Blogeintrag vom 10.07.2025
„Abends müde, Bienen fleißig – Schlumpfkönigin hält die Stellung“
Heute war wieder Durchsicht – diesmal nach einem langen Arbeitstag und sommerlich warm. Fazit: Die Bienen machen gegen Abend, ihren Job besser als ich.
Volk 1 – Der Schwarm wächst sich warm
Die ehemalige WG auf Wanderschaft wird langsam sesshaft. Im Brutraum sind 8 bis 9 Rähmchen gut besetzt, verdeckelte Brut, offene Brut, alles da – der Nachwuchs läuft. Im Honigraum sitzen die Damen auf sieben Rähmchen, sechs davon halb verdeckelt mit Honig. Reicht vielleicht nicht fürs große Schleudern, aber für ein Gläschen „Erstlingsgold“ könnte es klappen. Die Königin? Aktiv und souverän – besser organisiert als ich beim Werkzeug sortieren.
Volk 2 – Der heimliche Star
Brutnest wie aus dem Lehrbuch: außen Futter, dann Pollen, dann sauber gelegte Brut – auf vier Waben. Futter vom letzten Mal komplett abgenommen, heute nachgefüllt. Nur die Königin blieb – wie bisher– unsichtbar. Ich beginne zu glauben, sie tarnt sich als Arbeiterin.
Volk 3 – Die Sache mit dem Schlumpf
Hier regiert unsere etwas blau geratene Majestät – die Schlumpfkönigin. Drei bis vier Rähmchen voll besetzt, viel verdeckelte Brut, das Volk wächst sichtbar. Restfutter noch vorhanden, trotzdem aufgestockt. Die Stimmung ruhig, die Königin fit – vielleicht etwas farbenfroher als vorgesehen, aber dafür unverkennbar.
Erkenntnis des Tages:
Bienen sind Frühaufsteher. Ich sollte es auch bleiben. Eine Durchsicht bei 28 °C, mit brummendem Kopf vom Tag – keine Glanzleistung meinerseits. Beim nächsten Mal heißt’s wieder: früh raus, Bienen zuerst, dann alles andere.
„Inspektor Toni – der tiefenentspannte Labrador im Dienste der Bienenkontrolle“
Während ich schwitze, sucht Toni nur den besten Schattenplatz mit Überblick. Sein Urteil zur Durchsicht: „Alles summt – ich schnüffel mal weiter!“