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Hochzeitsrede an das Brautpaar

Hochzeitsrede an das Brautpaar (Hochzeitspaar)

Liebe Gästfeste … Ähm: Festgäste!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Normalerweise halte ich ja keine Reden – ich glaube, Ihr werdet es merken ...
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Aber, dieser wunderbare Anlass, der zwingt mich einfach dazu.
Nein, es ist mir ein Vergnügen.
(leise in Richtung Brautpaar:) So oft wird es ja bei euch Zwei nicht mehr vorkommen …
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
(Zu den Gästen)
Ich danke Euch allen, dass Ihr heute gekommen seid. Aber, vor allem dem Brautpaar!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Ich finde, ohne Brautpaar wäre dieser Tag heute nur halb so schön.
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
„Mit einer verliebten Frau kann man alles tun, was SIE will ...“
– Das sagte der weise Schauspieler Peter Ustinov.
 
Doch für den heutigen Anlass gefällt mir das folgende Zitat von Georg Bydlinski wesentlich besser. Er meinte:
„Einzeln sind wir Worte – zusammen ein Gedicht ...“
 
(Zum Brautpaar)
Denn, Ihr beide seid ein Gedicht – allerdings eines, das noch lange nicht zu Ende geschrieben ist.
 
Liebes Brautpaar!
Liebe … (Vorname der Braut)!
Lieber … (Vorname des Bräutigams)!
Liebe Familien, liebe Verwandte und Freunde.
Noch ist dieser Tag nicht zu Ende, aber ich hoffe, es wird der Schönste und Unvergesslichste Eures Lebens.
Euer Hochzeitstag!
 
(Redner sieht das Brautpaar schmunzelnd an und ruft begeistert)
Kinder, macht was aus der Hochzeitsnacht!!!
(Redner blickt ins Publikum und sagt leise)
Durchaus auch Kinder …
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Wir alle sind hier, weil Ihr uns freundlicherweise eingeladen habt ...
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
... weil es etwas Gutes zu Essen gibt – doch vor allem: Weil wir Euch sehr, sehr lieb haben. Es ist nicht nur für euch ein wunderschöner Tag heute, sondern für uns alle hier.
Wir sind hier, weil wir Euch von ganzem Herzen einfach nur das Allerbeste für Euer gemeinsames Leben wünschen!
 
Es ist allerdings nicht selbstverständlich, dass WIR hier heute zusammen sein dürfen.
(Redner in Richtung Brautpaar)
Denn, ein paar andere, ganz liebe Menschen, die Euer Leben einst begleitet haben, die Euch sehr lieb gehabt haben, hätten sich über diesen heutigen Tag, über Eure Hochzeit, mindestens ebenso gefreut wie wir hier ...
... und auch sie hätten ganz bestimmt die eine oder andere Träne zerdrückt.
 
Ich denke an die … (Beispiel einer Verstorbenen) und an den … (Beispiel eines Verstorbenen). Und Ihr jetzt wohl auch …
(kurze, andächtige Pause)
 
Auch das waren Menschen, die Euer Leben, Eure Kindheit, Eure Jugend … letztendlich Eure ganzen Wesen und Eure Charaktere mit geprägt und mit geformt haben.
 
Das waren Menschen, an denen Ihr sehr gehangen seid, und die so lange Zeit für Euch da waren. – Die ein Stück des Weges mit Euch gegangen sind. - Solange, sie eben konnten.
 
Doch, auch die … (Beispiel einer Verstorbenen) und der … (Beispiel eines Verstorbenen) wünschen Euch heute – ganz bestimmt – das Allerbeste für Euren gemeinsamen Lebensweg, für euren neuen Lebensabschnitt, der HEUTE beginnt!
 
Es ist nicht selbstverständlich, dass WIR heute hier zusammen sein dürfen. Es ist ein Geschenk, für das wir hier dankbar sein sollten und auch dankbar sind!
 
(Redner zum Brautpaar)
Und es ist auch nicht selbstverständlich, dass ausgerechnet Ihr Zwei Euch überhaupt gefunden habt. Schließlich gibt es ja auch noch ein paar Milliarden andere Menschen auf der Welt.
 
Bestimmt habt Ihr Euch bereits einige Male darüber unterhalten, wie es denn so war, bei Euch, als Ihr einander kennen gelernt habt. – An jenem ersten Tag, an jenem ersten Abend. In jener ersten Nacht ...???
 
… über die ersten Gedanken unserer Braut, als sie ihn, unseren Bräutigam, zum ersten Mal gesehen hat.
Über SEINE ersten Eindrücke und Gefühle, als sie ihm plötzlich – LEIBHAFTIG – erschienen ist.
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Leibhaftig … Wie der Leibhaftige …
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Das erste Gespräch …
Das erste Rendezvous.
Der erste Tanz.
Die erste Berührung.
Der erste Kuss.
(Redner übertrieben leidenschaftlich:)
Die erste Nacht ...!!!
 
Wie das alles denn nun ganz genau, im Detail, war, dazu wollen wir Euch jetzt gar nicht näher befragen, weil: Das ist nur Eures! Diese Erinnerungen gehören wirklich nur Euch.
(Redner schmunzelnd in Richtung Brautpaar):
Wie war es denn eigentlich wirklich???
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Egal!
Euch dürfte es jedenfalls Spaß gemacht haben ...
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Das sieht man doch ...
 
„Wenn der Mensch verliebt ist, zeigt er sich so, wie er immer sein sollte ...“ - Simone de Beauvoir
 
„Lieben heißt einen anderen Menschen so sehen zu können, wie Gott ihn gemeint hat ...“ - Dostojewski
 
(Redner schmunzelnd in Richtung Brautpaar)
... und offenbar seht ihr Zwei euch gegenseitig tatsächlich so, wie Gott euch eigentlich GEMEINT (!) hat ...
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Eure Zuneigung und Liebe wurde jedenfalls gekrönt durch diese Hochzeitsanzeige hier ...
(Redner hält die Hochzeitsanzeige hoch)
... über die wir uns alle mit Euch so sehr gefreut haben!
 
(Redner schmunzelt)
Ja, ja, jetzt ist es schriftlich ... Jetzt ist es amtlich. Jetzt kommt ihr aus dieser Nummer nicht mehr heraus.
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Das Sinnvollste an einer Ehe überhaupt ist vielleicht, dass man sich ab sofort nicht mehr alleine fühlen soll.
Selbst dann, wenn es draußen noch so kalt ist … – an der Schulter des Partners wird es immer warm sein.
In den Armen deines Partners wirst du dich immer geborgen und „zu Hause“ fühlen können.
(leise)
Hoffentlich ...
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
„Liebe hat kein Alter, sie wird ständig neu geboren ...“ – ein weises Zitat von Blaise Pascal.
 
„Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden ...“ - Ricarda Huch.
 
Ich rate Euch: Seid ehrlich miteinander! Respektiert Euch! Habt weiterhin Achtung voreinander. Glaubt mir: Das schadet einer Ehe ganz bestimmt nicht!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Doch, das Gras kann nur dann wachsen, wenn die Erde darunter gut ist. Und die Liebe kann nur dann gedeihen, wenn, als Basis, das VERTRAUEN da ist!
Selbst, wenn eine Situation noch so verlockend sein mag: Missbraucht niemals das Vertrauen Eures Partners! Tut Eurem Partner niemals Weh!
 
Dazu eine kurze Geschichte:
Jemand, der schon ziemlich lange verheiratet war, wurde eines Tages gefragt, ob er denn noch nie in seinem Leben „so ein bisschen“ Gefahr lief, seinem Ehepartner „so ein bisschen“ untreu zu werden.
 
„Durchaus“, antwortete der Gefragte ganz offen. „Aber in solchen Momenten habe ich immer meine Augen geschlossen, und ich dachte ganz intensiv an meinen Ehepartner: An all die schönen Stunden mit ihm. An sein Lachen. An sein Gutes. An seine Liebe für mich ... An unser Kennen lernen. An unsere ersten Berührungen. An das erste ,Ich liebe dich‘ …
Und später dann, sah ich in solch‘ einer VERFÜHRERISCHEN Situation in meinen Gedanken immer die unschuldigen Augen unserer gemeinsamen Kinder vor mir, die mich traurig fragen würden:  ,Warum tust du das?’ ,Warum willst du uns jetzt Weh tun?’ ,Warum setzt du UNS jetzt aufs Spiel?’ ,Weshalb willst du jetzt weg von UNS?’
Und schließlich führte ich mir vor Augen, was wohl am ,Morgen danach‘ sein würde ... Nämlich dann, wenn ich wieder – im wahrsten Sinne des Wortes – ,aufwache‘ ...“
 
Mit diesem kleinen Trick – mit diesem kleinen, einfachen Trick „DES NACHDENKENS“ – gelang es dem Gefragten jedenfalls, in all den Jahren, der Versuchung zu widerstehen und tatsächlich treu zu bleiben.
Dem Augenblick zu erliegen – das ist KEINE holde Kunst.
Die Kunst liegt darin, dem Augenblick zu widerstehen!
(kurze Pause für einen Applaus des Publikums)
 
Also, liebes Brautpaar: Haltet euch fest, drückt euch, aber lasst euch auch ein bisserl atmen. Ein Russisches Sprichwort lautet:
„Liebe ist wie ein Glas, das zerbricht, wenn man es unsicher oder zu fest anfasst.“
 
Aber Ihr werdet ihn schon finden, den „goldenen Mittelweg“ ... wenn ihr versteht, was ich meine ...?!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Liebe Braut.
Lieber Bräutigam.
Ihr Beide seid starke Persönlichkeiten, zwei Persönlichkeiten, die Entscheidungen treffen können.
Entscheidungen zu treffen, das ist nicht immer einfach. Man wiegt ab: Das Für und Wider. Die Folgen. Die Konsequenzen ...
Aber, die heutige Entscheidung, die habt ihr jetzt ganz alleine getroffen. Und noch dazu aus vollem Herzen. – Ohne Hintergedanken ...
(leise in Richtung Publikum)
Hoffentlich …
 
Es gibt nur ganz wenige Entscheidungen im Leben, die man alleine und aus vollem Herzen treffen sollte. Jene zur Ehe ist eine der Wichtigsten überhaupt. Denn, das ist eine LEBENS-ENTSCHEIDUNG, zu der wir euch nun mit einem Riesengroßen Applaus gratulieren möchten.
(kurze Pause für Applaus)
 
Aber …
… und jetzt kommt das große „Aber“ …:
„Verliebt sein ist ein süßer Traum – doch die Hochzeit ist der Wecker ...“
 
(augenzwinkernd in Richtung Brautpaar)
Eigentlich könnt Ihr Zwei ja noch gar nicht wissen, was Ihr Euch mit diesem Schritt in die Ehe eigentlich angetan habt.
Die Ehe!!!
Seht Euch nur um hier!
All die Gezeichneten ...!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Heiraten … Das ist einfach:
Sie sagt „Ja“. Er sagt „Ja“. Unterschrift. Hochwürden möchte auch noch was sagen. Fertig!
Aber, das, was DANACH kommt ...!?
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Das Wort EHE besteht bekanntlich aus DREI Buchstaben.
Aus einem E. Einem H. Und noch einem E.
E-H-E!
 
Doch das ist selbstverständlich nur eine Abkürzung für etwas, das ich euch jetzt gleich einmal definieren werde …
 
Das erste E im Wort „Ehe“ steht zweifellos für – Ehetrott!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Denn das, was du jetzt an deinem Partner liebst, geht dir irgendwann einmal unheimlich auf die Nerven. Dann denkst du dir: „Um Gottes Willen, was habe ich denn da bloß geheiratet?“
Dann sagst du dir: „Gegen meinen Ehepartner ist ja der Mr. Bean ein erotisches Novum!“
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Ehetrott ...
Man schaut sich an – und sieht sich eigentlich gar nicht mehr.
Man will sich etwas sagen – weiß aber nicht, was.
Und wenn doch, wird jedes Gespräch gleich zur Diskussion – und jede Diskussion zur Aggressionsgrube. Zum Beispiel, wenn es um die Auswahl des aktuellen Fernsehprogramms geht ...
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Ich kenne ein Ehepaar, das hat sich einmal bei einem Streit um die Fernbedienung des TV-Gerätes eine halbe Stunde lang gegenseitig Schimpfwörter an den Kopf geworfen, ohne sich dabei auch nur ein einziges Mal zu wiederholen!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Die haben im Verlauf ihrer Ehe so viele Schimpfwörter gelernt, das ist unglaublich ...
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Natürlich sind die beiden auch heute hier, unter uns – aber ich verrate sie bestimmt nicht …
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
Schließlich möchte ich doch hier keine Schlägerei anzetteln …
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Ich sage nur: Wenn du den wahren Charakter eines Menschen kennen lernen möchtest, dann sei erst einmal mit ihm fünf Jahre lang verheiratet ...
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Wir buchstabieren weiter:
Der Buchstabe „H“ im Worte Ehe steht für – nicht erschrecken – der Buchstabe H steht natürlich für: „Horror“.
 
Nie wieder eine andere Frau!
Nie wieder einen anderen Mann!
Stattdessen: Sich rechtfertigen müssen für jede Sekunde zu spät.
Stattdessen: (spottet) „Wieso lässt du deine Socken einfach herumliegen?“
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
(spottet) „Kannst du nicht auch ein bisschen mithelfen?“
(spottet) „Nau …? Wer hat dich denn so spät noch angerufen?“
 
Ja, „Ehe“ bedeutet auch:
Sich nie wieder frisch verlieben.
Nie wieder dieses erste Kribbeln im Bauch.
Keine neue Eroberung mehr …
(gespielt vorwurfsvoll in Richtung Brautpaar:) Sagt mal, wisst ihr denn eigentlich, was Ihr da heute getan habt!?
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Das letzte „E“ im Wort Ehe steht natürlich für ... Elend.
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
ER macht Schulden – SIE haftet mit.
SIE setzt sich mit ihren Lockenwicklern zu ihm aufs Sofa – und ER darf trotzdem nicht erschrecken.
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Und dann erst diese Schwiegermütter!!! Um Gottes Willen! Schwiegermütter!!!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Liebe Braut!
Eines musst du wissen: Ab sofort gibt es auf dieser großen, weiten Welt nichts mehr, was deine Schwiegermutter nicht besser weiß, oder besser kann, als du.
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Selbst, wenn du den besten Schweinebraten auf der ganzen Welt zubereitest, wird deine Schwiegermutter sagen:
(meckert) „Aber meiner ist besser.“
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Selbst, wenn in Eurem Heim kein einziges Staubkorn zu sehen ist, wird die Schwiegermutter sagen:
(meckert) „Aber, bei mir zu Hause hat er es trotzdem viel schöner gehabt.“
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Und schon morgen, liebe Braut, wird Deine Schwiegermutter insgeheim deinen Mann anrufen und ihm vorwurfsvoll vorhalten:
„Bub, also wie du dich seit deiner Hochzeit verändert hast ... Entsetzlich. Magst nicht zu mir zurückkommen?“
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Aber, trotz allem habt – IHR BEIDE – und nur Ihr beide heute den Bund fürs Leben geschlossen. Keine Schwiegermutter. Kein Schwiegervater. Nur ihr!
Statistiken besagen zwar, dass jede zweite Ehe auch wieder geschieden wird ... – aber diese Statistiken wurden schließlich auch  VOR EURER Hochzeit gemacht.
 
Das, was sich finden soll, findet sich auch. Und das, was zueinander gehört, soll niemand trennen.
 
Ja!
Ehe heißt Ehetrott. Ehe heißt Horror. Ehe heißt Elend.
(leise) Fragt doch, wen ihr wollt ...!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Aber Ehe heißt auch:
E wie Ekstase.
H wie Himmlisch.
Und abermals E wie ... Erfahrung!
(Redner lächelnd in Richtung Brautpaar)
Und bei Eurer – neuen – Erfahrung in Sachen EHE wünsche ich Euch hiermit viel Glück!
 
Hanna-Renate Laurien meinte:
„Verliebt sein ist eine Art Vorgeplänkel, eine Ouvertüre, nach der sich entscheidet, ob daraus ein Drama oder ein Lustspiel wird ...“
 
Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Eure Ehe ein Lustspiel im wahrsten Sinne des Wortes wird.
Und wenn Ihr einmal nicht mehr weiter wisst, dann fragt ruhig mich!
(kurze Pause für Lacher des Publikums)
 
Denkt stets daran, was Ihr aneinander habt.
Und nicht daran, was Euch möglicherweise fehlt.
 
Selbst dann, wenn ich jetzt an all’ die lieben, unvergesslichen Menschen denke, die am heutigen Festtag leider nicht mehr unter uns weilen, sage ICH: Diese Tafel hier ist trotzdem mindestens halb voll – und nicht halb leer!
 
In diesem Sinne wünsche ich Euch heute den schönsten Abend, die unvergesslichste Nacht Eures Lebens.
(schmunzelt in Richtung Brautpaar)
Und jetzt darf endlich ICH die Braut UND den Bräutigam küssen ...
Kommt her zu mir!!!
(Applaus)
 
(In Richtung Publikum)
Oder wollt Ihr vorher noch ein paar Witze hören?
Nun:
 
Ein Mann macht mit seiner Frau Liebe. Plötzlich hält er inne und wird ganz weiß im Gesicht. Die Frau blickt ihn erschrocken an und fragt: „Kommst du oder gehst du?“
 
Der Ehemann fragt seine Frau: „Was würdest du machen, wenn ich im Lotto gewinnen würde?“
Sagt sie: „Ich würde dir die Hälfte abnehmen und verschwinden.“
Sagt er: „Nun, ich habe 36 Euro gewonnen. Da hast du 18 und jetzt verschwinde!“
 
Ein alter Ehemann kniet in der Kirche vor dem Altar und sagt: „Lieber Gott, ich habe meine Frau wirklich sehr gerne. Wirklich sehr gerne. Aber wenn du sie lieber hast – dein Wille geschehe ...“
 
In den meisten Ehen ist es ja mit der Zeit so:
Sie wirft ihm das Trinken vor – und er ihr das Essen nach …
 
Apropos Essen: Das Büffet ist eröffnet!
Prost und Mahlzeit!