Mein Gemälde „Mamille“ entstand im Rahmen einer freiwilligen Vertiefungsarbeit in der Schule, die sich darauf konzentrierte, Hautfarben korrekt darzustellen. Mir ist es wichtig, mit dieser Malerei ein bedeutendes und leider immer noch sehr präsentes Thema in der heutigen Gesellschaft anzusprechen. Die Bilder zeigen vier Ausschnitte einer Brust, wobei drei offensichtlich weiblich sind. Der einzige Unterschied bei der weiblichen Brust ist, dass sie durch die Hände der Frau verdeckt ist.
Leider besteht in der heutigen Gesellschaft immer noch die Tendenz, dass die Brustwarze der Frau sowohl im digitalen als auch im öffentlichen Leben nicht gerne gesehen wird, während die männliche Brustwarze kein Problem darstellt, obwohl es offensichtlich dasselbe ist. Mit meiner Malerei möchte ich den Betrachter dazu anregen, über diese Situation nachzudenken und sich damit auseinanderzusetzen, in der Hoffnung, dass es in Zukunft nicht mehr so sein wird. „Mamille“ bedeutet auf Lateinisch Brustwarze und wird nicht nach männlich oder weiblich unterschieden, so soll es auch in der Geselschaft sein.