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das Duo mit Karin Eckstein, Ban­doneon und Bill Bergelt am Flügel verbindet in seinen Arrangements Tango, Jazz und folkloristisch geprägte Klassik zu einem eigenen Stil.

Die Melancholie des Bandoneons, der per­lende Klavierklang, professionelle  Virtuosität und akzentuierte Rhythmik verschmelzen zu einem einzigartigen Klangerlebnis. Zudem präsentieren sich die Musiker als versierte Solisten.

Karin Eckstein zeigt die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des seltenen Instrumentes und erläutert auf unterhaltsame Weise den langen Weg des Bandoneons von Deutschland nach Ar­gentinien und damit seine Metamorphose  zur unverwechselbaren ‚Stimme des Tango Argen­tino’. Bill Bergelt, Komponist und Bandleader, besticht durch eigenständig-expressives Spiel.

Das fürs Publikum Herausragende ihrer Darbietungen sind nicht nur das "kuriose" Tango-Instrument Bandoneon, sondern ebenso die große Bandbreite der verschiedenen miteinander verschmolzenen Stilarten. Auffällig hierbei: Die Zuhörer berichten nach Konzerten begeistert von völlig unterschiedlichen "Lieblingsstücken" aus dem Programm - der Tangofreund bevorzugt die Tangoseite, der Jazzfreund wohl die seine und so ist es auch mit dem Klassik- und dem Folklorefreund. Keiner aber fühlt sich durch die ihm eher ferneren Stilelemente befremdet. Fusion gelungen!

Karin Eckstein  nahm nach erfolgreich abgeschlossenem Musikstudium (Klavier und Kirchenorgel) Bandoneon-Unterricht bei Peter Reil (Berlin). Danach studierte sie sechs Jahre bei Maestro Juan José Mosalini am Konservatorium von Gennevilliers/Paris und legte im Juni 2003 ihr Examen mit Auszeichnung ab.
Mehrere Aufenthalte in Buenos Aires und anderen Städten Argentiniens und der damit verbundene nähere Kontakt mit legendären Bandoneonspielern vertieften ihr Verständnis der argentinischen Musik und ihrer Wurzeln.
Ihr vielseitiges Können ermöglicht ihr ein breitgefächertes Spektrum vom traditionellen tanzbaren Tango über den Tango Nuevo zur zeitgenössischen Musik. Zudem legten ihre Studien in Paris die Grundlage für ein großes Repertoire an Arrangements für das Bandoneon als Soloinstrument.
Als Solo-Bandoneonistin in Piazzollas Operita 'Maria de Buenos Aires' hatte sie von 2003 bis 2006 ein Engagement am Staatstheater Wiesbaden, auch in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Darmstadt. Mit der 'Cappella Villa Duria' (Düren) interpretierte sie als Solistin 'Aconcagua - Konzert für Bandoneon und Orchester' von Astor Piazzolla. Zudem trat sie als Solo-Bandoneonistin mit dem Heilbronner Sinfonieorchester auf. Für den Kurzfilm 'Tango del aire' mit Monica Bleibtreu in
der Hauptrolle spielte sie den Soundtrack ein. Außerdem wirkte sie in mehreren Fernsehproduktionen mit.
 
Der Pianist Bill Bergelt sieht  seinen Zugang zur Musik nicht nur in der bloßen Interpretation klassischer Werke, sondern es sind vor allem eigene Kompositionen und die Beschäftigung mit formalen und harmonischen Strukturen,  die seine Beziehung zur Musik prägen.
Während seines Studiums setze er sich intensiv mit dem Jazz auseinander, vor allem inspirierten ihn dabei musikalische Grenzgänger wie Chick Corea und Keith Jarrett. Gemeinsam mit Joachim Keck gründete er das Duo Solidaire – Solitaire, zahlreiche Auftritte (u.a. auch in Griechenland) folgten.
Bekannt wurde Bill Bergelt mit seiner Jazz-Formation Bill Bergelt Brikett, für die er die Kompositionen schrieb. Mit diesem Ensemble bestanden engere Beziehungen zur Tschechoslowakei – und damit verbunden – Auftritte in Prag, eine der Hauptstädte des europäischen Jazz.
Bill Bergelt präsentiert sich auch als Performance-Lyriker mit seinem Solo-Programm Piano & Poesie. Diese Darbietungen greifen zurück auf sein jüngstes Buch „Inmitten der Bucht – vom Rand her. Poesie in Konglomeraten, Faxen & Feilchen“ und seine CD „Hellas. Piano Solo“ – ‚Klangschaften’ im Dreiländereck zwischen Klassik, Jazz und griechischer Inspiration.

 

Yazzango