Alles muss raus!

DISCO-ON-TOP räumt aus

Aus privaten Gründen muss ich das DOT-Lager auflösen, das ich seit dem Ende der aktiven DOT-Ära unterhalte. Informationen zu dieser Ära und was (außer diesem Lager) die Zeit seither überdauert hat kann bei Bedarf hier nachgelesen werden.

Das Lager umfasst den gesamten Technik-Nachlass von DISCO-ON-TOP. Weitere Informationen zu den Bestandteilen hier.

Die Bedingungen, unter denen ich bereit bin, mich von den lange Jahre aus sentimentalen Gründen aufbewahrten Gerätschaften zu trennen, kannst du hier nachlesen. Und eins gleich vorweg: nein - es gibt keinen Verhandlungsspielraum bzgl. teilweiser Abnahme. Entweder alles oder nichts! Schließe dich ggf. mit anderen Interessenten zusammen und nehmt gemeinsam das ganze Paket. Der Deal platzt, falls etwas nicht abgenommen wird.

Gerne würde ich ab und zu noch über das eine oder andere Basshorn streicheln und den Geruch von hunderten mit vielen Erinnerungen verbundenen Veranstaltungen einatmen, den die Gerätschaften verströmen ... ich bin aber wie gesagt gezwungen, den Platz freizumachen.

Sicherlich entsprechen große Teile des Equipments nicht mehr dem aktuellsten Stand der Technik - die meisten dürften ihren Dienst allerdings nach wie vor einwandfrei verrichten. Wenn es mich in der Vergangenheit ab und zu überkam und ich z.B. mein Bedürfnis, mal wieder 'Smoke on the Water' über zwei massive JBL-Bassrutschen-Nachbauten zu hören oder das legendäre DOT 'Warriors'-Theme inklusive dem hunderten Wiedergaben geschuldeten Vinyl-Knistern zu genießen, hat das jeweils tadellos funktioniert.

Bestimmt liegt das nicht zuletzt an unserem damals verfolgten Anspruch, mit unserem Equipment das Maß der Dinge bei der mobilen Beleuchtung- und Beschallungstechnik zu definieren. Um das zu erreichen und nicht "nur ein weiteres" Disco-Team unter vielen zu sein, haben wir zahlreiche Abende und Wochenenden sägend, bohrend, dämmend, streichend, lötend und testend in Kellern verbracht und Lautsprecherboxen, Verstärker, Lichtsteuergeräte, usw. gebaut oder so optimiert, dass wir unserem Anspruch immer wieder ein Stück näher kamen. Der Lohn dafür war weniger das Geld, das wir bei unseren Veranstaltungen eingenommen haben, sondern vielmehr der Stolz, mit dem uns die Anerkennung unserer technischen Leistung durch unsere Besucher erfüllte.

Es fällt mir also wirklich nicht leicht, mich von diesen mit vielen schönen Erinnerungen behafteten Stücken zu trennen. Aber was sein muss, muss eben sein ...

Wie damals kommt es mir dabei nicht wirklich auf's Geld an. Bevor ich das Zeug gegen Geld in schlechte Hände abgebe oder anschließend den Eindruck habe, es werde nicht entsprechend geschätzt und genutzt, verschenke ich es lieber an jemanden, der es mit angemessener Achtung und Würde behandelt. Falls trotzdem ein wirtschaftlicher Gewinn dabei herausspringt, werde ich ihn für einen guten Zweck zur Verfügung stellen. Näheres dazu hier.

Um die Sache für alle Interessenten transparent und fair ablaufen zu lassen und am Ende eventuell gemeinsam noch etwas Gutes tun zu können, läuft das ab sofort nach diesem Prozess ab.

Viel Spaß!