Der Kauf einer hochwertigen Antirutschmatte winterfest ist der erste und wichtigste Schritt zur Unfallprävention im Außenbereich. Doch wer glaubt, dass die Sicherheit mit der einmaligen Installation erledigt ist, begeht einen gefährlichen Irrtum. Besonders im harten Wintereinsatz, wo Frost, Streusalz, Split und gefrierender Schneematsch auf das Material einwirken, ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich. Nur eine gepflegte Matte behält ihre Zertifizierung nach der Klasse Antirutschmatte R13 und bietet über Jahre hinweg den maximalen Schutz. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Wartung Leben rettet und wie Sie die Lebensdauer Ihrer Sicherheitsmatten maximieren.
Das Herzstück einer Antirutschmatte R13 ist ihre spezielle Oberflächenstruktur. Diese verfügt über mikroskopische Rauheiten und tiefere Profilrillen, die Flüssigkeiten verdrängen. Im Winter füllen sich diese Rillen jedoch schnell mit einer Mischung aus Streusand, feinem Split und gefrorenem Matsch.
Wenn der sogenannte Verdrängungsraum (V-Wert) der Matte verstopft ist, kann Wasser nicht mehr abfließen. Es bildet sich ein dünner Schmierfilm an der Oberfläche – genau das Szenario, das die Matte eigentlich verhindern soll. Durch regelmäßiges Abspritzen oder Ausbürsten stellen Sie sicher, dass die Profiltiefe erhalten bleibt und die Matte ihre volle Griffigkeit behält. Antirutschmatte R13
Obwohl eine professionelle Antirutschmatte außen meist chemikalienbeständig ist, stellt Streusalz eine enorme Belastung dar. Wenn Salzlauge in die Poren der Matte eindringt und dort kristallisiert, kann dies zu einer schleichenden Zerstörung des Gefüges führen.
Durch regelmäßige Reinigung mit klarem Wasser spülen Sie die Salzrückstände aus. Dies verhindert, dass das Gummi spröde wird oder seine Farbe verliert. Besonders bei Modellen aus Gummigranulat ist dies wichtig, da das Salz die Bindemittel (Polyurethane) zwischen den Gummipartikeln angreifen kann. Eine gewartete Matte bleibt kälteflexibel und bricht nicht unter Belastung.
Eines der größten Risiken im Winter ist stehendes Wasser unter der Matte. Wenn die Drainagekanäle an der Unterseite durch Laub oder Schlamm blockiert sind, staut sich Feuchtigkeit. Gefriert dieses Wasser, dehnt es sich aus und hebt die Matte an.
Eine angehobene Matte verliert den Kontakt zum Boden und kann als Ganzes ins Rutschen geraten – eine lebensgefährliche Situation auf Treppen oder Rampen. Im Rahmen der Wartung sollten Sie die Matte gelegentlich anheben und den Untergrund reinigen. Nur so ist gewährleistet, dass die Antirutschmatte winterfest plan aufliegt und das Wasser ungehindert zum Abfluss oder zur Seite abfließen kann.
Für Gewerbetreibende und Hausverwalter hat die Wartung auch eine juristische Komponente. Im Falle eines Sturzes wird oft geprüft, ob die Verkehrssicherungsmittel ordnungsgemäß instand gehalten wurden. Eine verdreckte oder beschädigte Antirutschmatte R13 wird im Zweifelsfall so gewertet, als wäre gar kein Schutz vorhanden. Eine dokumentierte regelmäßige Wartung belegt, dass Sie Ihrer Sorgfaltspflicht nachgekommen sind und minimiert das Haftungsrisiko erheblich. Antirutschmatte winterfest
Um Ihre Antirutschmatte außen optimal durch die kalte Jahreszeit zu bringen, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
Wöchentlich: Groben Schmutz, Schnee und Eis mit einem harten Besen entfernen.
Nach jedem Salzeinsatz: Die Matte gründlich mit Wasser abspülen, sobald die Temperaturen über den Gefrierpunkt steigen.
Monatlich: Sichtprüfung auf Risse, hochstehende Ecken oder lockere Befestigungen (Schrauben/Kleber).
Vor dem Winter: Den Untergrund unter der Matte reinigen, um die Drainagekapazität zu maximieren.
Eine Antirutschmatte winterfest ist ein technisches Hochleistungsprodukt. Wie jede Technik benötigt auch sie Pflege, um zuverlässig zu funktionieren. Indem Sie ein paar Minuten in die Reinigung und Kontrolle investieren, sorgen Sie dafür, dass die Antirutschmatte R13 ihren Dienst verrichtet, wenn es darauf ankommt: im Moment des Auftretens bei Glatteis. Sicherheit ist kein einmaliger Zustand, sondern das Ergebnis konsequenter Wartung.