Handwerk

Introspektive

Dort, wo ich weinen kann, kann ich auch lachen. Aber dort, wo man immerzu lachen muss, würde ich nicht weinen wollen.

Affirmation

Der Sachverhalt, dass eine Leere der rechte Zustand aller Gefäße ist, zu welchem sie einsetzbar sind, soll uns daran erinnern dürfen, wie wir uns von allen Arten des Üblen freimachen können. Da wollen wir nachlassen und aufgeben, was wir zuvor noch in Händen gehalten haben. Alle Beherrschung wird uns somit zuteil, weil wir innegehalten haben.

Dokumentation

Ein vollständiges Bild

Das Malen und Zeichnen ist ein Metiers, dem sich der Künstler gerne bedient, um Schönes auf gelungene Weise darzustellen. Da hat er es aufgefasst und gibt es auch so wieder, wie es ihm erschienen ist. Man kann es sagen, dass er dessen Spiegel ist. Sein Bewusstsein wäre dabei eine Spiegelung und auch so zu verstehen.

Da wird der Künstler sich selbst vergessen und alles dafür tun, ein Werk auf eine möglichst naturgetreue Weise zu schöpfen. Dabei verschmilzt er mit der Darstellung und geht in seiner Arbeit auf.

Das vollständige Bild soll nun eines sein, dessen Wertigkeit dem Gegebenen entsprochen hat. Einen guten Künstler erkennt man daran, dass er so etwas zu schaffen vermag.

Da weiß er um seine eigenen Schwächen. Sie könnte er nicht überspielen. Wer blind ist, den bräuchte man nicht nach den Farben zu fragen. Er schöpft das Ungewisse, aber er macht es so gut fest, wie er das kann. Da wird es mit Sicherheit so erscheinen, wie es ihm entsprochen hat.

Da ist es wahr, dass wir es festgestellt haben, dass das Werk allein nur eine Momentaufnahme verkörpert. Es ist ein partiell kleiner Anteil am Wesen des Menschen und auch so zu verstehen. Gut ist es auch, dass wir es erkannt haben, dass der Mensch für den Menschen einen Zugang zu dessen Wesen, jener innerlichen Veranlagung zum Sehen eines Bildes, eröffnet, indem er seine Sicht darstellt.

Der Autor und Kunstmaler Schneider hat es bei Werke noch immer mit den Ausformungen seiner eigenen Motorik. Sie aufzulösen und beim Arbeiten deren Einfluss auf das Motiv auf ein erträglicheres Maß zu reduzieren, das ist ihm bisher nicht geglückt. Da schafft er und schöpft er mystische Abbilder seiner tatsächlichen Arbeitsweise. Der Sachverhalt bringt es für ihn mit sich, dass sie schwerlich von anderen Leuten aufzufassen gewesen sind.

Visuelle Betrachtungen könnten in der Regel auch zu nichts anderem dienen, als zu einer Betrachtung der Farben. Jene aber stellt Schneider in einer Weise dar, dass es zum Himmel schreit. Da ist alles bunt daran, zuweilen geht es auch ins Gelbe hinein. Natürlich sind die grauen Eminenzen der Gesellschaft wenig gewillt, so etwas anzuerkennen. Da hofft Schneider auf den guten Geschmack der kommenden Generationen und deren noch jugendliche Frische.

Aquarelle, teilweise getuscht

Dokumentation

Klare Wege gehen

Auf seine eigene Art macht Schneider tagtäglich das, was ihm Freude bereitet. Da geht er einer regulären Arbeit nach. Das ermöglicht ihm die Freiheit, zuhause künstlerisch tätig zu sein. Die erforderlichen Materialien dazu besitzt er bereits, einen Umgang mit ihnen ist er geübt.

Mancher hat ihn für abgehoben gehalten, weil er es sich angemaßt hat, als Kunstschaffender aufzutreten. Der Beruf eines Künstlers wäre einer, der sehr gute Fähigkeiten und ein umfangreiches, profundes Wissen voraussetzt. Wie soll das zu Schneider passen können? - Mancher hat deswegen lauthals gelacht und sich verschroben verhalten. Doch was soll Schneider anderes damit anfangen, als betreten zu Boden zu sehen? - Das aber würde auf Dauer nicht die richtige Option dazu sein, um das eigene Dasein anzunehmen. Was mit diesem einhergeht, das möchte er anerkennen. Da ist es ziemlich doof für ihn gewesen, dass die Menschen ihn verächtlich behandelt haben. Der Spott und die Häme haben allein nur einen äußerst geringen Nährwert an sich getragen.

Doch das, was da vorgekommen ist, soll auch angesprochen werden dürfen. Darum hält Schneider seine bisherige Haltung aufrecht. Er geht weiter auf dem gleichen Weg. Das möchte er machen und sich so diejenigen Lorbeeren verdienen, welche ihm wirklich zustehen. Möchte das hiermit Gesagte für manchen auch allein nur so frech wie ein Schabernack sein, so macht er das doch wahr. Er setzt sich dabei für seine eigentliche Sache ein wie zuvor auch schon.

Dann, wenn die Leute geistesgegenwärtig sind und ihn dennoch abblitzen lassen oder gar unterbuttern, hat er auch für sie ein paar Antworten parat. Auf den Mund gefallen bräuchte er schließlich nicht zu sein. Seiner Sache ist er sich unterdessen sicher. Es gibt sie ja bereits. So hat sie auch Bestand. Ob das andere Menschen anerkennen, was er bisher getan hat, das würde ihn freilich nicht andauernd zu kümmern brauchen.

Eine solche Freiheit, wie sie für einen Kunstschaffenden gegeben ist, möchte er für sich behaupten. Derweil haben andere Leute seine Arbeiten für beliebig und wertlos erklärt. Das setzt er um. Da ist er zu einem 'Art-Trash'-Aktivist geworden und geht eben nach wie vor zur Grundschule, wenn sie das meinen. Die 32. Klasse hat er, Gott sei Dank, inzwischen bestanden. Der siebte Grad wäre bereits vollendet. Jetzt kann er nochmals lachen. Diese Zitate findet er gut und kann ihnen etwas abgewinnen.

Schneider favorisiert keine Raffinesse, wenn es um die Sprache geht. Auch hat er es weniger mit der Schärfe des Wortes. Was einen anderen Menschen ausmacht, das geht derweil niemanden etwas an. Die Seitenhiebe, welche man in der Gesellschaft hierzulande zeitweise aushalten muss, sind vollkommen überflüssig. Das rechtfertigt einen solchen Verzicht.

Schneider spricht von seinem Kunstschaffen und auch von seiner Person in seiner Kartei. Damit möchte er weitermachen. Er glaubt, dass es kein guter Zustand wäre, wenn man in der Welt vergessen wird und verlorengeht. Die Vernachlässigung wäre ein Abgrund, dem mancher Mensch ausgesetzt ist. Zuweilen haben die Menschen sich auch selbst aufgegeben. Aus diesem Bannkreis möchte Schneider ausbrechen. Da möchte er etwas für sich und seine Mitmenschen freisetzen, das von einigem Wert sein wird. Da sollen die Leute etwas davon einsehen und verstehen können. Dazu hat er seine Werkschau online auffindbar gemacht.

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

das frühere Wiki 'Beggar's Handwerk' heißt neuerdings schlicht 'Handwerk' und ist eine kleine Sammlung von Texten, welche zur Beschreibung der Kunstsache von Mathias Schneider, *1975 dienen sollen. Er ist in Offenburg im Landkreis Ortenau nahe des Schwarzwalds beheimatet.

Mit der Bereitstellung des Wikis möchte der Autor Schneider Ihnen einige der Dinge vorstellen, welche ihm dafür wichtig erscheinen, dass Sie gekannt und einander zugeordnet werden. Die Internetseite hier ist für ein kleineres Publikum bestimmt, welches auch ein gewisses Interesse an der Kunst eines Außenseiters mit sich bringt.

Diejenigen Menschen, welche hierher gefunden haben, möchte er hiermit gerne freundlich begrüßen. Sehen Sie sich in der Textsammlung doch einfach etwas um und fühlen Sie sich dabei auch bitte wohl.

Was geht auf dem Wiki vonstatten? - Jene Arbeitsmethode bei der Erstellung dieser Schrift ist eine weitgehend frei von Schneider gewählte. Eine selbst zurecht geschusterte ist es noch dazu. Einen eigentlichen Bezug zur Sprachgestaltung hat der Autor sich unterdessen bewahrt. Ungefähr ab dem Jahr 1995 hat er sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt. Seitdem versucht er es, die eigenen sprachlichen Befähigungen für die nahe Zukunft abzusichern. Das hat sein Glück im Leben mit Sicherheit etwas verstärkt. Von da an hat er das Schreiben einer eigenen Literatur fortwährend zu leisten gepflegt. Zuhause, am Arbeitstisch sitzend, gestaltet er heutzutage solche Dinge, wie sie ihm gut entsprechen.

Er hat mehr und mehr dabei zu sich zurückgefunden. Das Wesen seiner eigenen Person hat er da etwas ergründet. Daraufhin hat er sich bald mit Worten gut im Alltag zu behaupten gewusst. Nach und nach hat sich seine Art, wie er einen Sachverhalt aufzuschreiben pflegt, bei ihm gefestigt. Damit möchte er zufrieden sein. Er traut es sich jetzt schon zu, im Internet auf öffentlich zugänglichen Portalen seine darauf aufbauenden Texte live zu verfassen und Ihnen diese zu einer Lesung direkt zur Verfügung zu stellen, wie sie sind.

Was hat er auf die Weise bereits an Gutem geschafft? - Nun, Schneider hat sich auf eine eigene Zielsetzung bei Werke eingestimmt. Diese möchte er einmal erfüllen. Sie besteht darin, eine Aufbereitung seiner eigenen Dinge auf eine günstige Weise zu leisten, bei der diese im Grunde einfach und klar von ihm benannt werden. Das soll etwas sein, was Ihnen als Leser das Wesentliche seiner Konzeption zugänglich machen wird. Es stellt der Autor das ihm dazu bereits Bekannte an eigenen Gedanken und Ideen in einer möglichst brauchbaren Weise dar. Daran feilt er fortwährend, dass die Form seiner Werke dafür ausreichen wird. Zeitweise hat er seine Schriften dann auch noch um gewisse triviale Bezüge zu gewohnten Dingen ergänzt, damit eine Zuordnung davon zu etwas Bekanntem klar ersichtlich ist.

Es ist so im Laufe der Jahre seit 2011 ein ganzer 'Baukasten' an eigenen Internetseiten bei ihm entstanden. Die Kartei ist sein zweites großes literarisches Werk. Er hat ihr den Namen gegeben. Nahezu täglich setzt er seine Arbeit daran in seiner Freizeit fort. Er hat mit ihr inzwischen manches davon aufbereitet, was ihm wirklich etwas bedeutet.

Das von ihm Gestaltete möchte er jetzt nach und nach zu einem schlüssigen Ganzen ausarbeiten. Das geht er an. Es soll das gesamte Werk von ihm dadurch bündig zu fügen sein, dass er es hier einbindet. Es soll wie ein Korb, bestehend aus geflochtenen Strängen, welche seinen Gedanken und Ideen eigener Art entsprechen, einmal etwas Nützliches sein, was auch von anderen Leuten gut zu verwenden wäre. Zur Vorbereitung der Sache hat er seine Wikis einmal verfasst. Zu einem frühen Zeitpunkt der Aufbereitung seiner Werkschau hat er damit bereits begonnen, so etwas zu erzeugen. Damals ist das alles noch etwas sehr Ungewisses für ihn gewesen. Er hat es ja wirklich nicht vorherzusehen vermocht, was einmal kommen wird und ihm tatsächlich möglich ist. Die Erfüllung der Aufgabe hat mittlerweile schon einiges bei ihm im eigenen Dasein bewegt. So manches ist deswegen eingetreten. Für ihn ist so etwas wahr geworden, das sein Leben erträglicher gemacht hat. Er ist somit wahrscheinlich jenem allgemein gültigen Ziel eines Menschen, einen Platz innerhalb der Gesellschaft für sich zu finden, dadurch bereits etwas nähergerückt. Das würde nicht wenig sein, was er damit geschafft hat, wenn man es bedenkt, was sein Ausgangspunkt gewesen ist.

Die Textsammlungen sollen jetzt möglichst auf eine einheitliche Art von ihm ausgestaltet werden. Ein Subjekt und das Prädikat werden um jene für die jeweilige Sache erforderlichen Objekte ergänzt, sobald es klargeworden ist, welche das sein sollen. Somit wird sich die Struktur der hier anzutreffenden Texte von sich aus ergeben, wie sie sich eignet. Das Unmittelbare daran soll die Schriften einer Leserschaft besser zugänglich machen. Also führt Schneider seine Arbeit daran aus. Mancher Text ist so bereits von ihm aufbereitet worden. Etwas Vorhandenes kann auf die Weise bewahrt werden. Das zu bewirken ist von Wert, wie Schneider glaubt. Das gesamte Netzwerk, bestehend aus den eigenen Schriften, soll dabei in passabler Art erscheinen und mit leichtem Gang zu lesen sein. Dazu soll es hier im Internet vorkommen. Auch eine Publikation von diesen Abfassungen, wie sie sind, in Buchform, etwa als Wiedergabe der Präsenz im Internet im Format '1: 1: 1 = 100 %' steht im Raum und soll irgendwann bewerkstelligt werden. Das hat er sich vorgenommen. Sie haben jetzt schon die Gelegenheit, diese Inhalte zu sichten.

Was bei Schneider an eigentlichen Eindrücken während einer Lesung der Texte seines 'Baukastens' an Gedanken und Ideen aufgekommen ist, das nimmt er als Autor zur Kenntnis und verwertet es hernach, so gut es geht, mit einer eigenen Kraft bei Werke. Da integriert er hier manches davon, was ihm für die Sache wichtig zu sein scheint. Es haben sich dabei die eigentlichen Stärken und Schwächen Schneiders auf dessen Kunstschaffen samt seiner Beschreibung zeitweise schon eindrücklich ausgewirkt und es mal in einem besseren und mal in einem schlechteren Licht erscheinen lassen. Es ist nicht jederzeit alles von einer gleichbleibenden Güte gewesen, was er dabei getätigt hat. Manches dazu hat er erst noch richtig zu erlernen sowie das damit Einhergehende sicherzustellen, ehe es gelingen kann. Damit etwas bei sich zu bewegen wäre sein Wunsch.

Im Grunde erstellt er ein Geflecht solcher Schriften, welche es aufzeigen sollen, was für ein Labyrinth seine Gedanken- und Ideenwelt doch im Allgemeinen verkörpert. Ausgehend von der Bemühung, seine Denkwege aufzuzeigen, möchte er auch gerne den Istzustand des ihm Gegebenen dokumentieren. Darum schreibt er an solch einer Darstellung des ihm Zugehörigen. Er hat dadurch die Hoffnung erlangt, dass das Gebilde seiner Innenwelt einmal gut zu verstehen sein wird. Dazu setzt er seine Wikis im 'Baukasten' gerne ein, gerade auch weil sie aufgrund ihres Vorkommens im Internet gut zugänglich sind.

Er wünscht Ihnen nun viel Freude beim Lesen auch der weiteren Texte der Kartei und verbleibt

mit freundlichem Gruß

der Autor Mathias Schneider

Aquarelle

Dokumentation

Kurze Besprechung

Manche der Kunstwerke, welche ich im Internet öffentlich vorstelle, tragen durchaus den Charakter von Anfängerwerken an sich. Ich bezeichne das, was ich da tue, als eine Installation des 'Art-Trash'. Damit habe ich für Sie so manches eigene, vielleicht auch unvollkommene Werk zur Betrachtung bereitgestellt.

Was bezwecke ich damit? - Meine Werke sehe ich allesamt als zueinander gleichwertig an. So möchte ich sie darstellen. Das macht Sinn für mich. Darum möchte ich auch auf keines davon verzichten, wenn ich meine Werkschau ausgestalte.

Das alles ist ein Anteil meiner Dinge im Dasein. Das Gesamte davon wird allein nur das Ganze verkörpern können, was es ausmachen soll. Eine vollständige Schau des Gegebenen versuche ich darum einzurichten und mich so als ein Mensch zu verwirklichen. Eine Sichtweise der Menschen auf das ihnen vorgegebene Gute möchte ich in einer richtigen und wahren Weise schulen, auf dass sich ein Bild unserer Lebenswirklichkeit vervollständigt.

Aus diesem Grund ist für mich die Kunst kein Selbstzweck, sondern vielmehr ein Anhaltspunkt auf dem Weg zur Verwirklichung. So praktiziere ich das. Sie dient mir zur Nachbereitung einer phänomenologischen Selbsterfahrung des Menschen. In einer solchen Weise versuche ich mit meinem Werkschaffen umzugehen und zurechtzukommen.

Was eine Kunstform an Impulsen freisetzt, das bereitet den Menschen auf eine mögliche und eigentlich auch bedeutsame Auseinandersetzung mit dem ihm Gegebenen vor. Darum sehe ich die Sache eines Menschen als eine Folge all seiner Werke im Gesamten an. Wenn er es erkennen möchte, wer er ist, darf er sich mit allem befassen und bräuchte auch nichts von sich aufgeben. Es soll eine ganze Summe an Gütern sein, was da von ihm dazu zu erhalten sein wird, ehe sich das Bild seiner Gedanken- und Ideenwelt nahtlos fügen kann. Eine solche Summe wird es sein, welche ihm etwas bedeuten soll und das auch tut, so er sich seiner Aufgabe im eigenen Dasein stellt.

Alle echten Bestandteile der Welt sollen prinzipiell auch einmal unabhängig voneinander aufzufassen sein. Da kann man mit ihnen umzugehen lernen. Sie ergänzen sich nach und nach bei unserem eigenen Weltbild durch Addition zu etwas, das höherstehend sein wird als das Einzelne davon. Die Dinge gehen dabei miteinander eine Verbindung ein, welche essentiell sein kann. Die Bestandteile des Ganzen bilden kausal zudem eine Verkettung der natürlichen Vorkommnisse aus. Zeitlich ist an ihnen eine Abfolge von Geschehnissen zu erkennen, weil eines auf dem anderen aufgebaut hat. Zusätzlich dazu sind die Dinge so zu verstehen, dass sie umso bedeutsamer für uns werden, je deutlicher ihre Nähe zum Subjekt des Menschen, also zu uns klar wird. Da steht ihr Rang für uns bald fest.

Setzt man schließlich Werk um Werk zu einem Ganzen zusammen, so kann man auch endlich das Gegebene miteinander in Verbindung bringen. Da wird man seine Ordnung gewahren. Sie liegt allem zugrunde. Durch das Wesen ihres Schöpfers findet das alles zu seiner Vereinigung.

Was dadurch möglich wird, das soll eine Schöpfung aus Bestehendem sein. Manches davon wird einfach anzubringen sein, anderes dagegen bleibt wahrscheinlich noch eine gute Weile unverstanden und wirft vielleicht Rätsel bei uns auf. Allein nur eine Gesamtschau davon wird die Sache klären können. Da wird es gut sein, wenn wir die Anzahl an Werken von Vorneherein begrenzen.

Solche Sachverhalte können wir da erschauen, wie sie damit in Einklang stehen. Die Dinge der kleineren Welt eines Menschen gelte es nicht zu vernachlässigen, sondern zu beachten, weil sie einmal einen eigentlichen Ertrag für uns abwerfen sollen. Allein nur das uns Gegebene kann uns auch zugänglich sein. Was seiner Wertigkeit nach dem Wirklichen entsprochen hat, das trägt zu einer Kenntnis davon bei. Wer das in seine Denke zu integrieren vermag, der wird es auch berücksichtigen können.

So gestalte ich mit dem Baukasten etwas aus, das Ihnen meine Werkschau näherbringen soll. Warum habe ich das Ganze getan? - Allen Schwierigkeiten des Daseins zum Trotz hat das Gegebene schon allein durch dessen Existenz eine geklärte Berechtigung dazu erfahren, um vollkommen zurecht bei uns vorhanden zu sein. Möchte es doch so bestehen, wie es vorgekommen ist. Damit verbinde ich manche Hoffnung für meine eigene Sache.

Aquarelle, teilweise koloriert (Buntstifte)

Dokumentation

Auftragsarbeiten und Bilder der Seele

Zuweilen haben sich meine Freunde und Bekannten darüber gewundert, dass ich meine Gemälde und Zeichnungen nicht veräußern möchte. Da habe ich lange darüber nachgedacht und bin schlussendlich zu folgender Aussage gekommen. Wer ein Bild von meiner Hand haben möchte, der muss mir dazu das zu gestaltende Motiv beschreiben können. Dann wird es eine echte Auftragsarbeit sein. Wer aber ein von mir gestaltetes Motiv für sich erwerben möchte, der muss es wenigstens begründen können, was er an einem solchen hat. Meine Bilder der Seele dienen dem Studium des Lebens und sind unbedeutend für Außenstehende. Das ist keine Kunst gewesen, was ich mit ihnen geschaffen habe. Da bräuchte ich sie auch nicht feilzubieten oder zu verkaufen. Darum möchte ich nun folgendes zum Besten geben. Ohne einen klar verständlichen Auftrag an mich gibt es eben auch kein solches Bild.

Dokumentation

Ein Hinweis an mich

Eine regelrechte Einfachheit gelte es zu verwirklichen. Sie macht alle Mühe obsolet, weil das Gute so gelingen kann.

Schauen wir uns das Gegebene an, so möchten wir es belassen können, wie es ist. Das würde nicht immer vorauszusetzen sein, dass die Dinge bereits von ihrer Art gut sind. Aber mit jedem richtig gesetzten Wort wird auch eine Bedeutung klarer hervortreten, als sie das noch zuvor getan hat.

Was ich unter einer Leere verstanden habe, das ist oftmals eine Lücke gewesen, die so leicht zu füllen gewesen ist, dass das auch baldigst geschieht. Dadurch erhalten die Texte ihre Details, was sie zuweilen schon schwergängig gemacht hat. Da ist es gut, wenn man sich zu enthalten weiß. So kann man diese Auslassungen bewahren. Das kann einiges verbessern. Auch wir werden dadurch ertüchtigt.