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Georg Reischel

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Die Gene sind keine Erbinformationen und sie werden auch nicht weiter gegeben. Der Mensch pflanzt sich nicht fort und er vererbt auch nicht seine körperlichen Merkmale. Die Eizelle wird nicht befruchtet und das Kind wird nicht gezeugt. Die Frau wird nicht von einem Mann schwanger und es ist auch nicht sein Kind, mit dem sie schwanger ist.





Weitergabe der Gene Nur eine Zelle kann ein Genom weiter geben und es ist immer ihr eigenes Genom, welches sie weiter gibt. Und nur eine Zelle kann ein Genom aufnehmen, die dafür allerdings mit produziert werden muss, da alle anderen Zellen schon ein Genom haben. Die Gene werden ausschließlich von Zelle zu Zelle weiter gegeben. Zytoplasma (aktuelle genetische Wirkung) Die Inhalte des Zytoplasmas der Zelle sind die je aktuellen genetischen Wirkungen, während die Gene im DNA Molekül erst abgelesen werden müssen, ehe sie wirken können. Genprodukte des Zytoplasmas Der Inhalt des Zytoplasmas der Eizelle besteht aus den Genprodukten des weiblichen diploiden Genoms und stammt nicht von den fortgepflanzten Genen von Frau und Mann ab. Von diesem Zytoplasma gehen die ersten Wirkungen aus und nicht von den fortgepflanzten haploiden Chromosomensätzen. Vier bis acht Zellstadium Die fortgepflanzten Gene von Frau und Mann beginnen mit ihrer Wirkung erst im 4 - 8 Zellstadium des Embryos. Ca. drei Tage lang wirken allein die maternalen Genprodukte des Zytoplasmas der Eizelle. Keimzelle, Zygote Die Keimzelle wird als haploide Zelle definiert und die Zygote als diploide Zelle. Die Eizelle ist jedoch keine haploide Zelle, da sie erst bei ihrer Befruchtung die zweite Reifeteilung beendet und bis dahin zweifach haploid ist. Und die Zygote wird erst nach 24 Stunden diploid, wobei es sich um zwei diploide Genome handelt, da die zwei haploiden Chromosomensätze getrennt voneinander repliziert werden. Erst die beiden Tochterzellen der Zygote sind diploide Zellen. Zweifache Rekombination Der haploide Chromosomensatz von Eizelle und Spermium ist zweifach rekombiniert, womit ein „sich fortpflanzen“ unterbunden wird. Vier genetische Quellen (Zufallsverteilung) Das Kind erhält seine Gene aus vier verschiedenen Quellen aufgrund der Rekombination der Gene zweier Organismen im Zuge der Meiose. Epigenetische Reprogrammierung Der haploide Chromosomensatz des Spermiums wird im Zuge der epigenetischen Reprogrammierung direkt nach seinem Eintritt in die Eizelle größtenteils demethyliert. Zelltypen (Epigenetik) Der menschliche Organismus besteht aus über zweihundert verschiedenen Zelltypen, wozu auch die Eizelle gehört und nur aus dem Zelltypus Eizelle kann ein neuer Organismus erwachsen. Der Mann gibt seine Gene weiter Das Spermium wandert vom männlichen Organismus in den weiblichen Organismus und die Gene des Spermiums werden der Eizelle übergeben. Die Eizelle dagegen tut nichts dergleichen. Der Mann pflanzt seine Gene fort, die Frau jedoch nicht. Denn das Spermium wird mit dem Mann gleichgesetzt, da bei der Befruchtung der Eizelle durch das Spermium der Mann ein Kind zeugt. Somit muss die Eizelle mit der Frau gleichgesetzt werden und die Eizelle gibt ihre Gene nicht weiter, was übersetzt bedeutet, dass die Frau sich nicht fortpflanzt. Zelltheorie und Zellteilung Der Mensch besteht aus Zellen und jede Zelle stammt aus einer Zellteilung. Die Fortpflanzung des Menschen wird von einer je einzelnen Zelle getätigt und die Reproduktion des Menschen teilt sich in die je einzelnen Reproduktionen der Zellen auf. Fortpflanzung des Virus (Wirtszelle) Die Wirtszelle produziert die neuen Viren und gibt ihnen die Gene des Virus weiter. Die neuen Viren bestehen gänzlich aus der Materie der Wirtszelle. Die Wirtszelle pflanzt das Virus fort und nicht das Virus sich selbst. Erbinformation (Kopie der Gene) Der genetische Inhalt einer Zelle wird nicht weiter gegeben, sondern nur ihre jeweilige Kopie im Zuge der Zellteilung. Materie und Energie Das Genom liefert weder Materie noch Energie. Gehalt an Informationen Die genetischen Informationen beziehen sich ausschließlich auf Moleküle, welche allesamt in und von der Zelle hergestellt werden. Befruchtungshügel, Plasmogamie, Phagozytose Das Spermium wird von der Eizelle aktiv mittels der Phagozytose aufgenommen. Dieser Vorgang beginnt mit dem Befruchtungshügel der Eizelle, dem die Plasmogamie und die Phagozytose direkt folgt. Oogenese, Spermatogenese Die Eizelle (+Oogenese) ist mit dem Spermium (+Spermatogenese) nicht vergleichbar. Einzig der genetische Inhalt ist vergleichbar, allerdings nicht bei der Zeugung eines Sohnes. Sinn und Zweck (genetische Variation) Der Sinn und Zweck der genetischen Fortpflanzung ist die Erstellung einer genetischen Variation und nicht eine Fortpflanzung oder Vererbung der beteiligten Organismen. Zellprozesse Das Genom kann keinen Vorgang aus sich selbst heraus tätigen. Alle genetischen Vorgänge sind Prozesse einer Zelle. Der haploide Chromosomensatz des Spermiums Der haploide Chromosomensatz des Spermiums ist mit Protaminmolekülen versetzt, womit eine hohe Dichte des DNA Moleküls ermöglicht wird. In diesem Zustand ist jedoch der haploide Chromosomensatz des Spermiums genetisch funktionsuntüchtig. Das Spermium ist weder ein Same, noch eine Zelle Das Spermium ist kein Same, da sich dieser erst aus einer befruchteten Eizelle entwickelt. Das Spermium ist auch keine Zelle, da diesem sein Zytoplasma entzogen wurde. Unvollständiger haploider Chromosomensatz Bei der Zeugung eines Sohnes liefert der Mann statt eines X - Chromosoms ein Y - Chromosom, obwohl sich auf dem X Chromosom einige überlebenswichtige Gene befinden.




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