Die große Sommerhitze mit fast 40 Grad im Zellertal ist erst mal vorbei – zum Glück. Ich war in diesen Tagen öfter bei meinen Bienen, weil ich mir Sorgen gemacht habe, ob sie mit den extremen Temperaturen zurechtkommen.
Doch sie haben mich wieder einmal beeindruckt: Bienen wissen, wie sie sich helfen können.
Bei solchen Hitzewellen betreiben sie echten Hochleistungssport im Miniaturformat. Viele Arbeiterinnen haben Wasser gesammelt und im Stock verteilt. Andere standen an den Fluglöchern und fächelten mit ihren Flügeln, um kühle Luft hereinzuziehen und heiße Luft rauszubringen. Einige hingen draußen in Trauben – dem sogenannten „Bienenbart“ – um das Innere zu entlasten.
Ich habe extra frisches Wasser in Schalen in der Nähe bereitgestellt – das wurde gut angenommen. Trotz der Hitze waren alle drei Völker ruhig und fleißig unterwegs.
Jetzt kommen wieder etwas kühlere Tage, was für Mensch und Tier eine Erleichterung ist. Für Mitte der Woche habe ich die nächste Durchsicht geplant – ich bin gespannt, wie sich die Brutnester weiterentwickelt haben und ob sich bei den Ablegern etwas Neues zeigt.
Bis dahin dürfen die Bienen erstmal durchatmen – und ich auch. 😊