Vivaldi

Vivaldi

Vivaldi ist der Nachfolger des Webbrowsers Opera und natürlich auch unter Linux nutzbar

Informationen

Es gibt Webbrowser für Windows, es gibt solche für Linux wie auch solche für MAC OS, die bekanntesten gibt es natürlich auch für Linux – Vivaldi ist einer von diesen.

Vivaldi ist ein proprietärer Webbrowser der von den Entwickler von Opera entwickelt wurde und wird nachdem Opera an eine chinesische Firma verkauft wurde. Der Browser ist schnell und individuell an den Nutzer anpassbar, wenn man unter Linux damit leben kann das man keine freie Software verwendet …

Vivaldi installieren

Der Browser ist nicht in den Repositorys der Linux-Distributionen zu finden, er lässt sich jedoch problemlos als DEB-Paket für auf Debian basierende Distributionen wie Ubuntu, Kubuntu, Linux Mint und so weiter wie auch als RPM-Paket für OpenSuSE, Fedora, Mandriva und so weiter von Vivaldi herunter laden.

Die Installation erfolgt ganz einfach per Mausklick auf die Datei, funktioniert dies nicht nutzen Sie einfach die Paket-Verwaltung als Administrator auf dem Terminal mit dem Befehl:

apt install /home/nutzername/Downloads/vivaldi-stable-version.deb

Die Software aktualisiert sich anschließend automatisch mit dem System.

Vivaldi nutzen

Nach der Installation finden Sie diese Software im Anwendungsmenü im Bereich Internet, alternativ nutzen Sie zum Start wie üblich den Schnellstarter (Alt + F2) oder das Terminal mit dem Befehl:

vivaldi-stable
Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Wie auch unter allen anderen Systemen beginnt die ganze Geschichte mit der Einrichtung, also der Anpassung der Software an die eigenen Bedürfnisse die man wenn gewünscht auch überspringen kann, Import der Lesezeichen von anderen Webbrowsern, anpassen der Optik, zuletzt lässt sich etwa auch ein kostenloser Mail-Account einrichten. Nun sitzt man vor seinem konfigurierten Browser der einiges an Werbung anbietet:

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Bewegt man den Mauszeiger über einen solchen Link erscheinen kleine Schaltflächen mit denen man diese ganz einfach entfernen kann – hier ist nur noch die Schaltfläche mit dem Plus zu sehen über den man neue Links zur schnellen Wahl erstellen kann:

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Man arbeitet mit diesem Webbrowser im Prinzip wie mit jedem anderen auch, man gibt in die Adressleiste die Adresse ein, rechts oben findet sich die Suche, links findet sich eine Leiste die an den Konqueror erinnert und unter anderem die Lesezeichen beinhaltet. Hier finden sich auch schon solche die von den Entwicklern zur Werbung eingebracht wurden, ein Lesezeichen für eine Seite speichert man indem man die Seite öffnet und rechts in der Adressleiste auf das Icon ganz rechts klickt:

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Man entfernt nicht benötigte indem man diese in dieser Liste einfach rechts anklickt und “Löschen” wählt. Die Suchmaschine ist standardmäßig Bing, diese ändert man indem man auf die Lupe in der Suchleiste klickt und die gewünschte auswählt:

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Wie in jedem anderen Webbrowser auch vergrößern Sie eine Seite am schnellsten mit der Tastenkombination Str + + und umgekehrt wird verkleinert mit Strg + –. Die umfangreichen Einstellungen der Software finden Sie ganz unten links in der Leiste:

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Vivaldi – Webbrowser unter Linux

Man muss zu Vivaldi nicht viel sagen, er ist einfach zu nutzen, ganz schön schnell und anpassbar.