Chromebooks

LAptops oder Tablets ? Wir arbeiten mit Beidem!!!

Chromebook als Laptop mit Touchscreen.


Umgeklappt ist es als Tablet nutzbar.


Was werden die zukünftigen Anforderungen an unsere Schüler*innen sein? Keiner weiß es in einer von rasantem Wandel geprägten, digitalen Welt. Das Lernen verändert sich, die sogenannten 4K - Skills (Kommunikation, Kolaboration, Kritisches Denken, Kreativität) gewinnen immer mehr an Bedeutung im Vergleich zu klassischem Wissen. Um flexibel zu bleiben wollen wir uns nicht auf eine Geräteform festlegen. Convertibles sind "umklappbare Laptops" - und mit 11,6 Zoll wesentlich größer als "Standardtablets" für den Bildungssektor und haben eine vollwertige Tastatur - für das Lernen einiger Teilbereiche der 4K's unserer Meinung nach unersetzlich. Die Chromebooks stellen eine erweiterte Medienförderung, insbesondere im MINT-Bereich dar.

Uns stehen 18 Convertible Geräten im MINT - Unterricht und 5 zur individuellen Förderung zur Verfügung. Die gewonnenen Ergebnisse bei ihrem Einsatz sollen die Unterrichtsentwicklung voran bringen und zeitgemäßes Lernen im 21. Jahrhundert ermöglichen. Chromebooks starten in 8 Sekunden, werden nicht langsamer, haben durch vollständige Cloudanbindung riesigen Speicherplatz und eine hohe Akkulaufzeit. Die Schüler*innen bedienen die Geräte durch die Ähnlichkeit zu Handys intuitiv - durch die zu Grunde liegende Software gibt es unendlich Cloudspeicherplatz und diverse kostenlose Apps zur Nutzung im Unterricht. Die Einrichtung dauert 5 Minuten, die Geräte fahren automatische Updates und jede Schüler*in kann durch einen individuellen Login jedes Gerät der Schule nutzen und hat sofort Zugriff auf ihre/seine Daten.

Unsere Konzepte, Ideen und Überlegungen für Chromebooks im Unterricht dokumentieren wir hier...

Kollaboratives Arbeiten

Mit Docs, Präsentationen und Tabellen stehen drei Apps zur Zusammenarbeit zur Verfügung. Die Schüler*innen können beispielsweise gemeinsam Ergebnisse von Versuchen in eine einzige Tabelle eintragen und sortieren.

Im Beispiel links haben die Schüler*innen ihre Ergebnisse in ein Dokument eingefügt. Jede Teilnehmer*in im Dokument ist durch Farben erkennbar, es entsteht jedoch ein gemeinsames Dokument.




Digitale Unterrichtsorganisation

Mit der App Classroom kann man Unterrichtsreihen übersichtlich und klar strukturiert darstellen.

Ebenfalls sind verschiedene Differenzierungsstufen sehr gut einplanbar.








Materialsammlung für die Unterrichtsstunde

Material, Differenzierungsaufgaben und Arbeitsanweisungen klar strukturiert. Die Materialien können individuell oder kolaborativ bearbeitet werden, je nach Anforderung der Aufgaben.






Die ersten Versuche mit digitalem Unterricht - Chromebooknutzung im MINT Raum. Ein alter Medienwagen bietet Platz für die Cromebooks und ist mit Beamer, Lautsprechern und Wireless Cast ausgestattet. Alle Schüler*innen können so ihre Arbeitsergebnisse am Beamer von ihrem Gerät aus präsentieren. Der Raum wurde so flexibel eingerichtet, dass die Schüler*innen ihren Arbeitsplatz eigenständig wählen können.

Die Schüler*innen nutzen die Geräte auf verschiedene Arten. Zum Lesen, Recherchieren oder Verfassen von handschriftlichen Anmerkungen nutzen sie oft das "halb" umgeklappte Gerät.

4 K und "zeitgemäßes Lernen"

Lernen im 21. Jahrhundert ist eine Verpflechtung aus klassischem WISSEN und noch drei weiteren Dimensionen (vgl. https://routenplaner-digitale-bildung.de/):


  1. Skills - 4K’S Kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation, Kolaboration

  2. Character - Fragen der Persönlichkeit Neugier, Achtsamkeit, Resilienz…

  3. Meta-Lernen - das Lernen über das Lernen

Besonders das projektartige Lernen ist präadestiniert für zukunftsorientiertes Lernen. Wir nehmen am Wettbewerb digiyou - digitalisiere deine Zukunft teil und sind eine von 15 Schulen NRW weit im Finale. Eine Dokumentation des Projektverlaufes gibt es unter "digitale Bildung" /digiyou.

Im Folgenden werden u.a. Teilaspekte des Projektes für die Schulung der 4K Skills angeführt.


Kommunikation

Zwei Schüler*innen tauschen sich über ihr erstelltes Programm aus - sie suchen Fehler bzw. versuchen dem Zug weitere Fähigkeiten zu programmieren.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit von Anfragen in Foren, Chats oder Videotelefonie.

Kreativität

Zum analysieren und Beschriften von Fotos hat sich der "Tablet-Modus" bewährt. Die Schüler*innen entwickeln Ablaufdiagramme oder markern Bereiche für Präsentationen an.

Des Weiteren Nutzen sie verschiedene Programme wie Scratch oder micro:bit, um kreative Lösungen für technische Probleme zu finden.

Kolaboration

Schüler*innen können gemeinsam an einer Präsentation arbeiten - jede an ihrem Themengebiet - alles in Echtzeit.

Kritisches Denken

Technische Systeme bewerten und Informationen aufbereiten. Ergebnisse einer Internetrecherche werden als Dokument erarbeitet, für einen Vortrag als Präsentation vorbereitet und anschließend diskutiert - oder in den anderen Dokumenten kommentiert.