gianni schicchi

Oper von Giacomo Puccini

Foto © Julia Rodeland // Design Maximilian Braun

Musikalische LeitungJasper Lecon

RegieMarlene Pawlak

DramaturgieRosalie Suys

MarketingJanina Heinle

TechnikJannis Verhoeven


Gianni SchicchiKonstantin Ingenpaß

Dante AlighieriFabian Grimm

LaurettaSteinunn Sigurdardottir

ZitaPauline Stöhr

RinuccioBjörn Beyer

GherardoSebastian Köppl

NellaLea Lamparter

Betto di SignaDominik Salber

MarcoLorenzo de Cunzo

La CiescaChristina Gürpinar

SimoneLiangliang Zhao

Doktor/Notar Merlin Wagner

PinellinoSophie Aeckerle

GuccioAnna Lena Auer


Violine I – Annika Tietzler, Hannah Armbruster, Ines Skoczowski

Violine II – Rebekka Stoll, Judith Gawlok, Claudia Pfnür

Viola – Claudia Pfnür, Simon Gawlok

Violoncello – Amelie Böttcher, Smilla Lecon

Kontrabass – Pavel Hudec

Flöte – Juan Londono, Imke Michaels

Oboe – Janina Heinle, Salome Zeitvogel

Klarinette – Miriam Hettinger, Charlotte Stitz

Fagott – Rosalie Suys, Martha Suys

Horn – Nora Raber, Pauline Nonnenmann

Trompete – Sebastian Sakmann

Posaune – Martin Wilhelmi

Harfe – Aida Wolff

Pauke – Max Cichon

Schlagwerk – Jakob Boudgoust


Korrepetition – Eunbi Lee, Mingjie Guo, Bernard Bagger, Hélène Herzberger, Pola Park, Audrey Tan Yan Bing

Team – Susanna Edelmann, Frederik Mayer, Myrto Zarzalis

Premiere am 23. August 2019

Weitere Vorstellungen am 25. und 26. August 2019

Beginn 19:30 Uhr – Einführung 18:45 Uhr

Fleischmarkthalle

Alter Schlachthof 13, 76131 Karlsruhe

Dauer ca. 75 Minuten ohne Pause


Gianni Schicchi, Oper von Giacomo Puccini

Libretto von Giovacchino Forzano

nach einem Motiv aus La Divina commedia von Dante Alighieri

Uraufführung am 14. Dezember 1918 in New York


Nur wenige Zeilen aus Dante Alighieris Die Göttliche Komödie reichten aus, um Giovacchino Forzano zu einem Libretto zu inspirieren – und so auch Giacomo Puccini zu seiner Oper Gianni Schicchi:

Der reiche Buoso Donati ist verstorben und die Trauer der Hinterbliebenen kennt keine Grenzen. So der tragische Beginn der Oper, zu dem sich die Musik jedoch vollkommen unpassend verhält. Das Orchester kann sich vor unterdrückter Vorfreude kaum bremsen, gleich der erste Takt ist eine freudige Klangexplosion! Dieser euphorische Ausbruch erklärt sich jedoch wenig später: Die Trauer ist nur gespielt, denn jeder der Verwandten lechzt bereits nach dem Erbe, das nun endlich ausgeschüttet werden soll. Umso entsetzlicher dann der Schock, den das Testament für sie bereithält: Buoso hinterlässt alles einem Kloster, die raffgierige Familie geht leer aus!

In diese schlechte Stimmung mischt sich nun auch noch die fordernde Stimme des Rinuccio, des jüngsten Donati. Der sehnt sich danach, endlich seine Angebetete Lauretta heiraten zu dürfen, doch die Familie ist nicht in Gönnerlaune.

Da hat Rinuccio die rettende Idee: Der Bauer Gianni Schicchi, für seine Raffinesse bekannt und obendrein Laurettas Vater, soll den um ihr Erbe Geprellten aus der Patsche helfen. Auf das inständige Bitten seiner Tochter hin, willigt Schicchi schließlich ein und ersinnt einen Plan …

Für seine Dreistigkeit wurde Gianni Schicchi von Dante – dem "großen Vater", wie ihn Schicchi selbst liebevoll-spöttisch betitelt – in den 8. Höllenkreis seines Inferno verbannt. Zurecht?

Wir bedanken uns für die Förderung und Unterstützung dieser Produktion bei:

Unser herzlicher Dank geht außerdem an Manuel und das Café Alina für die Unterstützung und die freundliche Bewirtung!

Foto © biff • Fabian Grimm (Dante Alighieri), Konstantin Ingenpaß (Gianni Schicchi), Lea Lamparter (Nella), Pauline Stöhr (Zita), Lorenzo de Cunzo (Marco)
Foto © biff • Steinunn Sigurdardottir (Lauretta), Björn Beyer (Rinuccio)
Foto © biff • Sophie Aeckerle (Pinellino), Anna Lena Auer (Guccio), Merlin Wagner (Doktor/ Notar), Fabian Grimm (Dante Alighieri)
Foto © biff • Lea Lamparter (Nella), Sebastian Köppl (Gherardo), Lorenzo de Cunzo (Marco), Pauline Stöhr (Zita), Christina Gürpinar (La Ciesca), Liangliang Zhao (Simone)