40. Fußwallfahrt von Stockerau nach Mariazell

40 Jahre gemeinsam im Glauben unterwegs. Heuer mit dem Motto: Mit den Füßen beten.

Vorwort von Gerhard Schuster, 25. Mai 2017

Servas Wallfahrer-Bub oder Madl,

40 Jahre zu Fuß von Stockerau nach Mariazell.

Ein unvergessliches Erlebnis für 245 Personen, die sich seither aufgemacht haben, mit Dank und Bitten beladen diesen Weg zu gehen. Unvergesslich deshalb, weil viele kleine Dinge dazu beitragen, dass wir eine einzigartige Wallfahrt erleben dürfen, die Jahr für Jahr seinesgleichen sucht. Wir 1312 Pilger die diesen Weg bereits gegangen sind, sind es aber auch die, die diese Kleinigkeiten hüten, bewahren und erweitern, damit sich weiterhin viele Pilger getrost und mit Zuversicht der Gottesmutter anvertrauen können. Daher möchte ich keine Person besonders hervorheben, sondern einfach nur Danke sagen; Danke, dass ich mit Euch „mit den Füssen betend“ mitgehen darf.

Gerhard Sch.

(40 Wallfahrten * Anzahl der Pilger je Wallfahrt = 1312)

Für den Inhalt © 2017

Donnerstag: Birgit B., Monika B..

Freitag: Sigi B., Wolfgang D.

Samstag: Marion S., Sigi B.

Sonntag: Martin F., Renate P., Elfi A., Markus B.

Montag: Christoph B., Klaus H., Markus B.

Layout: Wolfgang F.

Zwei kleine Hinweise zu diesem online Gebetbuch

Für das erste Aufrufen eines Tages braucht das Fußgebetbuch eine Internetverbindung. Wenn man dann die Seite des Tages angewählt lässt, kann man auch ohne online Verbindung auf der Seite "herumwischen".

Ab und zu tauchen 2 äußerst kryptische Abkürzungen auf. Es geht darum, wo man ein Lied, wenn man es findet, in einem Liederbuch findet. GL bedeutet unser bekanntes Gotteslob-Gebetbuch, DMU ist die Abkürzung für das Liederbuch Du mit uns.

Vorwort von Fritz Giglinger von der ersten Wallfahrt 1978 vor 40 Jahren

Fußwallfahrt?

Gehen? Einen langen Weg? Wohin? Warum? Wohin und Warum? Wohin fahren Wir zu Ostern? Wohin zu Pfingsten? Wohin im Urlaub? Wohin am Wochenende? Was müssen wir uns noch kaufen, um es bequemer zu haben? Ein zweites Auto, einen Farbfernseher, eine Geschirrspülmaschine? Was wird aus unseren Kindern? Was wird aus uns, wenn eine Wirtschaftskrise kommt? Was, wenn wir älter, einsamer, gebrechlicher sind? Wohin geht eigentlich unser Leben? Wohin? Diese Frage läßt sich nicht verdrängen, auch wenn wir in Konsum, Vergnügen, Süchte , Arbeit, Besitz, Prestige flüchten.

Wohin? Es gibt viele Antworten. Eigentlich im letzten nur eine: Wir müssen den Weg zu Gott, zu den Mitmenschen, zur Gemeinschaft gehen, dann bekommt unser Leben wirklichen Sinn.

Gehen?

Zu Gott und den Mitmenschen gehen, ist zunächst ganz wörtlich gemeint . Wir müssen mit den Füßen gehen, wenn wir wohin kommen wollen. Und wenn wir mit den Füßen gehen, geht unsere ganze Person mit. Hände, Herz, Kopf, Augen, alles geht mit. Wir erleben den Weg. Wir sehen, wir hören, wir werden etwas Neues. Wir erleben uns selbst, den Mitmenschen, die Natur und auch Gott. Wir haben Zeit zum Schauen, zum Nachdenken, zum Beten . Wir sind aufeinander angewiesen, müssen miteinander leben, alles teilen: den Weg, den Schlafplatz, das Essen, die Fußschmerzen, Sonne, Regen, alles.

  • Wir können einander kennenlernen
  • Wir können Gemeinschaft werden
  • Wir können einander beschenken

Das ist die große Chance dieser Fußwallfahrt. Sie kann der Beginn für ein echt christliches Leben werden, das Gott heute von uns haben will. Wenn wir Mut haben, im eigenen Herzen eine Revolution zu entfachen. Und uns und andere und die Welt zu verändern.

Fritz Giglinger, am 7. Mai 1978

Jetzt geht es los. Die Gestaltung der einzelnen Tage findet man über die Navigation links oben. Die Texte für Rosenkranz-Laien findet man anschließend an den Montag in der Navigation.