Kunst des Zufalls

Die Idee hinter dem Wettbewerbsprojekt "Kunst des Zufalls" ist ein fächerübergreifendes Projekt - es vereint MINT und kulturelle Bildung: Kunst bestimmt durch Mathematik und Technik.

Die Schüler*innen des Kurses WP-MINT 8 2020/21 beschäftigen sich mit dem Thema Zufall. Was ist Zufall, wie lässt er sich mathematisch deuten?

Nach der Theorie geht es um das Erschaffen von Kunstwerken durch zufällige Ereignisse. Erste Beispiele sind hier die "analogen" Bilder, welche nach vorher festgelegten Regeln z.B. erwürfelt wurden.

Die Menge der möglichen Ereignisse schafft mehr oder weniger komplexe Bilder, diese würden jedoch kaum noch einmal so entstehen, wenn sie nach gleicher Anleitung wiederholt gemalt würden.

Um dies zu beweisen wurden "digitale Bilder" aus einer Matrix 5x5 LEDs programmiert.

Nach dem Erzeugen einer Variable wird dieser ein Zufallswert in einem bestimmten Bereich zugeordnet. Danach folgt eine Abfrage und eine Zuweisung zu bestimmten Mustern.

Die Chance, dass ein Bild ausgewählt wird beträgt also 1/25.Doch was ist, wenn ein "Bild" aus 4 nebeneinander liegenden Matrizen besteht?

Andere Schüler*innen haben eine RGB-LED angesteuert. Eine Leuchtdiode, die "Farben mischen kann". Na, wie viele Möglichkeiten gibt es bei drei Farben, die an oder ausgeschaltet werden können?

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ROBOTER _ KUNST

Wir haben es als vorläufiges Projektziel geschafft, einen bestellten Roboterarm zusammenzubauen - und mit einem Farbtrichter zu ergänzen. Dann haben wir ihn so programmiert, dass er zufällig Positionen anfährt, dort eine zufällige Zeit verbleibt und dies zufällig oft wiederholt. Es entstehen ganz unterschiedliche Tropfbilder - wir haben es geschafft, den Zufall künstlerisch darzustellen - diese Bilder sollen zukünftig durch das Greifen von unterschiedlichen Farben noch vielfältiger werden....