata!“
Doch in Wahrheit:
ist es ein lösbares Problem
wenn man früh genug eingreift
und die Mechanismen versteht
Nur wenn man jahrelang nichts tut, wird es kritisch.
Fluxometrie – wie man herausfand, dass der Harnstrahl ein Diagnoseinstrument ist
Die Frage, wie man den Zusammenhang zwischen Prostata und Harnstrahl entdeckt hat, führt zur Fluxometrie.
Was ist Fluxometrie?
Fluxometrie ist ein schulmedizinisches Verfahren, bei dem gemessen wird:
Druck des Harnstrahls
Form des Strahls
Drehung des Strahls
Geschwindigkeit
Durchflussmenge pro Sekunde
Dabei stellte man fest:
Männer mit Prostataproblemen haben keinen normalen Strahl
Die typische 90‑Grad‑Drehung fehlt
Der Strahl wird schwach, verwirbelt, unregelmäßig
Was bedeutet das?
Wenn der Strahl:
sich nicht nach 2 cm dreht
nicht oval beginnt
nicht gleichmäßig ist
→ ist die Prostata vergrößert, entzündet oder mechanisch beeinträchtigt.
Jeder Mann kann seine Prostata täglich selbst prüfen
Der Mann muss nur beim Urinieren im Stehen beobachten:
Der normale Strahl
tritt oval aus
bleibt ca. 2 cm oval
dreht sich dann um 90 Grad
bleibt weitere 2 cm stabil
erst danach wird er diffuser
Warum ist das so?
Die Harnröhre hat eine bestimmte Form, die:
eine Verwirbelung erzeugt
die Drehung verursacht
nur funktioniert, wenn kein Druck von außen (Prostata!) stört
Was Urologen tun
Viele Urologen schauen sich zuerst den Strahl an, bevor sie überhaupt:
Ultraschall
Tastuntersuchung
PSA-Wert
machen.
Denn der Strahl verrät oft schon alles.
Junge Männer haben häufiger Prostataprobleme als gedacht
Viele junge Männer kommen in die Praxis und sagen:
„Ich brauche Viagra – es funktioniert nicht mehr.“
Doch in Wahrheit:
sie haben keinen Viagra-Bedarf
sie haben eine Prostatitis (Prostataentzündung)
oft durch:
Überstimulation
zu viel Sex
zu viel Masturbation
Infektionen
Stress
Zucker
Kälte
Die Prostata schmerzt nicht – darum merken sie es nicht.
Behandlung ist einfach
Mit:
Tormentiltropfen
entzündungshemmenden Pflanzen
Zink
Wärme
Zuckerreduktion
…ist die Prostata oft in wenigen Tagen wieder stabil.
Ältere Männer: „Ich brauche zwei Stunden, bis etwas fließt“
Wenn es so weit ist, ist die Prostata:
stark vergrößert
entzündet
verkalkt
mechanisch blockierend
Dann beginnt ein langer Rückweg, aber er ist möglich.
Häufiger Harndrang – warum die Prostata die Blase reizt
Wenn die Prostata nach oben wächst:
drückt sie auf die Blase
reizt die Nerven des Schließmuskels
verkleinert das Blasenvolumen
Folgen:
ständiger Harndrang
nächtliches Aufstehen
unvollständige Entleerung
Ein gesunder Mann:
schläft durch
geht morgens einmal auf die Toilette
hat keine Beschwerden
Die Hoden – das zentrale Organ der männlichen Gesundheit
Die Hoden sind:
Stammzellorgane
Testosteronproduzenten
Spermaproduzenten
genetische Mischmaschinen
Warum sie kühler sein müssen
Die Natur hat sie außerhalb des Körpers platziert, weil:
Stammzellen Hitze nicht vertragen
Spermien Hitze nicht vertragen
Testosteronbildung temperaturabhängig ist
Schon wenige Grad zu warm → massive Schäden.
Varikozele – die häufigste, aber unbekannte Hodenerkrankung
Varikozele = Krampfadern im Hoden.
sehr häufig ab dem 40. Lebensjahr
besonders bei Jungen, die zu viel Sport treiben
meist links (wegen anatomischer Besonderheiten)
Folgen der Varikozele
Temperatur steigt
Spermienqualität sinkt
Testosteron sinkt
Nebenhodenfunktion sinkt
Fruchtbarkeit sinkt
Viele Männer wissen nicht, dass sie eine Varikozele haben.
Radfahren – schlecht für Prostata und Hoden
Eine Frage kam:
„Ist Radfahren schädlich bei vergrößerter Prostata?“
Antwort:
Ja. Auch bei Hodenproblemen.
Warum?
Der Sattel drückt auf die Prostata
Er drückt auf die Hoden
Er quetscht Gefäße
Er verschlechtert die Durchblutung
Er fördert Varikozelen
Er erhöht die Temperatur
Der männliche Körper ist nicht für Sättel gebaut.
Beispiele aus der Praxis
In Uruguay:
viele Gauchos
reiten täglich
haben trotz Schaffellen am Sattel
massenhaft Hodenquetschungen
und Fruchtbarkeitsprobleme
Die Hoden sind extrem regenerativ – aber empfindlich
Die Hoden:
regenerieren schnell
bilden ständig neue Stammzellen
mischen das Erbgut bei jedem Spermium neu
sind aber extrem verletzlich
Darum:
keine Hitze
keine Quetschung
keine enge Kleidung
keine Sättel
keine Saunaexzesse
keine Energy Drinks (wegen Durchblutungsstörung)
Hodenprobleme beginnen oft schon im Babyalter
Viele Mütter machen unbewusst einen Fehler:
Sie ziehen die Windeln zu straff an.
Das ist für den männlichen Körper fatal, denn:
Die Hoden brauchen Luft
Sie brauchen Bewegungsfreiheit
Sie müssen kühler sein als der Körperkern
Optimal sind ca. 35 °C
Wenn die Hoden:
gequetscht
eingepackt
überhitzt
werden, dann:
sinkt die Spermienqualität
sinkt die Testosteronproduktion
steigt das Risiko für spätere Erkrankungen
sinkt die Lebenserwartung
Historisches Beispiel: Eunuchen
Eunuchen wurden in vielen Kulturen kastriert. Was auffällt:
Sie wurden selten älter als 50
Die meisten starben früher
Haupttodesursache: Herz‑Kreislauf‑Versagen
Warum?
Weil der männliche Körper ohne Hoden:
keinen stabilen Hormonhaushalt hat
kein funktionierendes Immunsystem hat
keine Regeneration hat
schneller altert
Die Natur zeigt hier sehr deutlich:
Die Hoden sind ein Lebensverlängerer – wenn man sie schützt.
Wie man Hodenprobleme einfach und effektiv behandelt
Viele Männer fragen:
„Wie bekomme ich meine Hoden wieder in Gang?“
Die Lösung ist so einfach, dass man sich wundert, warum sie kaum jemand kennt.
Die Hoden können Wirkstoffe über die Haut aufnehmen
Die Hoden haben:
eine extrem gute Durchblutung
eine dünne Haut
ein hochaktives Stoffwechselgewebe
Darum wirken äußerlich aufgetragene Pflanzenstoffe sofort.
Das beste Mittel: Veilchensalbe nach Hildegard von Bingen
Die Veilchensalbe ist ein perfektes Hodenheilmittel.
Sie hilft bei:
Hodenschmerzen
Varikozele
Entzündungen
Mumps‑Hoden
Überlastung
Temperaturproblemen
Aus der Praxis:
Viele Jungen in der Schweiz hatten Mumps
Mumps zerstört die Hoden, wenn es in der Pubertät auftritt
Mit Veilchensalbe eingerieben → kein einziger hat Schaden davongetragen
Mumps ist für den Mann das, was Röteln für die Frau ist: ein zerstörerischer Eingriff in die Fruchtbarkeit.
Anwendung
Abends eine kleine Menge Veilchensalbe
sanft auf die Hoden einreiben
wenige Tage bis Wochen → deutliche Verbesserung
Warnung
Ein gesunder Mann sollte vorsichtig sein:
Die Salbe stimuliert den Hormonhaushalt
Die Partnerin spürt das sofort
Libido und Aktivität steigen
„Ich will keine Beschwerden hören – ich habe euch gewarnt.“
PSA‑Wert – wie aussagekräftig ist er wirklich?
Eine Frage aus dem Chat:
„Wie aussagekräftig ist der PSA‑Wert?“
Der PSA‑Wert misst:
ein Antigen, das vom Immunsystem gebildet wird
eine Immunreaktion auf Prostatageschehen
Das Problem
Der PSA‑Wert ist extrem unzuverlässig.
Beispiele:
Männer mit PSA über 4 → kein Tumor, keine Vergrößerung
Männer mit PSA 0 → bösartiges Karzinom
Der PSA‑Wert ist:
fehlleitbar
fehlinterpretierbar
abhängig von Entzündungen
abhängig von Infekten
abhängig von sexueller Aktivität
abhängig von Sport
abhängig von Fahrradfahren
Darum ist er ein kontroverser Parameter.
Was ist aussagekräftiger?
Ultraschall
Hormonwerte
Symptome
Harnstrahl
Fluxometrie
„Ich lege keinen Wert auf den PSA‑Wert. Ich habe zu viele Fälle gesehen, in denen er völlig danebenlag.“
Elektrosmog & Hodenkrebs – ein unterschätztes Risiko
Eine weitere Frage:
„Kann ein Handy in der Hosentasche Hodenkrebs verursachen?“
Elektrosmog ist ein ernstes Thema
Beobachtungen der letzten 30 Jahre:
In den 90ern war Handynutzung in japanischen Krankenhäusern verboten
Wegen Elektrosmog
In Europa wurden die Grenzwerte ständig gelockert
Heute trägt jeder ein Handy direkt am Körper
„Diese ganze Unterhaltungselektronik ist schädlich.“
Empfehlung
Handy nie in der Hosentasche
Handy nachts ausschalten
Handy nicht am Körper tragen
Denn:
Hoden sind extrem empfindlich
Elektromagnetische Felder beeinflussen Zellteilung
Stammzellen reagieren besonders sensibel
Veilchensalbe ist eines der wichtigsten Mittel bei Hoden‑ und Prostatakarzinomen.
Warum?
Aufnahme über die Hodensackhaut
Die Hodenhaut ist:
extrem dünn
stark durchblutet
hoch aufnahmefähig
Alles, was auf die Hoden aufgetragen wird:
gelangt direkt in die Hoden
wandert weiter zur Prostata
erreicht sogar die Niere
Das ist ein pharmakologisch hochwirksamer Weg.
1.2 Veilchensalbe wirkt:
entzündungshemmend
schmerzlindernd
regenerierend
hormonmodulierend
lymphaktivierend
Darum ist sie bei:
Hodenkarzinomen
Prostatakarzinomen
Varikozelen
Prostatitis
Mumps‑Hoden
Überlastung
ein zentrales Mittel.
Ohrspeicheldrüsenkarzinom – völlig andere Tumorart
Eine Frage kam:
„Hilft Veilchensalbe auch bei Ohrspeicheldrüsenkarzinomen?“
Ohrspeicheldrüsenkarzinome haben nichts mit Prostata oder Hoden zu tun
Sie sind eine eigene Tumorgruppe
Viele sind gutartig
Einige sind bösartig und gefährlich
Sie betreffen Speicheldrüsen im Kopf‑Hals‑Bereich
Aber:
Auch hier wirkt Veilchensalbe erstaunlich gut.
Sie unterstützt:
Entzündungshemmung
Geweberegeneration
Lymphfluss
Praktischer Teil: Was kann man tun?
Jetzt beginnt der praktische Abschnitt des Vortrags.
Leber – der Grundstoff für alles
Die Leber ist das zentrale Organ für:
Cholesterinproduktion
Hormonabbau
Entgiftung
Blutfettregulation
Gallenfluss
Wenn die Leber nicht funktioniert, funktioniert kein Hormonhaushalt.
Bitterstoffe helfen immer
Bitterstoffe:
aktivieren die Leber
fördern die Galle
verbessern die Fettverdauung
entlasten den Stoffwechsel
Beispiele:
Bittersalate
Endivie
Löwenzahn
Artischocke
Der Lebertee
Blutfettsenker überflüssig machen kann
Gallensteine auflösen kann
die Leber entlastet
den Hormonhaushalt stabilisiert
Empfehlung:
1–2 Tassen pro Woche, präventiv
bei Beschwerden auch häufiger
Cortisol – Stresshormon und Testosteron-Killer
Wenn Cortisol zu hoch ist:
blockiert es Testosteron
verschiebt das Hormonverhältnis
führt zu Libidoverlust
führt zu Erschöpfung
führt zu Schlafstörungen
führt zu Prostataproblemen
Rilasso‑Tropfen sind cortisolsenkend.
Anwendung:
3× täglich 20 Tropfen
besonders bei Stress
Wirkung:
Cortisol sinkt
Testosteron kann wieder wirken
Manneskraft kehrt zurück
Nervensystem beruhigt sich
Herz–Kreislauf–Lunge – das unterschätzte Trio
„Wenn Herz oder Lunge nicht funktionieren, bringt es nichts, am Hormonhaushalt herumzudrehen.“
Herzprobleme
Bei Herzleistungsminderung:
Petersilienwein kann helfen
stärkt Herzmuskel
senkt Blutdruck
verbessert Durchblutung
Lungenprobleme
Bei Lungenproblemen:
Lungenkrauttee
entzündungshemmend
schleimlösend
stärkt die Lungenbläschen
Triptera – das stärkste Mittel für Lungendruck & Manneskraft
Triptera N – die Schwarze Carqueia
Wirkungen:
senkt Lungendruck
stärkt das Herz
verbessert Sauerstoffversorgung
wirkt direkt auf die Manneskraft
wirkt hormonell über dieselben Achsen
Die Pflanze:
wächst nicht in Europa
braucht spezielles Klima
ist ein Asterngewächs
stammt aus Südamerika
Sie wirkt sehr schnell und ist eines der stärksten Mittel im männlichen Bereich.
Wenn die Pathologie schwerwiegender ist – Blutabnahme & Differenzialdiagnostik
„Wenn die Pathologie schwerwiegender ist, geht zu einem kompetenten Heilpraktiker. Lasst eine Blutabnahme machen. Lasst es untersuchen.“
Erst wenn:
Leberwerte
Blutfette
Hormone
Entzündungsparameter
Cortisol
DHEA
Testosteron
klar sind, kann man gezielt therapieren.
Prostataheilmittel – von mild bis stark
Stufe 1: Weidenröschen – das einfachste und mildeste Mittel
Ein einfacher Weidenröschentee:
wirkt entzündungshemmend
entlastet die Prostata
reduziert Schwellungen
verbessert den Harnfluss
Wichtig:
„Wenig und gezielt ist wertvoller als viel.“
Die Prostata ist empfindlich. Zu viele Kräuter überlasten sie.
Stufe 2: PR‑Tropfen – Extrakte aus zwei starken Prostatapflanzen
Die PR‑Tropfen sind:
stärker als Weidenröschen
konzentrierte Extrakte
speziell für Prostata‑Rückbildung entwickelt
Wirkung:
sie schrumpfen die Prostata
sie reduzieren Entzündungen
sie verbessern die Funktion
Bedingungen:
kein Zucker
keine versteckten Zucker
keine Biermengen
Denn Zucker ist der größte Feind der Prostata.
Stufe 3: Mechanisches Gift – verzögerter Samenerguss
„Was der Prostata mechanisch schadet, ist ein verzögerter Samenerguss.“
Warum?
Die Prostata baut enorme Drücke auf
Wenn der Samenerguss künstlich verzögert wird
entstehen Mikrotraumen
die Prostata reißt ein
es kommt zu Verkalkungen
Tumorrisiko steigt
Darum:
Keine Verzögerungstechniken.
Wasserlinsenkur – jährliche Hormon‑ und Entgiftungskur
Die Wasserlinsenkur (Wasserlinsenwein) ist ein altes Hildegard‑Mittel.
Wirkungen:
stärkt den Hormonhaushalt
gleicht Testosteron aus
verhindert Über- und Unterproduktion
wirkt entzündungshemmend
stärkt die Abwehr
reduziert rheumatische Faktoren
„Jeder Mann sollte das einmal im Jahr machen.“
Wermut – das stärkste Mittel für die Abwehr
„Wir sind im Frühjahr – der richtige Zeitpunkt, die Abwehr zu stärken.“
Warum?
Testosteron aktiviert die weißen Blutkörperchen
Ohne funktionierende Abwehr → keine Regeneration
Ohne Abwehr → Prostata, Hoden, Hormone leiden
Wermutwein (Wermutwein nach Hildegard)
Anwendung:
1 Esslöffel morgens
90 Tage lang
Wirkungen:
stärkt die Abwehr
reguliert das Immunsystem
verbessert die Zellregeneration
unterstützt Leber und Lymphe
wirkt entzündungshemmend
„Wie viel Wartung gebt ihr eurer Abwehr? Jeder wartet sein Auto – aber nicht seinen Körper.“
Vigor Apis – Regeneration & Prostataheilung durch Fermentation
Während der Pandemie wurde ein neues Produkt entwickelt:
Vigor Apis – eine Mischung aus:
Honig
Pollen
weiteren Inhaltsstoffen
milchsauer vergoren
Es sollte eigentlich dienen für:
Zellregeneration
Lungenregeneration
Leberregeneration
Nervensystem
Doch dann meldeten Männer: „Seit ich das nehme, funktioniert alles wieder – auch die Prostata.“
Warum wirkt es auf die Prostata?
Durch die Fermentation entstehen:
bioaktive Stoffe
Enzyme
Aminosäuren
hormonmodulierende Substanzen
Diese:
fördern die Zellneubildung
unterstützen die Abwehr
reduzieren Prostataentzündungen
schrumpfen vergrößertes Gewebe
Dosierung
„Ein Teelöffel reicht. Nicht übertreiben.“
Viele Männer nahmen zu viel – die Bestellungen explodierten. Aber:
kleine Mengen wirken
große Mengen überlasten
Hildegards Grundprinzip: Discretio – das Gleichgewicht. Nicht übertreiben, nicht untertreiben.
Das gilt für:
Hormone
Kräuter
Ernährung
Sexualität
Regeneration
Nur im Gleichgewicht wirken Heilmittel optimal.
Diabetes & Prostata – ein riesiges Problem
Eine Frage kam:
„Wie hängt Diabetes mit Prostata zusammen?“
„Diabetes und Prostata – ein Riesenproblem.“
Warum?
Zuckerhaushalt stört:
die Prostata
die Manneskraft
die Gefäße
die Nerven
die Hormonregulation
Darum haben Diabetiker fast immer:
Erektionsprobleme
Prostataprobleme
Libidoverlust
Typ‑1 vs. Typ‑2
Typ 1
Autoimmun
Bauchspeicheldrüse zerstört
nicht heilbar
Typ 2
Zivilisationskrankheit
durch Ernährung, Zucker, Übergewicht
heilbar durch Lebensstil
Europa: 30 % betroffen
„30 % der europäischen Bevölkerung sind diabetesgefährdet oder haben Diabetes.“
Und:
Altersdiabetes rutscht in die Jugend
durch Zucker
durch Fertigprodukte
durch Bewegungsmangel
Wasserlinsenkur – Dosierung, Dauer, therapeutische Anwendung
„Eine vernünftige Wasserlinsenkur ist einfach zu handhaben.“
1 Dosierung
Morgens und abends
20 ml beim Mann, 10 ml bei der Frau
je nach Zustand kann die Dosis angepasst werden
2 Dauer
90 Tage
nicht länger, außer therapeutisch verordnet
Die Wasserlinse ist:
hormonregulierend
entzündungshemmend
entgiftend
abwehrstärkend
Sie ist eines der stärksten Hildegard‑Mittel für Männer.
Prostatapunktion – warum sie riskant ist
„Immer wenn ich ein Gewebe punktiere, habe ich ein Risiko.“
Warum?
Eine Punktion verletzt das Gewebe
Sie kann Tumorzellen in Bewegung bringen
Sie kann Streuung begünstigen
Sie kann Entzündungen auslösen
Darum:
„Man muss sich fragen: Macht das Sinn?“
Vor jeder Punktion sollte man klären:
Ist wirklich ein Tumor da?
Ist er bösartig oder gutartig?
Welche Mechanismen haben versagt, dass er entstehen konnte?
Welche Systeme sind entgleist?
Wie ist der Hormonhaushalt?
Wie ist die Abwehrlage?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, entscheidet man über eine Punktion.
Prostatatumore – hohe Rezidivrate
„Prostatatumore haben eine sehr hohe Rezidivität.“
Das bedeutet:
Sie kommen häufig wieder
Sie kehren zurück, wenn die Ursache nicht behoben wurde
Operation allein löst das Problem nicht
Hormontherapie allein löst das Problem nicht
Chemotherapie wirkt oft nicht
Darum:
„Man muss den Kopf einsetzen und verstehen, was schiefgelaufen ist.“
Nervenzellen – warum sie nicht nachwachsen
„Vigor Apis wirkt auf Nervenzellen nicht – tote Nerven wachsen nicht nach.“
Warum?
Nervenzellen sind anders aufgebaut
Sie sind hochspezialisierte Zellen
Sie haben komplexe biochemische Strukturen
Sie regenerieren nicht wie Muskel‑ oder Blutzellen
Embryonale Phase
Ein Neugeborenes kommt mit einem vollständigen Nervensystem auf die Welt
Danach sterben Nervenzellen kontinuierlich ab
Es werden keine neuen mehr gebildet
Nur im Embryo entstehen neue Nervenzellen
„Die Regeneration des Nervensystems ist ein ungelöstes Thema.“
Die Reinfarn‑Studie – Hoffnung und Ernüchterung
Eine Studie hat weltweit Aufsehen erregt
Aus einer Pflanze (Reinfarngewächse) wurde ein Wirkstoff isoliert
Im Labor ließ er bei Ratten Nervenzellen nachwachsen
Doch:
Die ersten Ergebnisse beim Menschen sind ernüchternd
Die Übertragbarkeit ist fraglich
Die Mechanismen sind unklar
„Wir müssen nicht mit Wirkstoffen arbeiten – wir müssen das Immunsystem verstehen.“
Immunsystem & Nervensystem – der eigentliche Schlüssel
„Das Nervensystem regeneriert über die Abwehr.“
Wenn ein peripherer Nerv verletzt wird:
Die Abwehr steuert die Reparatur
Sie entscheidet, wie Vernetzung stattfindet
Sie bestimmt, welche Bahnen wiederhergestellt werden
Darum:
Immunsystem stärken
Entzündungen reduzieren
Regeneration unterstützen
Das ist der Weg – nicht isolierte Wirkstoffe.
Zum Schluss noch:
Wenn du Fragen hast, etwas vertiefen möchtest oder Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir.
Ich bin von Herzen gerne für dich da 💚
Martina Vötterl - Bergstraße 17d - 86508 Rehling - Mail: martina.voetterl@gmail.com - Telefon/WhatsApp: 0171 8653416