Beggar's Art Service

Gedanke

Ein Firmament aus Sternen

Eine Zeit ist nicht allein nur etwas gewesen, was schlecht greifbar zu machen sein wird, sie ist zudem in gewisser Weise unwägbar geblieben.

Impuls

Eine Wertigkeit des Gegebenen

Zum Zaubern gehören mit Sicherheit zwei Dinge. Sie sollen zusammenpassen und dem Lauf des Gegebenen gerecht sein. Davon möchte ich kurz einmal etwas gesagt haben.

Die Begabung, etwas zu sein, ist dafür genauso wichtig gewesen, um für sich einen magischen Moment zu erlangen, wie es die Fertigkeit sein soll, etwas Wahres zu sagen. Unverrichteter Dinge hat alles zu nichts ausgereicht. Dabei soll unsere Kraft doch so genügen, wie wir sie bei uns eingerichtet haben. Eine Realität, zu welcher der Mensch das Gegebene durch dessen Benennung und Berücksichtigung einem Alltagsgeschehen zugeordnet hat, ist auch irgendwann zu einem wahren Sachverhalt geworden. Dann hat er damit begonnen, seine rechtmäßige Stellung zu erlangen. Sie soll seinem Wesen entsprechend ausfallen.

Etwas haben wir wahrgemacht. Damit sind wir bei uns geblieben und haben es allein nur für uns selbst bestimmt, was da geschehen ist. Derweil addiert sich eines zum anderen und bleibt doch als dasjenige Gute bestehen, was es zuvor schon gewesen ist. Manche Geschehnisse finden unterdessen statt.

Die Begebenheiten unseres Daseins haben wir akzeptiert und anerkannt, wie sie bei uns eingerichtet sind. Etwas davon haben wir aufgefasst und uns dazu ins richtige Licht gerückt. Somit haben wir uns eingefunden und die Wertigkeit einer solchen Sammlung von uns aus anerkannt. Sie soll fortbestehen können. Mancher Gedanke hat sich unterdessen von sich aus ergeben. Damit haben wir etwas anzufangen gewusst. Somit ist bei uns ein Geschehen möglich gewesen, wie es unserer Natur gerecht sein wird.

Derweil haben wir jene Situation vernommen, in welcher wir uns befunden haben. Wir haben sie belassen, wie sie gewesen ist. Dafür haben wir uns entschieden. Was für unser Glück im Leben wesentlich sein wird, möchten wir wahrmachen. Unseren Gedanken haben wir ebenfalls belassen, wir haben ihn allenfalls ausgewertet. Damit haben wir ihn so anerkannt, wie er bei uns erschienen ist, und haben ihn damit akzeptiert. Das haben wir als etwas Normales angesehen.

Ein Belassen des eigenen Gedankens soll einen Abbruch des Bedenkens bei uns verhindern. Wir wissen um die Passivität davon, was das Denken ausmacht, weil wir wahrgenommen haben, wie sich bei uns die Gedanken eingestellt haben. Das Bedenken ist keinesfalls träge erschienen, jedoch bedarf ein solcher Impuls, wie er durch das Gedachte verkörpert wird, seiner Bestätigung, um fortbestehen zu können. Ein Fortbestand davon liegt nun aber gerade in der Natur dieser Sache. Er hat keine Kraft gekostet.

Was hingegen Kraft gekostet hat, soll eine Veränderung des Bedenkens bei uns sein. Wer eine Natur daran gehindert hat sich zu entsprechen, muss ihrer Eigenschaft verlustig gehen. Damit hat er sich das Gedachte nicht länger zugestanden, es wird darum bei ihm verbrannt sein. Daraufhin ist es von ihm abgefallen. Das haben wir als etwas Verwerfliches angesehen und davon abgelassen, für unsere Gedanken so etwas zu bewirken.

Wir haben damit in einer gewissen Weise umzugehen gelernt, dass ein Bedenken bei uns möglich ist und von sich aus vorkommt. Damit ist uns etwas Gutes gelungen, einer menschlichen Natur möchten wir gerecht sein. Auf sie haben wir gesetzt, auf sie haben wir gebaut.

Impuls

Innere Zerwürfnisse

Das Schachspiel ist die Verkörperung einer Katastrophe. Es ist der praktizierte Niedergang (eines ganzen Reiches), welcher geleistet wird, allein nur um einen Sieg (des Herrschers) davonzutragen.

Info

Einführung

'Beggar's Art Service' ist ein Projekt des 'Art-Trash'-Künstlers Mathias Schneider aus Deutschland. Mit seinem Wiki dazu möchte er auf das Grundmotiv seines Kunstschaffens aufmerksam machen. Es geht dabei darum, eine einfache Kunstform zu betreiben und sie zu bewerben. Was einem Menschen möglich ist, darf gerne beachtet werden.

Dann, wenn Schneider zuhause am PC arbeitet, hat er sich vornehmlich mit der Werkschau und seinem 'Baukasten' befasst. Er prüft zuweilen auch die dafür vorgesehenen Schnittstellen auf den jeweiligen Social-Media-Plattformen, an welchen er teilhat. Um aber bei sich zu sein, muss er einige Vorkehrungen treffen. Eine davon soll es sein, dass er eine Kerze neben dem Monitor seines Computers aufgestellt hat. So würde er nicht allein nur ein Beispiel für etwas haben, was wirklich ist. Sie ist auch greifbar und ihr Licht kann gesehen sowie von ihm gespürt werden. Da erkennt er dessen Bedeutung für seine Sache an und bewahrt sich das Gegebene gut. Er kann es vollkommen zurecht sagen, dass seine Dinge auf eine ihm zu eigene Weise bestehen. Er hat keines zusätzlichen Angelpunktes dafür bedurft, um sie abzusichern.

Nach und nach sollen jene Inhalte auf der Plattform hier um bereits erstellte oder noch herzustellende Texte aus seiner Feder ergänzt werden. Derweil gibt es jetzt schon ein paar Zeichnungen und Gemälde aus seiner Werkstatt zu sehen. Das Erscheinen davon darf gerne als ein Happening angesehen werden. Es erfüllt Schneider mit einer gewissen Freude, dass es hier vorkommt.

Impuls

Vom guten Geschmack

Wahre Schönheit kann empfunden werden. Eine solche würde nicht allein nur zu sehen oder zu erschauen sein.

Schönheit zu erkennen wäre eine Gnade für den Menschen. Sie verbirgt sich manchmal in den einfachen Dingen offensichtlich. Alles Vollständige kann etwas freisetzen, was ihm entspricht.

Jeder Zustand des Gegebenen soll derweil seine Berechtigung haben. Wir erkennen solche Begebenheiten an, wie sie bei uns vorgekommen sind. In besonderer Weise soll der Sachverhalt auf dasjenige Gute zutreffen, was da ist und sich ausgewirkt hat. Das möchten wir anerkennen. Belassen wir es dazu doch einfach so, wie es uns erschienen ist. Manche Nuance davon muss man erst einmal verspürt haben, ehe man ihre Kraft an sich vernehmen wird. Eine Bedeutung davon kann man hernach gut erschließen, weil sich das geklärt hat.

Etwas möchten wir derweil annehmen. Eine Steigerung der Geschehnisse bewirkt deren Zerfall dringlich. Dagegen wird eine Verfeinerung des Sinns manchen Anteil des Kosmos dem Menschen aufschließen können. Da erscheinen die Konstrukte in unserem Blickfeld und sind in ordentlicher Weise von uns zu vernehmen.

Egal welchen Grad der Aufmerksamkeit wir für das Leben zu eigen haben, wir möchten so bestehen, wie wir sind. Machen wir uns darum von allem Besonderen und Speziellen frei und finden zum Gewöhnlichen zurück. Dazu haben wir die von uns geschaute Ordnung einmal vernommen und eingesetzt. Eine solche soll zu verwirklichen sein, weil sie sich auch so bei uns emaniert hat. Danach können wir es auffassen, was das ausgemacht hat. Es soll allem eine gewisse Erscheinungsweise zugrunde liegen, was wir da vorgefunden haben.

Eine unmittelbare und auch direkte Auswirkung des Gegebenen involviert uns in ein Geschehen und macht unsere Menschwerdung wahr.

Begrüßung des kurz hier vorbeibrausenden Internetusers, wie auch der wahren Leser und Leserinnen meiner Seite

Ein Brief

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Internetseite, welche da 'Beggar's Art Service' heißt, möchte ich, Mathias Schneider, *1975, aus Offenburg in Baden es versucht haben darauf aufmerksam zu machen, dass es legitim sein soll, als ein Kunstschaffender etwas zu erarbeiten und doch kein Geld dadurch zu verdienen. Auch dann, wenn man keine hohe Reputation bei anderen Menschen deswegen zu erlangen vermag oder von ihnen sogar für eine solche Sache überhaupt nicht geschätzt worden ist, soll das wahr sein. Eine Ausführung künstlerischer Werke erfolgt primär zur Verbesserung eigener Fertigkeiten und ist ein positiver Beitrag, welcher wahrgenommen werden kann. Erst darauf aufbauend soll auch eine Art der Partizipation wegen der Sache wahr werden und eintreten.

Als Künstler und Literat bin ich seit langem schon tätig. Dabei geht es mir darum, meine eigenen Werke gemäß jenem Geist zu schöpfen, welchen ich den guten, wahren und richtigen Dingen anderer Menschen zuvor bereits angesehen habe. Das möchte ich festmachen. So habe ich mein Werk darauf aufbauend erstellt, was ich von ihnen angenommen habe. Mittlerweile liegt auch bereits manches gute Stück aus meiner Kreativwerkstatt vor und kann im Internet aufgefunden werden. Die Dinge sollen für sich sprechen dürfen. Ich würde sie nicht ausschmücken wollen. Ich habe es unterdessen auch so gehandhabt, dass ich mich weitgehend gegenüber jenem Werdegang meines Lebens enthalten und keinen weitreichenden Einfluss auf ihn genommen habe. Das möchte ich so fortführen, soll er nun in scheinbarer Weise positiv oder auch negativ bei mir ausgeprägt sein. Ich würde eine Manipulation davon, was von der Welt und dem Kosmos gediehen ist oder verwirkt wird, nicht gut gebrauchen können. Also habe ich die Erscheinung davon sein gelassen und es so angenommen, wie es für mich in Wahrheit ist. Ich bräuchte das mir Zugestandene nicht zu verachten, was da vorgekommen ist, möchte aber auch keinesfalls einen der beliebigen Wege einschlagen, allein nur weil es solche vermeintlich gegeben hat.

Ich habe mich also von mancher Einflussnahme und Verfügung enthalten. So bleibt etwas leer und unerfüllt. Eine Initiation besteht fort. Das soll mir meinen bereits erworbenen Freiraum auf geeignete Weise erhalten, wie er bei mir vorhanden ist. Einen solchen habe ich für mich gebraucht, ihn habe ich anerkannt. Er hat bei mir somit seine Gültigkeit erlangt. Das soll eine der wahren Begebenheiten meines Lebens sein, mit welchen ich zurechtzukommen habe. Da soll es mir gelingen, jene Aufgabe, welche das Leben mir gestellt hat, zu erfüllen. Dazu bin ich den Weg einer Selbstverwirklichung gegangen. Ich möchte es schaffen können, dass ich auf eine ansprechende Weise mit jenen Gaben umzugehen lerne, welche mir vormals in diesem Dasein übertragen worden sind.

Das Leben soll prinzipiell als etwas Heiliges anzusehen sein. Man sollte es nicht zerreden oder gar zerschlagen. Für mich ist das solch eine wichtige Vorstellung gewesen. Da schütze ich dasjenige Gute, was ich zu eigen habe. Einzig der 'Heilige Geist' soll es für das Dasein eines Menschen vermögen, in dazu berechtigter Weise Sorge zu tragen. Er könnte uns nicht grundlos abhandenkommen. Ihm sollen wir mit all unserer Macht dienen. Schwächen wir uns doch nicht grundlos. Auch dann, wenn er vorerst nicht aufgefunden oder von uns erkannt worden ist, soll sich die Mühe einmal gelohnt haben. Er soll eingehend von uns anzuerkennen sein, um das Prinzip davon einmal richtig anwenden zu können. Es hat an uns gelegen, was im Dasein von uns an Gedanken und Ideen ausgegangen ist. Das haben wir zu bestimmen, für was wir gesorgt haben. Die Verantwortlichkeit von uns für dieses Dasein als Mensch erhalten wir bereitwillig, um etwas rechtzumachen. Jene Bestandteile des Gegebenen machen es aus, was wir als wahr anerkannt haben.

Was hat sich uns da aufgetan? - Momente der Besinnung haben den Menschen erfreuen können. Das hat er gebraucht. Dazu ist man in sich gegangen. Dort hat alles zu seinem Bestand gefunden. Wer sich auf die Suche nach jenem Grund für sein Dasein gemacht hat, soll gut daran tun, sich auf etwas Unerwartetes gefasst zu machen. Geheimnisse des Glaubens münden unmittelbar in eine Wahrheit des Erfahrenen.

Wir erahnen es, dass wir nicht allein gewesen sind und auch nicht für uns allein zu bestehen bräuchten. Wir sind gerne in Gemeinschaft gewesen und dort auch klargekommen. So hat sich etwas Förderliches für uns in diesem Leben eingestellt. Wir haben darauf vertraut, was uns zu eigen ist, weil wir es nicht ohne Grund vormals erhalten haben. Mancher Moment hat etwas bei uns zum Guten bewegt. Manches Gute ist in unserem Erfahrungsbereich vorgekommen und wahrgeworden. Daran haben wir eine Freude gehabt, für sie haben wir zu danken gewusst. Der letztliche Dank ist dabei stets von uns für jene uns unbekannte Macht hinter den Dingen vorgesehen worden, weil sie das Bewegte geschaffen und für uns bewahrt hat. Wir haben daran geglaubt, was bei uns wahrgeworden ist. Dafür haben wir uns eingesetzt, dass uns so etwas möglich sein wird.

Da haben wir uns mit der 'geistlichen Welt' des Menschen auseinandergesetzt. Für sie haben wir gekämpft, wegen dieses Kampfes sind wir verwundet und verletzt worden. Jene Leute, welche uns zugesetzt haben, haben uns nichts davon belassen, was uns ausgemacht hat. Sie haben uns in allem niedergedrückt und geschnitten. Das Gesunde davon haben sie in den Dreck geworfen und sind draufgetreten. Das habe ich als eine Folgewirkung ihrer Verwirrung angesehen. Eine Beliebigkeit der Ereignisse hat sie eingeleitet. Das hat zu nichts Geeignetem geführt. Ich habe ihnen nicht vertraut.

Es hat gewisslich auch heutzutage in unserer Zivilisation keine zu rechtfertigende Ausnahme von einer wahren Erforderlichkeit zur Bewahrung des Lebens und jener mit ihm verbundenen Grundlage gegeben, wie sie uns bekannt geworden ist. Eine Gesamtheit des Gegebenen werde anerkannt oder alles soll verloren sein. Zum Ganzen habe ich einen solchen Geist als Erfahrungswert von Bedeutung einfach mit dazugezählt.

Welchen Wert hat das Ganze zu eigen? Wie können wir jemandem so etwas vermitteln? - Ein von Gott einmal durch höhere Wesenheiten, etwa den Genien und Intelligenzen an uns Menschen übermitteltes Gut habe ich im Mindesten als gleichwertig gegenüber dem Tun oder Nichtstun eines jeden einzelnen Menschen für uns angesehen. Sogar eine Summe der menschlichen Werke hat das Werk Gottes nicht übertreffen können. Wenn ein Mensch schon einmal etwas von einer höheren Natur in seinem Dasein bewirkt, freigesetzt oder aufgefunden hat, dann soll er eine solche auch anzuerkennen bereit sein. Davon möchte ich ausgehen, dass ein Mensch so aufrichtig sein wird. Erinnern wir uns doch wiederum daran, was uns schon einmal etwas ausgemacht hat. Was dank einer Bitte um den Segen jener dafür vorgesehenen Wesenheit in unserem Dasein eingeleitet worden ist, soll weiterhin ungeahnt bleiben, da sich eine solche Wesenheit nicht zeigen würde. Es soll unabhängig von uns zugetroffen haben, was wahr gewesen ist. Es liegt in des Menschen Verantwortlichkeit, was er anzuerkennen gewusst hat. Dasjenige Gute, was es gibt, hat es vorgegeben, was sich auf uns ausgewirkt hat. Eine Auffassung der Realität hat dann Bestand, wenn sie ein vollständiges Bild des Ganzen gezeichnet hat.

Wie gerne lassen wir das alles los. Einen Raum möchten wir uns verleihen, wo wir vorkommen können. Da richte man es aus, was man für sich hat. Belassen wir unsere Kraft doch einfach so, wie sie gewesen ist. Dazu bin ich erneut in mich gegangen. Ich halte es für wichtig, dass man jedem sein Gutes belässt, weil keiner über der Wahrheit gestanden hat, welche davon ausgegangen ist, was da vorkommt.

Solche Naturen, wie wir sie anerkannt haben, haben für sich bestanden. Wer als Mensch zu Erden weilt, gehört hierher. Nichts sollte uns über Gebühr beherrschen. Eine Ordnung haben wir damit anerkannt. Eine solche löst etwas aus. Viel Gutes wird dadurch freigesetzt, was man allein nur begreifen muss, um etwas wahrzumachen. Das hat mich zu einer Kenntnisnahme und Berücksichtigung solcher Dinge bei Werk befähigt. Dafür bin ich sehr dankbar, was dadurch in mein Dasein eingetreten ist.

Nun habe ich bereits so manches angeführt, was mein Arbeiten ausgemacht hat. Jene Hinwendung zu meinem Werk hat mir manchen Impuls verliehen. Mir ist es um das Menschendasein auf der Erde dabei gegangen. Da habe ich eine Liebe der Menschen, aber auch manche Wut bei mir verspürt. Daraufhin habe ich mich besonnen und gefasst. Was bei mir an Regungen vorgekommen ist, hat mir viel bedeutet.

Wir führen das Leben eigenständig. Dazu haben wir es bestimmt, wie es für uns jetzt eingerichtet ist. Haben wir es erst einmal verspürt, was bei uns das Dasein in eine gute Lage versetzen kann, dann sollen wir dasjenige Gute, was damit verbunden sein wird, endlich anerkennen.

Der Mensch soll sich als einen ausführenden Anwender von bekannten Arbeitsanweisungen verstehen, welche einen guten Sinn ergeben haben. Er ist dazu dagewesen, etwas Gutes für eine Gemeinschaft zu vollbringen und sich derweil das Seinige zu erhalten, wie es gewesen ist. Da soll ihm nun sein Weg klar sein. Seine Aufgabe soll ihm bekannt sein.

Dann gehe man es an, seine Lektionen baldigst zu erlernen. Es sollen die Werke unserer Hände einen gewissen Segen freisetzen, welcher von sich aus zustande gekommen ist. Das soll alles gewesen sein, was es auf einer solchen Ebene des Geistes zu finden gibt. Somit kommt alles so vor, wie es uns möglich gewesen ist. Etwas Eigenes habe ich gerne gehabt. Das finde ich vor. Mancher Gedanke ist mir unterdessen eingekommen.

Ich habe es versucht, mich an jene Darstellung des Gegebenen zu erinnern, welche mir etwas bedeutet hat. Etwas möchte ich mir vorstellen können. Etwas davon möchte ich wiederzugeben wissen. Darum habe ich solche Werke geschaffen, welche mir entsprochen haben. Ich habe das getan, damit mir etwas davon zu Gesicht kommt.

So gehe ich das Meinige an. Ich baue mit einfachen Mitteln die Werkstatt für mich aus und arbeite hier fortwährend an einer Auffassung des Gegebenen. Manches habe ich dabei schon geschafft und auch abgesichert, auf dass es erhalten bleibt.

Ich möchte Ihnen nun viel Freude beim Durchlesen auch der anderen Artikel des Wikis wünschen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Auszüge aus dem aktuellen Werkschaffen von Schneider, Aquarelle und CGPs

Impuls

Ein Gedanke und dessen Entfaltung

Manchen Moment der Muße habe ich für das Werkschaffen bereits zu eigen. Ihn erfahre ich. So möchte ich ein für mich gut verträgliches Dasein fristen. Es wird mir auf die Weise vielleicht einmal etwas Besonderes gelingen. Die Fragestellung, ob ich als Künstler unter den Menschen etwas zu bewegen vermag, würde ich nicht im Voraus beantworten können. Im Grunde soll das unwahrscheinlich sein. Zu verkappt sind die meisten der Menschen gewesen, denen ich bisher begegnet bin. Allein nur Wenige sind offen genug dafür, um auch im Nachhinein noch anzuerkennen, was ich da getan habe.

Das Wissen um meine eigene Situation ist mir eingegeben. Ich beschaue es zeitweise. Darauf baue ich das Weitere auf. Somit gestalte ich das eigene Gut als eine Widerspiegelung des Gegebenen. Das ist eine schwierige Aufgabe für mich, wie ich mit Sicherheit sagen kann. Sie hat von Zeit zu Zeit eine Gesamtsicht auf die Dinge des Menschendaseins erforderlich gemacht. Eine solche lässt sich tatsächlich allein nur mit den gerade in situ gegebenen Mitteln leisten, welche auch wirklich bei uns vorhanden sind. Da wird man bisweilen sehr in seiner Wahrnehmung reduziert sein. Alles daran wird zudem festgelegt sein. Man kann es kaum zugleich begreifen, was daran gefehlt hat, weil die Dinge nicht separat erschienen sind. Da wird es eine ganze Weile dauern, ehe wir etwas verstanden haben.

Solche Anhaltspunkte und Merkmale der Umwelt aber durch eine Benennung mit Worten festzulegen und das Bekannte davon auszubauen, soll sie uns erinnerlich machen. Da nimmt man hernach etwas davon zur Kenntnis, falls man sich damit befasst hat und behält ein solches Wissen in der Regel auch bei. Es soll uns möglich sein, damit etwas zu erarbeiten, was uns zu eigen ist. Indem man einen Bestand des Gegebenen sichtet und das Gute daran anerkennt, kann man eine innere Ordnung davon gewahren. Sie haben wir als leer, aber auch als voller Potential angenommen. Darum schließen wir uns an sie an. Das führt wahrscheinlich zu einer Festigung in solchen Belangen. So werden einem Menschen vielleicht einmal die Begebenheiten seines eigenen Lebens von Grund auf klar sein.

Der Mensch hat einen gewissen Bedarf an Erkenntnis. Es entspricht seinem Wesen, dass das so für ihn gilt. Das soll sein Kreuz sein. Ein solches möchte ich für mich anerkannt haben. So bin ich einmal dazu gekommen, ein Werkschaffen zu betreiben. Dabei habe ich etwas davon aufgeschrieben, was mir eingegeben gewesen ist, um es später erneut zur Kenntnis nehmen zu können, was es für mich bedeutet. Das Ganze kommt auf die Weise bei mir vor, wie ich es Ihnen hier mitgeteilt habe. Manche Vorstellung wird dabei körperlich-visuell von mir betrieben, damit man etwas davon ableiten kann, was von Wert sein wird. Dabei praktiziere ich mit einer gewissen Zurückhaltung meine Kunstform.

Unterdessen hat sich manches Argument dazu eingefunden, welches besagt, wie meine Dinge sich gegeneinander verhalten. Mit den für mich erreichbaren Gegenständen innerhalb von meiner Wohnung gehe ich gerne um. Dieser Sache verleihe ich manchen Nachdruck bei Werk. Durch meine Stärke, welche dabei schon vernehmbar erschienen ist, kommt da etwas zustande, was mir gutgetan hat. Da soll etwas davon wahr sein, was mir eingegeben ist. Jene introspektive Wahrnehmung meiner Gedanken und Ideen bewirkt ein Aufkeimen solcher Dinge bei mir und macht mich innerlich reicher. Es festigt sich nach und nach zudem das Wissen über den wahren Grund für alles Wesentliche meiner Existenz bei mir. Daraus versuche ich schlau zu werden, was ich schon erfahren habe. Somit kann ich es endlich herrichten, was mich ausmacht. Das ist etwas, was ich vormals noch nicht gar so gut geschafft habe. Auch wenn es viel Zeit und Kraft gebraucht hat, um dasjenige Verberben wieder bei mir in Ordnung zu bringen, welches schon über mich gekommen ist, bin ich jetzt doch froh darüber, dass ich das endlich tun kann.

Das Gegebene beschaue ich derweil. Dabei wird mir etwas zu meinem Dasein klar. Jene damit verbundenen Momente einer Wahrnehmung erfahre ich eingehend. Sie kommen zurecht bei mir vor. Auf die Weise habe ich die Begebenheiten reflektiert, welche mir etwas gemacht haben. Unterdessen sollen meine Gedanken und Ideen zu ihrem Bestand finden und zur Ruhe kommen. Dazu habe ich mir manche Stunde eines Arbeitens an den Werken und noch viele weitere zu einem Beschauen des Gewordenen gestattet. Das mache ich gerne, weil es bedeutsam und wichtig für mich ist, so etwas zu tun. Das hat etwas mit mir zu tun. Ich möchte meine eigenen Wesenszüge einmal deuten können und sie zu stärken wissen, weil sie mir vollkommen zurecht zugehörig sind.

Da erschaue ich das Ganze. Es ist etwas Gutes gewesen. Diesen Gedanken habe ich gedacht. Dann habe ich meine Basis vor mir gesehen. Ich habe sie mir vor Augen geführt. Sie ist mir schon eine ganze Zeit lang wichtig gewesen. Da soll mir ein Bewusstsein zuordenbar sein, wie ich eines an mir trage. Was ich bereits geschaffen habe, versuche ich jetzt auszubauen, um mich damit gegenüber meinem Schicksal behaupten zu können. Damit erkenne ich den Grund für mein Handeln an. Das soll etwas sein, was mir eine gewisse Vernunft verliehen hat, mit welcher ich meine Dinge angegangen bin.

Entscheidungen finden derweil zuhauf bei uns Menschen statt. Keine führt zu etwas anderem als zu einem Niedergang des Gegebenen. Jede Weggabelung führt zu einer Aufgabe von etwas anderem als dasjenige Gute, für was wir uns zuvor entschieden haben. Ein Gedeihen der Dinge wird allein nur durch die Natur als Mutter der Geschehnisse freigesetzt. Sie verkörpert im Gegensatz zu uns das Ganze in seiner Einheit. Für es könnten wir nicht stehen. Sie macht alles aus, wir sind dagegen nicht von gleicher Bedeutung wie sie gewesen. Ein Mensch würde es sich da besser nicht anmaßen, ihr Glück in Frage zu stellen. Ihre Aufgabe und die Aufgabe des Menschen sind sehr unterschiedlich aufgrund ihrer Art. Der Bestandteil des Ganzen könnte nichts anderes als ein Anteil davon sein, was es ausmacht. Dabei soll es wahr sein, dass wir an eine Auffassung des Gegebenen durch den Menschen glauben möchten. Es soll sein Glück sicherstellen, dass er von Zeit zu Zeit eine Bedeutung des Gegebenen anerkannt hat. Ihm soll etwas davon zugänglich sein, damit er versteht, was ihn ausmacht.

Mit der Wahrheit gehen wir um, einer Wirklichkeit haben wir gedient. Können wir aber etwas davon wiedergeben? - Wir sagen mit jedem Wort etwas aus. Da hat man seine Ideen fortwährend auf ihre Aussagekraft zu überprüfen. Zuweilen hat man sie bereinigen müssen.

Manchmal können wir allein nur stammeln, stottern oder schweigen. Das soll zur Schulung unserer Fertigkeit dienen. Als Sprachgestalter widme ich mich einer solchen Prozedur eingehend, wann immer es mir danach gewesen ist, so etwas zu tun. Da kann ich in Zungen sprechen und etwas dabei vernehmen. Ich mache das, damit ich mich spüren kann.

Was macht ein Glück bei uns aus? - Mein Dasein ist ein bedingtes. Das soll ein Ankerpunkt meines Lebens sein. Es soll nichts Spektakuläres sein, was dadurch bei mir freigesetzt worden ist. Vielmehr empfinde ich es als normal. So hoffe ich, mich einmal nachhaltig festigen zu können. Derweil begehe ich wieder und wieder die gleichen Wege in unverkürzter Weise. Was mir schon einmal geglückt ist, möchte ich erneut leisten können. Was habe ich anderes zu tun, als das Leben und das damit verbundene Dasein so anzuerkennen, wie sie für mich gegeben sind.

Nun habe ich wiederum etwas festgestellt. Weil eine Bitte um den Segen jener zuvor bereits erwähnten höheren Wesenheiten für jemanden wie mich, welcher immer wieder gerne etwas geschrieben oder gemalt hat, hier bereits zum Thema geworden ist, wird sich vielleicht mancher der Leser und Leserinnen es gefragt haben, ob das auch in mein Kunstschaffen eingeflossen ist. - Ich kann es bestätigen, dass ich zeitweise schon den Wunsch an mir getragen habe, solch einen Segen zu bewirken. Einige Bitten sind in meinen Werken gewisslich enthalten.

Da ist inzwischen etwas bei mir entstanden, was ich beachtenswert finde. Ich bilde meinen 'Baukasten', die Kartei derweil zu einer nahezu vollständigen Dokumentation des Daseins von mir aus und gestalte meine Werkschau unterdessen als meinen Fundus für das darauf zukünftig Aufzubauende. Allein nur als etwas Ganzes kann meine Sache richtig von Ihnen wahrgenommen und verstanden werden, denke ich da bei mir. Derweil wächst das Gegebene weiter aus. Es entstehen Strukturen, welche zusehends regelmäßiger ausgefallen sind. Ich habe versucht, Ihnen mein Werk nahezubringen.

Auf meinem Weg gehe ich schrittweise weiter voran.