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4D BIM

4D ist nicht nur 3D Modellierung plus Zeitplanung (3+1=4). 
- Es ist die Planung der räumlichen Dimension von Baugruppen in einem dreidimensionalen Datenmodell. Ein 3D Modell kann mit Quantitäten hinterlegt werden, die Basis für die Berechnung der Dauer einer Aktivität im Terminplan sein können. Damit entsteht tatsächlich ein integriertes 4D Datenmodell. 

Computergestützte 3D Modellierung sollte heute mehr sein, als die Weiterentwicklung der technischen Planung, die früher mit einem 3D Kunststoffmodell erledigt wurde. Auf einer Holzplatte entstand Schritt für Schritt das Modell Industrieanlage, in Interaktion mit den Planungsingenieuren und Konstrukteuren. Kunststoffmodelle wurden noch in den 90-er Jahren für die Planung und die Montage zwingend benötigt. Terminpläne wurden zur Projektsteuerung auf dem Großrechner erstellt und periodisch revidiert. 
Eine Denkweise 3+1=4 war damals undenkbar, heute in einem einheitlichen Datenmodell ein "muss"


BIM ist nicht "Building Information Modeling" im Sinne eines "Gebäude Daten Modellierens". Es ist ein Datenmodell im Sinne von "to build", übersetzt mit "errichten". 
- Es werden Straßen, Schienennetze, Gebäude, Flughäfen, Prozessanlagen errichtet, in Betrieb genommen und betrieben. 
- In der Ablaufplanung kann man Baustellen in Linienbaustellen für Straßen und Schienennetze oder flächige Baustellen für Gebäude und Prozessanlagen einteilen. 

Die Lieferung der Anlagenteile, die Massivbau- und Stahlbauarbeiten, die Montage der Anlagenteile und des Bulk- Materials kann mit der Netzplantechnik zeitlich planbar gestaltet werden.