Die HVV ist für Hamburgs Nahverkehr verantwortlich. Dazu zählen Hamburgs U-Bahnen, Busse und S-Bahnen (in Kooperation mit der DB). Die HADAG ist die Fährgesellschaft in Hamburg, die die Hafenfähren betreibt.
Die erste Möglichkeit, in Hamburg 'rumzukommen ist es, mit dem guten alten Bus zu fahren. Wobei "alt" hier wohl inzwischen kaum noch zutrifft - die HVV baut ihre Busse nach und nach alle mit USB-Steckdosen und Hybrid-Antrieb aus. Bei uns in der Hafencity laufen sogar schon erste Tests für selbstfahrende Busse. Zusätzlich wird an allen Haltestellen kostenfreies WLAN (Mobyklick) eingerichtet.
Um deine passende ÖPNV-Route zu finden, kannst du auf der Website der HVV oder in deren App nachschauen:
Eine andere, noch schnellere, Lösung ist die U-Bahn. In Hamburg gibt es 4 U-Bahn-Linien - die U1, U2, U3 und die U4, die auch zu uns in die Hafencity fährt. Auch die U-Bahnen werden von der HVV nacheinander mit USB-Steckdosen ausgebaut. Die meisten U-Bahnen haben dieses praktische Feature allerdings noch nicht an Bord.
Kleiner Geheimtipp: Besuche mal unsere U-Bahn-Station "Hafencity Universität" am Samstag oder Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr je zur vollen Stunde und schau' dir das wunderschöne Licht- & Klangspektakel an!
Um deine passende ÖPNV-Route zu finden, kannst du auf der Website der HVV oder in deren App nachschauen:
Du magst es etwas enger und stickiger? Dann ist die S-Bahn genau das richtige Fortbewegungsmittel für dich! Die S1, S2, S3, S11, S21 und S31 stehen dir zur Verfügung auch, wenn die Reise mal etwas weiter außerhalb des Stadtzentrums hingehen soll.
Die S-Bahnen werden von der Deutschen Bahn betrieben, allerdings in Kooperation mit der HVV, daher findest du auch deine S-Bahn-Routen über die HVV-Website oder die App:
Die Fähren der HADAG verbinden die nördliche und die südliche Elbseite von Hamburg über den Wasserweg miteinander. Durch die beliebteste Route "Landungsbrücken -Finkenwerder" erreichst du nach Stopps an anderen interessanten Orten, wie dem Hamburger Fischmarkt, die Haltestelle "Finkenwerder" nach nur 30 Minuten Fahrt.
Auch die Fährverbindungen sind in den Routenplanern der HVV integriert. Dennoch findest du die Fahrpläne unabhängig davon noch auf der Website der HADAG.
Direkt an der Haltestelle Hafencity Universität findest du eine Ausleihstation für Stadträder. Die ersten 30 Minuten sind bei jeder Miete kostenlos - es lohnt sich also bei langen Strecken, das Rad zu nehmen. Nach den 30 Minuten zahlst du 0,10€ die Minute und eine jährliche Gebühr von 5,00€ kommt auf dich zu. Der einzige "Haken" ist, dass du die Räder nur an Stradtrad-Stationen zurückgeben kannst um die Miete zu beenden. Diese sind jedoch sehr großzügig in Hamburg verteilt. Neben normalen Bikes hat Stadtrad auch Lasten-Pedelecs mit einem Transportkasten vorne dran. So kannst du sogar umweltneutral deine Möbelhaus-Einkäufe nach Hause bringen.
Erstelle dir für diese Form der Fortbewegung einfach auf der "Stadtrad Hamburg"-Website einen Account und hol' dir die App im Appstore!
Wenn du ein bisschen schneller irgendwohin musst, kannst du dir einen emmy-Roller für 0,23€ die Minute ausleihen. Bei der Anmeldung wird eine Gebühr von 10€ fällig, allerdings erhältst du dafür bereits 50 Freiminuten dazu.
Die Roller fahren alle ausschließlich mit Strom und sind zudem mit 2 Helmen und einem Set mit Handschuhen, etc. ausgestattet. Im Herbst/Winter gibt es sogar "Roller-Decken", damit dir nicht kalt wird beim fahren.
Der riesengroße Vorteil an den Elektro-Rollern gegenüber z.B. einem Car2Go (0,29€/min.) ist allerdings, dass man mit ihnen keinen Parkplatz in der überfüllten Hamburger Innenstadt suchen muss, sondern sie einfach irgendwo auf den Bordstein stellen kann. Zur Nutzung musst du mindestens 18 Jahre alt sein.
Zur Anmeldung geht's hier lang:
Der momentan wohl am meisten umstrittene Trend - die E-Scooter!
Kurze Strecken schnell erreichen?
Dann ist der E-Scooter genau das richtige Fortbewegungsmittel für dich! Mit 20 km/h kannst du mit ihm die Straßen und Fahrradwege unsicher machen. Die Scooter sind mit 2 Bremsen und einem Licht ausgestattet. Zum Entsperren benötigst du immer die App.
Es gibt in Hamburg die verschiedensten E-Scooter-Verleihe - hier eine Liste:
Donkey Republic ist eine Alternative zu Stadtrad, allerdings gibt es hier mehrere Nachteile, sodass Stadtrad die unumstrittene Nummer 1 bleibt. 1,50€ kostet bei Donkey Republic eine halbe Stunde Fahrt.
1. Donkey Republic ist ab der ersten Minute kostenpflichtig.
2. Die Räder können nur an bestimmten, Geo-Locations zurückgegeben werden. Das sind meistens irgendwelche Fahrradständer der Stadt Hamburg, allerdings sind diese relativ spärlich in Hamburg verteilt.
3. Die Räder sind meistens in ziemlich schlechtem Zustand.
Hier geht's zu Donkey Republic:
Miles ist der, unserer Meinung nach, beste Carsharing-Anbieter in Hamburg. Die Einzigartigkeit liegt bei dem Angebot von Miles darin, dass man pro gefahrenem Kilometer zahlt und nicht, wie bei allen anderen Anbietern, pro gefahrener Minute. Das macht im Hamburger Stadtverkehr total Sinn, da es zum Feierabendverkehr keine Seltenheit ist, mal 20 Minuten im Stau zu stehen - bei Miles zahlst du hierfür nur die im Stau zurückgelegte Strecke. Daher auch das "Motto" von Miles - "Pay For The Ride Not the Traffic".
Es gibt 3 Fahrzeug-Kategorien: S (0,79€/km), M (0,99€/km) und L (1,19€/km). In der L-Kategorie bietet Miles sogar Transporter an, die man bspw. zum Umzug oder zum Transport von IKEA-Einkäufen nutzen kann. Die Nutzung von Miles ist ab 18 Jahren gestattet.
Hier geht's zu Miles:
SIXT share bietet, wie auch Miles, ein sehr faires Angebot aktuell: Du zahlst nur 0,09€ pro gefahrener Minute - ohne versteckte Kosten! Allerdings soll dieses Angebot laut SIXT nur für begrenzte Zeit andauern. Bei SIXT share gibt es für die Sparfüchse sogar die Möglichkeit, Payback-Punkte zu sammeln!
Einen Haken gibt es jedoch - SIXT share ist erst ab 21 Jahren verfügbar.
Hier geht's zu SIXT share:
Der Carsharing-Dienst ShareNow ist ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen "Car2Go" und "DriveNow". Car2Go zeichnet vor allem die Smarts aus, die man überall in der Innenstadt herumfahren sieht. Sie kosten 0,26€/Min. und du kannst sie bereits mit 18 Jahren fahren. Alle anderen Autos von Car2Go kannst du erst mieten, wenn du 21 Jahre alt bist.
DriveNow hat nochmal eine deutlich größere Auswahl an Fahrzeugen. Von Elektroautos über Cabrios ist hier alles dabei. Die Autos sind eigentlich immer in einem top Zustand und sind sehr gut ausgestattet. Allerdings kostet der Spaß hier auch ein wenig mehr - 0,33€ oder 0,36€ zahlst du pro gefahrener Minute. Bei DriveNow kannst du jedoch alle Autos schon ab 18 Jahren mieten.
Noch benötigst du für jeden Dienst jeweils eine eigene App. Langfristig werden beide Dienste jedoch eine gemeinsame App haben.
oply ist ein Carsharing-Dienst mit Einschränkungen - das System basiert darauf, dass sich der Nutzer in einer "Nachbarschaft", also einem bestimmten, auf der Karte eingezeichneten Bereich, ein Auto mieten kann, dieses muss er allerdings auch wieder in dem selben Bereich zurückgeben.
Abgesehen von dieser Einschränkung sind die Laufwege zu oply-Fahrzeugen meist relativ weit, insbesondere von der Hafencity aus, da sich die nächste Nachbarschaft erst in der Nähe des Hauptbahnhofs befindet.
Für die Nutzung von oply musst du mindestens 18 Jahre alt sein.
Hier geht's zu oply:
cambio ist ein relativ kleiner Carsharing-Service in Hamburg. Es gibt nicht wirklich viele Autos, wodurch die Nutzung bei dem großen Angebot an Alternativen kaum zu empfehlen ist. Die Autos müssen ebenfalls in einem bestimmten Bereich zurückgegeben werden.
Hier geht's zu cambio:
FreeNow - ehemals MyTaxi - ist ein Taxi-Service in Hamburg. Neben normalen Taxen gibt es zusätzlich "FreeNow Ride", was dir ein Taxi zu einem weitaus günstigeren Festpreis zur Verfügung stellt. Eine weitere Möglichkeit ist das "FreeNow Eco" zum gleichen Preis wie ein reguläres Taxi, allerdings in CO2-neutraler Version oder für größere Gruppen "Taxi XL", womit du ganz einfach ein Großraumtaxi bestellen kannst. Die letzte Option ist "FreeNow Match". Hierbei sammelt der Fahrer auf dem Weg eventuell weitere Fahrgäste ein - dafür ist ebenfalls günstiger als ein normales Taxi, trotzdem jedoch noch etwas teurer als "FreeNow Ride".
Hier geht's zu FreeNow:
MOIA ist der wohl größte (und innovativste) CarPool-Anbieter in Hamburg. Die gesamte Flotte von MOIA besteht aus Elektroautos, die extra für den Zweck von MOIA angefertigt und ausgebaut wurden. Der Innenraum ist besonders luxuriös mit Steckdosen, indirektem Licht, Gepäckablage, etc. Der Preis ist sehr fair im Vergleich zu einem normalen Taxi. Der kleine "Haken" ist allerdings, dass weitere Fahrgäste im Laufe deiner Fahrt zusteigen können - die nächsten Stopps werden auf einem Monitor angezeigt. Das größte Problem bei MOIA ist jedoch, dass sie aus mysteriösen Gründen nur selten verfügbar oder buchbar sind. Kein Mensch weiß so wirklich, woran das liegt, denn in der Stadt fahren sie an jeder Ecke herum.
Hier geht's zu MOIA: