Die Straßen


Der Weg wurde 1905 als "Straße 358" von der Berliner Bauland angelegt. Die ersten Grundstücken wurden am 8. August 1935 verkauft. Der Westhofener Weg wurde hauptsächlich in den Jahren 1936 bis 1939 bebaut. Der namensgebende Ort Westhofen liegt im Wonnegau (Rheinland-Pfalz). Bild vom Marktplatz Westhofen



Der Weg wurde 1905 als "Straße 359" von der Berliner Bauland angelegt. Die ersten Grundstücken wurden am 8. August 1935 verkauft. Der Osthofener Weg wurde hauptsächlich in den Jahren 1937 bis 1940 bebaut. Der Ort Osthofen liegt im Wonnegau (Rheinland-Pfalz).


Der Weg wurde 1905 als "Straße 360/361" von der Berliner Bauland angelegt. Die ersten Grundstücken wurden am 8. August 1935 verkauft. Der Pfeddersheimer Weg wurde hauptsächlich in den Jahren 1938 bis 1941 bebaut. Der Wormser Ortsteil Pfeddersheim liegt am Südrand des Wonnegau.



Der Weg wurde am 31. August 1937 als "Straße 357" von der Heimstätten AG angelegt und bis 1938 bebaut. Der Ort Albig liegt am Nordrand des Wonnegau, in der Nähe von Alzey (Rheinland-Pfalz).



Unweit östlich vom Wonnegauviertel in der "Reichsbeamtensiedlung" gelegen, trägt der Weg erst seit 1947 den Namen des Ortes Guntersblum im Wonnegau, der Weg hieß bis 1939 Elisabethstraße und bis 31.7.1947 Badenweiler Straße.
Der Guntersblumer Weg führte (noch 1943 nachweislich) über die Tewsstraße hinaus bis zum ehemaligen Bauernhof Hönow (heute auf Höhe des Club A18 im Studentendorf) und mündete in Höhe des Pfeddersheimer Weges in die Wasgenstraße ein.
Spätere Stadtpläne zeigen sogar, dass der Guntersblumer Weg von der Tewsstraße senkrecht bis zur Potsdamer Chaussee führte und eine Querverbindung zum Pfeddersheimer Weg besaß. Mit dem Bau des Studentendorfes 1958 wurde dieser Teil abgerissen.



Der Teil der Von-Luck-Straße nördlich des Viertels wurde schon um 1902 von der Heimstätten AG, die den Ortskern um den Bahnhof Nikolassee bebaute, angelegt. Der südliche Abschnitt durch die Zehlendorfer Heide folgte um 1912. Hans-Ulrich von Luck und Witten (1861-1945) war Kammerherr und Hofmarschall des Prinz Friedrich Leopold von Preußen und setzte sich für de Bau einer Villenkolonie in Nikolassee ein. Die südliche Von-Luck-Straße wurde hauptsächlich in den Jahren 1935 bis 1940 bebaut.



Die Straße wurde 1904 von der Heimstätten AG als Zufahrt zur Potsdamer Chaussee angelegt und 1907 befestigt. Die ersten Grundstücke wurden um 1930 bebaut. Mittelbusch hieß das Waldstück, das früher hier existierte, bevor die Straße erbaut wurde. Die Straße im Mittelbusch wurde hauptsächlich in den Jahren 1936 bis 1939 bebaut.



Die damalige "Straße C" wurde von der Bezirksverwaltung und den Anwohnern gemeinsam angelegt und am 4. August 1930 dem Verkehr übergeben. Die Beskiden sind ein polnisch-slowakischer Gebirgszug. Die Beskidenstraße wurde hauptsächlich in den Jahren 1932 bis 1936 bebaut, an ihr stehen auch die ältesten Häuser der Siedlung.



Der Weg wurde um 1931 als "Straße A" von der Heimstätten AG angelegt und am 4. April 1934 umbenannt. Adolf Haag (1858- 1927) war Gemeinderatmitglied in Nikolassee. Die Haagstraße wurde hauptsächlich in den Jahren 1935 und 1936 bebaut.



Die Straße wurde südlich der Beskidenstraße um 1909 von der Berliner Bauland angelegt, den Nordabschnitt hat die Heimstätten AG, deren Vorsitzender der Bauunternehmer Hugo von Krottnaurer (1851-1915) war, um 1904/05 angelegt.
Die südliche Krottnaurerstraße wurde hauptsächlich in den Jahren 1935 bis 1938 bebaut.



Der das Wonnegauviertel tangierende Teil der Wasgenstraße wurde 1925 angelegt und hieß damals "Nordsternstraße". Wasgen ist übrigens die altdeutsche Bezeichnung für das Gebirge der Vogesen (Elsaß). Die Häuser an der südlichen Wasgenstraße gehören nicht zum Viertel, da sie erst in den 50er und 60er Jahren entstanden oder zum Studentendorf Schlachtensee gehören.



Seit dem 20. Juli 1938 heißt die frühere Hubertusstraße nach dem Berliner Reformpädogen Johannes Tews (nach dem auch nach dem Krieg die anliegende Westschule benannt wurde).



Die frühere Wannseestraße wurde am 5. Juni 1939 zu Ehren der nationalsozialistischen Legion Condor, die im spanischen Bürgerkrieg eingesetzt wurde, in "Spanische Allee" umbenannt. Die Straße wurde nach dem Krieg nicht umbenannt. Seit dem 27. November 1998 erinnert aus Gedenken an die Greueltaten im spanische Bürgerkrieg der angrenzende Guernicaplatz.



Diesen Waldweg durch die Zehlendorfer Heide gibt es vermutlich seit 1895, der Weg heißt seit dem 24. Juli 1961 nach dem Schriftsteller, der 1942 als Opfer des Nazidiktatur (seine halbjüdische Tochter sollte deportiert werden) in Nikolassee Selbstmord begang.


Übrigens: Etwa zur gleichen Zeit wurden in der Kolonie Düppel-Süd (die Gegend um die heutige Neuruppiner Straße) auch Straßen mit Namen rheinhessischer Weinbauorte angelegt (Bechtheimer Straße, Badenheimer Weg, Dietersheimer Weg, Eckelsheimer Weg und Elsheimer Weg). Diese Straßen tragen heute Namen brandenburgischer Siedlungen.
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