lars schumacher

lars schumacher.

(*1971 in Burgwedel) ist ein deutscher Foto-, Video und Konzeptkünstler. Er lebt in der Region Hannover und arbeitet international im Bereich der visuellen Kommunikation.

Schumachers Hintergrund als bildender Künstler ist geprägt durch ein Interesse an Partizipation und sozialer Interaktion. Bereits in den 1980ér Jahren beginnt ein gesellschaftlich verantwortungsvoller und kreativer Umgang in der bündischen Jugendarbeit. Mit einer Filmstudie junger Menschen in Hannover (10:15 Saturday Night) und einer Dokumentation über das Wochenende rund um den Fall der innerdeutschen Grenze (Das Wochenende nach dem 9. November 1989) entstehen Filmarbeiten die auf Filmfestivals gezeigt werden. Mit drei weiteren Kurzfilme die 1991/92 zusammen mit seinem Bruder Leif Schumacher entstehen (Route 66, Speed & Spinning Head), erreicht die Arbeit eine größere internationale Aufmerksamkeit. Diese ästhetischen Arbeiten kultureller Implikation erhalten Auszeichnungen und werden über zahlreichen TV Stationen in Russland, Europa und Nordamerika verbreitet. Ab 1996 engagiert sich Schumacher mit einer Gruppe von Interessierten für das erste regionale Fernsehprojekt für die Region Hannover und entwickelt mit dem Fernsehformat „OKOK TELEVISION“ ein Magazin für den „OK Hannover“ / „h1 - Fernsehen aus Hannover“. Es folgen Begegnungen mit der Kunstrichtung Fluxus und Arbeiten die dem kunsttheoretischen Begriff „Soziale Skulptur“ zugeordnet werden können. Eine Weiterentwicklung im Bereich der Fotografie, die vor allem durch zwei erfolgreiche Diplom -Studiengänge an der HSVN Hannover [2005 – 2008, Sozialwissenschaftlicher Hintergrund] und der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes, Remscheid [2001-2004 Medienberatung] geprägt wird, schließen sich zahlreiche internationale Ausstellungsbeteiligungen an. Als künstlerisches Ausdrucksmittel entstehen im Weiteren Arbeiten auf Papier, Holz und im Bronzeguss.

Eine besondere Resonanz erhielt das Projekt „Kassler Dokumente“ anlässlich der dOCUMENTA (13) in Kassel bei dem der Verzehr einer kulinarischen Spezialität durch ein Foto dokumentiert wurde. Ein interdisziplinärer Austausch findet in mehreren Netzwerken statt, in diesem Zusammenhang stehen auch Tätigkeiten als Juror, wie zum Beispiel anlässlich der internationalen Biennale of Miniature Arts 2020 & 2018 in Timisoara, Rumänien.

Einige Arbeiten befinden sich bereits im Besitz internationaler Sammlungen. Graphische Arbeiten wurde von der Universität Tjumen (Russland, 2020) mit einem 1. Preis und von der Fakultät der Schönen Künste (Uni in Tekirdag (Istanbul, Türkei 2016) mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. In der Kunst & Musik Etage sind regelmäßig zum Kunstvolkslauf Zinnober in Hannover Arbeiten von Lars Schumacher zu sehen.


Kontakt: Sie erreichen mich unter [ larsschumacher[at]okok.de ] oder +49(0)1638418428.