Bach-blüten

BACHBLÜTEN


Es gibt 2 Möglichkeiten, mit Bachblüten zu arbeiten:

1. Akuthilfsmittel

2. langfristiger Ansatz


Die Bachblüten-Therapie wurde von dem Engländer Dr. Edward Bach entwickelt und basiert auf der Idee, dass die gebundene Energie von Blüten eine regulierende Wirkung auf psychische Zustände des Menschen hat. Durch diese psychische Wirkung können häufig auch körperliche Symptome gebessert werden.

Edward Bach hat 38 Blüten untersucht und beschrieben. In Kalifornien wurden später weitere Blüten hinzugenommen.

Die Blüten werden zur höchsten Blütezeit an bestimmten Plätzen gesammelt und in Quellwasser gelegt und der Sonne ausgesetzt. Dadurch überträgt sich laut Bach die Energie der Blüten auf das Wasser. Das Wasser wird später mit Alkohol haltbar gemacht und kann, meistens verdünnt eingesetzt werden.


Anwendung

Tropfen

Die beliebteste Anwendung der Bachblüten zur Behebung chronischer und mittelfristiger Zustände ist die regelmäßige Einnahme von Tropfen.

  • Nehme von der ausgewählten Bachblüten die entsprechende Dosierungsempfehlung täglich ein. Am Anfang einer Behandlung hat man manchmal das Gefühl mehr von den Tropfen nehmen zu wollen und gegen Ende wird es oft deutlich weniger. Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll, diesen Gefühlen zu folgen.


Wasserglasmethode

Bei akuten Zuständen ist es sinnvoll die Wasserglasmethode einzusetzen.

  • Fülle ein Glas mit Mineral- oder Quellwasser.
  • Tropfe je 2 Tropfen der ausgewählten Bachblüten in das Glas.
  • Rühre gut um
  • Trinke das Blütenwasser in kleinen Schlucken über den Tag verteilt.


Salben

Zur äußeren Anwendung der Bachblüten bietet sich die Einarbeitung in Salben an.

  • Tropfe je 2 Tropfen der ausgewählten Bachblüten in die ausgewählte Salbe.
  • Rühre die Salbe gut durch.
  • Creme dich an den betroffenen Stellen mit der Salbe ein.


Weitere Anwendungen

  • Vollbad
  • Puranwendung auf der Haut (vor allem Notfalltropfen)
  • Bei Tieren: im Trinkwasser
  • Bei Pflanzen: im Gießwasser


Kurzbeschreibung der Bachblüten


Agrimony (Odermennig)

Man versucht, quälende Gedanken und innere Unruhe hinter einer Fassade von Fröhlichkeit und Sorglosigkeit zu verbergen.


Aspen (Espe oder Zitterpappel)

Unerklärliche, vage Ängstlichkeiten, Vorahnungen, geheime Furcht vor irgend einem drohenden Unheil.


Beech (Rotbuche)

Kritiksucht, Arroganz, Intoleranz. Man verurteilt andere ohne jedes Einfühlungsvermögen.


Centaury (Tausendgüldenkraut)

Schwäche des eigenen Willens. Überreaktion auf die Wünsche anderer. Seine Gutmütigkeit wird leicht ausgenutzt; kann nicht nein sagen.


Cerato (Bleiwurz oder Hornkraut)

Mangelndes Vertrauen in die eigene Intuition.


Cherry-Plum (Kirschpflaume)

Angst davor, innerlich loszulassen; Angst den Verstand zu verlieren; Angst vor seelischen Kurzschlusshandlungen; unbeherrschte Temperamentsausbrüche.


Chestnut Bud (Knospe der Roßkastanie)

Man macht immer wieder die gleichen Fehler, weil man seine Erfahrungen nicht wirklich verarbeitet und nicht genug daraus lernt.


Chicory (Wegwarte)

Besitzergreifende Persönlichkeitshaltung, die sich übermäßig einmischt und kritisiert. Man erwartet von seiner Umgebung volle Zuwendung und bricht in Selbstmitleid aus, wenn man seinen Willen nicht bekommt.


Clematis (Weisse Waldrebe - Greisenbart)

Tagträumer, der mit den Gedanken immer wo anders ist; zeigt wenig Aufmerksamkeit für das, was um ihn herum vorgeht.


Crab apple (Holzapfel)

Man fühlt sich innerlich und äußerlich beschmutzt, unrein oder infiziert. Detailkrämer! "Die Reinigungsblüte".


Elm (Ulme)

Das vorübergehende Gefühl, seiner Aufgabe oder Verantwortung nicht gewachsen zu sein.


Gentian (Herbstenzian)

Skeptisch, zweifelnd, pessimistisch, leicht entmutigt.


Gorse (Stechginster)

Ohne Hoffnung, völlig verzweifelt.


Heather (Heidekraut)

Selbstbezogen, völlig mit sich beschäftigt, braucht ständig Publikum. "Das bedürftige Kleinkind".


Holly (Stechpalme)

Eifersucht, Misstrauen, Hass- und Neidgefühle auf allen Ebenen.


Honeysuckle (Geissblatt, je länger - je lieber)

Sehnsucht nach Vergangenem; bedauert Vergangenes. Lebt nicht in der Gegenwart.


Hornbeam (Weissbuche oder Hainbuche)

Müdigkeit; mentale Erschöpfung, als vorrübergehender oder länger andauernder Zustand.


Impatiens (Drüsentragendes Springkraut)

Ungeduldig, leicht gereizt, überschießende Reaktionen.


Larch (Lärche)

Erwartung von Fehlschlägen durch Mangel an Selbstvertrauen. Minderwertigkeitskomplexe.


Mimulus (Gefleckte Gauklerblume)

Spezifische Ängste, die man benennen kann; Furchtsamkeit, Angst vor der Welt.


Mustard (Wilder Senf)

Perioden tiefer Melancholie kommen und gehen plötzlich ohne erkennbare Ursache.


Oak (Eiche)

Der niedergeschlagene und erschöpfte Kämpfer, der trotzdem tapfer weitermacht und nie aufgibt.


Olive (Olive)

Totale Erschöpfung, extreme Ermüdung von Körper und Geist.


Pine (Schottische Kiefer)

Selbstvorwürfe, Schuldgefühle, Mutlosigkeit.


Red Chesnut (Rote Kastanie)

Übertriebene Sorge und Angst um andere.


Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen)

Äußerst akute Angstzustände, Terror, Panikgefühle.


Rock Water (Wasser aus heilkräftigen Quellen)

Strenge und starre Ansichten, unterdrückte Bedürfnisse, man opfert seine Persönlichkeit auf dem Altar seiner zu hoch geschraubten Ideale.


Sclerantus (Einjähriger Knäuel)

Unschlüßig, sprunghaft, innerlich unausgeglichen. Meinung und Stimmung wechseln von einem Moment zum anderen.


Star of Bethlehem (Goldiger Milchstern)

Nachwirkungen von körperlichen, seelischen oder geistigen Schocks. Egal ob weit zurückliegend oder erst kürzlich geschehen. "Der Seelentröster und Schmerzen-Besänftiger".


Sweet Chesnut (Edelkastanie oder Esskastanie)

Tiefste Verzweiflung. Man glaubt, die Grenze dessen, was ein Mensch ertragen kann sei nun erreicht.


Vervain (Eisenkraut)

Im Übereifer, sich für eine Sache einzusetzen, treibt man Raubbau mit seinen Kräften. Reizbar bis fanatisch.


Vine (Weinrebe)

Dominierend, rücksichtslos, machthungrig. "Der kleine Tyrann".


Walnut (Walnuss)

Vorübergehendes Vernichtungsgefühl, Beeinflussbarkeit und Wankelmut während entscheidender Neubeginnphasen im Leben. "Die Blüte die den Durchbruch schafft".


Water Violet (Sumpfwasserfeder)

Zeitweise: innere Reserviertheit, stolze Zurückhaltung, isoliertes Überlegenheitsgefühl.


White Chestnut (Rosskastanie oder weisse Kastanie)

Bestimmte Gedanken kreisen unaufhörlich im Kopf, man wird sie nicht wieder los, innere Selbstgespräche und Dialoge.


Wild Oat (Waldtrespe)

Unbestimmtheit der Ambitionen, Unzufriedenheit, weil man seine Lebensaufgabe nicht findet.


Wild Rose (Heckenrose, Zaunrose, Weinrose, Apfelrose)

Teilnahmslosigkeit, Apathie, Resignation, innere Kapitulation.


Willow (Gelbe Weide)

Innerer Groll, Verbitterung. "Das Opfer des Schicksals".


Anmerkung:

Diese Therapie ersetzt keine schuldmedizinische Behandlung oder Befundung!