Mandala des Herzens

Aphorismus

Ein stabiler Standpunkt

Immer wieder einmal habe ich meinen Standpunkt gewechselt. Ich arbeite an meinem Werk wie ein Bildhauer. Dabei gehe ich darum herum. Mit dem Meißel setze ich an diesem zuweilen neu an. Das Werk selbst bleibt ein unverrückbares.

Buntstifte auf Papier, zum Teil aquarelliert

Prolog

Aufbruchstimmung

Alles das, was mich und meine Dinge etwas bei meinem Arbeiten normalisieren können wird, ohne dabei mein eigentliches Arbeitstempo oder gar den Fortschritt des Arbeitens zu sehr abzubremsen, wäre doch eigentlich gut für mich. Doch wie kann ich so etwas auf eine einfache Weise für mich selbst bewirken?

Welches Ziel habe ich beim Arbeiten verfolgt? Oh, auf welchem Weg bin ich beim Weiterkommen gewandelt und welcher Weg hat mich zurückgeworfen? Wird ein eigentlicher Erfolg auf eine von mir selbst favorisierte Weise denn früher oder später doch einmal bei mir eintreten können? - Wollen wir das hoffen. Ich glaube daran. So werde ich wahrscheinlich in berechtigter Weise manche Erneuerung meiner Kräfte erfahren können. Wer hat es schon im voraus wissen können, was bei ihm einmal für Blüten im Leben erwachsen werden? - Und es sollen Blüten sein.

Was wird daraufhin mein nächster Gedanke sein? - Ich habe zuweilen Bedenken. Ich gehe von einer vorzeitigen Verderblichkeit der eigenen Dinge durch eine Einwirkung der Zeit auf uns Menschen aus. Wir leben heutzutage zwar im digitalen Zeitalter, doch ich bin bisher gar nicht so sehr davon zu überzeugen gewesen, dass diese Technologie viel Gutes mit sich bringen können wird. Bin ich auch (noch) nicht damit richtig vertraut gemacht worden, was es alles mit sich bringen kann, so hege ich doch einen Verdacht gegen das Digitale. Wird es dem Menschen mit dessen Virtualität denn gerecht? - Ich habe es so empfunden, wie es mir vorkommt. Ich möchte es hier nun sagen können, dass die Menschen sich über die Gegebenheiten eines solchen Zeitalters sicherlich nicht richtig ins Klare gesetzt haben. Wir würden das einfach nicht wissen können, was Morgen möglich sein wird. Zudem soll es so richtig von mir erklärt sein, dass jener Wandel der Dinge nun sehr schnell vonstatten gehen kann, wie er das noch niemals zuvor getan hat. Und das wird sicherlich weltweit so geschehen. Nichts würde davon ausgenommen bleiben.

Ich möchte jetzt in diesem Wiki etwas zur Zeit als Phänomen sagen. Ich habe mich dazu folgendes gefragt. Was ist denn nun eigentlich das Wesen der Zeit seit jeher gewesen? - Die Zeit ist doch zuweilen wirklich einer der wesentlichen Motoren eines Zerfalls der Gegebenheiten. Sie hat schon manches Mal im Gegensatz zur Bewahrung der Dinge durch den Menschen gestanden. Das zuletzt Genannte wird etwas sein, was wir wahrscheinlich zurecht als eine der Bedeutungen einer Zivilisation annehmen können. Ohne das Gegebene zu bewahren, wird es keinen Erhalt solcher Dinge geben können, wie sie unser Lebensglück heute bestimmen.

Jenem natürlichen Zerfall der Dinge von uns Menschen durch die Einwirkung der Zeit entgegen gerichtet steht alleine nur eine Kraft zur Bewahrung dieser Dinge, die Kultur. Das soll eine Kraft sein, welche durch das Menschendasein erwirkt wird. Sie wird eine wahre Stärke des Menschen auch weiterhin ausmachen können. Davon soll man ausgehen, dass das wahr ist. Es bedingt einen jeden von uns derart, dass wir etwas von der Beschaffenheit der Welt an uns verspüren können.

Wo stehen wir gerade in unserem Dasein? - Der wahre Einsatz unserer Stärke ist einer zur Findung jener gutartigen Anteile dieses Menschendaseins. Diese reichen aus für das Ganze im Gesamten. Viele Wege soll es geben können, um das zu beweisen. Das habe auch ich so gesehen. Deshalb geht es mir in meinen Schriften wieder und wieder um jene von den Menschen anerkannte Ordnung sowie um deren Einhaltung bei der Darstellung meiner Daseinsgründe.

Ich habe keine Ahnung davon, wie das gehen soll, dass man die Dinge des eigenen Lebens bewahrt und einen eigentlich zu erwartenden Niedergang bei sich selbst verhindert. Doch ein Bisschen etwas dazu habe ich aufgefunden, was sich bei meiner Meditation und auch im Geschehen des Alltags bestätigen hat lassen. Das habe ich dann für wahr und richtig befunden. So habe ich es erkannt, dass ich etwas dazu einmal aufschreiben können möchte. Für die eigentliche Zukunft von mir selbst trete ich dabei ein, während ich diese Textwerke gestalte.

An was halte ich im Alltag fest? - Manche Grundaussagen sollen einen eigentlichen Wert bereits von sich aus an sich tragen. Solche besammle ich und stelle etwas Eigenes mit Zuhilfenahme gewisser Gedanken und Ideen in Texten dar. Eines weiß ich derweil. Man sollte die eigentlichen Wege nicht voreilig abkürzen. So gehe auch ich vor. Das hat bereits große Bedeutung für mein Kunstschaffen erhalten. Zu einem anderen Zeitpunkt werde ich darauf etwas eingehen.

Man versuche es da zu jeder Zeit, den eigentlichen Weg für sich wiederzufinden. Das soll einmal ein eigener Weg sein. Die wahren Begebenheiten dieses Daseins erkenne man getreulich an, um sich aus diesen etwas machen zu können. Diese sollen durchweg als etwas Gutes gelten. Man kann sie als Fakten aufbereiten. Es wird für uns Menschen gewiss so notwendig sein, dass wir das einzusehen haben, was uns vorgegeben ist. Man soll um solche Vorkommnisse, wie das menschliche Dasein sie für uns bereithält, gut Bescheid wissen. Ja, man wappne sich gegen eine jede eigentliche Schwächung dieses eigenen Wissens.

Es sollen solche Ereignisse rechtzeitig von uns erkannt werden können, wenn diese einmal entstanden und aufgekommen sind. Man sehe nicht alleine nur auf das Glück dabei, sondern erkenne auch eine Gefährdung von sich im eigenen Dasein an. Das soll erfolgen. Daraufhin wird es richtig sein können, dass wir uns für einen Erhalt jener eigenen Sachen einsetzen werden, welche uns alles bedeuten. So können wir selbst wahrscheinlich einmal handlungsfähig sein, während andere erst noch überlegen müssen. Trotz aller gegebenen Beschaulichkeit dieses Lebens geht es in diesem keineswegs um die Erfahrung von Müßiggang, Behäbigkeit und Beliebigkeit.

Das Gegebene sollen wir anerkennen und als Vorgabe für uns selbst in diesem Dasein einsetzen. Man belüge sich nicht. Das soll so wahr sein, auch trotz eines übertrieben eiligen Wandels der Dinge bei uns in der heutigen Zeit.

Da gilt es mir selbst etwas, dafür bereit zu sein, etwas Falsches bereits zur Phase seiner Entstehung in meinem Umfeld anzuprangern. Eine von der Sache her gesehen als beliebig zu bezeichnende Situation sollte nicht bei mir wahr werden können, egal wie schmeichelhaft diese für manchen sein wird. Ich möchte es hiermit einmal deutlich ausgedrückt haben, dass unsere Dinge, die gemeinsamen wie auch die eigenen nicht zu verkommen bräuchten. Wir möchten so etwas nicht zulassen. Das soll man selbst erkennen können, dass so etwas nicht notwendig sein würde.

Nun wollen wir uns kurzzeitig einmal sammeln. Es besteht also gewiss eine Gefahr für das Leben in diesem Dasein. Sowohl die Sache eines Menschen als auch deren Wert können uns verloren gehen. Und es wird darum eine doppelte Gefahr sein, welche uns da zu ereilen droht. Wir können also sogar in mehrfacher Hinsicht einmal alles verlieren.

Bei einer Lesung dieser Schriften von mir würde es für den geübten Beobachter wahrscheinlich nicht zu verkennen sein, dass ein für den Erhalt des Friedens und der Ordnung ungünstiger Wandel (auch) für mich zeitweise schon eingetreten ist.

Dagegen trete ich an. Dabei soll es mir egal sein, durch was der Frieden und die Ordnung für mich schon einmal eingeschränkt worden sind. Wichtiger ist es mir da, diese beiden wiederum bei uns hier rechtzeitig durchzusetzen. Das geschehe so, auf dass sie wieder und wieder zu ihrem regulären Bestand finden werden. Im Mindesten möchte ich das für die Meinigen und mich bewirken, dass sie einmal eintreten können und endlich wahr werden.

Buntstifte auf Papier

Ansprache

Sich vorbereiten

Hier auf der Website 'Mandala des Herzens' möchte Mathias Schneider, ein 'Art-Trash'-Künstler aus Offenburg in Mittelbaden, dasjenige Gute nach und nach gewissenhaft aufschreiben, was er für sich zum Leben an Wesentlichem benötigt und es zu einem schlüssigen Ganzen ausformen, welches auch vor anderen Menschen bestehen kann. Das ist sein Wunsch, dass es das einmal tun wird.

Was braucht er für sich zum Leben? - Das Eigentliche seines Daseins möchte er hier einmal selbst in vollständig gültiger Weise aufzeigen, damit er davon Kenntnis nehmen kann. Alles Andersartige an Wissen wird da eigentlich alleine nur mehr ein Ballast für ihn sein. Dieses ist als solcher zu erkennen, wenn es zu beschwerlich sein wird, damit auf Dauer umzugehen. Dann sollte so etwas hier nicht länger berücksichtigt werden. Aber noch immer sind einige seiner Texte reichlich davon beschwert geblieben, dass eigentlich fremdartige Dinge sich hier eingeschlichen haben und diese Werkschau mit drögen Inhalten durchsetzen.

Einen solchen Ballast filtert der Autor dieser Seite von Zeit zu Zeit heraus und lässt ihn zu einem gewissen Teil auf seinem Weg zurück. Dazu entfernt er ihn von seiner Seite. Das macht er dann, wenn er es in klarer Weise sagen kann, dass etwas nicht wirklich von ihm dazu benötigt worden ist, um jene an ihn gestellte Aufgabe zu erfüllen. Dieses Wiki gelte es gerade nicht durch Worte aufzublähen, sondern viel eher soll es durch eine genaue Wiedergabe der gültigen Dinge etwas zu verschlanken sein, damit es handlich und anwendbar werde.

Es ist Schneider wichtig, funktional und beweglich, auch vom Geiste her gesehen, zu sein. Da ist es eine gute Übung für ihn, dass er von etwas wieder lassen kann, was eigentlich überflüssig zu tun sein wird. Er möchte dauerhaft frei vom Ungebrauchten und nicht Benötigten sein.

Jene Worte, welche er anderswo zurecht aufnimmt, bedenkt er bei sich und möchte nun begleitend zu seinem Alltag jene Quintessenz davon hier niederschreiben. Dadurch versucht er etwas Wesentliches davon für sich zu erhalten. Er schreibt diese Sachen dazu einfach auf und gewichtet sie nachher eingehend. Jene dafür von ihm herangezogenen Kriterien stellt er im Verbund mit seinen Gedanken und Ideen dar. Das macht er so, weil es das Ziel dieses Textwerks sein soll, seinen eigentlichen Habitus für dieses Leben etwas zu beleuchten.

Dabei ist es wahr, dass Schneider zeitweise schon sehr viel geschrieben hat. Es ist so, dass er im Alltag kaum noch etwas Zusätzliches zu diesen Sachen zu bedenken findet. Dann ruht sein Geist, auch der Autor selbst rastet etwas dabei. So kann er sich vom vorherigen Werkschaffen wieder erholen.

Jene unterdessen entstandenen Schriften sollen nun auf eine brauchbare Weise aufbereitet werden, sodass diese nicht mehr zu komplex für eine gewisse Leserschaft sein würden. Das wird ein weiterer geeigneter Schritt für die Verwirklichung seiner Dinge sein. Das hier bewahrte Textgut soll einmal leicht von einem Fremden verstanden werden können. Schneider geht in ruhiger Manier daran, das alles hier mit der Zeit etwas aufzubessern.

Manches hat er so bereits schon schaffen können. So verdeutlicht dieses Werk manches von seiner eigentlichen Konstitution. Davon hat er sich etwas Gutes versprochen. Seine Position in diesem Dasein mit jener für ihn spezifischen, aber geeigneten Perspektive möchte der Autor einmal selbst bestimmen können. Auch dazu schöpft er das Ganze hier als eine Darstellung seiner elementarsten Beweggründe. Er hat es vor, seine eigenen Dinge mehr und mehr in das richtige Licht zu stellen. Das möchte er tun, damit sie angesehen werden können. Das macht er bereitwillig und gerne, weil er es selbst so befindet, dass diese Dinge ihm das wert sind.

Von jener Position ausgehend schafft er für sich einen Bezug zu diesem Dasein als Mensch und jenen damit verbundenen Dingen. Er möchte mit seiner eigentlichen Sache einmal gut bestehen können und so seine eigenen Angelegenheiten zu vertreten wissen.

Etwas hat er bei sich vormals bedacht. Es ist sicherlich so, dass das Schicksal eines Menschen ein wachsames sein wird, wenn es um die Möglichkeiten dieses Lebens geht. Es lässt bestimmt alleine nur solche Dinge für uns Menschen wahr sein, welche diesem selbst gerecht werden. Beweise oder wenigstens Belege dafür sollen einmal angebracht werden, stehen jetzt aber noch aus. Schneider hat sich das selbst so überlegt. Und da wird es richtig sein, dass der Autor sich gegenüber einer solchen, höher als er stehenden Gegebenheit zu fügen hat. Das erkennt Schneider selbst an und versucht es nun, etwas dazu zu erlernen, was von ihm auch wirklich im Geschehen des Alltags umgesetzt werden kann. Das gesamte Werk Schneiders soll einmal dementsprechend mit einer gewissen Stimmigkeit vor der Leserschaft erscheinen.

Eines nimmt der Autor unterdessen wahr. Er erkennt es an, dass er zu früheren Zeiten seines Daseins noch nicht so recht gewusst hat, dass dieses Leben einmal in einem solchen Umfang voller Beschwerden zu führen sein wird. Jene mit seinem Dasein heutzutage verbundenen Schwierigkeiten hat er damals nicht vorhersehen können. Gar manches Üble ist da inzwischen für ihn zustande gekommen und hat ihn mitunter stark gebeutelt.

Nichtsdestotrotz ist sein Leben ein in reichhaltiger Weise schönes für ihn geblieben. Seine Lebenszeit weiß er auf eine gutartige Weise einzusetzen. Zumindest versucht er das ihm Mögliche zu verwirklichen.

Wer es, wie Schneider das tut, da angeht, das Grundsätzliche dieses Lebens für sich mit Zuhilfenahme von Karteien aufzuschreiben, der wird dazu einen wirklichen Glauben an eine Wahrhaftigkeit des selbst Erlebten benötigen. Und dieser soll uns zurecht gegeben sein. Das erfahren wir schließlich doch. Unsere Erinnerungen daran sollen fortbestehen.

Getreu solcher Begebenheiten hat Schneider nun kurz in seine Werkschau eingeführt. Während des Umgangs mit seinen Wikis findet er da so manches bei sich auf, was mit ihm selbst zu tun hat. Und das nimmt er dabei nicht aus, während er diese Textsammlung weiter vervollständigt.

Insbesondere das 'Mandala des Herzens' verwendet er auf eine solche Art und Weise. Zudem versucht er es, manchen innerlichen Moment bei sich sprachlich vorherzubestimmen. Was er da bei seiner Rückschau auf dieses Dasein erkannt hat, das notiert er hier, um es zu einem späteren Zeitpunkt seines Lebens erneut durchdenken zu können.

Gedanke

In den Dingen etwas lesen können

Um Raum für das Weitere zu schaffen, löscht Schneider zuweilen auch etwas vom eigentlich Guten wieder aus, so es hier gerade nicht dazu gebraucht worden ist, um das Gegebene richtig zu verstehen. Das macht er so, damit diese guten Dinge nicht aufeinander drücken würden und sein eigenes Wort unter einer solchen Last nicht zerbersten müsste.

Pastellfarben auf Papier

Prolog II

Eine Bestimmung

Bei kaum etwas anderem haben die Menschen sich zeitweise schon so sehr in ihrer Vorstellung geirrt, wie beim Aufstellen einer Gleichung oder Ungleichung zur Berechnung der gegebenen Dinge. Der Mensch hat es oftmals nicht gut vermocht, jenen Ansatz für eine solche Bestimmung grundlegend richtig durchzuführen. Auch hat er sich oftmals einer Veranschaulichung seiner Gedanken- und Ideenwelt verweigert. Er hat sich in der Regel eher nichts dazu aufgezeichnet, was verwertbar für eine Durchsicht und die eventuelle Korrektur seiner Leistungen sein wird.

Bevor die Dinge aber, ihrer tatsächlichen Darstellung entsprechend, nicht vollständig benannt worden sind, würde man sie auch nicht als bekannt voraussetzen können. Dann wird man keinen einzigen gültigen Ansatz dafür auffinden können, mittels dem sich eine Berechnung der Gegebenheiten in die Wege leiten lässt. Die Menschen sind es mitunter einfach nicht gewohnt, anschaulich im Umgang mit den Fragestellungen dieses Lebens zu arbeiten. Das ist freilich schade für diese.

Auch Schneider arbeitet an einer Darstellung der Gegebenheiten seines Daseins. Er beschreibt die eigene Kunstsache und den Weg ihrer Erstellung hier im Internet eingehend. Dazu benutzt er das Werkzeug einer 'Benennung der Dinge'. Er arbeitet mit seinen Texten nach einem solchen Verfahren, welches seine Güter untereinander verknüpfen soll. Dabei gestaltet er etwas aus, was er gut kennt. Er macht das entsprechend seines aktuellen Kenntnisstandes. Das ist eine Art der Sprachgestaltung, mit welcher er bereits gut umzugehen gelernt hat, die er da anwendet. Diese hat gewisse Formen zu eigen, mit welchen er mittlerweile sich einigermaßen gut vertraut machen hat können. Dargestellt werden von ihm zusätzlich zur eigenen Kunstsache in der Regel hauptsächlich triviale Inhalte oder solche, welche es noch werden sollen.

Der Autor hat dabei nach einem Weg für sich gesucht, auf welchem er seine eigentlichen Belange richtiggehend für eine Leserschaft aufzeigen und verständlich machen kann. Das hat er nicht getan, ohne das dazu Zugehörige an Dingen etwas für Sie zu veranschaulichen. Doch nicht immer genügt das von ihm Dargestellte aus, so wie er es bereits erstellt hat. Manches Mal hat es noch an den dafür erforderlichen Objekten gemangelt. Zuweilen haben auch schon ganze Sätze in seinen Zeilen gefehlt und haben ergänzt werden müssen. Diese häufig bei ihm aufgetretenen Fehlerarten hat er erst nach eingehender Lesung seiner Schriften untersuchen und ausmerzen können. Er hat noch etwas davon zu erlernen, wie das richtig geht, was er da macht. Dazu ist er auch bereit. Damit verbindet er einige Hoffnung für sich selbst, denn er ist in seinen eigentlichen Dingen doch inzwischen recht konstant.

Eine Fragestellung besteht bezüglich der mnemonischen und kognitiven Lernmethodik, welche Schneider auf sich selbst anwendet. Welche Methode der Verschriftung dieser Sachverhalte wird eigentlich einen realen Lerneffekt bei einem anderen Menschen oder ihm selbst auslösen können? - Da hat er folgendes bei sich bedacht und es hernach ausformuliert. Nach einer Methode der systematischen Verbesserung der eigenen Methode sucht er bei Werke im Grunde. Dabei geht er auf einem ihm vorgegebenen Weg in unverkürzter Weise weiter, weil er so all die fehlenden Güter doch noch zeitnah aufzufinden hofft.

Die Sprache eines Menschen besitzt von sich aus schon ein eigentliches Leistungsvermögen. Von sich aus erzeugt diese verwertbare Strukturen, so sie dafür richtig eingesetzt worden ist. Das ist doch alles keine Magie gewesen, was er damit geleistet hat. Es ist vielmehr die Verrichtung einer Arbeitsaufgabe. Diese hat er für sich selbst als eine notwendiger Weise zu leistende bestimmt und geht sie auch an.

Es soll derweil einer der inneren Motoren seiner Dinge sein, dass er auf deutsch schreibt, weil das seine Muttersprache ist. Schneider arbeitet gerne mit Textbeispielen in dieser Sprache. Er versucht es, weitere solcher Beispiele für das eigentliche Bedenken dieser Gegebenheiten selbst herzustellen. Das macht er so, um mit diesen einmal richtiggehend umgehen und arbeiten zu können. So hat er bisher bereits manche Gelegenheit dazu schon erhalten, um seine eigenen Fertigkeiten sicherzustellen und diese zu gebrauchen. Ganz allmählich gelingt es ihm auch, etwas von seinem eigentlichen Wirken freizulegen und das dazu Zugehörige aufzuzeigen, wie es ihm entspricht.

Was benötigt er für dieses Kunstschaffen nebst einer literarischen Aufbereitung dieses Ganzen von sich an Möglichkeiten? - In einer passenden Umgebung wird so etwas gut gelingen können. Darum richtet er es sich für diese Werktätigkeit zuhause so ein, wie er das gerne hat. Im Zusammenhang mit einer Erstellung dieser Texte und Bilder hält er es zudem ein, bei sich einen Sinn dafür zu stiften, was er da so tut, sodass es ihm auch wirklich gut dabei ergeht, während er das alles zu schöpfen weiß.

Affirmation

Ein Sinn der Sache

Schneider arbeitet kreativ im Umgang mit seiner Muttersprache. Der Tatsache, dass diese bei ihm eine deutsche Sprache ist, steht er eher neutral gegenüber. Aber diese würde nicht alleine nur seine Muttersprache sein, sie ist noch dazu eine gut ausgeprägte. Das lässt vieles zu. Es gibt vielerlei Arten von gutartigen Beispielen einer Verwendung dieser Sprache in der überlieferten Literatur. Der Autor glaubt, dass es ihm einmal möglich sein wird, mit ihr etwas Brauchbares zu erarbeiten, was auch von anderen Leuten gut genutzt werden kann.

Pastellfarben auf Papier

Sprachgestaltung

Einführender Artikel

Für einen solchen Schreiber wie Schneider gehört es sich wohl, dass er das selbst Geschriebene wieder und wieder als Text sich durchliest, diese Ideen und Gedanken in ihrer Gültigkeit nachempfindet sowie es in seinem Gehalt gewichtet und bewertet, was er da geschaffen hat.

Würde das bereits Bewahrte es nicht wert sein, erneut vom Autor beachtet und rezipiert, beziehungsweise sogar hier und andernorts rezeptiert zu werden? Ja, würde es sich nicht für einen Schreiber gehören, dass er jene ihm selbst zu eigenen Dinge immer wieder einmal erneut wahrnimmt und anbringt? - Das, was ihm einmal eingegeben worden ist, hat doch noch immer seinen eigentlichen Wert behalten.

Ist die eigene Sache nicht wichtig genug dazu gewesen, dass man sich ihr wiederum widmet und annimmt? - Wenn das nicht gegeben sein würde, dann wird der jeweilige Text auch kein guter sein. Dann soll man diesen besser an die heutigen Gegebenheiten anpassen und überarbeiten. Daraufhin wird er vielleicht diesem vorherigen Anspruch entsprechend zu verwenden sein und wieder besser gelesen werden können. Aber stehen lassen sollte man ihn nicht in einem solchen unbrauchbaren oder gar fragwürdigen Zustand.

Das eigene Werk soll wie die Karte zu einer Region, dem Gefilde des eigenen Erlebens etwas sehr Anschauliches sein. Man bewahre sich das alles und lerne es mit der Zeit gut kennen. Man merze die unbekannten Dinge daran nach und nach aus, indem man sich diesen annähert. So werden die dunklen Stellen auf ihr einmal weniger groß und mächtig sein. Das eigene Gebiet kann einem dann bekannt bleiben, wenn man es wieder und wieder aufgesucht hat. Es wird jedoch von seinem Umfang her von vorneherein klar zu begrenzen sein, da sich eine Kenntnis davon auflösen kann, wenn es von uns zu groß gewählt worden ist. Da soll man besser etwas bescheiden damit sein, und sich selbst auch nicht als übermächtig annehmen. Unüberschaubar sollten unsere Dinge oder die wahren Gegebenheiten unseres Daseins nun wirklich nicht für uns selbst sein.

Hat ein Schreiber erst einmal jene Grundzüge seines eigentlichen Arbeitens kennengelernt und richtig verstanden, dann kann das kommende Werk ihm wahrscheinlich auch bald schon gut gelingen. Dann wird es ihm wirklich von der Hand gehen. Mit den immerzu gleichartigen Ansätzen gelte es darum an die jeweiligen Dinge heranzugehen, damit man sich daran gewöhnen kann, diesen einzigartigen Weg zu beschreiten.

Jene Bedeutung, welche wir den bereits gesagten Worten wieder und wieder gegeben haben, steht für sich und stattet uns mit mancher Kraft aus. So können wir diese Sprache erleben und uns an ihr bilden. Es soll das Ganze davon auf dem eigentlich Guten von uns selbst aufbauen. Dazu müssen wir es in die Worte integrieren. Diese sollen eingehend benannt werden. So kann der eigene Fundus weiter ausgebaut werden und unsere Basis entstehen. Das wäre zu tun. So kommt eines zum anderen. Dann wird sich das zum jeweiligen Moment Gegebene auch einmal gut in den Kontext unserer anderen Dinge einfügen können. Dann können wir endlich darauf eingehen, dass es diese Sachen für uns wirklich gibt. Das ist so notwendig, weil sie uns ausmachen. Vielleicht können wir da endlich auch etwas davon benennen und dadurch das Eigene in klarer Weise beschreiben.

Da wird es uns wahrscheinlich auch einmal selbst gewahr sein, was bei uns eigentlich an Anekdoten, Geschichten und Wünschen vorhanden ist.

Wir können also durchaus etwas über unser Dasein erzählen, weil es das gibt. Diese Sache haben wir zuvor durch die eingehende Erörterung jener bestehenden Dinge möglich gemacht. Wahr geworden ist das alles, weil all das in einer gleichartigen und auch gleichwertigen Weise beschaffen ist.

Da kommen wir vielleicht endlich einmal zu uns. Es wäre so bedeutsam, dass das in einer einfachen Weise geschieht. Lassen wir es dabei doch einfach zu, dass wir darüber sprechen können, wer wir sind und was wir brauchen. Erkennen wir dabei doch einfach das an, was uns eingegeben ist. Würden wir so nicht wirklich etwas Bedeutsames ausdrücken können? Würde das nichts sein, was sich für einen anderen aufzufassen lohnt?

Es ist wahrscheinlich jetzt schon gegeben, dass der Autor dieser Texte auf einem sicheren Steg in den Bereich jener gerade noch ungeahnten Dinge vorzudringen vermag, ohne sich dabei selbst aufzulösen oder gar im Nebel der Gezeiten zu verirren. Eine gute Basis soll das bewirken können. Es ist wahr, dass er sich zuvor abgesichert hat. Währenddem er hier etwas Eigenes ausarbeitet, bedenkt er es fortwährend, was ihm eigentlich gegeben ist. So sollen seine Gedanken und Ideen wiederum zu einem Halt bei ihm finden können. Möchte sich doch die eigene Vitalität und Stärke mittels dieser inneren Impulse erneuern können.

Ein Durchdenken des bereits Gegebenen führt zu einem Begreifen desselben. So kann man in den Gefilden der Sprache zu bestehen lernen, wenn man etwas davon ausdrückt.

Hat Schneider erst einmal manche der eigenen Gedanken und Ideen von sich weit genug ausgeprägt, dann werden diese auch bei ihm ab da im Geschehen des Alltags vorkommen können. Hat sich das endlich so weit gebildet, dann kann er auch etwas dazu in die eigene Hand nehmen und sich erproben. So soll sich etwas damit Verbundenes von ihm ausformen lassen.

Und es geht voran mit diesem Wirken. Dazu erkundet Schneider auch den Weg der Sprache. Das macht er schon seit geraumer Zeit so. Vieles ist ihm dabei richtiggehend über diese Welt klar geworden, sodass er manche jener diesbezüglichen Fragen hinter sich lassen hat können. Manches dazu hat er hier und dort im 'Baukasten' für kommende Zeiten aufnotiert oder es ansonsten einfach weggelassen. Ein zufälliges Vorkommen der gegebenen Dinge wird es aufzeigen können, was er davon richtig gemacht hat. Das alles ist etwas Gutes. So glaubt er nun endlich selbst daran, dass es von einem anderen für wahr anerkannt werden kann, was da in seinen Werken aufzufinden ist.

Das ist ein Empfinden, welches bei ihm aufkommt, wenn er mit Sprache etwas Wirkliches gestaltet. Dann wird er wohl auch endlich auf dem Fluss des Lebens mit dem eigentlichen 'Boot' zum Fischen gehen können, wenn das so gegeben ist. Es wäre so erforderlich, dass er endlich mit seiner eigenen Arbeit einen Broterwerb für die Seinigen und sich erzielen kann.

Buntstifte auf Papier