Der erste Schritt ist die Kontaktaufnahme. Sie können mich telefonisch, per WhatsApp oder Email erreichen.
Ich stehe für alle Fragen zur Verfügung und freue mich darauf, von Ihnen zu hören.
Nach dem Erstkontakt vereinbaren wir einen Kennenlerntermin. An diesem Tag gibt es die Gelegenheit meine Räumlichkeiten und mich persönlich kennen zu lernen und einen Eindruck von der Umgebung der Kindertagespflege zu bekommen.
Schön wäre es, wenn auch Ihr Kind schon beim ersten Besuch dabei ist, denn schließlich soll es sich hier auch wohl fühlen.
Nach dem erstem Treffen nehmen sowohl Sie als auch ich Zeit, um zu überlegen, ob die Betreuungssituation passt. Dieser Schritt ist wichtig, um sicherzustellen, dass beide Seiten sich wohlfühlen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist.
Sollte die Entscheidung für die Betreuung positiv ausfallen, erstellen wir einen Betreuungsvertrag.
Dieser wird bei einem weiteren Treffen gemeinsam besprochen. Nehmen Sie sich die Zeit, den Vertrag sorgfältig zu lesen. Anschließend können Sie den Vertrag zum Ausfüllen und Unterzeichnen mit nach Hause nehmen. Ist das Geschehen, erhalte ich den Vertrag zurück und leite diesen weiter an die Stadt Oberhausen.
Die tatsächliche Höhe des Eigenbetrages der Eltern für die öffentlich geförderte Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson richtet sich nach dem Einkommen der Eltern. Ich biete eine Betreuungspauschale von 35 Stunden pro Woche an. Eine Übersicht der Kosten gibt es auf der Internetseite der Stadt Oberhausen.
Die Arbeit in der Kindertagespflege erfolgt im engen Kontakt mit dem Jugendamt, das auch als ständiger Ansprechpartner in Erscheinung tritt.
Für die Eltern und ihr Kind ist der Eintritt in die Kindergruppe eine neue Situation und Herausforderung, die mit Unsicherheit behaftet ist. Um die Trennungssituation von den Eltern gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung nötig. Das geschieht durch die Anwesenheit eines Elternteils.
Der Betreuungsstart erfolgt gemäß dem Berliner Modell, das sich durch eine schrittweise Eingewöhnung auszeichnet. Hier ein kurzer Überblick über das Modell:
Phase 1: Grundphase – Die ersten Tage verbringt das Kind gemeinsam mit einem Elternteil in der Kindertagespflege. Die Anwesenheit des Elternteils gibt dem Kind Sicherheit und ermöglicht eine behutsame Annäherung.
Phase 2: Erste Trennung – Nach einigen Tagen wird der erste kurze Trennungsversuch unternommen, bei dem der Elternteil für kurze Zeit den Raum verlässt. Die Dauer der Trennung wird schrittweise verlängert.
Phase 3: Stabilisierungsphase – Die Trennungszeiten werden weiter ausgedehnt, bis sich das Kind sicher und wohl fühlt.
Phase 4: Schlussphase – Das Kind bleibt die gesamte Betreuungszeit ohne Elternteil und hat sich vollständig in den neuen Alltag integriert.
Die Eingewöhnung wird individuell an die Bedürfnisse des Kindes angepasst, um einen sanften und stressfreien Übergang zu gewährleisten.
Abgeschlossen ist die Eingewöhnung, wenn das Kind mich als sichere Basis akzeptiert, sich trösten lässt, ins Spiel findet und gerne mitisst.