42 Tag(e) bis
Zweibrücken

Erster klarer Sieg

Von unserem heutigen Gegner BSV Aarberg wusste ich bisher nur, dass er uns mit seinem sportlichen Entgegenkommen ermöglicht hatte, dass wir am 8. Oktober am Wacker-Jubiläum haben teilnehmen können. Wir hätten nämlich an diesem Tag gegen Aarberg spielen müssen und nur dank dem Einverständnis unseres heutigen Gegners war eine Verschiebung des Spiels möglich. Für diese sportliche Haltung nochmals ein herzliches Dankeschön, ich hoffe, das gespendete Bier nach dem Match hat trotz der Niederlage geschmeckt.

 

Im Spiel wollten wir natürlich keine Geschenke machen. Über die Spielstärke des BSV Aarberg wusste ich allerdings nichts, das Spiel gegen diesen Gegner war eine absolute Premiere (ja auch das gibt es trotz meiner bereits 43. Saison noch). Beim Einlaufen war sofort und unschwer zu erkennen, dass auch bei unserem Gegner einige ältere Spieler dabei waren, die uns vermutlich nicht mit Gegenstössen überrennen würden. Allerdings war zu vermuten, dass dafür mehr Routine als z.B. bei Uni Bern vorhanden war und unsere Fehler demnach ebenfalls bestraft werden würden. Deshalb wollten wir von der ersten Minute an voll konzentriert auftreten und in der Verteidigung von Anfang an sehr kompakt stehen.

 

So wie es aussieht, haben wir letzten Mittwoch, als wir wegen dem Heimspiel unserer 1. Mannschaft Hallendienst anstatt Training hatten, ein schlechtes Beispiel mitgenommen. Genau gleich wie unserer 1. Mannschaft gegen RTV Basel ist uns der Start ins heutige Spiel völlig missraten. Obschon der BSV Aarberg wirklich nicht überragend spielte, lagen wir nach 10 Minuten 1:4 zurück. Unser Angriff funktionierte gar nicht und auch in der Verteidigung waren wir noch am Geschenke verteilen, so nach dem Motto „nach (neben) Ihnen mein Herr“. Danach ging, auch in Parallelität zum Mittwoch, ein gewaltiger Ruck durch unsere Mannschaft. Von der 11. bis zur 30. Minute resultierte ein sagenhaftes 10:1 (!!!) für uns, so dass wir mit einer sehr beruhigenden 11:5 Führung in die Pause gehen konnten.

 

Die zweite Halbzeit verlief deutlich ausgeglichener. Wir konnten unser Niveau leider nicht konstant halten und machten zwischendurch wieder zu viele Fehler. Trotzdem liefen wir nie mehr Gefahr, das Spiel aus den Händen zu geben. Unsere Verteidigung inkl. Torhüter funktionierte nach wie vor sehr gut, so dass wir uns im Angriff, der  leider immer wieder unsere grosse Schwäche ist, nicht allzu gross unter Druck gerieten. Am Schluss resultierte, immer bezogen auf unsere DRÜ-Verhältnisse, beinahe schon ein Kantersieg. Wir freuen uns über unseren 19:11 Sieg, der gemäss Aussage eines älteren Aarberg-Spielers allerdings nur wegen dem Harz zustande kam. Na dann, wenn das seine Erklärung ist, soll es uns auch Recht sein. Wir haben den Sieg und das Bier danach genossen und freuen uns auf das harzlose Rückspiel im nächsten Jahr.

 

 

Rüedu Badertscher

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