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Geld verdienen im Internet

VON GERALD VUKITS

In dieser Serie erfahren Sie, wie aus 30 Euro immerhin 10.100 Euro wurden und vieles andere mehr zum Thema „Geld verdienen im Internet“.

Das hier ist Ihre neue, ganz große Geld-Chance!

Erfahren Sie, wie ich im Internet, ganz bequem und quasi „auf Knopfdruck“ aus nur 30 Euro Investment – sage und schreibe – 10.100 Euro machte!

Weiteres können Sie hier lesen, was ich von groß beworbenen Internet-Partnerprogrammen halte. Aber auch, worauf es nun bei IHREM (!) Internet-Tun wirklich ankommt. Und was SIE – am besten noch heute – ganz konkret und ohne viel Risiko unternehmen könnten, um im weltweiten Netz „automatisch“ bzw. ganz nebenbei Geld zu verdienen …

Im Internet automatisch Geld verdienen – klappt das überhaupt?

Ja! Das steht, erstens, in meinen Werbezeilen. Und, zweitens, haben Sie es mir geglaubt. Also muss es wohl stimmen!
Gerade der Punkt, dass Sie es mir geglaubt haben, war mit entscheidend dafür, dass Sie dies hier lesen.

Doch, lassen Sie sich rundherum nicht blenden! Automatisch viel Geld im Internet verdienen – das ist in Wahrheit alles andere als einfach. Aber, es gibt sehr wohl Möglichkeiten und Chancen. Und die können Sie jetzt nutzen!

Doch nur reden und planen ist zu wenig. Sie müssen es tatsächlich auch versuchen! Einen ersten Schritt tun Sie hiermit, indem Sie dies lesen.

Aber warum informieren Sie sich ausgerechnet hier?
Warum lesen Sie gerade hier?

Analysieren Sie für sich selbst jene Punkte, die für Ihre Entscheidung dafür ausschlaggebend waren! Wahrscheinlich sind es maximal drei Punkte, die Sie sich jedoch für Ihr eigenes Internetprojekt – dick unterstrichen – vormerken sollten.

Werbetext

Was muss ein (Werbe-)Text können, damit Sie ihn lesen bzw. damit Sie draufklicken?
Erstens, müssen Sie ihn entdecken.
Und, Sie müssen darin sofort einen – konkreten – Nutzen für sich erkennen.
Fertig!
So „einfach“ ist das.

Ja, es gibt Anzeigen-Texte, die zum Draufklicken geradezu verführen. Diese Texte werden mitunter von Profis gemacht. Schon mal etwas gehört von „magischen Wörtern?“, von „Zauberwörtern“ und „Killerphrasen“? Offenbar wurden mit solchen Wörtern auch Sie zum Lesen hierher verführt … Sorry! Oder, besser gesagt: Gut so!

Ohne Fleiß kein Preis

Ohne Arbeit geht es nicht. Von nichts kommt (auch im Internet) nichts. Das heißt: Anfangs müssen Sie wohl besonders viel nachdenken und ausprobieren. Versuchen Sie es zunächst nebenberuflich! Lieber nicht gleich alles auf eine Karte setzen, Ihre bisherigen Vorgesetzten beschimpfen und in der Firma kündigen.

Was wollen Sie im Internet machen?

Viele stellen sich die Sache „Geld verdienen im Internet“ viel zu einfach vor. Diese Leute starten ohne entsprechendes Wissen und scheitern mit guten Ideen bereits im Ansatz. Wer kein, oder möglichst wenig, Lehrgeld bezahlen möchte, muss sich eben vorher informieren. So, wie Sie es jetzt gerade tun!

„Was will ich im Internet überhaupt machen? In welche thematische Richtung soll mein Internet-Projekt gehen?“

Das ist die grundlegende Entscheidung, die Sie treffen müssen – und zwar bevor Sie irgendetwas ins weltweite Netz stellen.

Überlegen Sie: Was würden Sie denn wirklich gerne machen im Internet? Worin liegen Ihre seltenen Fähigkeiten? Was ist Ihr eigentliches Haupt-Talent, das Sie von anderen Menschen unterscheidet? Was macht Sie einzigartig?

Und dann überlegen Sie sich, inwiefern sich damit auch tatsächlich Geld verdienen lässt. Ich gehe davon aus, dass Sie via Internet doch Geld verdienen möchten, oder?

Seien Sie extrem kritisch zu Ihren eigenen Ideen!

Welche Ideen haben Sie?

Strukturieren Sie Ihre Vorstellungen und Pläne! Danach konkretisieren und verfeinern Sie sie. Bringen Sie Ihre Ideen auf Papier. Auf ausgedrucktes Papier! Legen Sie sich damit gemütlich unter einen Baum und lesen Sie es sich in aller Ruhe – allerdings äußerst selbstkritisch – durch.

Und dann formulieren Sie es so, damit der User für sich sofort (!) einen Sinn und Nutzen darin sieht.

Lernen Sie, Ihre Texte mit den Augen einer Ihnen völlig fremden Person zu lesen.

Unwesentliches weglassen

Lassen Sie in Ihren Texten alles Unwesentliche weg! Wenn Sie das schaffen, haben Sie schon sehr viel gewonnen. Denken Sie an die herrschende Informationsflut. Die User wollen schnell das finden, wonach Sie suchen.

Tauschen Sie sich aus

Sprechen Sie mit Vertrauenspersonen und Fachleuten über Ihre Vorstellungen, über Ihre Internet-Pläne. Hören Sie den anderen aufmerksam zu. Noch einmal: Hören Sie den anderen aufmerksam zu! Und lassen Sie Einwände und Bedenken durchaus gelten. Kein falscher Stolz! Keine Eitelkeiten! Persönliche Gespräche sind fruchtbar! Und zwar insofern, als dass Sie, im Grunde genommen, aus jedem einzelnen Gespräch, das Sie führen, irgendetwas lernen können.

Verraten Sie allerdings nicht zu viel über Ihr Vorhaben! – Zum Beispiel eine konkrete gute, Internetadresse, die Ihnen für Ihr Projekt vorschwebt. Sie glauben ja gar nicht, wie schnell sich jemand anderer Ihre Idee zu Nutzen macht und sich „Ihren“ vorgesehenen Domainnamen im Nu auf seinen eigenen Namen registrieren lässt. Das ist eine Angelegenheit von ein paar Sekunden.

Schlafen Sie ein paar Nächte über Ihre Ideen und Konzepte

Schon eine einzige Nacht kann wahre Wunder wirken. Denn am nächsten Morgen sieht die Welt oft ganz anders aus.

Niemals Entscheidungen in angeheiterndem Zustand treffen und irgendwelche emotionalen Aussendungen „gleich“ machen! Das könnte letztendlich extrem peinlich für Sie sein.

Alleine starten

Starten Sie Ihr Internet-Projekt möglichst alleine! – Als Allein-Verantwortlicher für Ihr Projekt.

Mit „Freunden“, die an meiner Seite plötzlich ebenfalls das Internet erobern wollten, habe ich bisher ausschließlich schlechte Erfahrungen gemacht.

Irgendwann kommt es nämlich zu Unstimmigkeiten. Ab dem ersten Erfolg bzw. ab dem ersten Rückschlag verschieben sich nämlich die Vorstellungen darüber, wie es nun weitergehen soll. Wenn Ihr Vorhaben wirklich gut und gewinnbringend anläuft, wählen Sie eben Mitarbeiter aus, die für Sie arbeiten. Und das können dann durchaus auch Freunde sein.

Ihre Homepage als Ihre Visitenkarte

Bedenken Sie: Ihre Homepage ist Ihre virtuelle Visitenkarte, die auf Knopfdruck weltweit zu sehen ist! Wenn Sie am Anfang nur zehn Besucher pro Tag verzeichnen, so können dies zehn Kunden sein!

Sagen Sie nicht: „Welch’ Enttäuschung! Ich habe nur zehn Besucher.“ Sondern, sagen Sie am Anfang: „Super! Heute hatte ich zehn Besucher auf meiner Webseite! Und morgen werden es noch mehr werden.“

Vergessen Sie eine teure Homepage

Wer im Internet Geld verdienen möchte, muss heut zu Tage nicht einmal mehr in eine eigene, aufwendige und teure Homepage investieren. Sehen Sie sich einfach mal die Gratis-Homepagevorschläge via Google an! Oder Google-Sites. Oder einen Blog von Google …

Was wollen Ihre Besucher haben?

Natürlich habe ich mich bei der Gestaltung meines Angebots hier auf „Ihre Insel“ begeben. Ich habe mich gefragt: Was wollen Sie lesen? Was erwarten Sie? Was haben Sie möglicherweise bereits in ähnlicher Form gelesen …?

„Ihre Insel“ sind für mich: IHRE Situation, IHRE Erfahrungen, IHRE Wünsche, IHRE Bedürfnisse.

„Meine Insel“, meine Situation, meine Wünsche und Bedürfnisse spielen hier keine Rolle. SIE sollen ja etwas machen, das ich will …

Wenn mir jemand mitteilt: „ICH habe. ICH kann. ICH will …“, so drehe ich mich um und gehe.
Aber, ich würde bleiben, wenn er sagen würde: „DU kannst JETZT das und das von mir haben!“

Kurz, bündig, einfach

Präsentieren Sie sich und Ihr Unternehmen im Internet grundsätzlich relativ kurz, bündig und vor allem übersichtlich. Der User möchte sofort erkennen, worum es auf Ihrer Seite geht und was Ihr ganz konkretes Angebot (inklusive Preisen!) ist.

Vergessen Sie nicht: Neben Ihrer Website gibt es auch noch ein paar Milliarden andere Webseiten. Oft will ein Kunde auf der Webseite, die er gerade besucht, kaufen oder buchen, aber er findet einfach den nötigen Link dafür nicht schnell genug.
Und dann erst dieses aufwendige Eintrags-Prozedere in diversen Online-Formularen: Name, Anschrift, Geburtstag, E-Mail-Adresse etc. ... Geben Sie denn Ihre persönlichen Daten gerne an Fremde weiter?
Na also!

Achten Sie lieber darauf, dass ein Interessent mit Ihnen – so einfach und so rasch wie nur möglich – in Kontakt treten kann. Zum Beispiel über einen ganz simplen E-Mail-Link. Denn dann haben Sie bereits einen wertvollen Kontakt zu einem interessierten Kunden!
Er muss ja nicht gleich heute kaufen.
Aber vielleicht beim nächsten Mal …

Homepage ist gleich Titelseite

Ihre Homepage ist so, wie die Titelseite einer Boulevard-Zeitung, die nur eines möchte: Verkaufen!
Falsch: Jede einzelne Unterseite Ihrer Internet-Präsenz ist wie die Titelseite einer solchen Boulevard-Zeitung.
Denken Sie nur an die Mehrheit der User, die möglicherweise über Suchmaschinen auf eine Ihrer Unterseiten kommt. Und zunächst gar nicht auf Ihre Einstiegsseite (Homepage) gelangt!

Ihre leicht zu kaufenden bzw. zu buchenden Top-Angebote müssen jedem einzelnen User auf jeder einzelner Ihrer (Unter-)Seiten unübersehbar um die Ohren knallen. Auch auf der kleinsten der allerkleinsten Unterseite.

Sie haben einen virtuellen Kaufmannsladen. Doch Ihre Top-Aktion des Tages – Ihr exklusiver Headliner – muss einfach auf jeder (!) Ihrer Seiten ersichtlich sein. Sonst könnten Sie sehr rasch wieder untergehen.

Preisangaben und Bestellmöglichkeit

Wann immer Sie Verkaufs-Preise im Internet angeben, bleiben Sie realistisch und wirken Sie nicht habgierig. Achten Sie darauf, dass die Kunden leicht bestellen können und den Bestell-Link nicht stundenlang suchen müssen.

Bedenken Sie: Ich besuche Ihre Seite deshalb, weil ich ohnehin schon interessiert und kaufbereit bin. Sie müssen mich also nicht mehr extra fragen, ob ich kaufen will. Sondern: Her mit Ihren Leistungen! Und her mit Ihrem Preis!

Und dann lassen Sie mich doch bitte möglichst ohne Aufwand sofort bestellen oder buchen. Ich will es doch gleich haben! Sonst ist es ja weg, oder? Denn Ihr Produkt ist doch einmalig, nicht wahr? Sie sind doch davon selbst überzeugt, oder etwa nicht …?
Wenn nicht, dann müssen SIE – am besten jetzt gleich – nachbessern, anderenfalls werden Sie wohl nicht besonders erfolgreich sein. Denn die Kunden werden immer kritischer, mündiger und vifer.

Newsletter

Gegebenenfalls sollte sich jeder Besucher ganz einfach in Ihr Newsletter-System eintragen können. Unterschätzen Sie die Werbewirksamkeit von Newslettern bloß nicht! Sie müssen Ihre User zum Newsletter-Eintrag geradezu verführen. Bedenken Sie: Da ist jemand aus Ihrer „Zielgruppe Nummer 1“, den Sie immer wieder erreichen könnten. – Solange jedenfalls, bis er sich von Ihrem Newsletter abmeldet.
Aber, warum sollte er oder sie das tun, sofern auch Ihr Newsletter immer wieder nützliche Informationen bietet? Auch hier gilt: Alles Unwesentliche weglassen.

Einmal fragte ich einen bekannten Stimmenimitator, warum er eigentlich so erfolgreich sei. Seine Antwort war verblüffend. Er meinte: „Weil ich alle Stimmen, die ich nicht so gut nachmachen kann, öffentlich einfach nicht nachmache.“

Also: Nehmen Sie sich daran ein Beispiel und präsentieren auch Sie nur Ihre wesentlichen Stärken! – So, wie es dieser Stimmenimitator gemacht hat, der somit auch durch das Prinzip des Weglassens Millionär wurde.

Nutzen für die User

Überlegen Sie sich: Was ist der Nutzen für meinen Besucher? Wie sieht mein User meine Seite? Was sucht und will mein User wirklich?

Beispiel: Ich, als Internet-User, möchte nicht wissen, wie viele schöne Zimmer ein Hotel hat und wie der Hotel-Koch heißt, sondern: Ich möchte wissen, wie „mein“ Zimmer aussieht, ob es zu meinem Wunschtermin frei ist und wie viel es kostet.
Punkt.

Aktions-Links, Schnäppchen-Links

Sehr gerne folge ich persönlich „Aktions“-Links bzw. Schnäppchen-Links. Sie üben geradezu eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Ein Aktions-Link muss natürlich Top platziert sein. Und Ihre Aktion sollte wirklich eine solche sein. Anderenfalls klicke ich gleich wieder ganz enttäuscht weg und komme ganz bestimmt nie mehr wieder.

Ein entfernter Bekannter von mir hat es im Internet mit sogenannten „Bauernfängereien“ zwar versucht, ist damit aber kläglich gescheitert.

Verführen Sie Ihre Besucher mit der Wahrheit und mit den tollsten Bildern
Der Mensch denkt in Bildern! Ein Bild sagt mehr, als 1000 Worte …

Was Ihr Besucher sucht, müssen Sie ihm/ihr sofort ZEIGEN!

Wenn ich eine Hotelseite betreibe, muss ich den User nicht erst fragen: „Wollen Sie verreisen?“
Natürlich will er das! Sonst wäre er ja nicht hier.

Ich frage den User: „Das schönste Zimmer zum besten Preis für Sie?“ Ich hole mir vom Besucher geistige „Ja’s“, ehe ich ihn zum Kauf geradezu „zwinge“.
Hier ist es! So sieht es aus! That’s it! Wollen Sie gleich GANZ BEQUEM buchen? Mit Rabatt? Ja? Danke! Und schon ist Ihr Geschäft unter Dach und Fach!

Fehler

Bleiben wir noch kurz in der Reise-Branche, weil das eine Gigantische ist, wo allerdings viele typische Fehler passieren:
Bei zahlreichen Hotels finde ich auf der Homepage die Außenansicht des Betriebes. Die Außenmauern und Fenster. Dann aber, gehe ich virtuell durch die Hotel-Anlage durch, und aus dem Stand heraus sehe ich mindestens 20 Motive, die als Aufmacher-Bilder eindeutig besser geeignet wären.

Kurzum: Wenn ich heute ein Hotel-Chef bin, der primär Wellness verkauft, dann darf ich doch keine „kalte“ Außenansicht des Hotels auf die Seite 1 stellen, sondern: Da muss ich doch das stimmungsvollste Wellness-Foto gleich ganz nach vorne draufknallen.

Denken Sie einfach so, wie der Chefredakteur einer Boulevard-Zeitung! Was will der Konsument? Die Außenansicht? Oder „Intim-Fight“?

Was denn …? Über 100 Produkte auf Seite 1 einer Shopping-Seite?
Gähn!
Ich will, dass mir der Shop, den ich besuche, die besten drei oder fünf Produkte vor die Nase knallt, von denen ich mindestens eines jetzt gleich haben will. Ich will nicht lange suchen. Ich will sofort kaufen! Ich will, dass der Shop für mich die mühsame Vor-Selektion erledigt. Was ist gerade „in“? Was ist trendy? Was ist gefragt? Was ist heute top? Was will – ICH?!

Besucheranalyse

Unbedingt benötigen Sie für Ihre Website eine aussagekräftige Besucheranalyse. Es ist für Sie ungemein wichtig zu erfahren, woher Ihre Besucher kommen: Über welche Suchmaschinen, über welche Links, über welche anderen Internet-Adressen …

Außerdem ist es für Sie wichtig zu wissen, welche Seiten die User bei Ihnen anklicken und über welche Links sie Ihre Seite wieder verlassen. – Denn dort müssen Sie unbedingt nachbessern! Das heißt, Sie müssen alle (!) Ihre Seiten analytisch erfassen. Nicht nur die „Seite 1“, die sogenannte Homepage, sondern auch alle Unterseiten. Google-Analytics bietet dafür gute Möglichkeiten.

Fortsetzung folgt Anfang Dezember.