Verein

Die Landesarbeitsgemeinschaft Neue Medien entwickelte sich aus der Idee, eine Plattform von und für Lehrer zu gründen, die Interesse am Einsatz digitaler Medien im Schulalltag haben. Ein nach wie vor dringend nötiger Erfahrungsaustausch über die Probleme technischer Aneignung, unterrichtlicher Nutzung und inhaltlicher Hinterfragung sollte auf diese Weise angeregt werden.

Nach der Geburt dieser Idee (November 1995: im Rahmen eines Gesprächs zwischen Deutschlehrern und Kunsterziehern in der Lehrerfortbildungsakademie Dillingen) vergingen bis zur Vereinsgründung im Sommer '98 Jahre der "Selbstfindung". Aufgabenfelder mit klar definierten Zielen wurden erörtert, Verantwortliche gesucht. Die Organisation des jährlich stattfindenden "Landesfestival Neue Medien", eine wichtige Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zwischen Lehrern und Schülern über Ergebnisse aus den Medienwerkstätten bayerischer Schulen, wurde in die Wege geleitet.

Ernst Wagner (Landesbeauftragter für Kunst) war immer wieder treibende Kraft und gewann auch seine Kollegen, die Landesbeauftragten für Musik (Georg Spöttl) und Deutsch (Günter Neumann) als Interessenten für die LAG.

Die endgültige Vereinsgründung wurde von Axel Götz in die Wege geleitet. Die Landesarbeitsgemeinschaft Neue Medien ist als gemeinnütziger Verein anerkannt (unter dem Eintrag in VR 201266 beim Amtsgericht Augsburg).

Seit seiner Gründung stellt die Unterstützung des crossmedia-Wettbewerbs durch das bayerische Kultusministerium die Basis für die Wettbewerbsdurchführung dar. Als weitere langjährige Unterstützer konnte der Wettbewerb bis 2015 die LBS als Mitveranstalter der Preisverleihung gewinnen. Anschließend übernahm der Bayerische Rundfunk die Ausrichtung der Preisverleihung.

Die Vorstandschaft prägte in den letzten Jahren Wolfgang Bauer, der diese dann 2015 an Thomas Sternagel weitergab.