Informatik

Das Fach Informatik stellt sich vor

Informations- und Kommunikationstechnologien sind zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden.

Der Umgang mit digital dargestellter Information und die Beherrschung von Informations- und Kommunikationssystemen werden infolgedessen als unverzichtbare Ergänzung der traditionellen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen angesehen. Die hierzu erforderlichen Kompetenzen werden heute ebenso wie Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen vielfach zur Gestaltung des gesellschaftlichen und privaten Lebens benötigt.

Zu den Aufgaben des Informatikunterrichts an allgemein bildenden Schulen muss es daher gehören, diese Kompetenzen gezielt zu entwickeln, um Schülerinnen und Schülern die Orientierung in einer technisierten Welt und den Zugang zu allen Bereichen einer Informations- und Wissensgesellschaft zu ermöglichen. Schülerinnen und Schüler lernen hier handelnd den flexiblen Umgang mit digital dargestellter Information, indem sie mit jeweils geeigneten Informatiksystemen (Systeme die Hard- und Software sowie die gesamte Infrastruktur zum Austausch von Daten umfassen) interagieren. Sie nutzen diese Systeme als Werkzeuge, um sich Informationen zu beschaffen, sie zu verwalten und um Informationen in vielfältiger Weise zu bearbeiten.

Darüber hinaus übernimmt der Informatikunterricht nicht nur fachspezifische Aufgaben, indem er bei Schülerinnen und Schülern einen verständigen Umgang mit automatisierter Informationsverarbeitung und der hierzu benötigten Infrastruktur entwickelt. Er leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur Allgemeinbildung, indem er universell einsetzbare Kompetenzen fördert, die in einer komplexer werdenden Welt zum Bewältigen von Problemen benötigt werden.