Schweizer Games bieten eine ideale Möglichkeit, lokale Kultur, Kreativität und technologische Innovationen im Unterricht zu thematisieren. Sie schaffen Verbindungen zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, fördern ihre Medienkompetenz und zeigen ihnen Perspektiven für kreative und technologische Berufe. Die Beschäftigung mit Schweizer Games stärkt das Bewusstsein für die Bedeutung der Schweiz in der globalen Gaming-Branche und inspiriert dazu, selbst aktiv und kreativ zu werden.
Die Schweiz hat eine aktive und wachsende Games-Branche
Fakt: Die Schweizer Spieleindustrie umfasst zahlreiche unabhängige Entwicklerstudios (Indie-Studios), die international erfolgreich sind, wie z.B GIANTS Software (Landwirtschafts-Simulator)
Relevanz für den Unterricht: Lehrpersonen können zeigen, dass Games nicht nur im Ausland entwickelt werden, sondern auch aus der Schweiz stammen und globale Anerkennung finden. Das stärkt das Bewusstsein für die lokale Kreativwirtschaft und inspiriert Kinder, selbst aktiv zu werden.
Die Games-Branche in der Schweiz bietet Bildung und Karrierechancen
Fakt: Hochschulen wie die ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) oder die ETH Zürich bieten Studiengänge und Weiterbildungen in Gamedesign und Informatik an, die stark mit der Spieleindustrie verknüpft sind. Die Swiss Game Developers Association (SGDA) unterstützt zudem lokale Entwickler und fördert Projekte.
Relevanz für den Unterricht: Lehrpersonen können Schülerinnen und Schülern zeigen, dass die Games-Branche vielfältige Berufsmöglichkeiten bietet – von Design und Programmierung bis hin zu Musik und Storytelling. Dies macht Games für kreative und technisch interessierte Kinder zu einem greifbaren Karriereziel.
Vorbereitung:
Schülerinnen und Schüler erhalten vor dem Besuch des Herofests einen Suchauftrag, z. B. „Welche Schweizer Spiele findest du auf der Messe? Welche Themen behandeln sie?“ Sie erstellen eine Liste mit Fragen, die sie an Entwickler*innen stellen könnten.
Aktiv auf der Messe:
In Gruppen erkunden sie die Stände von Schweizer Studios, probieren Spiele aus und dokumentieren ihre Eindrücke (z. B. in einem kurzen Video oder in schriftlicher Form).
Nachbereitung im Unterricht:
Die Ergebnisse werden in der Klasse präsentiert und diskutiert
Vorbereitung:
Die Schülerinnen und Schüler laden via Brief, Mail oder SocialMedia Schweizer Spiele-Entwickler:innen zu sich ins Schulzimmer ein, alternativ kann auch eine Video-Konferenz vorgeschlagen werden.
Vor dem Besuch bereiten die Schülerinnen und Schüler Fragen vor, z. B. „Wie entsteht eine Spielidee?“, „Welche Herausforderungen gibt es bei der Entwicklung eines Spiels?“, „Wie lange dauert es, ein Spiel zu entwickeln?“.
Workshop oder Vortrag:
Die eingeladene Person stellt ein aktuelles Projekt oder die verschiedenen Berufe in der Gaming-Branche vor. Alternativ können die Schülerinnen und Schüler an einem kleinen Workshop (z. B. Storyboarding oder einfache Programmierung) teilnehmen.
Nachbereitung:
Die Klasse erstellt eine gemeinsame Dokumentation über die Veranstaltung, z. B. in Form eines Berichts, Videos oder einer digitalen Pinnwand.
Fragenkatalog erstellen:
In Gruppenarbeit überlegen die Schülerinnen und Schüler, welche Fragen sie stellen möchten, z. B. zu Arbeitsprozessen, inspirierenden Spielen oder Karrierewegen.
Mail schreiben:
Die Schülerinnen und Schüler verfassen unter Anleitung eine professionelle E-Mail, in der sie sich vorstellen, ihr Projekt oder Interesse erklären und höflich ihre Fragen stellen.
Antworten nutzen:
Die erhaltenen Antworten werden in der Klasse diskutiert und in ein kreatives Projekt eingebunden, z. B. eine Präsentation oder ein Infoplakat über die Schweizer Gaming-Branche.