Jazz

Mögen Sie Jazz? Nein?

Nur keine Angst, das tut nicht weh! Viele meiner Freunde können mit Jazz nichts anfangen. Viele meiner Freunde mögen die Musik, die ich spiele. Dieser scheinbare Widerspruch kommt daher, dass die seit jeher experimentierfreudigen Jazzmusiker sehr oft einfach keine Lust mehr haben, die alten Schlager – und nichts anderes waren viele der heutigen Jazzstandards dereinst – nach 70 oder 80 Jahren unverändert zum Besten zu geben. Es wird permanent nach neuen Variationen gesucht, nach freierer Interpretation, Auflösung aller “Spielregeln” etc. Das kann dann bisweilen schon mal etwas abgehoben oder gar schräg klingen. Das Material aber, das häufig dem modernen Jazz zugrunde liegt, sind wunderschöne Walzer, Balladen, Swing-Nummern, Bossas etc. Ich persönlich spiele die Songs aus dem “Great American Songbook” in sehr traditioneller Weise, am liebsten akustisch, aber natürlich im unverwechselbaren Gige-Fingerstyle. Das klingt dann richtig gut und geht ab, aber hallo!

Bar-Jazz

Natürlich gehört live gespielter Jazz auch in Konzerthallen, wo ein Auditorium wirklich andächtig dem Künstler bzw. dem Ensemble lauscht. Aber er gehört ebenso in die Bars und Kneipen, wo zu einem guten Drink gute Live-Musik serviert wird und nicht der elende Soundbrei aus der Konserve.

Ein bisschen habe ich mir die Bewahrung der Tradition des live gespielten Bar-Jazz schon auf die Fahnen geschrieben, das gebe ich zu. Genießt einen Abend bei hochklassiger Gitarrenmusik zum Beispiel im Zirndorfer Brauhaus oder in der Cafebar StilleWasser, die es solches ermöglichen, auf dass die Gäste nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell verwöhnt werden! Termine findet Ihr hier >>>