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auf der Homepage der Bürgerinitiative  zum Schutz der Natur
                                                                                           im Naherholungsgebiet Wacholderhain e.V.

                                                                                                                            
In Haselünne gibt es den größten zusammenhängenden Wacholderhain in Nordwestdeutschland. Bereits 1937 wurde das Gebiet, das an Ausdehnung, Eigenart und Artenvielfalt an Flora und Fauna in Deutschland seinesgleichen sucht als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Haselünner Kuhweide, so lautet die Flurbezeichnung, umfasst heute ein Gebiet von 45 ha. Von besonderer landschaftsprägender Bedeutung sind die großflächigen Wacholderbestände. Die Fläche diente früher den Haselünner Ackerbürgern als Weidefläche.


Gegründet 2000






1973 wurde der gesamte stadtwärts gelegene Nordteil dieser Hutelandschaft zu einem Naherholungsgebiet mit Spazierwegen und einem künstlichen See umgestaltet. Hierdurch und den Ausbau des Haseufers einige Jahre zuvor hat das Gebiet bereits erheblich an landschaftlichem Reiz und schützenswerter Natur eingebüßt. Große Sandrasenbestände und Altwässer wurden hier für immer vernichtet, unter anderem einmalige Bestände der Seekanne, einer äußerst selten Wasserpflanze. Der eigentliche Wacholderhain , der schon unter Schutz stand, blieb von diesen Maßnahmen glücklicherweise unberührt.

 Das durch die Hase ausgestaltete Landschaftsrelief ist noch gut zu erkennen. Als typische Pflanze findet man hier den Säulenwacholder, den man nur in einigen wenigen Geestgebieten in Nordwestdeutschland vorfindet. Mit seinen teils eigenartigen, stattlichen Wuchsformen schmücken die Wacholder das Dünengelände innerhalb einer Haseschleife.