Unsere Gruppe ...

... ist keine Gruppierung nach Art eines Verein, sondern eine Initiative von und für Frauen, die persönliche Erfahrungen mit dem Zölibat eint.
In Bezug auf Alter, Beruf, jeweilige Lebenssituation und Sicht auf die katholische Kirche sind wir zum Teil sehr unterschiedlich.

Wir sind ein Forum für Frauen mit Problemen, die in der Beziehung und im Zusammenleben mit zölibatär gebundenen Partnern und Partnerinnen auftreten oder aufgetreten sind.

Die jeweilige Gruppenzusammensetzung bestimmt die Themenschwerpunkte unserer Treffen. Dabei wollen wir nicht Wege vorgeben, sondern Erfahrungen austauschen. Das kann der Frau Mut machen, nach für sie akzeptablen Lösungen zu suchen. Auf jeden Fall hilft es, aus Isolation, Heimlichkeit und dem Gefühl des "Einzelschicksals" herauszutreten. Die gegenseitige Unterstützung und ein echtes Solidaritätsgefühl stärken das Selbstbewusstsein von uns Frauen.


Unser Anliegen ...

... ist es in erster Linie, den einzelnen Frauen Mut zu machen, aus der Isolation herauszutreten und sich mit ihrer Situation auseinander zu setzen. Es tut gut, sich über ähnliche Erfahrungen auszutauschen und dabei Solidarität zu erleben.

Über das individuelle Element hinaus tragen wir dazu bei, dass die Diskussion um die Aufhebung des Pflichtzölibats nicht verstummt. Wir sind so ein "Stachel im Fleisch" der katholischen Kirche.

Wir setzen uns für eine Kirche ein, die offener und menschlicher ist, die Priester und ihre Partnerinnen nicht diskriminiert, die Frauen auch in der Kirche eine gleichwertige Stellung einräumt und somit glaubwürdig ist in ihrer Sorge um das Heil aller.

Das ist uns möglich, weil einige von uns auch in der Öffentlichkeit auftreten und Anfragen seriöser Medien und des Kirchenvolkes beantworten können. Information und Aufklärung innerhalb der Kirche stehen dabei an erster Stelle.

In letzter Zeit bemühen wir uns intensiver um die internationale Vernetzung mit Frauengruppen ähnlicher Zielsetzung.

Denn gemeinsam sind wir stärker!