Heolysos

Beschreibung von Live Adventure:

Das Klima in der Bucht von Heolysos ist als mediterran zu beschreiben. Zum Meer hin ist es eher trocken, und Zedern und Olivenbäume zeichnen das Landschaftsbild, doch je mehr man in Richtung des Gebirges geht, desto grüner und kontinentaler wird es.

Die Stadt selbst ist in einem antiken Stil gehalten. Es gibt sicher Teile, die man als "römisch" bezeichnen könnte, doch ist die gesamte Altstadt in Stein gehauen, ähnlich der Stadt Petra in Jordanien, oder eher der Stadt Markath aus dem Spiel Skyrim. ganz in der Nähe der Stadt gibt es ebenfalls einen aktiven Vulkan. Dieser ist vor kurzem erst ausgebrochen und hat zahlreiche Brocken von Eisenerz in der Landschaft verteilt. Bisher war er jedoch keine Gefahr für die Stadt selbst.

Heolysos schlängelt sich fast vertikal in den Berg hinauf und ist im Inneren einer tiefen Klamm angelegt. Mitten durch die Stadt fließt ein Fluss, welcher in Kanäle und Aquädukte kultiviert wurde. Doch zur Zeit führ er sehr wenig Wasser mit sich. Mitten in der Stadt steht eine übergroße Statue des ehemaligen Archons des Osten: Thorus mit einer goldenen Gedenktafel, auf der steht: Dem Retter der Stadt

Archon Thorus

Im Jahre 11 n.d.E. (2013) wurde das Siegel an der Weltenschmiede geöffnet und das Portal in die Kelriothar aufgestoßen. Hindurch schritt eine Gesandschaft der Armee des Zweifels, angeführt vom Herold der Vorhersehung (Shey Ksun Aret). Diese nutzte ihre Macht, und durchschnitt den Lebensfaden eines Elementarvokes des Feuers zu seinem Ahnenmark, des Volkes der Lona. Dies bedeutete effektiv den Tod der gesamten Rasse; und alle Lona, welche sich auf Mythodea befanden, starben von einer Sekunde auf die andere. (Die Lona kann man sich wie menschenähnliche Wesen vorstellen, die römische Kleidung tragen.) Heolysos, eine der größten und mächtigsten Städte der Lona wurde quasi von heute auf morgen zur Geisterstadt. Die Akata, Dienerkreaturen der Lona (die Eidechsenwesen) beerdigten ihre Herren in der Stadt und funktionierten so gut wie jedes Haus zu einer Art Mausoleum um. Ihre Reichtümer und Geheimnisse ließen sie größtenteils an Ort und Stelle zurück, und zogen geschlossen nach Khal Hatra.

Der gewaltsame Tod von so vielen Lona hatte jedoch zu Folge, dass in der Stadt bis heute überdurchschnittlich viele Geistererscheinungen beobachtet werden können. Zwar laufen nicht scharenweise Geister auf den Straßen herum, aber im Gegensatz zu anderswo bekommt jeder, der sich länger als einen Monat in der Stadt aufhält, zwangsläufig irgendwann einen von ihnen zu sehen.

Dies hat auch bewirkt, dass die Bevölkerung in der Umgebung nie die Stadt, trotz ihrer Reichtümer, wieder in Besitz genommen hat, da der Aberglaube umhergeht, die Mauern, Schluchten und Katakomben unter Heolysos würden einen finsteren Fluch tragen.