curatorial work







































































Hendrik Wolking - Facebook Serien

Mit den Informationen und Bildern aus Facebookprofilen gestaltet Hendrik Wolking individuelle Porträts von Facebookusern, die Magazincovern nachempfunden sind. Alle Informationen und Bilder auf dem Cover entsprechen Angaben der jeweiligen Person.

Für die aktuelle Ausstellung hat Hendrik Wolking nun eine Serie von 23 Leipziger Facebookusern angefertigt, die zur Vernissage am 14. Juni eingeladen werden und ihr Porträt als Geschenk mitnehmen dürfen.

Juni 2012, Kunstraum Liska, Leipzig












































































Arbeiten von Hendrik Wolking

Juni 2012, Kunstraum Liska, Leipzig









Ausstellungsansichten Kunstraum Liska / Praline Leipzig, Februar 2012, mit Fotografien von Andreas Neumann, Objekt von Kristin Wenzel, Videos von Jakub Simcik und Stephanie Marek.












"Doctor Chicago" - Markus Zimmermann

Was meint das eigentlich: "Ich gehe zu einer Eröffnung"?

Meistens treffe ich dort mir bekannte Künstler und Leute, die ich von anderen Eröffnungen her kenne. Wir unterhalten uns angeregt und werfen einen Blick auf die ausgestellte Arbeit. Doch auf einmal drückt mit jemand einen Stab in die Hand und ich bin angehalten, zu laufen.

Markus Zimmermann ist Installationskünstler und Bildhauer. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Auseinandersetzung mit dem Raum. Die Wunderkammer, Flagshipstores und Raum-Dramaturgien des indischen Tempels sind einige seiner Themengebiete.

Er studierte an der Kunsthochschule Münster bei Timm Ulrichs und an der HBK Brauchschweig bei Bogomit Ecker. 2010 bekam er den ars viva-Preis der deutschen Wirtschaft. Markus Zimmermann lebt und arbeitet in Berlin und Hannover.


Installation und Performance von Markus Zimmermann, Januar 2013, Kunstraum Liska, Leipzig.














"MEGAMIX One Minute Showroom“

17.08 – 01.09.2013

Atelier Pförtnerloge, Kulturzentrum Fabrik Heeder

„MEGAMIX One Minute Showroom“ ist eine Ausstellung unter der Schirmherrschaft des Frauenkulturbüros NRW. Sie öffnet am 16.08.2013 um 19 Uhr ihre Pforten – und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Ausstellung findet in der ehemaligen Pförtnerloge statt. Die Künstlerinnen laden vom 17.08. – 1.9.2013 zu einer ungewöhnlichen Ausstellung ein: 15 Künstlerinnen, 15 Werke, 15 Vernissagen in einer. Die Künstlerinnen haben sich trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft, Arbeitsweisen und Arbeitssituationen (oder vielmehr gerade aus diesem Grund) für ein gemeinsames Projekt entschieden. Essenz der einzelnen Beiträge, die in einer Videoarbeit zusammengefasst werden, ist die individuelle Darstellung der Künstlerinnen und ihrer künstlerischen Arbeit. Eine Selbstinszenierung. Ein inszenierter Blick ins Atelier. Dank der Neuen Medien stehen den KünstlerInnen heute mit Plattformen wie „Facebook“, „Twitter“ und „YouTube“ erweiterte Möglichkeiten zur Selbstinszenierung zur Verfügung. Nicht nur für Künstler eine Gratwanderung. Wann kippt das aktive Buhlen um Aufmerksamkeit im Netz in eine ungewollte Überwachung? Die Künstlerinnen zeigen in„MEGAMIX One Minute Showroom“ nicht nur den geheimnisumwobenen Ort der Kunstproduktion sondern beziehen die Pförtnerloge als Ort der Überwachung mit ein. Die Situation schwankt zwischen klassischen Überwachungsvideos und sorgfältig inszenierten, virtuellen Selbstdarstellungen und treibt ein ambivalentes Spiel, in dem es ebenso um das Beobachtet-Werden geht wie um das Sich-Zeigen. Den Künstlerinnen ist es gelungen, durch die gemeinsame Videoarbeit eine Fläche für Reflektionen über Individualität und Gemeinsamkeit herzustellen, ohne dabei die Spezifik des Ausstellungsraumes aus den Augen zu lassen. Ihre medial und thematisch sehr unterschiedlichen Arbeiten präsentieren die Künstlerinnen zudem in einer zur Eröffnung erscheinenden Edition. Zur Eröffnung am Freitag, den 16. August 2013 um 19 Uhr spricht Susanne Eser vom Büro für kulturelle Unvernunft Hannover.


Liste der teilnehmenden Künstlerinnen:

Nadine Arbeiter Anne von Hoyningen-Huene Berit Jäger Daalej Jin Phöbe Knauthe Christina Kramer Elke Margarete Lehrenkrauss Rafaela Lichtenberg Larissa Mazbouh Lyoudmila Milanova Veronika Peddinghaus Lucia Polansky Isabelle von Schilcher Jeannette Schnüttgen Latefa Wiersch






ÜBER UNS

„Don‘t start with the good old things but with the bad new ones“

Diesem Zitat Brecht‘s zustimmend betreiben wir, drei Künstler, Stephanie Marek, Latefa Wiersch und Jakub Šimčík, seit November 2011 einen Ladenraum in Leipzig Lindenau und erweiterten die Kunstszene Lindenaus um einen weiteren spannenden, wenn auch etwas anderen Ort.

Unter welchen Umständen können soziokulturelle oder ‚site specific‘ Projekte Kunst sein? Kann Aktivismus Kunst sein, ohne propagandistisch daherzukommen? Kann Kunst alberne Unterhaltung sein? Sollte Kunst Wirkungskraft auf unser Hier und Jetzt entfalten können und zu existenziellen Momenten führen?

Ferner: wenn Kunst nicht von der Gesellschaft und dem sozioökonomischen Umfeld zu trennen ist, was bedeutet dies für das Veranstalten von Ausstellungen?

Wir sehen im Entwerfen von Ausstellungskonzepten nicht nur die Möglichkeit, unsere eigenen Interessen zu vertiefen und im Austausch mit anderen Künstlern Neues zu entwickeln. Vielmehr möchten wir die Leipziger Kunstszene durch Perspektiven jenseits der im Zentrum stehenden HGB und der ihr entsprungenen „Leipziger Schule“ erweitern und, je nach finanziellen Möglichkeiten, auch internationale Künstler zeigen.

Nicht jede unserer Veranstaltungen schiebt sich gefällig in die Schublade ‚Kunst‘. Es soll neben Ausstellungen dabei auch Raum entstehen für alternative und performative Veranstaltungen, Filmvorführungen und Konzerte.


Kuratorische Leitung Wiersch/Marek/Simcik: 2011 - 2013








Ausstellungsansichten Das Leben der Bohème" im Künstlerhaus Vorwerksstift, Hamburg, April 2012, mit Arbeiten von Diego Vivanco, Stephanie Marek, Jakub Simcik, Latefa Wiersch, Renan Harari und Marlene Morgenstern.





ÜBERSICHT KURATIERTE AUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)


"The Gang"

Kunst am Bau, Eröffnung Juni 2017, Rote Fabrik Zürich.

20 KünstlerInnen / 20 x 6 Meter Gang-Länge.

Mit: Alex Herzog, Ali Al-Fatlawi, Astrid Schmid, Elisabetha Bleisch, Goran Galić & Gian-Reto Gredig, Joelle Menzi, Karin Schuh, Latefa Wiersch, Muriel Baumgartner, Petra Ronner, Regula Spörri, René Fahrni, Sandra Kühne, Seda Hepsev, Simona Ryser, Sophie Nys, Søren Berner, Susanne Hofer, Svenja de Vries, Teres Wydler, Chindsgi Rote Fabrik.

Konzept, Organisation: Regula Spörri, Susanne Hofer, René Fahrni, Muriel Baumgartner und Latefa Wiersch.

The Gang macht die verwaisten Gänge, das Innenleben der Roten Fabrik sichtbar, belebt, erforscht, verwandelt sie. The Gang holt das künstlerische Schaffen der AteliermieterInnen aus den privaten Arbeitssituationen heraus und bringt sie als ortsspezifische und situative Arbeiten „in die Gänge“. Im Fünfjahresrhythmus gehen hier die KünstlerInnen ein und aus – ihre im Gebäude verbleibenden individuellen Spuren macht The Gang jetzt öffentlich.

Ziel ist es, den interessierten BesucherInnen bisher unbekannte Räumlichkeiten innerhalb der Roten Fabrik zugänglich zu machen und sie zu einer Entdeckungstour einzuladen. Start ist am Eingang bei der Shedhalle, dann folgt ein Weg durch die 150 Laufmeter lange Ausstellung über zwei Etagen. Alle vier Meter beginnt eine neue, von einer Künstlerin oder einem Künstler spezifisch gestaltete Zone. The Gang führt durch die Blutbahnen der Roten Fabrik und zeigt diesen undurchschaubaren Organismus ganz neu.


“How to Be Yourself

Autofiktionale Verwandlungen“

Februar/März 2015, Station21, Zürich.

Gruppenausstellungen mit Ariane Andereggen, Sara-Lena

Maierhofer, Stefan Panhans, Helga Wretman, Hendrik Wolking.

Thema:

Sei authentisch! und Erfinde dich selbst! – zwei scheinbar

gegensätzliche Aufforderungen konfrontieren unsere instabile

Selbstverortung inmitten einer unübersichtlich und gleichzeitig

immer näher rückendenden Welt, in der Konkurrenz um

Aufmerksamkeit, bezahlter Arbeit und privatem Glück immer

weniger in Real-Präsenz, sondern auf virtuellen Bühnen

ausgetragen wird. Wir sollen authentisch sein, lautet ungebrochen

der idealistische Imperativ. Warum eigentlich und geht das

überhaupt noch?


„Land of Milk and Honey“

Februar 2012, Kunstraum Liska, Leipzig.

Gruppenausstellung mit Enrico Ticconi & Ginevra Panzetti,

Stephanie Marek, Jakub Šimcik, Lefty Neumann,

Marike Schreiber, Sebastian Schröder, Kristin Wenzel, Latefa

Wiersch,

Thema: Heimat, Entwurzelung und Identität. Acht ortsspezifische

Positionen.


„MEGAMIX - One Minute Showroom“

August 2013, Atelier Pförtnerloge, Kulturzentrum Fabrik Heeder,

Krefeld.

Gruppenausstellung unter der Schirmherrschaft des

Frauenkulturbüros mit Nadine Arbeiter, Anne von Hoyningen-

Huene, Berit Jäger, Daalej Jin, Phöbe Knauthe, Christina Kramer,

Elke Margarete Lehrenkrauss, Rafaela Lichtenberg, Larissa

Mazbouh, Lyoudmila Milanova, Veronika Peddinghaus, Lucia

Polansky, Isabelle von Schilcher, Jeannete Schnüttgen, Latefa

Wiersch.

Thema: (Virtuelle) Selbstinszenierungen der teilnehmenden

Künstlerinnen, der inszenierte Blick ins Atelier.


„Facebook-Serien“

Juni 2012, Kunstraum Liska.

Einzelausstellung von Hendrik Wolking,

Thema: Der Einfluss von sozialen Netzwerken auf Konstruktionen

von Identität.


„Das Leben der Bohème“

April 2012, Künstlerhaus Vorwerksstift Hamburg

Gruppenausstellung mit Jakub Simick, Marlene Morgenstern,

Diego Vivanco, Renan Harari, Latefa Wiersch,

Thema: Reflektionen über künstlerische Schaffensprozesse und

Rollenbilder.


"Dr. Chicago"

(Installation und Performance)

Januar 2013, Kunstraum Liska, Leipzig.

Einzelausstellung und Performance von Markus Zimmermann,

Thema: Reflektion des Ausstellungsgeschehens und der

Vernissagesituation selbst; Hinterfragung der Rolle der

KünstlerInnen und der interagierenden AusstellungsbesucherInnen.