Überblick:
Mannschaftssieg! - Adrian
Angriff! - Raphael
die schöne Verlustpartie - Rüdiger
Das vereinsinterne Duelle - Matze Rüdiger
Und die anderen Rüben? - Eric, Tobias, David, Matze und Oskar
Adrian Kehr (dritter von links) beendete das Turnier mit einer herausragenden Leistung von 5 aus 5 und sicherte sich damit die Spitze der F-Gruppe. Er spielte eine entscheidende Rolle beim Mannschaftssieg der Roten Rüben! Mit seinem beeindruckenden Spielverständnis bewies er, dass ihm eine vielversprechende Schachkarriere bevorsteht.
In nur 19 Zügen und unter eineinhalb Stunden fand er mit "der schönsten Partie die er je gespielt hat" einen krönenden Abschluss! Der normalerweise durch sein strategisch versiertes Spiel auffallende Spieler, fand in dieser Partie ein echtes Händchen für konkretes Angriffsspiel!
Harte und gezielte Arbeit am eigenen Spiel zahlt sich aus! Das Bewies Rüdiger Bock mit einem sehr guten Ergebnis mit 4 aus 5! Ein gelungener Neueinstieg(in Opens) nach seiner zeitweisen Abstinenz vom Schachspiel.
Eines der internen Rüben Duelle welches Rüdiger Bock für sich entscheiden konnte
Und wie erging es den restlichen Rüben?
Tobias Pilz, der mit seinem Potenzial auch in einer höheren Gruppe hätte spielen können, erlebte einen frustrierenden Turnierstart mit 0/2. Nach einer kurzen Sinnkrise, in der er sogar erwog, die Heimreise anzutreten, fing er sich wieder und kämpfte sich mit überzeugenden Gambit-Partien noch auf 3/5 zurück.
Friedemann Döhn (3,5/5) tat, was er am besten kann: Er hielt die Stellungen lange komplex und nutzte die Zeitnot seiner Gegner gnadenlos aus. So auch in der Vereinsinternen Partie gegen Matze.
Der Mannschaftsleiter der dritten Mannschaft, Eric Elert, trat gegen den bekannten Schach-YouTuber Kugelbuch an – eine Begegnung, die für einige Aufmerksamkeit sorgte.
Das erste Brett der Roten Rüben, David Sedlmayr, hatte in der vierten Runde eine gewonnene Stellung auf dem Brett und bereits eine komfortable Ausgangslage für die Endrunde mit 3/4 vor Augen. Doch in einer fünfstündigen Kampfpartie gelang seinem Gegner im letzten Moment ein Gegenschlag, der ihn noch ins Remis zwang. Zu diesem Frust kam hinzu, dass er in der letzten Runde gegen einen stark aufspielenden 14-Jährigen kurz vor der Zeitkontrolle eine Taktik einstellte – ein bitteres Ende für ein bis dahin vielversprechendes Turnier.
Matzes Partie ist ein echter Hingucker und zeigt, dass Kampfeswille belohnt wird – manchmal lohnt es sich, weiterzuspielen, anstatt verfrüht aufzugeben!
Auch aufgrund eines familiären Zwischenfalls hatte Oskar Stiehler eine schwere Zeit am Brett. In der dritten Partie musste er sich nach langem Kampf einem jungen kroatischen Meister geschlagen geben, der ihm schließlich mit präzisem Spiel die Leviten las.
Verfasser: David Sedlmayr - freut sich über Feedback!