Übersicht Kirchenbücher St. Wolfgang

Trauungen

Buchnr. Beginn-Ende

  • 41 1583-1623
  • 42 1623-1687
  • 43 1688-1766
  • 44 1767-1799
  • 16 1800-1807
  • 17 1808-1813
  • 18 1814-1821
  • 19 1822-1828
  • 20 1829-1834
  • 45 1835-1840
  • 22 1841-1846
  • 46 1847-1852
  • 47 1853-1858
  • 48 1859-1864
  • 49 1865-1870
  • 50 1871-1876
  • 51 1877-1883
  • 52 1884-1890
  • 53 1891-1897
  • 54 1898-1904
  • 55 1905-1912
  • 56 1913-1921
  • 57 1922-1940
  • 58 1941-1969

Taufen

Buchnr. Beginn-Ende

  • 01 1568-1579
  • 02 1580-1593
  • 03 1595-1608
  • 04 1609-1629
  • 05 1630-1649
  • 06 1649-1664
  • 07 1665-1674
  • 08 1675-1686
  • 09 1687-1696
  • 10 1697-1708
  • 11 1708-1724
  • 12 1725-1740
  • 13 1741-1756
  • 14 1757-1776
  • 15 1777-1798
  • 15a 1799
  • 16 1800-1807
  • 17 1808-1813
  • 18 1814-1821
  • 19 1822-1829
  • 20 1828-1834
  • 21 1835-1840
  • 22 1841-1846
  • 23 1847-1852
  • 24 1853-1858
  • 25 1859-1864
  • 26 1865-1870
  • 27 1871-1876
  • 28 1877-1883
  • 29 1884-1890
  • 30 1891-1897
  • 31 1898-1904
  • 32 1905-1913
  • 33 1914-1925
  • 34 1926-1938
  • 35 1939-1951
  • 36 1952-1955

Tod

Buchnr. Beginn-Ende

  • 65 1580-1607
  • 66 1609-1642
  • 67 1642-1683
  • 68 1684-1720
  • 69 1721-1749
  • 70 1750-1777
  • 71 1778-1799
  • 16 1800-1807
  • 17 1808-1813
  • 18 1814-1821
  • 19 1822-1828
  • 20 1829-1834
  • 72 1835-1840
  • 73 1847-1852
  • 74 1853-1858
  • 75 1859-1864
  • 76 1865-1870
  • 77 1871-1876
  • 78 1877-1883
  • 79 1884-1890
  • 80 1891-1897
  • 81 1898-1904
  • 82 1905-1912
  • 83 1913-1922
  • 84 1923-1939
  • 85 1940-1953
  • 86 1954-1959
  • 87 1960-1970

Besonderheiten in den ersten 20 Jahren der Traubuchführung

  • das erste Traubuch in Schneeberg beginnt am 13. Januar 1583
  • im ersten Traubuch wird beim Bräutigam kein Vater erwähnt
  • Witwen verheiraten ihre Töchter, kurz bevor sie selber wieder heiraten (Zigenauer 1584)
  • bei Witwern scheint es umgekehrt zu sein: die Töchter heiraten kurz nach Beginn der neuen Ehe des Vaters (Zickel 1586, 1587, Engelhardt 1592, Müßel 1597, Groß 1601)
  • Berufsangaben sind sowohl beim Bräutigam als auch beim Vater der Braut äußerst selten
  • in den ersten 20 Jahren der Aufzeichnungen werden bei 680 Trauungen nur 54 mal Berufe genannt, vor allem beim Bräutigam, beim Brautvater nur, wenn er Pfarrer ist
  • am "Herr" erkennt man den bedeutenden Bräutigam oder Vater - nicht immer als Ratsherr anzusehen
  • extra wird erwähnt, wenn der Herr Pfarrer die Predigt hielt. (Gab es sonst keine oder hielt sie der Diakon?)
  • an Berufen kommen vor: 10 Pfarrer, 2 Diakone, 2 Magister, 1 Organist, 1 Gerichtsschreiber, 2 Doktoren, 1 Bader, 1 Zahnbrecher; 2 Förster, 2 Berggesellen, 1 Bergbauer, 1 Austeiler, 1 Vormann; 2 Goldschmiede, 2 Steinschneider; 1 Seiler, 1 Kandelgießer, 1 Stadtpfeifer, 1 Papiermacher, 1 Uhrmacher, 1 Tuchmacher, 1 Kastelmacher, 1 Schindler, 1 Maler, 1 Leineweber, 1 Bäck, 1 Wachter, 1 Seifensieder, 2 Gerber, 2 Landsknechte, 1 Brandmüller
  • in 20 Jahren werden 680 Trauungen gezählt, das gibt einen Durchschnitt von 34 p. a. - ganz erstaunlich ist die Anzahl der Trauungen im Jahr 1600, das wohl als ein Jahr des Heils galt : 62 Paare!
  • äußerst interessant ist auch die Verteilung der Trauungen innerhalb eines Jahres. Deutlich zu erkennen ist die vorösterliche Passionszeit, in der man nicht heiratete. Auch die Adventszeit wird sichtlich als eine Zeit der Stille gehalten (Oederan: Weihfasten!!) In den ersten 10 Jahren finden sich nur 4 Trauungen im Dezember, ebenso im März nur 6. Der April zeigt sich mit 18; 24 und 25 wurden im Juli und Oktober vollzogen. Die Hauptheiratsmonate sind mit 30 -34 Paaren der Januar, Februar, Juni, August und September, den Vogel schießt der November ab mit 72 Paaren, gefolgt vom Mai mit 39. Diese Zahlen wurden aus 348 Hochzeiten herausgezogen.
  • zum Beginn der Eintragungen darf man nicht damit rechnen, dass der genannte Vater noch am Leben ist
  • erst am 03.02.1600 wird zum ersten mal erwähnt, dass eine Braut eine hinterlassene Tochter ist
  • die ortsfremden Brautleute stammen zumeist aus der näheren Umgebung Schneebergs: Schlema oder Neustädtel, aber es gibt auch Zugereiste aus Augsburg und der Schweiz, Oberfranken und Böhmen

Stefan S. Espig, Genealoge St. Wolfgang 2017

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