Torcs - Autorennen

Torcs

Torcs ist ein Autorennspiel für Linux.

Informationen

Torcs (The Open Racing Car Simulator) ist eines der ältesten Autorennspiele unter Linux, grafisch zwar nicht unbedingt auf der Höhe aktueller kommerzieller Spiele, dafür aber technisch, auch ist dieses Spiel erweiterbar.

Torcs installieren

Unter auf Debian basierenden Systemen wie Ubuntu, Kubuntu, Linux Mint und so weiter installieren Sie dieses Spiel ganz einfach über die Paket-Verwaltung durch das Paket "torcs".

Torcs spielen

Nach der Installation finden Sie dieses Spiel im Anwendungsmenü im Bereich Spiele, alternativ nutzen Sie den Schnellstarter (Alt + F2) oder das Terminal mit dem Befehl:

torcs
Torcs - Autorennen unter Linux

Torcs - Autorennen unter Linux

Als erstes sollte man sich in den Optionen sich selbst einen Namen geben um sich von anderen einfacher unterscheiden zu können:

Torcs - Autorennen unter Linux

Torcs - Autorennen unter Linux

Im selben Menü lassen sich auch die Einstellungen für die Steuerung ('Controls') anpassen oder die Fahrzeuge ändern - ändert man sein eigenes Fahrzeug sollte man aber auch bedenken die Fahrzeuge der anderen virtuellen Fahrer anzupassen da es sonst möglich ist mit einem schwächeren Auto in einer stärkeren Klasse zu fahren.

Torcs - Autorennen unter Linux

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Ein Menü weiter hoch finden Sie nun in den Optionen die Einstellungen zur Grafik wo sich natürlich unter anderem die Größe des Fensters anpassen lässt:

Torcs - Autorennen unter Linux

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Im Hauptmenü finden Sie nun unter dem Punkt Race verschiedene Arten der Rennen, es beginnt bei einem einfachen schnellen Rennen und endet bei einer kompletten Saison:

Torcs - Autorennen unter Linux

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Hier starte ich nun ein einfaches schnelles Rennen:

Torcs - Autorennen unter Linux

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Über den Punkt Configure Race hat man nun die Möglichkeit das Rennen zu konfigurieren, ohne diese Einstellungen nutzt das Spiel die Standard-Einstellungen:

Torcs - Autorennen unter Linux

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Nach dem Auswählen der Strecke geht es um die weiteren Teilnehmer und deren Anzahl:

Torcs - Autorennen unter Linux

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Hier erhöht man oder verringert wie schon beschrieben die Anzahl der Fahrer, aber auch jeder andere Fahrer hat unterschiedliche Eigenschaften die man erst im Spiel erkennen wird. Per Select wählt man einen solchen in die Liste hinzu oder entfernt diesen.

Torcs - Autorennen unter Linux

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Ist dies geschehen geht es noch an die Distanz oder die Anzahl der Runden, hat man die Einstellungen akzeptiert landet man wieder im Menü des Rennens wo man nun auf New Race klickt, das Rennen wird gestartet:

Torcs - Autorennen unter Linux

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Per Taste F2 schaltet man zwischen den unterschiedlichen Ansichten um:

Torcs - Autorennen unter Linux

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Die weiteren Standard-Tasten zur Steuerung sind die Pfeil-Tasten, wie schon beschrieben lassen sich in den Einstellungen unter anderem von Automatik auf Getriebe und noch viel mehr umschalten und die unterschiedlichen Fahrer haben unterschiedliche Eigenschaften, auch der Boxen-Modus lässt sich aktivieren.

Torcs erweitern

Die Fahrzeuge, Strecken und Fahrer die das Spiel bei der Grund-Installation beinhaltet sind noch lange nicht alle verfügbaren, Sie finden weitere unter Torcs Racing Board, unter Google Sites, Google Sites 2 wie auch weitere Links unter Torcs. Eine Liste mit allen Fahrzeugen finden Sie unter IGCD.

Haben Sie ein Paket herunter geladen entpacken Sie das komprimierte Archiv und verschieben die entpackten Verzeichnisse (cars, categorys, drivers, tracks) in die entsprechenden Unter-Verzeichnisse unter "/usr/share/games/torcs/" was natürlich Administrator-Rechte erfordert. Am einfachsten funktioniert dies auf dem Terminal, als Beispiel möchte ich das Verzeichnis "alfa75" in "cars" verschieben:

mv alfa75/ /usr/share/games/torcs/cars/

Nach einem erneuten Start des Spieles sind die zusätzlichen installierten Inhalte integriert. Genügt dem Spieler die Optik von Torcs nicht sollte dieser einen Blick auf Speed Dreams werfen, es wurde von Entwicklern geschaffen denen die Entwicklung von Torcs zu langsam voran geht. Die Optik ist hier besser, es ist auch geplant einen Netzwerk-Modus zu integrieren.